Gute Fragen Guppy, mit denen wohl auch fast die gesamte Anwaltschaft überfordert sein dürfte.
Ich hatte dazu mal gesucht und fast NICHTS gefunden.
Schöffen werden von den Gemeinden bestimmt und dann bestimmt über deren Zulassung wiederum ein Gremium aus Richtern und Laien. Man kann sich auch selbst auf die Vorschlagsliste setzen lassen. Diese Schöffen werden dann bestimmten Kammern zugeordnet. > https://beispiel.rocks/dejure.org/gesetze/GVG/36.html
Zu der Aufgabe von Schöffen findet man solche Aussagen, die aber letztendlich auch nur Wischiwaschi sind:
>> Schöffen sind verpflichtet, an der Beratung und der Abstimmung über das Urteil mitzuwirken. Die Beratung erfolgt nach den Schlussvorträgen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung. In der Beratung, die geheim erfolgt, bereiten die Berufsrichter und Schöffen das Urteil vor, indem sie zunächst über die Schuldfrage (d.h., ob in der Beweisaufnahme der Nachweis geführt wurde, dass der Angeklagte die Tat begangen hat) und – wenn diese bejaht wird – über die Rechtsfolgen der Tat (z.B. Art der Strafe, deren Höhe, ggf. eine Strafaussetzung zur Bewährung, eine Maßregel der Besserung und Sicherung) durch 2/3-Mehrheit der Stimmen abstimmen. Schöffen dürfen sich bei der Abstimmung nicht enthalten. Sind sie bei einer Abstimmung unterlegen, müssen sie bei einer folgenden Abstimmung ihrer Entscheidung das vorangegangene Ergebnis zugrunde legen.
Was ist bei drei Richtern und zwei Schöffen eine 2/3 Mehrheit?
Sollte man nicht glauben, dass es noch nicht zu findende Informationen gibt.
Ich denke, das liegt daran, dass jeder sagt: "Ist doch scheissegal wie ein Urteil zustande kommt, wenn es eines gibt ist es halt in der Welt.
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Naja Guppy, der Fischer hat schon einen extravaganten Schreibstil. Zum Urteil hat er keine Meinung, logisch. Ihm geht es darum, wie Journalisten, die über rechtliche Sachverhalte berichten, Sachen falsch sehen, falsch beurteilen und somit letztendlich Unsinn von sich geben. Letztendlich kommt es nur darauf an, wie ein Gericht etwas (freie Überzeugung) sieht und dann nach seiner Sicht urteilt. Wäre es anders, wären z. B. diese ganzen Verurteilungen ohne Leiche gar nicht möglich.