Beiträge von cura

    Beurteilen ob ne Site alle Fragen zu einem Thema abschliessend beantwortet kann letztendlich nur jemand der das Wissen hat das beurteilen zu können. Der aber braucht diese Sites nicht. Google, die KI, hat dieses Wissen nicht und wird es nie haben. Die KI ist in diesem Fall auch nicht schlauer als ein unbedarfter Sucher. Google kann nur versuchen aus dem was das Internet bietet herauszufiltern was ein Maximum sein könnte, ist aber dabei eben auf das angewiesen was das Internet bietet. Vorhandenes Wissen, welches das Internet nicht hat hat auch Google nicht.

    Wer kann schon wissen, welche sinnigen oder unsinnigen Fragen jemanden durch den Kopf gehen? Bei Syno könnte sone Frage z. B. lauten, ob man eine Geranie wochenlang im Gefrierfach unterbringen kann ohnedass es der Pflanze schadet.

    Offen bleibende Fragen sind ja grundlegend für mein Einkommen. Lt. den Silicon Vällern soll aber Wissen keinen Wert mehr haben. Bei mir wurden nie alle sich ergebenden, denkbaren Fragen beantwortet und das ganz bewusst. Nur, wer kann das beurteilen? Der User ganz bestimmt nicht, sonst wäre er nicht auf meinen Seiten, der weiss ja nicht mal wo der Fehler zu suchen ist, wenn er keine befriedigende Antwort findet oder eine die er nicht versteht, bei mir oder bei ihm selbst. Jeden oder immer mehr zufriedenstellen zu können, ist ein schöner Gedanke, bleibt aber letztendlich eine Illusion.

    Klar, kommt immer darauf an in welcher Ecke man unterwegs ist, wer Waschmittel verkaufen will dem schadet es nicht, wenn er umfangreichste Informationen zur Verfügung stellt, was jedoch im Hirn eines Fragestellers vorgeht weiss er nicht. Ob jemand zufrieden ist hängt also oft nicht von geeigneten, zufriedenstellenden Infos des Infogebers ab, sondern meist auch vom von interlektuellen Horizont des Wissenwollenden ab.

    Goolge gibt vor, wie so oft, wieder mal an der Quadratur des Kreises zu arbeiten und letztendlich ist es wieder mal nur Blabla. Das gefühlt 10millionste Update in mehr als 20 Jahren, dass nun wieder mal den Durchbruch bringen soll und wahrscheinlich wieder nur, wie gehabt, ein Verschlimmbesserung werden wird. Google will sich nicht damit abfinden, dass es in seiner Geschichte nur einmal wirklich gute Suchergebnisse hatte, in den ersten Monaten des Entstehens. Nachdem das simple Grundprinzip klar geworden war, die Empfehlungen, gingen die Manipulationen los und das war es dann gewesen. Dank Google wurde aus dem Internet eine gewaltige Müllhalde, ein gigantischer Schrotthandel mit einem gigantischen, eigentlich unnötigen Verbrauch an Ressourcen.

    Google hat die Büchse der Pandorra geöffnet und versucht nur seit Ewigkeiten vergeblich die aus der Flasche entwichenen Geister wieder einzufangen.

    "Worst case".

    Wenn das alles zutrifft was man Putin unterstellt dann wird er kommen. Wird er auf einen Schlag kommen oder wird erst mal an der Kipplinie gefahren, um die Europäer weichzukochen?

    Die USA und die EU versuchen ja alles um ihn wirtschaftlich zu schwächen, am liebsten würden sie ihn an die Wand fahren. Warum sollte er deren Wirtschaft also schonen? Mit den Amis wird er wohl kein leichtes Spiel haben, mit den Europäern schon. Atomstrom aus der Ukraine? Nur, wenn Putin nichts dagegen hat. Halbwegs ausreichend Gas und Öl? Auch nur wenn Putin will. Jedenfalls auf absehbare Zeit.

    Der EU bleibt nichts als zu warten, zu hoffen und gegebenenfalls zu reagieren. Wie immer das auch aussehen und enden mag.

    Und was will man ihm noch für einen Kompromiss anbieten, nach allem "Nie wieder". Steht am Ende "Nee? Dann gehts halt mit Gewalt"?

    Ich hab seit Jahren kein deutsches Fernsehen mehr Syno.

    Unter Geschwafel fällen für mich auch so Phrasen, von denen ich mir selbst denken kann, dasse dran arbeiten. Oder sone Phrase wie von Habeck "Wir würden Putin indirekt Recht geben" ohne zu sagen worin dieses "Rechtgeben" seiner Meinung nach besteht. Und wieso indirekt? So Phrasen wie "Wir arbeiten dran", wir suchen neue Lieferanten und und und. Der "Worst case" wird elegant ausgespart: Was, wenn alles nichts nutzt? Wer darf überleben und wer muss frieren? Glaubt irgendjemand den Beteuerungen, dass die Privathaushalte nicht zu kurz kommen werden?

    Kubicki hat ne einleuchtende Argumentation gegen die es nicht wirklich einleuchtende Gegenargumente gibt. Putin macht es den Deutschen ja, nach meiner Meinung, relativ leicht die zweite Röhre ohne Gesichtsverlust zu öffnen: "So, jetzt werden wir mal sehen was dran ist an dem was Du so in die Welt hinaus posaunst". Aber klar, wir würden uns ja abhängiger von Russland machen, warum weiss keiner. Und klar, Putin ist ein Idiot der nicht weiss was er tut, der nicht weiss, dass Deutschland die Energie braucht wie ein Junkie seinen Schuss.

    Habeck reist zu den Scheichs, Nachricht, ein neuer Lieferant ist gefunden. So wurde jedenfalls getönt. Wieder mal ne Beruhigungspille. Und was ist? Nix. Seine Reise zu den Scheichs und sein unterwürfiges Gebuckle dort waren für die Katz. Bei denen war er sich nicht zu schade sich lächerlich zu machen.

    Gestern haben hier die Energiepreise wieder Höchststände erreicht und bewegen sich wieder weiter in Ri Himmel. Und immer wieder, Schuld an allem ist der Krieg in der Ukraine.

    Gut, dass der noch ne Weile anhalten wird, auch wegen der Wahlen die in nächster Zeit in den USA anstehen.

    Auch für diese Krise gilt: Während die angeblich Intelligenten noch diskutieren schaffen die weniger Intelligenten Tatsachen.

    Jo, davon sprachen sie, alles schön in verklärendes Geschwurbel verpackt, welches niemand wirklich übersieht. Wenn, wenn, wenn und was wenn nicht? Einzig die Bundesnetzagentur wurde in der letzten Zeit etwas klarer in den Aussagen. aber alles schön in eine positive Hülle verpackt. Möglicherweise deshalb, weil man die "Bürger", wegen zu befürchtender Unruhen, nicht ins offene Messer laufen lassen will. Möglicherweise, weil man sagen will: "Alles nachlesbar, niemand hat gelogen oder verharmlost".

    Der Artikel über den ich da vorige Woche gestolpert bin war mal frei von Geschwurbel, baute auf den Zahlen der vergangenen Jahre auf und berücksichtigte Einsparungen von 10 bis 15%. Da wurde auch, zumindest für mich, zum erstenmal klar ausgesprochen, dass das Fassungsvermögen der Speicher für weniger als zwei Monate reicht, wenn nichts nachfliesst. Nicht gesagt wurde, es war aber erkennbar, dass das, was jetzt noch durch Nordstream1 fliesst zu wenig ist um über den Winter zu kommen. Es wird wohl mehr gespart werden, aber nicht weil man will, sondern unbedingt muss. Und wenn Putin dann ganz einstellt ist der Ofen irgendwann aus. Und es ging um den kommenden Winter, die sich jetzt schon abzeichnenden grösseren Probleme für den übernächsten kamen da gar nicht zur Rede.

    Nordstream2? Niemand will die Wahrheit sagen, ist ja auch peinlich: "Papa Biden hats verboten und wir müssen strammstehen". Auch hier wird dann auf nachvollziehbare Fragen, welche das Zweifelhafte an der Aktion offenlegen, mit durchsichtigem Geschwurbel reagiert. Nachfragen? Vielleicht morgen oder übermorgen, heute nicht.

    HIer gehen die Pressefritzen auf die Probleme die jetzt bald auf Deutschland zukommen sehr viel detaillierter ein als das in Deutschland selbst der Fall ist.

    In Deutschland wird ja, von der Politik und auch der Presse immer so dargestellt, dass, wenn die Speicher denn mal voll sind, dass das die halbe Miete ist, wenn denn noch etwas gespart wird. Die vorige Woche hab ich in der deutschen Presse zum erstenmal detailiert was dazu gefunden, wie lange diese vollen Speicher vorhalten: Noch keine zwei Monate, auch, weil eine Mindestreserve bleiben muss. Wenn also die Heizperiode Anfang November bei vollen Speichern beginnt könnte Deutschland ab Anfang Januar in Kalten hocken. Putin weiss das wohl. Und wer noch?

    Mal sehen, wie die Argumente von Baerbock und Habeck noch durchdringen, wenn ihre Symphatisanten und Wähler im Winter mit kaltem Arsch von ihren Fernsehern hocken. Habeck wird dann wohl sagen: "Fernsehgucken kann man auch im warmen Bett oder im Pelzmantel auf der Couch".

    Je grösser die Zahlen desto verschwommener die Vorstellung.

    Hier werden mir diese Hektarzahlen i. M. ja täglich um die Ohren gehauen. Dort sind X verbrannt, da Y. Ich höre es und kann mir adhoc keine Vorstellung von der Fläche machen die da verkohlt ist.

    Drei Fussballfelder kann ich mir ja noch irgendwie ungefähr vorstellen, bei hunderten, wie das im Regenwald in Brasilien der Fall ist, schon weniger. Quatratmeter, KM2 sagt mir was, auch noch AR, aber bei Hektar musste ich vor einigen Tagen echt mal nachsehen, ob mein Wissen überhaupt richtig ist.

    Um mir ne Vorstellung machen zu können muss ich mir sowas wie Eselbrücken bauen, jedenfalls bei grossen Zahlen. Um mir hundert KM2 vorzustellen, stelle ich mir einem Streifen von einem Kilometer Breite und 100 KM Länge vor. Als Autofahrer ergibt das für mich eine Vorstellung. Ich weiss mir als Autofahrer vorzustellen, was das fürne Fläche sein muss, wie lange ich brauchen würde an einem Streifen von einem Kilometer Breite und 100 KM Länge entlangzufahren. Wobei wir auch bei der von Lunte beschriebenen Zeiteinteilung wären. In Hektar kann ich mir diesen imaginären Streifen nicht vorstellen.

    Mein Bauernhof in Frankreich hatte 4000 Quadratmeter Land, gestern hab ich das zum erstenmal in Hektar umgerechnet. Aha, 0,4. Eigentlich wenig, wie es mir jetzt erscheint.

    Mir geht es eigentlich um die in den Nachrichten genannten Zahlen und hier ist es so, je grösser desto verschwommener wird es. Es rauscht an mir vorbei, ich weiss, es hat da irgendwo gebrannt, wieviel da verbrannt ist; keine Vorstellung. Würden die, statt von Hektar, von sagen wir mal 5,5 KM2 sprechen hätte ich ne ungefähre Vorstellung ohne gross nachdenken zu müssen: Etwas mehr als ein Streifen von einem Kilometer Breite und fünf Kilometer Länge.

    Einfach nur dumm. Aber wer? Habeck oder die deutschen Hirnis, die in ihm einen Toppolitiker sehen? Oder beide?

    Kubicki sagte. "Is ja nur eine Röhre".

    Wie kann man als halbwegs intelligenter Mensch einen solchen Stuss wie Habeck reden und darauf hoffen, dass niemand weiter hinterfragt? Argumente wie vom Blödesten im Kindergarten.

    Eine Öffnung der deutsch-russischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 wäre aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ein Einknicken vor dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Damit würde man indirekt sagen, Putin habe recht, warnte der Grünen-Politiker und Vizekanzler beim Tag der offenen Tür in seinem Ministerium in Berlin. »Hat er aber nicht!«

    Habeck war bei einer Diskussion mit Besuchern gefragt worden, welchen Unterschied es mache, ob Deutschland russisches Gas wie derzeit über die Pipeline Nord Stream 1 beziehe oder über Nord Stream 2.

    Habeck erklärte, Russland drossele die Lieferungen über Nord Stream 1, obwohl die Leitung »vollständig operabel« sei. »Das heißt, die Annahme, dort könnte nicht mehr Gas durchgeschoben werden, ist russische Propaganda.« Habeck warnte, Russland könne sich bei einer Inbetriebnahme von Nord Stream 2 ebenso wie nun bei Nord Stream 1 als unzuverlässig erweisen. »Und wenn er das Spiel mit uns da gewinnt, wer gibt uns die Garantie, dass er das mit Nord Stream 2 nicht ganz genauso macht?«

    Weiter meinte er, das würde die Abhängigkeit von russischem Gas weiter vergrössern.

    Kubicki meinte: "Macht die Röhre auf und wenn er, Putin, dann genauso argumentiert wie mit Nordstream1 weiss alle Welt, er ist ein unzuverlässiger Lügner.

    Das ist genau die richtige Denke.

    Es wäre als würde man indirekt sagen das Putin Recht hätte, meint Habeck.

    Stellt sich noch die Frage worin Putin Recht hätte.

    https://www.spiegel.de/ausland/ukrain…85-cbd88dee4e7b

    Na, gut, Agrar. Aber ob sich ein Bauer vorstellen kann wieviel 10 000 Hectar sind? Oder 20 000, 30 000? Die Grossgrundbesitzer hier können das sicherlich.


    Aber ich bin normaler Verbraucher von Nachrichten. Und auch wenn ich weiss, wieviel m2 ein Ar ist und weiss, dass ein Hectar 100 davon sind und hundert Hektar wiederum ein Qkm, dann hab ich immer noch keinerlei Vorstellung davon welche Fläsche 10 000 Hektar sind. Ich mus erst anfangen umzurechnen und mir dann die Qkm in einer Fläsche denken, die ich geistig räumlich erfassen und mir vorstellen kann.

    Gut, bei Hektar kann ich mir ja noch vorstellen, dass solche Angaben von irgendwelchen "Amtlichen" kommen. Aber welcher Bürgermeister würde z.B. die Frage eines Journalisten wieviel Land in seiner Gemeinde verbrannt ist mit "So ungefähr 15 Fussballfelder" beantworten?

    Oder wie ich vor kurzem gelesen habe: "In Spanien ist bereits in diesem Jahr eine Fläche grösser als das Saarland verbrannt". Klasse, da musste erst mal auf Wiki gehen um zu sehen wie gross das Saarland eigentlich ist. Gut, weiss ich zufällig ungefähr, so 2600 Qkm oder 260 000 Hektar, 26 000 000 Ar oder

    2 600 000 000 M2.

    Warum können die nicht einfach von 0,6 Qkm oder 10,60 sprechen? Den Unsinn mit den Hektaren haben die ja alle drauf.

    Den noch grösseren Unsinn mit den Fussballfeldern ja auch so einige. Wobei ich mich dann frage, ob die damit angeben wollen, dass sie wissen wie gross ein Fussballfeld ist und dann die Hektar mit dem Taschenrechner umrechnen.

    Das frage ich mich schon ne ganze Weile, weil ich mit Hektar überhaupt nichts anfangen kann.

    "Wieder mal 10 000 Hektar verbrannt?" Oder "Eine Fläche von 100 Fussballfeldern?"

    Was hab ich mir unter 10 000 Hectar vorzustellen? Gut 100 Fussballfelder ist da schon etwas weniger abstrakt. Aber welche Abmessung hat ein Fussballfeld?

    Rechne ich es in Quadratkilometer um kriege in ne Vorstellung. Hundert Quadratkilometer kann ich mir vorstellen, als z. B. einen ein Kilometer breiten und 100 Kilometer langen verbrannten Streifen an den ich mit dem Auto ungefähr ne Stunde mit normaler Geschwindigkeit von 100 vorbeifahren könnte.

    Als alles jubelte "Trump ist weg" kamen Stimmen die vor diesem Biden warnten. Sie haben Recht behalten. Leider. Ein alter Mann mit Realitätsverlust, der mit seiner Denke wohl in den 60er, 70er Jahren hängengeblieben ist.

    Dieser Wimmer war ja nie in der vordersten Linie der Politik. Aber er war Staatssekretär und damit einer von denen welche die Politik denken. Das ist eines der Mankos der jetzigen Koaliton. Die Häuptlinge der FTP, aber vor allem die der Grünen glauben die ja mit eigener Denke ersetzbar zu machen. Was dabei rauskommt sieht man ja.

    Um die Baerbock ist es in der letzten Zeit etwas ruhig geworden. Bleibt zu hoffen, dass es so bleibt. ^^

    Auch haben sich die "Geberländer" die letzten Wochen mit neuerlichen Zusagen zu geldlicher und militärischer Hilfe für die Ukraine doch sehr zurückgehalten. Einzig Opa Biden hat noch die Spendierhosen an. Ist das Soll an scheinheiliger moralischer Unterstützung für die Ukraine erfüllt?

    Ist damit das Ende der Unterstützung für Selenskys unrealitische Tagträume erreicht, die weiterverfolgt wohl am Ende eine Ukraine völlig am Boden zerstört zur Folge hätten, denn noch haben die Russen nicht damit begonnen die Infrastruktur der noch freien Ukraine zu zerstören, was aber für den kommenden Winter ins Auge gefasst werden könnte, wenn die Ukraine den Partisanenkampf in den von Russen besetzten Gebieten forcieren würde. Wovon das in den letzten Monaten so sehr strapazierte Völkerrecht sagt, dass es völkerrechtswidrig wäre.

    Hier mal ne realitsch scheinende Lagebeschreibung wie es sich in der Ukraine mit grosser Wahrscheinlichkeit tatsächlich darstellt:

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    Dieser Beitrag wurde versucht von Vertretern der Medien aus der Informationslandschaft zu verbannen. Den Prozess darum gewannen die Macher der ''"Anstalt". An den Verhältnissen geändert hat aber auch dieser Beitrag nichts.

    Und nochmal er, aber heute:

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    Sieben Jahre alt und hochaktuell.

    Ab ca. 6:50 _

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    Ab 5001 Euro geht in D alles immer zum Landgericht. Deswegen wird bei Abmahnungen auch meist die Vertragsstrafe bei 5001 Euro angesetzt. Die OLGs sind lediglich für Berufungen oder bei Verfahrensfehlern für Revisonen zuständig.

    Die OLGs entscheiden auch, ob beim BGH weitergestritten werden kann. Zum BGH wird nur zugelassen was von besonderer Bedeutung für die Rechtsfindung ist. Es gibt auch nur eine Handvoll Anwälte die vor dem Bundesgerichtshof vertreten, auftreten können. Die sitzen alle in Karlsruhe.

    Wir reden jetzt vom Zivilrecht, in Strafsachen kommen verschiedene Gesichtspunkte zum Tragen, wenn es um die Zuständigkeit der Gerichte geht, so z. B. das zu erwartende Strafmass.

    >> Präzedenzfälle sind wichtig.

    Ist überall so wo Fallrecht zur Anwendung kommt. In Deutschland gibt es dewegen z. B. die Stufenklage, bzw., Teilklage. Damit weiss man, wie ein bestimmtes Gericht etwas sieht. Dann gibt es noch die Grundsatzentscheidungen höherer Gerichte an die sich die untergeordneten Instanzen halten müssen. Das stärkste Gericht ist da der BGH, wenn der was sagt, haben sich alle dran zu halten.

    Genug Geld?

    Naja.

    Wenn Dich einer nur schon bei einen relativ moderaten Streitwert von 100 000 in Anspruch nimmt und Du verlierst kostet Dich das so rund 16 000 für die erste und nochmal 16 000 für die zweite Instanz.

    Bei einem Streitwert von 500 000 biste mit rd. 39 000 für die erste Distanz und nochmal 39 000 für die nächste Instanz dabei. Wenn Dich einer über drei Instanzen zwingt liegste bei so 130 000.

    Und wennde mit sowas zu einem qualifizierten Anwalt gehst bittet der Dich direkt mal bei einem Streitwert von 500 000 um 20 bis 30 000 Vorkasse. Und wenn Dich ein "Dicker", ein Grosser gleich mit vier, fünf oder sechs Verfahren (oder auch nur zwei) von diesem Kaliber in Anspruch nimmt brauchste ein gut gefülltes Sparbuch. Besser ist es dann, wie in meinem Fall, mit der vertretenden Rechtsanwältin verheiratet zu sein.

    Ich wäre z. B. bei den beiden Verfahren gegen die Telekom platt gewesen, wenn ich beide Verfahren verloren hätte. Dann hätte ich die Hand heben können. Ich kann Dir sagen: Ich war heilfroh, dass ich eines der beiden Verfahren gewonnen hab und das vor einem Landgericht welches als sehr telekomfreundlich gilt. Das Verfahren welches ich verloren hab wurde so begründet: "Die Telekom bietet es zwar nicht an, aber könnte es anbieten, wenn sie denn wollte und deshalb liegt ein Wettbewerbsverhältnis vor". Das dürfte so eine der absurdesten Begründungen in der Rechtsgeschichte der BRD gewesen sein. Das ist so, als wenn Du CC ein Wettbewerbsverhältnis so begründen würdest: "Ich mache es zwar nicht, aber ich könnte auch Baumwollunterwäsche ins Programm aufnehmen und deswegen besteht ein Wettbewerbsverhältnis mit Trigema".

    Auf alle Fälle hab ich diese absurde Begründung geschluckt. Sie vom OLG in Frankfurt überprüfen zu lassen war mir zuviel Risiko.

    Hat mir so 80 000 erspart und das war erst die erste Instanz. In Köln war es dasselbe, die hatten auch 500 000 angesetzt und dort ging es über zwei Instanzen. Eine Revision zum BGH hatte das OLG Köln ablehnend verneint.

    Deswegen: Ich brauch sone Scheisse nicht.

    Die grundlegenden (Kotz)Probleme im Wettbewerbsrecht sind der fliegende Gerichtsstand und die Orientierung des Streitwerts an der Grösse des angeblich Verletzen. Das soll für "Gerechtigkeit" sorgen, bewirkt aber das genaue Gegenteil.

    Deswegen konnte mich die Telekom zweimal auf Unterlassung in Anspruch nehmen und jeweils 500 000 als Streitwert ansetzen. Die Telekom ist ja gross. Wäre ich als Verletzter aufgetreten und hätte die Telekom abgemahnt hätte ich vielleicht 10 000 als Streitwert ansetzen können. Weil, ich bin ja klein. Klar, wenn ich die Telekom auf Unterlassung in Anspruch nehme und die verlieren bezahlen die das aus der Portokasse.

    Das andere Problem ist immer noch der fliegende Gerichtsstand, wenn es um Sachen im Internet geht kann der immer noch überall sein. Der bevorzugt nämlich die Gestopften über alle Verhältnisse, schafft eine gravierende Ungerechtigkeit. Das hat einen Zustand geschaffen, der mit "Gerichtstourismus" bezeichnet wird. Ein Grosser nimmt also einen Kleinen in zig Sachen auf einmal in Anspruch, wobei er jede Abmahnung als Einzelfall konstruiert und klagt dann an zig verschiedenen Gerichten gleichzeitig. Ob das alles berechtigt ist ist zunächst unerheblich. Da meist persönliches Erscheinen angeordnet wird ist dann der Kleine nur noch auf der Autobahn unterwegs und hetzt von Gerichtstermin zu Gerichtstermin und das muss man sich finanziell erstmal leisten können. Das, und für jede Sache einen Anwalt zu beauftragen, denn es geht, wenn Grosse klagen, immer zum Landgericht und dort herrscht Anwaltszwang.

    Es gab ja zigmal Ansätze das Wettbewerbsrecht "gerechter" zu machen, Kleinigkeiten wurden auch geändert, was aber lediglich kosmetische Korrekturen waren. Die beiden Hauptprobleme wurden aber immer ausgespart. Lobbyismus?