Beiträge von cura

    Das ist aber nunmal der Text von Zappas Bobby Brown, das ja schon fast zum Weltkulturerbe gehört. Ob es diesem psychopathischen Komplexheini Zuckermann nun passt oder nicht.

    Es hat aber immerhin ein paar Wochen online gestanden. Und wenn die das mit raffinierter gestalteten Hasskommentaren genauso handhaben...

    Und die Übersetzung eines Textes ist und bleibt lediglich die Übersetzung eines Textes und stellt keinerlei Kommentar, Meinungsäusserung dar.

    Wenn sie die Wahrheit schreiben würden: "Wir machen das lediglich an einer Schlagwortliste fest, das Team, welches angeblich prüft ob es sich um zulässige Meinungsäusserung, die Übersetzung eines Textes oder die Nennung des Names vom Karnevalisten Ernst Neger handelt existiert in Wirklichkeit gar nicht würde alle Welt, wegen der "hochintelligenten KI, höhnisch über sie lachen. Und auch der Gesetzgeber hätte was darüber nachzudenken, ob diese Handhabung ihren gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Antwort ist ganz klar Nein.

    Bin bei Facebook mal wieder ne Woche gesperrt. Grund, die Übersetzung der ersten Strophe ins Deutsche von Frank Zappas "Bobby Brown".

    Verstoss gegen die Gemeinschaftsstandards, was immer diese Standards auch sein sollen.

    Es ging um Layla und ein Freund von mir schrieb, dass Bobby Brown unbeanstandet seit Jahren von allen Radiostationen gespielt wird.

    Hab Widerspruch eingelegt und drei Minuten später war die Bestätigung da: Verstoss gegen die Standards.

    Das ist vielleicht ein Dilettantenverein. Aber klar, wenn der Chef schon ein Vollidiot ist, wie soll es dann ums Personal bestellt sein?

    >> Ja. Hat sie. Ein Jahr lang. EIN Jahr.

    Und das auch nur vielleicht. Angeblich hat sie 2005 in London den Master of LAW gemacht. Das ist jedoch ein Blendertitel den sich viele Rechtsanwälte so nebenbei zugelegt haben und immer noch zulegen. Klingt halt wichtig. Das Einzige was dieser Titel aussagt ist, das der Inhaber einigenmassen englisch Englisch beherrschen muss. Gleichzeitig soll sie aber 2005 Mitarbeiterin der Europaabgeordneten Elisabeth Schroedter gewesen sein. Was immer auch "Mitarbeiterin" zu bedeuten hat.

    Was einigermassen gesichert ist, dass sie von 2000 bis 2004 bei der Uni Hamburg für den Studiengang "Politische Wissenschaften" eingeschrieben war. Dort ging sie mit einem Vordiplom ab. Vordiplom hört sich ja auch nicht schlecht an, ist aber gar nichts, wird nirgendwo für irgendwas als Zeugnis anerkannt. Es sagt nur aus, dass jemand die Grundfesten des Studiums hat, ein bissl wenig für acht Semester.

    Bei Juristen völlig unglaubwürdig hat sie sich mit der Äusserung gemacht, dass sie ja vom Völkerrecht her käme und ihr das Studium der Paragrafen unheimlich viel gebracht hätte. Ein normaler Mensch bemerkt ja das Absurde der Aussage nicht, Juristen schon. Beim Völkerrecht gibt es nichts an Paragrafen zu studieren, Das Völkerrecht besteht fast ausschliesslich aus Verträgen und Vereinbarungen die zwischen Staaten geschlossen wurden. Ich vermute mal, dass das auch unserem Ex-BGH-Richter sauer aufgestossen ist.

    Normalerweise sollte ja der Ausbildungsstatus nicht das Haupkriterium für die Qualifikation eines Jobs sein. Aber an irgendwas muss sich halt gehalten werden. Hat einer die Ausbildungsapiere als Nachweis nicht, muss er sich halt beweisen. Nur steigen die meist nicht gleich ganz oben ein, um sich zu beweisen.

    So wie es aussieht hat die Baerbock sich bisher so durchs Leben gemogelt. Hat jahrelang einen Förderungszuschuss zu einem Studium erhalten, welches sie nie abgeschlossen hat, war Mitglied in zig Organisationen, wo sie bei ihren Angaben zu ihrer Wichtigkeit zurückrudern musste und und und.

    Seriös ist halt irgendwie anders. Und selbstsicheres Auftreten drückt sich auch im Sprachgesang anders aus. Sie ist die Meisterin der Platitüde. Bei dem was sie sagt werden wohl viele beim oberflächlichen Hinhören zunächst mal sagen "Das kann ich so unterschreiben". Wer sich aber die Mühe macht das von ihr Gesagte dann mal näher inhaltlich unter die Lupe zu nehmen wird sich schnell korrigieren.

    Die macht einen diplomatischen Fehler nach dem anderen. Die verkehrt Scholzes "Die Ukraine darf nicht verlieren in die Ukraine muss gewinnen", was ja ein kleiner feiner Unterschied ist, gestern spricht sie den türkischen Aussenminister vor laufenden Kameras auf einen an, der dort im Knast hockt und nennt den Namen. Der Türke stellte sie gleich mal in den Senkel: "Was haben Sie immer mit dem, wir haben unsere Meinung, Sie die Ihre". Der, der da im Knast, hockt dürfte jetzt garantiert das Tageslicht so schnell nicht wiedersehen. Das wäre ja für die Türkei ein Zugeständnis, dass die Baerbock Recht mit ihren Vorwürfen hat. Sowas kann man ansprechen, wenn nicht die halbe Weltpresse mitprotokolliert.

    Unser EX-BGH-Richter geht mal wieder mit der Doppelmoral unserer aktuellen Häuptlinge hart ins Gericht. Auch mit unserer Aussenministerin, die, wie er immer wieder ironisch betont ja aus dem Völkerrecht kommt.

    Der hat die genauso gefressen wie ich. Wollts halt nur mal anmerken. ^^

    Worum gehts? Einmal um eine Verpflichtung, die aber ignoriert und nicht eingehalten wird und darum, dass dort wo keinerlei Verpflichtung besteht, so getan wird als bestünde eine Verpflichtung. Afganistan und die Ukraine.

    Unsere Aussenministerin macht überall auf wichtig, wobei sie ignoriert, dass anscheinend keiner sie wirklich ernst nimmt und erinnert andere immer an ihre Verpflichtungen, die sich angeblich aus dem Völkerrecht ergeben. Zu den eigenen Verpflichtungen, als Rechte- und Pflichtennachfolger der Aera Merkel, in Afganistan schweigt sie und macht sich einen schlanken Fuss.

    Das ist nicht nur nach dem "Völkerrecht", sondern auch nach den deutschen Strafnormen ein Straftatbestand.

    Ich kann mich täuschen, aber ich erinnere mich nicht "Völkerrecht" so oft aus dem Mund eines Ministers gehört zu haben, wie in den letzten Monaten.

    https://www.spiegel.de/kultur/afghani…7c-821270877cfc

    >> Die "Local Places" sind, wie der Name sagt, lokale Plätze / Orte.

    Hab ich mich nur mal vor langer Zeit kurz mit beschäftigt, kam für mich nicht infrage.

    Aber im Grunde genommen ist es ja dann, wenn Du Syno und auch CC dort vertreten sind, dann ne Zweckentfremdung. Dass bei Euch Kunden vorbeikommen wollt ihr ja nicht.

    Aber davon abgesehen, wenn man sie nutzt, sehe ich keinen Widerspruch darin keine Öffnungszeiten oder 24/7 anzugeben und gleichzeitig eingeschränkte Telefonzeiten zu haben, die ja direkt bei der Telefonnummer bekannt gemacht werden können. Vielleicht mit ner kurzen Erklärung warum zwar immer bestellt, aber nicht immer telefoniert werden kann.

    Und ob das tatsächlich jeder "DAU" weiss, dass auch ausserhalb der Öffnungszeiten bestellt werden kann? Also ich hab daran so meine Zweifel. Ich denke, dass viele gar nicht wissen, wie so ein Shop technisch angelegt ist und halt einfach davon ausgehen, dass da immer ein Mensch am anderen Ende vor dem Bildschirm sitzt, der eine reinkommende Bestellung bearbeitet.

    Die spanische Regierung stimmt jetzt das Volk auch aufs Ernergiesparen ein. Sagt doch "Häuptling Sanches eben vor laufenden Kameras, ohne erkennen zu lassen, dass es ein Scherz sein könnte: "Sie sehen mich heute ohne Kravatte. Ein Symbol dafür, dass wir alle sparen müssen".

    Toll, Häuptling "Ich bin ein Weltpolitiker" spart sich die Kravatte, um als Vorbild voraus zu gehen.

    Also ich kann dem spanischen Humor so a la "Torte ins Gesicht" so gar nichts abgewinnen. Die Spanier können sich darüber totlachen, auch wenn sie es schon eine Million mal gesehen haben.

    Lustig finde ich es allerdings, wenn ein Moderator sagt: "Die Filme von Monty Python hab ich schon zigmal gesehen, ich mag diesen amerikanischen Humor".

    >> Ich hab meine Kunden ja weltweit.

    Klar, dass die rund um die Uhr anrufen oder glaubst Du einer aus den USA oder Australien weiss wieviel Uhr es gerade in Deutschland oder Litauen ist?

    Weisst Du adhoc wie spät es gerade in Portugal oder Marokko ist?

    Also der Zusammenhang zwischen Telefon und Öffnungszeiten erschliesst sich mir nicht, ist nach meinem Dafürhalten eher kontraproduktiv. Telefone kann man ignorieren, ausschalten oder ne Bandansage schalten, die den Kunden auf Mail verweist oder auf die Bestellseite.

    Mach ich seit Jahren, wenn ich nichts anderes zu tun habe gehe ich dran, auch nachts. Wenn ein Anruf ungelegen kommt, ignoriere ich ihn. Wenn ich ins Bett gehe schalte ich die Dinger aus.

    Ich wäre ja schon zufrieden, wenn sich auch mal fähige Leute zur Wahl stellen könnten die keiner Partei angehören. Nehmen wir mal die Wahl des Bundespräsidenten. Da kann sich ja jeder bewerben und es bewerben sich auch viele die keiner Partei angehören. Aber am Ende ist es immer ein Parteifuzzi.

    Einen Koalitionszwang gibt es faktisch ja nicht, Koalitionen sind immer der Notwendigkeit geschuldet. Bei der Lobbyarbeit bin ich 100% bei Dir, auch sollte immer offengelegt werden, wer welche Gesetze formuliert hat, damit auch hier überprüft werden kann, ob da vielleicht Lobbyarbeit ihre Wirkung zeigt. Ist ja ein Unding (und ein Armutszeugnis), dass der Gesetzgeber sich Gesetze von Anwaltskanzleien formulierten lässt, deren Kunden und Verbindungen sie nicht kennen.

    Auch die Liste der Berater sollte öffentlich sein, damit der Steuerzahler mal kontrollieren kann wofür Figuren wie die VdL und die aktuelle Innenministerin grosszügischt Geld zum Fenster hinauswerfen. Wobei sich mir ja immer die Frage stellt warum die überhaupt noch schwindelige externe Berater brauchen. Sind das alles Frühstücksdirektoren die da in dem eh schon aufgeblähten Regierungsapparat dafür sorgen, dass ihre Stühle nicht kalt werden?

    >> Diesen Monat sogar bei 21 %.

    Da biste wahrscheinlich nicht der erste "verträumte" Kartenzahler, dem die Inflation bisher nicht aufgefallen ist. ;)

    Aber bei der Inflation müssten ja dann die Lebensmittel von denen Du Dich ernährst, Bier, Chips, Wodka, mindestens 50% teurer geworden sein.

    >> Damit der Pöbel nicht mitten in der Nacht oder an den Wochenenden anruft.

    Bei Telefonnummern kann man die Zeiten der Erreichbarkeit angeben, dann rufen auch vielleicht weniger nachts an. Telefone kann man auch abschalten oder lautlos stellen. Vergrault man sich mit Öffnungszeiten nicht vielleicht Kunden die das das so interpretieren: Kann nur zu bestimmten Zeiten bestellt werden?

    >> Ausserdem vermeidet man ein dauerhaftes dickes knallrotes GESCHLOSSEN.

    Wenn man als Öffungszeiten "24 Stunden täglich" oder "immer" gar nichts angibt kommt ein rotes "Dauerhaft geschlossen"?

    >> Über die gute Emilia Fester lass ich mich mal gar nicht aus.

    Das ist doch die die sagte, dass nach ihrer persönlichen Meinung auf Zweijährige wählen dürften? Und die, die sagte, dass sie für ihren gutdotierten Sitz im Bundestag schliesslich auch ihre Jugend opfere. So war das mit Grönemeyers "Kinder an die Macht" wohl auch wieder nicht gemeint. Denke ich mal.

    Das ist das Manko aller Demokratien, zwei, drei Spitzenkandidaten, der Rest wird den Wählern einfach von den Parteien vor die Nase gesetzt. Wobei das Kriterium zur Auswahl wohl weniger fachliche Eignung ist, sondern wohl eher der Kadavergehorsam gegenüber der Parteiführung. Und das die Auswahl der Volksvertreter den Parteien überlassen wird ist wohl eher kein Zufall oder Manko beim Andenken wie eine Demokratie zu funktionieren hat, sondern diente wohl seit Anbeginn eher dem Machterhalt.

    Die Haare stellen sich mir immer, wenn nach einer Wahl von den Parteien nach einer Wahl, egal wie abstrus die Ergebnisse sind, vom "Wählerwillen" gesprochen wird. Zig Koalitionsmöglichkeiten, auch die abstrusensten, sollen der Wählerwille sein? Es soll der Wählerwille sein, dass Staaten wie z. B. Italien fast unregierbar werden?

    >> die sind an einem "point of no return".

    Jo, weilse fast alle (und besonders die Grünen) die Klappe zu weit aufgerissen haben. Weilse die Grenze zwischen "Ich red mich rein, ich red mich raus" überschritten haben. Dummheit pur, die Klappe so weit aufzureissen, dass man irgendwann deswegen selbst mit dem Rücken an der Wand steht, nicht mehr ohne Gesichtsverlust zurückrudern kann.

    Der Angriff Putins auf die Ukraine scheint so ziemlich alle auf dem falschen Bein erwischt zu haben. Daran hat wohl keiner wirklich geglaubt. Aber so ein Irrtum darf mir, uns passieren. Aber nicht Menschen die Staaten führen wollen. Die sollten auch auf ein solches Szenario vorbereitet sein, einen Plan dafür in der Schublade haben.

    Scholz hat situationsbedingt richtig gehandelt, Macron handelt auch richtig, wenn er bremst. Vielleicht andere "Häuptlinge" auch, die lassen es aber nicht so wirklich erkennen. Die Angst vor dem z. Zt. herrschenden Mainstream, der keinen Widerspruch duldet und keine Ratio mehr erkennen lässt. Wortschöpfungen von bekloppten Meinungsmachern, die sich Journalisten schimpfen wie "Unterwerfungspazifisten" tun ein Übriges. Jeder, der sich nicht für die Unterstützung der Meinungsmache "Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen" einsetzt ist nun ein irrationaler "Unterwerfungspazifist".

    Jedem sollte zumindest klar sein, dass Russland diesen Krieg nicht verlieren wird, weil Putin ihn nicht verlieren darf. Das im Hinterkopf macht jedes darüber Hinausdenken zum Wunschdenken.

    Das gilt auch für den angeblichen "Gaskrieg". Ich könnte mir gut vorstellen, dass Putin die Demütigung des Westens, der Amis gefallen könnte, wenn am Ende nur bleibt Nordstream2 doch noch eine Durchleitungserlaubnis zu erteilen.

    >> Das wird ja in den nächsten Jahren nicht kühler und so ^^

    Jo, die Befürchtung hab ich auch. Aber der Norden oder Mitteleuropa kommt in den kalten Monaten für mich nicht infrage. Könnte für mich tödlich sein, könnte, so genau will ich das aber nicht wissen, auf Experimente mit evtll. finalem Ende hab ich keinen Bock.

    So Temperaturen bis 35 Grad finde ich ja in Ordnung, man muss halt aus der direkten Sonnenbestrahlung bleiben. Heute nacht hat es relativ schnell auf 25 Grad abgekühlt, 10 Grad weniger als die letzten Wochen. Mit dem einsetzenden Wind empfand ich das schon als leicht "fröstelnd". aber angenehm. Ab jetzt sollen die Temperaturen nachts noch mehr zurückgehen.

    Es sind zwar nur wenige Grad Unterschied zwischen 35 und 40 Grad. Aber bei 40 Grad wirds auch im Schatten mehr als unangenehm. Gut, ist gefühlt, aber ich hab das Gefühl, dass es sich ab 35 Grad mit jedem Grad mehr potenziert.

    Im Moment hat es hier 27 Grad, in den vergangen Wochen war es um diese Tageszeit kurz vor 40 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen wurden dann immer so um 16, 17 Uhr erreicht. So wie es jetzt ist, ist es auszuhalten.

    Ihr hattet auch 40 + mehr?

    Das geht ja jetzt schon Wochen und ich hab mittlerweile das Gefühl, dass sich mit jedem Grad mehr die "Qualen" verdoppeln.

    In den ersten Tagen geht das ja noch, weil die Häuser sich nur langsam erwärmen, aber jetzt sind die aufgeheizt wie eine Sauna und verlieren nachts so gut wie keine Wärme mehr. Klar, bei nächtlichen Temperaturen über 30 Grad. Auch mein Nebelsprüher ist noch eine kurze Erleichterung, die Feuchtigkeit verdunstet innerhalb Sekunden.

    Die Temperaturen sollen ab Mittwoch auf tagsüber 36 Grad und wenig darunter gehen. Aber nachts sollen sie jetzt bis auf 18 Grad heruntergehen. Ich freu mich echt riesig drauf mal wieder "kalte" Luft auf der Haut zu spüren.

    Meine Nerven, wenn das jetzt so bleibt und wenn es so bleibt kann es ja nur noch schlimmer werden.

    Einige lesenswerte Lesermeinungen zu einem Heiseartikel, in dem es darum geht, dass z. B. auch Kohlekraftwerke ständig verfübgbares Gas zum Anlaufen und zur Entschwefelung brauchen, wie auch z. B. die Glasindustrie, deren Öfen anscheinend nie erkalten dürften.

    Es besteht noch Hoffnung, nicht alle sind verblödet.

    ...die Konsequenzen als Reaktion auf die Sanktionen gegen Russland waren vorhersehbar und vielleicht sogar einkalkuliert, denn alles Andere würde ein sehr schlechtes Licht auf die Verantwortlichen werfen, denen man sonst Unfähigkeit bescheinigen müsste.

    Das macht die ergriffenen Maßnahmen, die angeblich das Ziel hatten, Putins Angriffskrieg zu beenden, nicht vernünftiger, denn statt die angedachten Ziele zu erreichen, steht zusätzlich zu der Katastrophe in der Ukraine jetzt auch noch der Ruin europäischer Wirtschaften und die finanzielle Not weiter Bevölkerungskreise an.

    ...wer den geistigen Zustand Deutschlands nachlesen will, der nehme sich irgendeinen SPIEGEL- oder WELT-Artikel zur Ukraine oder Erdgas und lese danach die Leserkommentare. Das Niveau der Artikel und der Kommentare ist identisch und lässt sich nur mit maximaler Infantilisierung erklären. Wichtig ist vor allem, dass die aktuellen Krisen und Probleme nicht in der Schuld der Politik zu suchen, sondern Gott gegeben und unsausweichlich sind. Der christianisierte Bundesmichel kennt das schon aus dem Religionsunterricht, dass man leiden muss, um später mal ins Paradies zu kommen.

    ...dass in einer global vernetzen Welt jeder von jedem in irgendeiner Form abhängig ist, liegt außerhalb der intellektuellen Reichweite. Wenn man mal aufzählen würde, welche Ressourcen Deutschland selbst besitzt, wäre die Liste recht kurz. Wie eine exportorientierte Wirtschaft, die ihren einzigen kompetetiven Vorteil aus billigen Rohstoffen zieht, weiterleben soll, wenn eben dieser Vorteil verlustig geht, wird besser verschwiegen. Frieren gegen Putin wird als religiöser Slogan nicht lange halten.

    ...die USA feiern die später Realisierung des Morgenthau-Plans und die Neutralisierung Europa als wirtschaftlichen Konkurrenten. Damit haben sie auf weiterhin einen treuen Abnehmer ihrer wertlosen Dollars, die sonst auf der Welt niemand mehr will. Die BRICS-Staaten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und stehen kurz davor eine alternative UN zu werden. Die 43 Staaten, die Russland gerade sanktionieren, sitzen irgendwann am Katzentisch und freuen sich über Almosen.

    ....die Strategie, hauptsächlich der Grünen, die in der Auseinandersetzung statt auf den Versuch, auf diplomatischem Weg eine Lösung des Problems zu errreichen, auf "Sieg" setzen, ist nicht nur leichtsinning, sondern scheint so irrational wie die Annahme, Sanktionen wären moralisch unverzichtbar. Es war diese moralisierende, transatlantisch geprägte Überheblichkeit, die die grüne Partei in Kiew mit ihrem Stiftungspersonal zu aktiven Beteiligten am Maidan-Putsch machte, den sie gemeinsam mit den USA, die das alles mit 5 Milliarden Dollar finanziert hatten, auch schon als "Sieg" betrachteten, worüber man heute sicher geteilter Meinung sein kann, behauptet die russische Seite doch, der Umsturz sei einer der Gründe für das heutige Kriegsgeschehen.

    ...die politische Antwort der Koalition auf den verwerflichen Angriff wirkt dermaßen unvernünftig, dass man von einer absurden Lage sprechen kann. Dass die veröffentlichte Meinung mehrheitlich eine Konzentration auf deeskalierende Maßnahmen als unanständig brandmarkt und stattdessen durch einseitig manipulative Berichterstattung eine Verschärfung der Auseinandersetzung befeuert, ist bedrückend.