Beiträge von cura

    Mann, Mann, Mann, man schaue sich mal die Zahlen an, die hier genannt werden, da kann es einem langsam Angst und Bange werden:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1052575.html

    So wie sich das darstellt, könnte es nicht mehr lange dauern und in einigen Ländern wird der Ausnahmezustand ausgerufen.

    Und wie gestern diese blonde Bezirksbürgermeisterin bei der Illner absolut richtig sagte: "In Deutschland sind tausende Menschen unterwegs von denen kein Mensch mehr weiss wer sie sind". Sie sagte: "Die kommen in die Aufnahmestationen, essen, trinken, schlafen sich aus und ziehen weiter".

    Die Folgen der PR-Aktion der Merkel scheinen langsam ausser Kontrolle zu geraten. Klar auch, dass die sonstigen EU-Länder stinkig sind, jetzt sollen sie diese Folgen mittragen, Solidarität zeigen, die ihnen noch vor zwei Jahren von der deutschen Regierung verweigert wurde. Zu einem Zeitpunkt, als das alles noch beherrschbar war.

    Hab mir vorhin mal ne Diskussion zum Thema auf ServusTV reingezogen und dann noch die letzten 15 Minunten von Maybritt Illner. Im Deutschen Fernsehen braucht man sich bei Diskussionen ja mittlerweile nur noch anzusehen wer mitspricht und man kennte die ganze Diskussion, ohne auch nur eine Minute davon gesehen zu haben. Immer diesselben Schädel. Nur der Dicke mit dem dicken Kopf aus dem Saarland macht sich im Moment etwas rar.

    Die Politik hat keinen Plan, einzige gemeinsame Linie: Das Problem ist da, also muss es auch gelöst werden, auch wenn die Lösung nur "Stückwerk" heisst. Alle sprechen davon, dass intergriert werden muss, wobei die Anforderungen an "Integration" bei so manchem immer mehr nach unten korrigiert werden. Alle sprechen von Integration, aber so langsam sollte sie mal allgemein defininiert werden. Für so manchen reicht es schon, wenn die Sprache gelernt wird und ein "Flüchtling" für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könnte. So langsam hab ich den Eindruck einer simplen "Milchmädchenrechnung": Wenn irgendwann jeder "Flüchtling" im Mittel einen Euro bringt und 90 Cent kostet stimmt die Rechung. Mit den sonstigen Problemen haben die ja in ihren gut geschützten Elfenbeintürmen und "jungfräulichen" Wohnvierteln eh nichts zu tun. Probleme, die "Flüchtlinge" mit "Deutschen haben, Probleme, die Deutsche mit Migranten haben.

    Bei Servus TV: Zwei Verfechter der Willkommenskultur, eine Schaupspielerin und eine Unbekannte, die nun ins Fernsehen durfte, weil sie ein Netzwerk für Flüchtlinge gegründet hatte. Dann kam die Frage, ob sie darüber nachgedacht hätten auch Flüchtlinge in ihrem eigenen Haus aufzunehmen. Die Schauspielerin: "Wenn ich Platz hätte", die Netzwerkgründerin: "Darüber habe ich nachgedacht, aber ich finde es besser, wenn Migranten nicht isoliert leben, sondern in der Gemeinschaft bleiben". Nicht wortgenau, aber so ähnlich. Aha, sie hätte also genug Platz, aber.... Bingo.

    Sie wollen Flüchtlinge quer über Europa verteilen. Wie soll das gehen? Es ist doch jetzt schon klar, dass die sich nicht verteilen lassen wollen, die haben sehr genaue Vorstellungen wohin sie wollen, Schweden z. B., weil Schweden z. B. schon innerhalb kurzer Zeit den Familiennachzug gestattet. Wollen sie einen der nach Schweden will zwingen in Polen zu leben? Schwachsinn, der nie funktionieren wird.

    Ein Bekannter von mir, Anwalt, was mit einer Nigerianerin verheiratet. Sie war ganz stolz darauf: "Mi husband is a lawyer" hat sie immer nachhause telefoniert. Klar: Lawyer ist gleich Millionär. In der Folge davon hat er im Radius von 100 KM sämtliche Schwarzafrikaner in Asylfragen vertreten, selbst die, bei denen rechtlich nichts mehr zu machen war und die kurz vor ihrer Abschiebung standen hat er noch die Hand aufgehalten: "Ich mach da was". Eine Woche später sassen sie im Flugzeug und er war sie los. Wäre es nach ihr gegangen hätte sie ihren ganzen Familienclan nach Deutschland geholt. Er, Geizkragen ohne Ende, wollte davon absolut nichts hören. Und klar, Trennung, Scheidung und am Ende hat die Mama mit der gemeinsamen Tochter nach Wodooart Nadeln in Puppen gerammt, die ne Krawatte vom "Lawyer" trug. Heute ist er mit ner Russin verheiratet, hat nichts mehr zu sagen und vertritt in der Hauptsache Russen in Asyl- und Strafsachen.

    Ich hab in Deutschland und auch in Frankreich viele gute Freunde und Bekannte aus verschiedensten Ländern. Viele kenne ich seit meiner Kindheit, sie leben seit ewigen Zeiten dort, haben deutsche oder französische Pässe, aber wenn sie jemand fragt, sagen sie: "Ich bin Italiener, ich bin Marokkaner, ich bin Franzose". Keiner sagt: "Ich bin Deutscher, oder Franzose". Und wenn mich jemand fragt sage ich auch: "Er ist Italiener, er ist aus Marokko, er ist Franzose". Mir würde gar nicht einfallen einen Italiener als Deutschen zu bezeichnen. Und würde ich einen Italiener als Deutschen bezeichnen, würde der mir das bis an mein Lebensende übelnehmen. Hier leben zwei Spanier, die in Deutschland geboren sind, in Deutschland aufgewachsen sind, dort gelernt und gearbeitet haben. Die sind sauer, wenn sie von Spaniern als Deutsche bezeichnet werden.

    Politiker haben Vorstellungen. Man ist das, was die Eltern waren und bleibt das, wo die Wurzeln liegen. Seltsamerweise haben es nur die Amis geschafft da ne differenziertere Denke zu schaffen. Dort ist man stolz darauf Amerikaner mit z. B. italienischen Wurzeln zu sein.

    Zu mir, als Beispiel: Bin ich hier, wo ich lebe, intergriert? Halbwegs vielleicht, was aber höchstwahrscheinlich mehr daran liegt, dass ich mit einer Einheimischen lebe. Aber wahrscheinlich bin ich deshalb mehr intergriert, als z. B. die Marokkaner (Kopftuchträgerin im Morgenmanten), die fünf Häuser unterhalb von mir wohnen und wahrscheinlich auch mehr, als die Zigs von gegenüber mit spanischen Pässen, die hier geboren wurden.

    Bin ich in Frankreich intergriert, wenn ich hinkomme? Dort bin ich zunächst mal Deutscher, schon allein wegen der unüberhörbaren sprachlichen Holperer, erst im Einzelgespräch werde ich als "halbwegs einer von uns" akzeptiert, wenn bekannt wird, dass mein Vater Franzose ist.

    Bin ich in Deutschland integriert? Klar, zunächst, ich sehe so aus, wie Adolf sich einen leichtgebräunten Topdeutschen vorgestellt hat uind spreche ein Deutsch, das nach Muttersprache klingt, aber auch hier im Einzelgespräch: "Papa Franzose? Also doch nicht so richtig Deutsch?". Frage: "Als was siehst Du Dich selbst?"

    Also hier schlägt das anfängliche Erstaunen über Merkels "Öffent die Tore für alle die da kommen wollen", angesichts der Bilder die nun auf allen Kanälen zu sehen sind, mittlerweile in unverständiges Kopfschütteln um. Nicht wundern würde es mich, wenn Frau Merkel jetzt schon am Überlegen wäre, wie sie aus dem Gefängnis der eigenen Worte wieder rauskommt. Aber spätestens wenn die Stimmung so umschlagen sollte, das Wahlergebnisse gefärdet sein könnten, wird ihr schon etwas einfallen.

    Hier > *** Link veraltet *** < kommentiert, nicht anonym, ein Dr. Karlheinz Kiefer:

    >> Arbeite als Notarzt im Bereich mehrerer Asylunterkünfte, Einsätze weil Asylbewerber regelmäßig im Rausch versuchen sich gegenseitig abzustechen, größtenteils Analphabeten, kein Wort Englisch. Ich glaube kaum, dass sich die Wirtschaft um diese Menschen interessiert, auch das Generationsproblem in Deutschland wird nicht gelöst, eher später die Sozialsysteme oder Justizbehörden beschäftigt. Dies betrifft nicht die Familien aus Syrien, sondern allein reisende Männer aus Afghanistan und Schwarzafrika. Polizei und Rettungsdienst ist auch schon genervt, nur öffentlich kein Kommentar, von " Gutmenschen " wird man sofort in das rechtsradikale Lager gestellt.
    Spätestens in einem Jahr werden alle überfordert sein, Verwaltung - Polizei - Gesundheitswesen, dann sehe ich Gefahren für die soziale Sicherheit, spätestens, wenn die Steuern aus diesem Grunde erhöht werden müssen.

    ...

    Und im Moment frage ich mich, wie lange es wohl noch dauert bis den Tausenden, die im Moment noch vor dem Tunnel in Calais hocken, jemand sagt: "Ihr wollte nach England? Nehmt den Umweg über Deutschland." Und was ist mit den 10 000en, die in Marokko vor den höchsten Zäunen der EU-Aussengrenze hocken? Müsste denen nicht, angesichts der Kritik an Ungarn für ihren neuen Zaun jetzt nicht dort der Zaun geöffnet werden, womit Spanien dann zum Durchreiseland würde?

    Gut, dass wir "Ausländer" wie z.B. ihn haben: Serdar Somuncu. Oder den Herrn "Was guckst Du? Ich weiss wo Dein Haus wohnt. Tochter, Du heiratest diesen unbekannten Kerl freiwillig, ist das klar?", der sich "ungestraft" über seine Landsleute "lustig" machen kann.

    Das sind noch die Einzigen, die sich in Deutschland, wenn es um Ausländer geht, auch kritisch äussern können, weil ihnen nur schwer (auch von den eigenen Leuten) unterstellt werden kann, dass sie Rassisten oder gar verkappte Nazis sind. Für die Toleranzstatistik in D insgesamt eigentlich ein trauriges Bild.

    *** Link veraltet ***

    Jo, hat gestern abend jemand Titel, Thesen, Temperamente gesehen? Letzter Beistrag der Sendung.

    Da hat irgend so ein Schreiberling ein Buch veröffentlicht, in dem er die Behauptung aufstellt, dass die rechte Agitation jetzt auf einem völlig neuen hochinterlektuellen Niveau daherkommt, welche deshalb nicht mehr als rechte Agitation zu erkennen ist.

    Und dieser Moderator, der sich wohl fälschlicherweise für den Souveränsten der Souveränen hält und entsprechend geschwollen rüberkommt, muss dann natürlich miteinstimmen. Das war alles so perfide abstrakt konstruiert, dass ich die Formulierungen gar nicht mehr zusammenkriege.

    So einer wie z. B. der Autor des Kommentars, den ich etwas weiter vorne verlinkt habe, ist demzufolge von rechtsextremen Gedankengut durchsetzt und als neue, für die Mehrheit noch nicht zu erkennende, Gefahr zu sehen. Klar, dass dann auch jemand ein "aufklärendes" Buch dazu schreiben muss.

    Also ich weiss nicht wie es Euch geht, aber ich sehe das, was da gerade fast minütlich gesendet wird mit grosser Skepsis. Asylanten werden bei ihrer Ankunft bejubelt wie Jogis Mannschaft nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft bei Ankunft in Frankfurt. Jetzt kriegen die Schlepperbanden auch noch die Bilder frei Haus geliefert, mit denen sie ihre Märchen vom Paradies in Europa "beweisen" können, Märchen, mit denen sie in der Vergangenheit tausende überzeugten, dass es sich lohnt ihre Dienste in Anspruch zu nehmen.

    Ich vermute mal, dass die grosse Flüchtlingswelle jetzt noch kommen wird, weil die, die kommen werden jetzt erst mal damit beschäftigt sind die Koffer zu packen und ihre Angelegenheiten für ihre Abwesenheit zu regeln.

    Und wie es in Deutschland immer ist, muss jeder der jetzt nicht mitjubelt jedes Wort auf die Goldwaage legen, wenn er Skepsis äussert:

    *** Link veraltet ***

    Ich bin mal gespannt wie lange es dauert bis diese Jubelstimmung wieder umschlägt.

    Bin gerade über den Artikel hier gestossen:

    *** Link veraltet ***

    Dieser Orban hat mit dem was er sagt nicht wirklich unrecht. Und er sagt auch: "Ungarn halte sich lediglich an europäische Regeln und tue das, was Bundeskanzlerin Angela Merkel erwarte."

    Was die Merkel sooo nicht auf sich sitzen lassen will, aber auch nicht bestreitet, stattdessen kommt mal wieder eine merkeltypische Larifarierwiderung: "Deutschland tut das, was moralisch und was rechtlich geboten ist. Und nicht mehr und nicht weniger." 'Where is the beef, Angela? Mal wieder.

    Die Antwort Merkels ist kein Bestreiten, auch kein Klarstellen und wird ihr nur wieder als solches ausgelegt. Auch wie immer.

    Nicht weniger, aber AUCH NICHT MEHR, womit das aktuelle Deutschlandbild in der internationalen Presse heute schon Makulatur von gestern ist.

    Und ich weiss nicht, ob man sich über eine positives Deutschlandbild freuen sollte, welches auf einem Missverständnis beruht, auf einer versehentlich missverständlichen Aussage der Merkel, die von Ungarn zum Anlass genommen wurde ihr Problem kurzfristig zu verkleinern.

    >> Grundsätzlich geht es um Asylanträge und jeder der ausserhalb der EU wohnt kann einen Asylantrag stellen _

    Hab ich dagegen gesprochen Guppy? Das ist so und das ist auch gut so und deshalb ist es auch für mich kein Thema. Es geht mir lediglich um das, was ich aktuell sehe und höre und was ich sehe, geht, meine Meinung halt, wieder in eine falsche Richtung. Ich kenne die ausländischen Kommentare auch, die sind voll des Lobes für Deutschland und die Merkel, Lob, dass mich wegen seiner Wucht schon wieder fragen lässt: "Worüber freuen die sich eigentlich so euphorisch?

    Glauben die, dass Deutschland jetzt allen die Problematik der Flüchtlingsfrage abnimmt?" 'Vorige Woche war Deutschland noch das Land der neuen Nazis und nun über Nacht die Nation mit dem grössten Herz in Europa? Und was ist morgen, wenn Deutschland die nun aufgekommenen Erwartungen nicht erfüllen kann? Das Land der Lügner und Heuchler? Wie ernst kann man also eine Presse nehmen, auch eine internationale, die tagesaktuell ihre Fahne in den Wind hält und ihre Berichterstattung danach ausrichtet und so Meinung macht? Als ich den Fred hier aufmachte warnte ich noch davor, dass die internationale Presse ein verheerendes Bild von Deutschland malt, welches im Negativen genauso falsch war, wie nun die positive Berichterstattung, wobei mir das Letztere tatsächlich auch lieber ist, auch, weil es weniger falsch ist, als die negative Darstellung zuvor.

    Und Guppy, so ganz ohne "Aber" geht es manchmal nicht. Wäre es so, gäbe es das Wörtchen "Aber" in den Sprachen nicht. Es kommt auf den Einsatz an und wir sind mal wieder an einem Punkt angelangt, wo pauschal eingeteilt und verurteilt wird. Wer "....., aber" sagt sollte besser die Fresse halten, weil....

    Und klar Guppy, Synos Flaschensammler kann nicht dafür hergenommen werden, dass der deutsche Staat seine eigenen Leute verhungern lässt, er kann aber für die Gleichgültigkeit hergenommen werden, mit der ihm seine eigenen Landsleute begegnen, die möglicherweise seit ewigen Zeiten achtlos an ihm vorbeilaufen und sich jetzt mit vollen Plastiktüten auf dem Weg machen, um Neuankömmlinge willkommen zu heissen. Er steht lediglich als Symbol für alle "Armen" in Deutschland, die sich vielleicht selbst nicht helfen können, sich aber möglicherweise helfen lassen würden, würde sich irgendjemand wirklich für sie interessieren. Shizo, wenn in einem Land einge wenige Privatleute Suppenküchen und im Winter warme Übernachtungsmöglichkeiten einrichten müssen und dafür vom Staat nicht mal die minimalste Unterstützung erhalten, die z. B. jedem Asylsuchenden gewährt werden muss.

    Ich hoffe, dass diese Aussage nicht wieder so falsch verstanden wird, dass ich damit sagen will, dass diesen Asylsuchenden die Unterstützung nicht gewährt werden sollte. Umgekehrt wird ein Schuh draus.

    Und wenn wir schonmal von Regeln und Normen sprechen, die einzuhalten sind, auch von Menschen, die diese Regeln vielleicht nicht kennen. Was ich z. B. im Moment sehe ist, dass da in Budapest am Bahnhof jede Menge Menschen kampieren, die sich über die Behandlung der ungarischen Behörden beschweren. Jeder hat Mitleid mit Ihnen, ich schliesse mich da gar nicht aus, besonders wenn ich die grossen, müden Kinderaugen sehe, aber (da isses Guppy), es gibt nunmal in Europa die Regel, dass sich in dem Land registriert werden muss in das eingereist wird. Das interessiert dort aber keinen, sie wollen nach Deutschland. Oder Holland oder Schweden oder wohin auch immer. Und just in dem Moment als Horden von dort nach Deutschland ausreisen konnten, wofür Deutschland nun weltweit als "Land mit Herz" hochgejubelt wird, wird in Ungarn nun wieder EU-Recht angewandt, es darf nicht mehr weitergefahren werden. Zufall, wo doch die Ungarn froh sein könnten, wenn Deutschland ihnen ihre Probleme abnehmen würde? Und machen sich da nicht Nichteuropäer im Moment in der EU gerade ihre eigenen Regeln?

    "Die Ungarn haben uns sehr schlecht behandelt, sie haben uns nichts zu essen und zu trinken gegeben". Wobei sie ja von den Behörden dort sprechen. Von der Bevölkerung wurde Ihnen ja geholfen, so schlecht haben "Die Ungarn" sie also gar nicht behandelt. Aber, und jetzt dürfen hier ruhig einige auf mich einschlagen, bei diesen Kommentaren habe ich mir z. B. auch gedacht: "Die bringen ja als "Bittsteller" ein erstaunliches Anspruchsdenken mit".

    Ich beurteile nur das, was ich im Moment gerade sehe und höre und das nun plötzlich aufkommende "Gutmenschentum" ist mir genauso suspekt, wie es mir die feuerlegenden Rechten (*) sind. Die Politik hat mal wieder die vorhersehbare Entwicklung "vermerkelt" und es wird darauf mit einer anderen "Vermerkelung" reagiert. Dafür können die, welche jetzt in Deutschland oder anderswo ankommen nichts, sie sind nunmal da und auch menschwürdig mit dem entsprechenden Respekt zu behandeln. Soweit es bei den nun massenartig auftretenden Statements von Prominenten darum geht, gehe ich mit denen auch absolut konform. Nicht mehr konform gehe ich jedoch bei Statements, die zwar viel fordern, aber nicht weiterdenken und sich fragen, ob das alles was sie fordern und unbestimmt erwarten auch mach- und finanzierbar ist. Interessieren würde mich insofern wie sie denken würden, wenn von Besserverdienenden irgendwann ein Solidäritätszuschlag für Arme jeglicher Couleur gefordert würde. Solidarität also, die sich auch im Geldbeutel bemerkbar macht. Es ist ungefähr so, wie mit den Wohltätigkeitskonzerten von U2 und Konsorten, sie investieren lediglich ein paar Stunden Arbeit, bei der sie auch noch Spass haben, spenden sollen die anderen. Ich warte heute noch auf den Tag an dem der Multimillionär Bono mal bei einem Wohltätigkeitkonzert zu Beginn des Konzerts verkündet: "Wir haben mal mit 100 000 den Anfang gemacht".

    ...

    * Erweiternde Korrektur: .... und Hetzer und Dummschwätzer in den sozialen Medien.

    Nur damit ich mir nicht unterstellen lassen muss, dass ich das vielleicht gut finde, befürworte oder nicht abstossend finde, nur, weil ich es vergass zu erwähnen.

    >> Huch, das sind ja mal so ganz andere Worte..

    Nee, nicht wirklich Syno. Ich versuche, wie ich es immer versuche, mir nach der Verhältnismässigkeit der Dinge meine Meinung zu bilden. Kundtun einer anderen Einstellung ist eine Sache, dieser Einstellung Nachdruck durch Brandstiftung und persönliche Angriffe auf Leib und Leben zu verleihen eine andere. Flüchtlingen zu sagen oder zu zeigen, dass sie nicht unwillkommen sind ist etwas ganz anderes, als Ihnen mit riesigen Willkommensplakaten entgegenzurennen. Das eine Extrem ist wie das andere ein falsches Signal nach aussen. Gestern äusserte sich die Merkel missverständlich, worauf sich sofort Hundertschaften auf den Weg Richtung Deutschland aufmachten.

    Die mit Essens- und Klamottenpaketen zu empfängen ist scheinheilig, wenn Menschen wie Dein Flaschensammler, Syno, der sommers wie winters irgendwo im Freien auf einer Wiese übernachten muss, von keinem beachtet werden, wenn sich keiner für sie interessiert. Genauso scheinheilig ist es jetzt sich über den neuen Zaun im Ostblock aufzuregen, im spanischen Ceuta und Melilla stehen seit Jahren die höchsten Zäune mit dem gefährlichsten Stacheldraht, die EU bezahlt Marokko, welches hilft die Flüchtlinge fernzuhalten.

    Jeder glaubt jetzt ein Signal setzen zu müssen, jeder glaubt jetzt auf den Zug "Deutschland zeigt sein Herz'" aufspringen zu müssen, was oft schon ins Groteske und Lächerliche abgleitet. Flüchtlinge schildern ihre Situation und erklären sich, finden viel Verständnis oder geheucheltes Verständnis. Oft denke ich: Das was da gesagt, erzählt wird, könnte auch ein Statement eines Spaniers oder Portugiesen zu seiner eigenen Situation im eigenen Land sein. Es wird viel Verständnis gezeigt, wenn jemand aus Ländern kommt, in denen jeder zweite arbeitslos ist. Haben wir das nicht in der EU auch? In Spanien, Portugal, Griechenland? Italien ist auf dem Weg dorthin. Wo bleibt das Verständnis für die? Ja ist klar, denen kann es ja trotzdem sooo schlecht nicht gehen, wenn sie in ihrem Land bleiben und nicht in Massen in Richtung Norden ziehen.

    Und flüchten noch viele vor dem Krieg, z. B. in Syrien? Oder kommen sie, weil die Zustände in den Flüchtlingslagern in den Nachbarländern nicht gerade die besten sind? Und sind sie dann noch Kriegsflüchtlinge oder doch schon Armuts-, Elendsflüchtlinge? Und wäre die Kohle die hier aufgewendet werden muss, wenn sie denn mal hier sind, nicht besser in diesen Flüchtlingslagern z. B. in Jordanien angelegt, um den Menschen dort bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen?

    Und ist die Tatsache, dass es in Albanien noch die Blutrache gibt ein Asylgrund? Die haben wir in Süden der EU auch noch. Ein Sarde oder Sizilianer würde mit dieser Begründung in Deutschland wohl kein Asyl erhalten.

    Im Hintergrund lief gerade im ZDF 37 Grad, es ging um "Flüchtlinge" in einem kleinen Ort in Bayern, gerade gab ein Rechtsanwalt ein Statement ab, wobei wir bei einem nächsten gewaltigen Kostenpunkt wären: Rechtsanwälte; und gerne würde ich diesen Rechtsanwalt, der sich hier gerade so menschfreundlich gab fragen, ob er for nothing arbeitet oder für seine Klienten Prozesskostenhilfe beantragt, wenn er ihnen dabei hilft in Deutschland blieben zu können und für sie vor Gericht zieht. Ich kenne ein paar Anwälte die haben sich in dieser Ecke bereits eine goldene Nase verdient.

    Und wieder wird mal wieder viel von Integration gefaselt. Das hat die letzten zwei Generationen nur sehr bedingt funktioniert. Zum ersten gehört dazu, dass die die intergriert werden sollen auch integriert werden wollen und zum zweiten kann man Menschen in unseren Breitengraden nicht zu so einem Umdenken zwingen, dass sie z. B. eine Kopftuchträgerin als wie selbstverständlich dazugehörend empfinden. Meist hängt es auch nicht am Kopftuch allein, mir ist schon so manche überaus elegante Kopftuchträgerin über den Weg gelaufen, es ist oft das Gesamtbild. Ein Kopftuch in Verbindung mit einem alten Morgenmantel im Strassenbild kommt für mitteleuropäische Augen halt manchmal etwas befremdlich rüber. Oder arabische Gruppen am Strand, die Herren in Badehosen, die Damen mit weiten Kleidern vom Hals bis zu den Knöcheln bedeckt, die dann auch mit diesen Monturen ins Wasser gehen. Wahrscheinlich habense noch Unterwäsche drunter.

    Ich hab das in vielen Ländern gesehen, sogar im superliberalen Holland, integriert sind nur wenige. Es gibt ein Nebeneinander, kein Miteinander und jeder erwartet vom anderen lediglich Respekt.

    Ich habe für das Problem keine Lösung, die zu haben ist Sache anderer und klar, es macht auch einen Unterschied, ob man die Menschen als Masse sieht oder dann den Einzelmenschen vor sich hat, für den man dann Symphatie empfinden kann oder auch nicht. Mit der Masse kommt auch mit Sicherheit eine Menge Grobzeug mit, welche ganz andere Motive haben zu kommen, als sie vorgeben. Von dem Grobzeug, für den der Menschenschmuggel mittlerweile mehr Rendite abwirft als Rauschgifthandel, ganz zu schweigen.

    Wirkliche Opfer sind für mich bei allem eh nur die Kinder.

    Gut ist, dass ja jetzt dagegen gehalten wird, finde ich zunächst generell mal gut, nicht so gut finde ich persönlich, dass es jetzt mit der Willkommenskultur droht zu übertreiben.

    Also ich seh die ganzen Kopftücher in den Bildern doch mit etwas gemischten Gefühlen. Und ich seh auch die genutzte Sprachregelung mit gemischten Gefühlen, da wird immer von Flüchtlingen gesprochen, einmal mit "Krieg" davor, einmal mit "Armut" davor. Und ich frag jetzt einfach mal nach: Definiere Armut. Defiere Armut dort und definiere Armut im eigenen Land. Wohin sollen denn die deutschen Armen fliehen, die ab dem 20. jeden Monats nur noch Reis mit Fertigsosse auf dem Tisch haben, denen der Tabak um ungefähr dieselbe Zeit ausgeht, die sich keine Kinokarte leisten können und auch keine fünf Euro überhaben, um mal ein Bier trinken zu gehen.

    Ich finde, dass diese Armutsflüchtlinge als das gesehen werden sollten, was sie meistens sind. Sie sind Auswanderer, die in einem anderen Land ein besseres Auskommen suchen, ähnlich wie z. B. Spanier, die sich in Deutschland einen Job suchen. In Deutschland würde man sich doch sehr wundern, wenn sich nun plötzlich von Spanien oder Portugal aus nun alle Armen auf den Weg in Richtung "goldenes Mitteleuropa" machen und dann sagen würden: "So, jetzt sind wir hier, kümmert Euch um uns".

    Und es sind ja eh nicht die Ärmsten die hierherkommen, egal woher sie herkommen. Die Ärmsten können es sich nämlich gar nicht leisten zu sagen: "Schleus mich mal nach Mitteleuropa, ich zahl Dir auch einige Tausender dafür. Und wenn ich höre, dass da manche bis 15 000 Euro gezahlt haben, frage ich mich doch ernsthaft, ob die wirklich alle hier ankommen und keinen Euro mehr in der Tasche haben, zumal zusätzlich wohl viele das "Fluchtgeld" von bereits in Europa lebenden Verwandten erhalten haben..

    Und, auch wiederum ganz persönlich, finde ich, dass die Schweizer das ganz gut machen, dass diese "Armutsflüchlinge'" als das sehen was sie sind, Auswanderer, bzw., Einwanderer, die sich nicht an die Einwanderungsregeln dort halten wollen, sie möglicherweise nicht mal kennen und deshalb zurückzuschicken sind, was ja dann auch innerhalb von zwei Tagen geschieht.

    Wenn ich im Süden stierlaufe gibts keinen Euro und kann sehen wie ich auf ein deutsches Sozialamt in Deutschland komme, da zahlt mir keiner den Flug nach Frankfurt. Jo, die deutsche Botschaft vielleicht und somit der deutsche Staat.

    So, womit ich mal wieder mit meinem "rechten Gedankengut" gegen den aktuellen Strom schwimme, ohne je ein Rechter gewesen zu sein oder mit denen sympathisiert zu haben.

    Und um nicht missverstanden zu werden, ich spreche nicht von denen die vor dem Krieg flüchten, die können von mir aus auch mit Burka durchs Bild laufen, ohne in mir gemischte Gefühle auszulösen.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.spiegel.de/netzwelt/web/a...ents-box-pager

    Lug und Trug und falsche Zahlen.

    Und das dürfte wohl auf 90% aller Wichtigtuer im Internet zutreffen. Über Google und FB bis Airbnb, Uber, Twitter und wie sie alle heissen. Alles nur Verpackung. Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg, auch wenn er nur geschickt vorgegaukelt wird.

    Und:

    Achgottschen, eine Meldung geht um den Globus: Google hat sein Logo geändert. Der berühmte Reissack in China hat einen Nachfolger gefunden.

    Hab das ganze nur kurz angelesen chris21.

    Jo, der Focus, der schreibt immer mehr so "sinnige" Überschriften wie auch heute z. B.:

    >> Laut Wetterbericht steht das letzte Hochsommer-Wochenende an. FOCUS Online stellt fünf Dinge vor, die Sie unbedingt noch tun sollten, bevor die Temperaturen wieder fallen und die Tage und Nächte immer kürzer werden.

    Ernstnehmen kann man die ja nicht mehr.

    Vor kurzem sagtest Du mal, dass Du die 4000 Euro für diesen FB-Ultrarechten doch etwas viel findest.

    Was hälste denn davon:

    *** Link veraltet ***

    Das finde ich jetzt mal etwas arg übertrieben. Übertrieben, für das was ihm vorgeworfen wird. Selbst wenn man 100 Tagessätze (und womit er als vorbestraft gelten würde) in Ansatz bringt wäre das ein Tagessatz von 16 000 Euro.

    Jo, das ist ja mal ein kreativer Lösungsansatz Alex. Links (oder rechts) hochkant würde es wahrscheinlich auch nicht stören.

    >> denn Cookies sind bereits vorher gesetzt _

    Das ist genau das Problem, denn diese EU-Richtlinie genau umgesetzt dürfte nämlich GARNICHTS vor dem Einverständnis gesetzt und schon gar nicht an G weitergeleitet werden. Es müsste also genaugenommen eine Einverständnisseite vorgeschaltet werden, über die man dann auf die eigentliche Seite kommt.

    Und da fast keiner glaubt auf G verzichten zu können, wird mit der Einverständniserklärung ein unkalkulierbarer Freifahrtsschein für diese verlangt, wobei sich dann die Frage stellt, ob das rechtlich so haltbar wäre.

    So ist das aber nunmal, wenn der Gesetzgeber sich vor klaren Formulierungen drückt und den Gerichten dann die Auslegung überlässt, bis sich dann irgendwann eine '"gefestigte" Rechtsprechung durchgesetzt hat. Bis das aber in dieser Ecke der Fall sein wird werden Ewigkeiten vergehen, wenn es denn überhaupt je passieren sollte.

    Die Bilder aus Deutschland sind im Moment Thema in allen Nachrichten hier. Und die Reaktion der Leute, die sie sehen, geht von Null Verständnis bis Verärgerung über Deutschland. Noch sagense Deutschland und nicht: Die Deutschen.

    Und es ist auch auffallend, die Ultrarechten, die es in jedem Land in Europa gibt, halten überall die Füsse still, sie gehen nicht mal auf die Strasse. Jedenfalls hört man nichts Derartiges. In Deutschland gehen sie auf die Strasse und legen Feuer.

    Hier wird unterstellend schon angedeutet, dass das "geduldet" wird um vor Deutschland abzuschrecken.