Beiträge von cura

    Jo, wundert mich auch schon ne ganze Weile, dass das "Fassohneboden" Ukraine kein Thema ist.

    Da werden wohl noch einige hinterherkommen, wenn das so weitergeht und Spanien könnte einer der nächsten Kandidaten sein, ich fürchte der Pfegefall Spanien wird ein Pflegefall bleiben, wenn sich in der EU nicht grundlegend was ändert. Sinngemäss gilt das auch für Portugal.

    Spanien ist mehr oder weniger wieder auf dem Stand von 1985, als sie der EU beitraten, mit dem einzigen Unterschied, dass in Spanien heute mehr Immobilien zum Verkauf stehen als in den USA. Normalerweise müssten die Immobilienpreise also ins Bodenlose sinken. Tun sie aber nicht, weil das Gross der Immobilien von Banken gehalten wird.und ich vermute mal, dass die Banken diese immer noch mit den alten Fantasiepreisen in den Büchern stehen haben, um so ihre Bilanzen schönzurechnen. Das könnte also durchaus die nächste Bombe sein, dessen Ticken man ncht hört. Immobilien wurden bis 2008 ja nicht mehr für den Zweck der Vermietung oder Selbstnutzung errichtet, es waren schlicht leerstehende Spekulationsobjekte, weil echt geglaubt wurde jährliche Zuwachsraten im Preis von 10% würden sich ewig fortsetzen.

    Das jahrelange "Wirtschaftswunder" in Spanien baute sich einzig und allein auf dieser Spekulationsblase auf. Die wird sich aber nicht wiederholen, es wird auf lange Zeit auch keine normale Bauwirtschaft mehr entstehen.

    Die Kapazitäten der Agrarwirtschaft sind auch so ziemlich am Limit angelangt, es musste immer mehr angebaut werden, um sinkende Preise abzufangen, mit der Folge, dass Südspanien in 10 bis 15 Jahren der Wasserkollaps droht. Zusätzlich verlieh man Marokko (ich weiss nie wie man das schreibt) den Status eines Quasimitglieds der EU, einem Land mit einem Durchschnittseinkommen von 200 Euro im Monat, welches diesselben Agrarprodukte produziert wie Spanien. Alle Rechte wie ein EU-MItglied, aber keine Pflichten. Spanien wird also nicht umhinkommen aus Meerwasser Süsswasser herzustellen, welches die Bauern dann teuer bezahlen müssen und die Produktion wieder erheblich verteuern wird.

    Wenn Spanien also je wieder wirklich ein Wirtschaftswachstum verzeichnen sollte, wird das am Limit geringfügig sein, viel zu wenig, um die immer noch anhaltende Schuldenmacherei abzufangen. Wie das enden wird, kann sich wohl jeder leicht selbst vorstellen. Die Spanier sind also auch im Euro gefangen. Sie können ihre Exporte nicht mehr wie früher durch Abwertung der Peseta verbilligen. Gut, hättense die Peseta noch, wären halt die Importe teurer, aber bis zur Einführung des Euro konnten sie ja auch mit teuren Importen leben. Ebenso wie die Griechen. Reingehen ist spielend einfach, rausgehen wird richtig teuer, das ist das, was die fast alle nicht bedacht haben. Die Engländer waren da möglicherweise schlauer, die brauchen ihr Pfund nur vom Euro absolut abzukoppeln und das war es. Oder Island, die wollen erst gar nicht mehr in den Euro rein. Sogar die Schweizer haben ihre starke Währung vom Euro abgekoppelt.

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    Hier läuft gerade eine Diskussion zu Griechenland im Fernsehen. Ich würde mir mal wünschen, dass es bei den Diskussionen bei deutschen Sendern so sachlich zuginge. Erfrischend, eine Diskussion ohne Kauder, Altmeier und dem Kronprinz von Bayern, dessen Namen ich mir nicht merken kann.

    NIemand sagt: Die Griechen sind an allem schuld.

    Vom Schuldenschnitt ist keiner begeistert wabse, ausser den Griechen wahrscheinlich. Aber wenn man die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, sollte doch vernünfigerweise die weniger schlechte Alternative gewählt werden.

    Der spanische Staat hat in den letzten Jahren weiter Schulden gemacht, obwohl sie das eigentlich nicht sollten und haben sich auch damit über Wasser gehalten, zusätzlich habense die Menschen zum Sparen an allen Ecken verdonnert, zusätzlich wurde alles was Menschen unbedingt bezahlen müssen, Gebühren etc erheblich erhöht. Die Löhne sind, bei denen die noch Arbeit haben, erheblich gekürzt worden, teilweise ohne Zutun des Staates, Arbeitsplätze wurden faktisch versteigert: "Wer arbeitet für weniger. Zu ersten, zum......". Die Rentenkasse wurde geplündert, alle Rücklagen der Rentenversicherung sind weg. Spanien hat von den Krisenländern, die vorher auch Urlaubsländer waren, profitiert. Statistiken zur Arbeitslosigkeit werden gerne im Sommer erstellt, wenn viele Spanier wegen des Tourismus Kurzarbeitsverträge haben und somit aus der Statistik rausfallen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt noch immer weit über 50%, in manchen Regionen bei noch wesentlich mehr. Die Extremdura hat gerade die spanische Regierung um Hilfe bei der Reduzierung der Arbeitslosigkeit angebettelt.

    Keine Ahnung also, wo der vielbesungene kleine Aufschwung herrühren soll.

    In Griechenland hattense sich gerade ihr Votum abgehalten und was macht die Merkel? Sie macht sich auf den Weg nach Frankreich um Hollande zu treffen. Andere haben ja auch Augen im Kopf und eine Presse, klar, dass da die "Erkenntnis" kommt, wer in der EU wichtig und weniger wichtig ist und wer in der EU augenscheinlich die Marschrichtung vorgibt.

    Ich denke sowieso, dass das was vor dem Vorhang abgeht was ganz anderes ist, als dass, was hinter den Kulissen läuft.

    Interessant auch das > *** Link veraltet *** < Die Merkel soll also schon 2011 über eine Transferunion nachgedacht haben.

    Das hätte sie mal schon 2011 angehen sollen, dann hätten wir heute möglicherweise nicht das als was die EU sich mittlerweile darstellt: Eine Schönwetterunion, die bei den ersten aufziehenden Wolken nicht mehr funktioniert.

    Jo, was ich im Moment sehe ist, dass nichts mehr für bare Münze genommen werden sollte, was uns so an Nachrichten vorgesetzt wird. Widersprüche überall.

    Die Populisten haben die Meinungsmache fest im Griff. Gut, hier im Forum gottseidank nicht.

    Viele Politiker lassen mittlerweile jede Professionalität vermissen und blenden einfach aus, was nicht in ihr Wutbild passt. Ich möchte nicht wissen, was einige gern mit den Griechen machen würden, wenn sie denn könnten. Erschreckend, was da alles sichtbar wird.

    Die interessieren sich für die Menschen in Wirklichkeit einen Scheiss und das sollte uns allen zu denken geben.

    Diese Griechenlandkrise hat noch viel, viel mehr an die Oberfläche gebracht als nur das Wissen, dass die da unten stier sind.

    Es wurde ja das Merkel- und Schäublebashing angesprochen und warum das so ist.

    U.a. wegen Sachen wie dieser:

    >> Griechenland und der IWF sind der Meinung, dass Athen einen Schuldenschnitt braucht. Je größer er ausfalle, desto besser. Die Griechen brauchen den Schuldennachlass, damit sie nicht mehr ganz so hart sparen müssen. Tsipras könnte Reformen dann auch besser zu Hause verkaufen. Der IWF will einen großen Schuldenschnitt, sodass Griechenland in einem überschaubaren Zeitraum und unter realistischen Bedingungen wieder in der Lage ist, seine Schulden zu tragen. Merkel will das Ganze am liebsten nicht, weil sie den Deutschen immer versprochen hat, dass die Euro-Rettung möglichst kein Steuerzahlergeld kosten soll. Die Physikerin Merkel versuchte die Quadratur des Kreises. Das Ergebnis ist bekannt. Ginge es nach ihrem Finanzminister, könnten die Griechen den Euro verlassen.

    *** Link veraltet ***


    Das geht hier auch über die Ticker unter der Überschrift: Alle wollen, nur die Merkel nicht!

    Womit mit Wollen der Schuldenschnitt gemeint ist und von dem jetzt wohl klar ist, dass das der einzig richtige Weg ist die Angelegenheit Griechenland schnell zu beenden und Ruhe in die Sache kommen zu lassen. So weit musste es kommen, dass jetzt die übrige EU auf Merkel Druck ausüben muss, damit die von ihrem hohen Ross runterkommt und endlich mal die Realität anerkennt.

    Ich verrenne mich nicht, mach Dir mal da um mich keine Sorgen.

    Du redest ja von diesem Absatz, bei dem Alex ungefragt die Finger drin hatte und so den Sinn verzerrt hat:

    >> Sorry, ich muss es mal so hart sagen, weil es mich mittlerweile richtig ankotzt: Deutschland ist der EINZIGE grosse Profiteuer der EU und des Euro. Deutschland hat IMMER und an ALLEM nur verdient. Nur, die Deutschen negieren ALLES in dieser Richtung, die Deutschen sind die grösste Lügner und Ignoranten in der EU und das deutsche Volk wiederholt diese Lügen noch, ganz einfach, weil sie es gewohnt sind andere für sich denken zu lassen. Sorry, aber so einer konnte bisher in Europa nur in Deutschland so gross werden. ALLE habense Probleme in Europa, ALLE ausser Deutschland und ja, is klar, die Deutschen sind die Besten, die Schlausten. Deutschland, Deutschland über alles. Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen.

    Dass vieles was ich da gesagt habe schlicht die Wahrheit ist, beweisst auch der Link den Guppy eingestellt hat. Ich stehe da mit meiner Meinung nicht allein. Deutschland ist der grosse Profiteur der EU. Deutschland hat sogar Abermillionen an der Griechenlandkrise verdient. Deutschland verdiente bisher immer und überall.

    Und wenn ich auch schon gehörig einen im T hatte, weiss ich immer noch ungefähr was ich geschrieben hatte.

    >> für sich denken zu lassen. Sorry, aber so einer konnte bisher in Europa nur in Deutschland so gross werden.

    Alex hat das "Hitler" rausgenommen.

    Ursprünglich war es:

    "für sich denken zu lassen. Hitler. Sorry, aber so einer konnte bisher in Europa nur in Deutschland so gross werden".

    Und das ist ja auch nicht so ganz unwahr.

    Ich habe mal abgetobt, aber ich habe NIEMANDEN persönlich angegriffen.

    Du aber hast mir empfohlen mich mal selbst mit Hitler zu vergleichen, was ich als absolut überzogene Forderung und Beleidigung empfinde. Ich soll mich mit einem Massenmörder vergleichen?

    Und mit Deinem letzten Post verteidigst Du diese Position auch noch und versuchst mir den schwarzen Peter rüberzuschieben.

    Margin, es hätte Dir besser zu Gesicht gestanden, wenn Du wenigstens geschwiegen hättest.


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    Zufrieden? Ich kenne den § 86 a StGb. Meine Verwendung ist da nicht einzuordnen Alex. ^^

    Immer wieder diese krawattenlosen Politiker? Das ist auch nur in Deutschland ein Thema und zeigt, dass man in Deutschland sehr wenig von den Partnern in der EU weiss. Im Süden ist es üblich, dass Politiker und auch anderer "Öffenliche" krawattenlos rumlaufen, es ist auch normal, dass sie ohne Krawatte und ohne Jacket rumlaufen, auch bei offiziellen Auftritten. Wenn sie nach Deutschland kommen, passen sie sich offensichtlich den mitteleuropäischen Gepflogenheiten an. Gut, die Neuen in Griechenland haben sich halt wohl nicht angepasst. So what?

    Ich hab mir jetzt mal Deinen Videolink angeguckt Guppy. Was der sagt ist nicht verkehrt, wenn es man es isoliert auf die EU bezieht, aber auch die Schraube der Lohnstückkosten ist irgendwann am Punkt durchzudrehen angelangt, wenn die Produktion sich nicht mehr steigern lässt. Von der Logig der Ökonomen her müsste es an diesem Punkt dann auch einen Lohnstopp geben, wenn die Inflation nicht vom Trab in den Galopp übergehen soll.

    Es gibt aber auch Bereiche, da lassen sich höhere Löhne nur sehr bedingt durch Steigerung der Produktion ausgleichen. Im Gesundheitsbereich z. B., wo es ja perverserweise versucht wird, indem z. B. festgelegt wird, wie lange das Kämmen eines alten Menschen dauern darf. Oder auch z. B. im Agrarbereich, von dem die südlichen Länder zum grossen Teil leben, was einen Grossteil ihrer Exporte ausmacht. Dort wo Maschinen eingesetzt werden können, wird es schon ewig gemacht, der Rest ist Handarbeit. Auto- und Maschinenbauer haben es da leichter.

    In der EU kocht so gut wie jeder sein eigenes egoistisches Süppchen, Solidarität ist kein Thema, ich frage mich was die EU dann eigentlich soll. Was ein Euro soll und wem er letztendlich nutzt. Es reduziert sich immer wieder alles darauf, dass die Länder mit vormals starken Währungen vom Euro mehr profitieren als die Länder mit vormals schwachen Währungen. Und im Moment wackelt alles, ausser der ehemaligen D-Mark. Und was er da in Deinem Video auch sagt, und was ich seit ewiger Zeit (nur mal als Anmerkung!) mit KAW auch schon immer gesagt habe, ist nichts anderes, als dass da zwischen den Starken und den Schwachen, Reichen und Armen ein Ausgleich geschafft werden muss, wenn das mit der EU klappen soll. Das hätte mit der Einführung des Euros beginnen müssen, dann hätten wir die Scheisse möglicherweise nicht, die wir heute haben. In der EU haben wir das wie im täglichen Leben, die Reichen werden immer reicher, die Armen fallen hinten raus.

    Dieser Ausgleich kann ja in vielfältiger Form stattfinden, das Simpelste wäre sowas wie ein Länderfinanzausgleich, die starken Ländern könnten in ihren Ländern dafür sorgen, dass mehr Geld für Konsum zur Verfügung steht, mehr eigenes Geld in ihren Ländern investiert wird, was dann auch die Importe und somit die Exporte der Schwachen ankurbelt. Statt EU-Subventionen sinnfrei mit der Gieskanne zu verteilen, womit dann völlig unnötige Objekte finanziert werden, könnten diese Gelder kontrolliert in Bereiche gesteckt werden, wo sie auch gebraucht werden und wieder in den Geldkreislauf gelangen.

    Wer die schönsten, kostenlosen, aber auch unnötigsten Autobahnen Europas sehen will sollte mal einen Abstecher in den Süden machen. Da könnte einer mit nem Lambo stundenlang mit 300 Sachen unterwegs sein, ohne einmal abbremsen zu müssen. Das Geld wäre in Projekten, die langfristig Arbeitsplätze sichern besser angelegt gewesen. Die Dukesa de Alba > *** Link veraltet *** < die grösste Grundbesitzerin und wahrscheinlich reichste Frau Spaniens, von der gesagt wird, dass sie Spanien einmal von rechts nach links und einmal von oben nach unten hätte durchqueren können, ohne einmal einen Fuss auf öffentlichen Boden setzen zu müssen, erhielt jährlich zig Millionen EU-Subventionen, jetzt isse tot, jetzt fliesst die Kohle wahrscheinlich an ihre Erben.

    Was in Deutschland jährlich an Millionen und Milliarden für unnötigen Scheiss verbrannt wird brauch ich Euch ja nicht zu sagen. Ihr guckt ja RTL.

    Das sind alles so Sachen, die nicht verdrängt werden sollten, bevor auf jemand mit dem Finger gezeigt wird.

    Jo Guppy, ich stimme Dir in allem zu. Es reduziert sich aber alles auf die Frage, was in der momentanen Situation zu tun ist. Wenn Griechenland im Euro bleiben soll geht es nur mit einem Schuldenschnitt. Das war ALLEN schon im Januar klar, der IWF hat es extra nochmal betont. Gab es einen Schuldenschnitt? Wurde der angeboten? Nein, also wurde nur wieder mal Zeit vergeudet. Und den Schuldenschnitt, auch einen indirekten, werden die erst kriegen, wenn das Thema Griechenland aus den Schlagzeilen ist.

    Ich hab die Frage schonmal gestellt: Warum wurde nicht gleich und sofort gesagt: Ok, Schuldenschnitt, dann braucht Ihr auch keine neuen Schulden mehr zu machen, um fällige Schulden und Zinsen bezahlen zu können, logischerweise braucht ihr dann dafür auch keine neuen Gelder mehr für die andere Staaten haften. Gut, ist jetzt etwas vereinfacht.

    ............

    Jo Alex, ich bin beim Thema. Ich hab mich heute nacht zum erstenmal richtig über einen Post hier im Forum geärgert, es hat mich wütend gemacht, weil ich sowas HIER niemals erwartet hätte. Und ich hätte auch nicht erwartet, dass die einzige Reaktion ist: "Vergleich Du Dich mal mit Hitler" und "Spiel weiter". Ich selbst habe es hier immer zu vermeiden versucht mich hier im Forum auf solches Niveau zu begeben und jemanden so direkt persönlich (und in meinen Augen primitiv) anzugehen und die meisten hier wissen, dass ich auch richtig austeilen kann. Und wie gesagt, von Margin hätte ich das am allerwenigsten erwartet.

    Wenn mir einer sagt: "Komm mal wieder runter Du alter Spinner" reagiere ich, wenn ich mich aber vorher erst mal mit Hitler vergleichen soll......

    Jo, verbündet Euch mal schön.

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    >> Was ich aus Margins Post rauslese ist, dass Du dazu neigst, mit Behauptungen von anderen die Zustimmung zu Deiner Meinung einzufordern. Das war jetzt diplomatisch ausgedrückt.

    Ich lese aus dem ersten Post von Margin überhaupt nichts raus, was mit mir persönlich etwas zu tun hätte. Und, mir wäre es lieber gewesen, Du hättest Dich undiplomatisch ausgedrückt. Und wieso fühlst Du Dich angesprochen 'Guppy? Weil ich "Die Deutschen" formuliert habe? Vergessen, dass ich auch Deutscher bin? Du weisst genausogut wie ich und jeder andere hier, dass mit einer Formulierung wie "Die Deutschen, die Franzosen" nie ausmahmlos alle gemeint sind, sondern damit aufs Volk bezogen, sowas wie eine Mehrheit etc, mit Bezug auf die Politik dann politische Kaste. Egal, ob ich jetzt so formuliere oder andere.

    Auch in meinem Bekanntenkreis kann ich die im Grunde Arbeitsunlust unterstellenden negativen Witze über Südländer mittlerweile nicht mehr hören. "Jo, die Spanier, den ganzen Tag Fiesta und Siesta", wobei jeder der diese Witze macht auch weiss, dass das garantiert nicht ausnahmslos auf alle Spanier zutrifft. Aber es trifft auch nicht auf die Mehrheit zu, es trifft nicht mal auf eine grosse Minderheit zu.

    So, und ich neige dazu Zustimmung zu fordern? Kommt das so rüber? Glaubs mir einfach Guppy, ich brauch keine Zustimmung oder Applaus, aber ich freue mich über jeden, den ich dazu bewegen kann, eine Angelegenheit aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Ausser mir und CC ist hier keiner der dauerhaft im Ausland lebt und dann auch noch in "Notstandsgebieten". Auch die meisten meiner Freunde und Bekannten in Deutschland hocken in ihrem deutschen Kokon und haben mit Ausländern, wenn überhaupt, nur rudimentär Kontakt. Wenn sie sich mal unter Ausländer begeben ist das für ein oder zwei Wochen im Urlaub. Da kriegt man aber nicht mit, dass der junge Kellner der einem bedient vielleicht gerade sein Studium beendet und möglicherweise einen Doktortitel hat. Da kriegt man nicht mit, dass Studienabgänger mit besten Abschlüssen froh sind, wenn sie einen einen Job auf einer Zitronenplantage finden, wo sie dann, wie im Moment bei fast 40 Grad im Schatten, für einen Stundenlohn von etwas knapp unter fünf Euro mit der Handsäge überflüssiges Geäst von den Zitronenbäumen entfernen.

    >> Das was da abgegangen ist, war nach meinem Empfinden die größte Schweinerei, die eine Demokratie überhaupt ausspucken kann und nichts weiter als ein weiterer Meilenstein der Tsipras-Regierung, quasi Planziel... ....es ging schlicht um eine ganz simple Frage, die sauber verklausuliert den Bürgern gestellt wurde: Wollt Ihr Hilfe für umsonst oder wollt Ihr Eure Schulden zurückzahlen. Und diese Frage hätte man dem letzten Penner stellen können, er hätte gewiss im Sinne Tsipras geantwortet. Geld? Umsonst? Her damit!

    So ein, sorry, plattes Statement hätte mich bei einem Pedigaanhänger nicht gewundert. Das hätte ich aber so undifferenziert von keinem hier im Forum erwartet und schon gar nicht von Dir Margin, zumal das das erste grössere Post von Dir in diesem Fred war. Gut, Du hast zwar nachträglich etwas differenziert, aber zunächst stand diese Aussage allein und das tut sie, trotz der nachträglichen Differzierung, eigentlich immer noch.

    Ich sehe diese Abstimmung schlicht so, dass dieser Tsipras ALLE seine Wahlversprechen hätte brechen müssen, wenn er das auf dem Tisch liegende unterfackelt hätte. Die Folgen wären absehbar gewesen. Er hat also das aus seiner Sicht einzig Logische gemacht, er hat sein Volk gefragt, ob dieses einverstanden ist, wenn er von seinen Wahlversprechen abweicht. Und er hat das gemacht, was nach meiner Meinung sein gutes Recht ist, er hat seinem Volk gesagt, dass er das nicht will. Ob er sich bei einem JA dem Volkswillen gebeugt hätte ist eine Frage die nicht mehr beantwortet werden kann. Ich hatte befürchtet, dass es aus Verzweiflung zu einem JA kommen würde. Ich hab mich geeirrt.

    Aber zu unterstellen, dass simpel lediglich von Anfang an das Planziel war den Europäern so viel Geld als möglich aus den Rippen zu leiern und sonst nichts, ist für und bleibt für mich purer Schwachsinn. So kurz denkt kein halbwegs intelligenter Mensch, der an der Macht bleiben will.

    Und klar, in einigen anderen Ländern stehen jetzt Wahlen an, die "Extremen" stehen in den Startlöchern, also darf jetzt erst recht nichts gemacht werden, was auch nur nach einem Erfolg der Neuen in Griechenland riecht. Das Elend für die griechische Bevölkerung wird also weitergehen.

    So, und jetzt könnt Ihr mal alle schön sauer auf mich sein. Das war schon immer meine Meinung, das ist meine Meinung und das bleibt auch meine Meinung.

    Und ich könnte Euch auch die Frage nach den "Merkel- und Schäublebashing" beantworten, die Ihr Euch von Deutschland aus nicht beantworten könnt. Ein generelles Deutschenbashing gibt es nicht. Wenn von Deutschen gesprochen wird sind meist die Häuptlinge gemeint, ausser es wird formuliert: "Euch geht es doch gut", dann sind im Grunde alle Deutschen gemeint.

    >> Tsipras hat nun genau das erreicht, was er vom ersten Tag an erreichen wollte: Eine scheinbar demokratische Legitimation, sich den Rückzahlungen zu widersetzen. Das die Hilfen real schon aus humanitären Gründen überhaupt nicht eingestellt werden können, ist dem völlig bewusst. Nur jetzt hofft er, kriegt er sie umsonst, da er ja ein demokratisches Druckmittel in der Hand hat.

    Na na na Margin. Dann hatters aber jetzt, wenn der Notstand verhindert wird. Das soll sein erklärtes Ziel von Anfang an gewesen sein? Money for nothing?

    Glaubst Du das wirklich selbst?

    Das hätte er ja einfacher haben können, er hätte nur auf die ihm gestellten Bedingungen eingehen müssen und die Gelder wären geflossen. Sie wären für das zweite Hilfspaket vollständig zuende geflossen und sie wären auch noch für ein drittes geflossen, von dem jeder weiss, dass es notwendig geworden wäre. Ergebnis? Noch mehr Schulden für die alle haften.

    Und richtig, es ging den Neuen in Griechenland nie um den Austritt aus dem Euro oder der EU. Das haben unsere Leute und Medien daraus gemacht, sie haben ein Schreckensszenario an die Wand gemalt. Es ging lediglich um die Frage: Soll es wie bisher, Ja oder Nein, damit weitergegen: Neue Kredite um alte ablösen und Zinsen tilgen zu können? Gut, sie haben IHR Volk dazu befragt und dieses Volk hat dazu Nein gesagt. Was ist daran nicht demokratisch? Ob es gegenüber der sonstigen EU fair war ist ne andere Frage, aber wer ist schon fair, wenn einem das Wasser Oberkante Unterlippe steht und der andere sagt: "Interessiert mich nicht"?

    Den anderen Ländern steht es doch frei ihre Völker auch zu befragen. Dann müssten halt die Griechen mit einem Patt leben und die Politiker sehen, wie sie mit den Fehlern der Vergangenheit klarkommen. Die werden sich aber tunlichst hüten und das ist ihr Dilemma. Die machen ja nicht mal ne Volksbefragung dazu, ob das Volk Volksbefragungen will, weilse Angst vor dem Ergebnis haben. Es könnte ja mit der Bequemlichkeit vorbei sein.

    Gut, ich vertrete die Ansicht, dass es aus Sicht der Griechen besser wäre aus dem Euro rauszugehen. Nach eine "Notzeit" würde es ihnen dann besser gehen. Aus Sicht der EU wäre es für alle besser, ausser Deutschland natürlich, wenn Deutschland aus dem Euro ginge.

    Sorry, ich muss es mal so hart sagen, weil es mich mittlerweile richtig ankotzt: Deutschland ist der EINZIGE grosse Profiteuer der EU und des Euro. Deutschland hat IMMER und an ALLEM nur verdient. Nur, die Deutschen negieren ALLES in dieser Richtung, die Deutschen sind die grösste Lügner und Ignoranten in der EU und das deutsche Volk wiederholt diese Lügen noch, ganz einfach, weil sie es gewohnt sind andere für sich denken zu lassen. Sorry, aber so einer konnte bisher in Europa nur in Deutschland so gross werden. ALLE habense Probleme in Europa, ALLE ausser Deutschland und ja, is klar, die Deutschen sind die Besten, die Schlausten. Deutschland, Deutschland über alles. Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen.

    Es geht nur darum, dass Deutschland haftet, ganz so, als würde Deutschland diese Schulden jemals zurückzahlen. Auch Deutschland wird seine Schulden nie mehr zurückzahlen, niemand in der Eu wird seine Schulden jemals zurückzahlen. In den letzten Jahren haben alle ach so hoch gelobten Krisenländer, bei denen sich jetzt angeblich ein Licht am Horizont zeigt, immer mehr neue Schulden angehäuft, was die Griechen nicht konnten. Auch die Schulden aus der Haftung werden wieder mit neuen Schulden finanziert werden (wenn es denn knallt) und das wird irgendwann nur enden, wenn eine Volkswirtschaft die Zinsen und Zinseszinsen nicht mehr wird zahlen können. Und das ist die einzige Gefahr die davon ausgeht, dass z. B. Deutschland in die Haftung für die Griechenlandschulden genommen wird. Der Zeitraum, bis Zinsen und Zinseszinsen nicht mehr bezahlt werden können verkürzt sich. Irgendwann wird es den finanziellen BigBang geben, nur weiss keiner wie der verhindert werden könnte, möglicherweise wird es wieder mit Krieg und dem Zerstören von allen was aufgebaut wurde enden.

    Sorry Margin, ich mag Dich wirklich, aber im Moment haste mich richtig stinkig gemacht. Ich sags Dir so wie ich es denke: Was Du hier von Dir gegeben hast halte ich ziemlich gequirlten, undurchdachten Müll. Irgendwie enttäuscht mich auch Deine extrem einseitige Denke, die keine Differenzierung zulässt. Man kann ja spekulieren, vermuten, aber gleich zu sagen: Das ist so und nicht anders geht mir etwas arg zu weit. Gilt auch für Dein Demokratieveständnis.

    Der Schulz hat sich gerade hier ausgelassen, nicht in Deutsch, in Englisch. Alles beim Alten, die Griechen sind an allem schuld und man wartet jetzt auf Vorschläge aus Griechenland. Warum? Um sie wie gehabt ablehnen zu können? Und klar, wir haben jetzt die Meinung des griechischen Volkes, die im Gegensatz zur Meinung der übrigen EU steht.

    Also, im Gegensatz zu meiner Meinung steht das schonmal nicht.

    Und auch klar, so Schulz, die EU muss jetzt den Armen und Kranken in Griechenland helfen, man kann sie nicht in der Misere belassen in die die Neuen in Griechenland sie jetzt laviert haben.

    Ob dieser Selbstlosigkeit wurden mir dann doch direkt mal vor Rührung die Augen leicht feucht.

    Dass die, viele Politiker, bei denen in der letzten Zeit immer klarer wurde welche Luschen sie sind und die deutsche Presse, die sich nach wie vor im Griechenbashing unterwegs ist, nicht mal wenigsten für einige Stunden die Klappe halten können.

    Viele haben sich ja mittlerweile gegeben, andere fahren aber ihre billige Meinungsmache weiter, statt das Ganze jetzt mal als Chance zu sehen, dass die konzeptlose Durchwurschtelei der Politiker jetzt mal ein Ende haben könnte.


    Focus > Tsipras will schon wieder über neues Geld verhandeln _
    Bosbach: > „Griechen haben sich vom Euro abgewendet“
    Gabriel sieht "letzte Brücken eingerissen"
    Mehrere deutsche Politiker fordern nun den Rauswurf Griechenlands aus dem Euro. "Merkel muss jetzt den Grexit organisieren"


    Klar muss Tsipras über neues Geld verhandeln und das so schnell als möglich. Was, liebe Focusleute, soll also diese Nutzlosnachricht und pure Negativmeinungsmache? Bei dem Bossbach muss man sich auch langsam fragen: "Ist das beginnende eigene Verdummung in Verbindung mit Altersstarrsinn? Und klar, der dicke Gabriel sieht mal wieder einstürzende Neubauten.

    Davon, dass Merkel in Richtung Grexit nichts unternehmen kann, weil die EU-Richtlinien das gar nicht hergeben, scheinen die Forderer bisher nichts gehört zu haben. Oder doch, und legidlich nur wieder blanker Populismus?

    In den Gazetten streitet sich man um ein "wird" oder "könnte". Was dieser Varoufakis gesagt hat, als er jetzt von einer raschen Einigung sprach. "Ach, ist der Mann so unberechenbar."

    In Deutschland kann man echt froh sein, dass im Ausland nicht bekannt wird, was hier an plumper Kontrameinungsmache, auch mittels der "Wahrheitspresse", so abgeht.

    Hier ist der Ausgang des Votums auch DAS Thema. Ich würde mir für Deutschland wünschen, dass es nur wenigsten mal 24 Stunden so sachlich abginge wie hier.

    .............

    Dass die südlichen Länder für die Menschen in Griechenland mehr Mitleid empfinden und auch mehr Verständnis dafür aufbringen, dass es so nicht weitergehen kann, liegt wahrscheinlich an ihren eigenen Erfahrungen mit dem Spardiktat.

    Eine Erfährung welche den Deutschen bisher erspart blieb. Jedenfalls in dieser Stärke und Brutalität.

    >> Was jetzt kommt?

    Werden wir sehen. Und klar, es werden weitere Milliarden fliessen müssen, der Zweck wofür sie fliessen wird hoffentlich ein anderer sein. Die Politiker in Europa werden nicht umhin kommen wenigsten ein klein wenig akzeptieren zu müssen, dass die Menschen wichtig sind und nicht die Geldvermehrer. Die Probleme können nicht mehr in die Zukunft verschoben werden, wie das die Taktik der Gläubigerländer in den letzten Wochen wieder erkennen liess. Die Wahl in Griechenland war auch für uns wichtig, denn jetzt haben die etablierten Parteien ein Problem, sie müssen sich mit dem auseinandersetzen was Demokratie ausmacht: Der Wille des Volkes, auch wenn er nicht in den Kram passt, der dieselbe Wirkung wie das Kreuz auf Vampire hat, daran kämen sie nicht vorbei ohne sich selbst zu demasktieren und zu demolieren.

    Die Neuen in Griechenland können sich jetzt auf ein demokratisches Votum berufen, welches sich gegen die Fortsetzung der bisherigen, zu nichts führenden Sparpolitik wendet, dem werden die Sonstigen in der EU wohl wenig entgegenzusetzen haben. Da müssten sie schon den Grundgedanken der EU arg mit Füssen treten.

    Jo, mal abwarten. Mir geht vor allem diese Gewäsch von angeblichen Journalisten auf den Sack. Jeder meint einen Kommentar abgeben zu müssen und unter Deinem Link fragt dieser Fabian Reinbold um 19 Uhr wieder mal: "Folgt heute der Schritt aus dem Euro?". Dem möchte man entgegenschreien: "Nee, Arschloch, heute garantiert nicht und wahrscheinlich auch nicht morgen oder übermorgen und auch ncht nächste Woche. HALT ENDLICH MAL DIE FRESSE UND BESCHRÄNK DICH AUF DAS WESENTLICHE!"

    Warum erwähnt keiner mal, dass gestern in Portugal und Spanien Menschen auf die Strasse gegangen sind und Solidarität mit Griechenland gefordert haben? Anders als bei uns vielfach dargestellt sind die keineswegs unisono mit dem einverstanden und zufrieden, was man ihnen aufgebürdet hat und immer noch aufbürdet.

    Einer sagte vorgestern hier: "Unsere Politiker sind nichts als die Hündchen der Merkel".

    Ich war gestern mal wieder etwas um die Häuser unterwegs. Mittlerweile ist Griechenland auch zu einem beherrschenden Thema geworden. Aber interessant, auf die Griechen ist keiner sauer. Es fallen eher Anmerkungen wie "Los pobres ahi", "Die armen Menschen dort". Es stellt sich alles ein wenig anders dar, als uns die deutsche Presse die Situation dort darzustellen versucht, was dargestellt wird ist mehr oder weniger das was von der Seite der Eurobeführworter dazu kommt.

    Was aber fast unisono zu hören ist ist: "Wir haben La Merkel bis zum Haaransatz", unterstützt durch die entsprechende Handbewegung. Schäuble beachtet hier so gut wie keiner. Es wird durchaus so gesehen, dass "La Merkel" sehr viel für Deutschland macht und das auch gut, aber auf Kosten der anderen. Die Führer anderer Länder kommen weder gut noch schlecht weg, sie fallen erst gar nicht in die Betrachtung, es reduziert sich alles darauf, dass es die Deutschen sind, die in der EU den Ton angeben.

    In einem "deutschfreundlichen" Land eigentlich eine bedenkliche Entwicklung.

    Gerade gemerkt. Warum ich den Pofalla überhaupt hier mitrein gebracht habe.

    Auf der europäischen Seite steht den Griechen ja auch eine Juristenarmada gegenüber, nicht nur Technokraten. Die finden absolut nichts dabei das griechische Volk am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, um ihre Ziele durchzusetzen. Herr Schäuble, der sich ja auch Jurist nennt, fordert derweil seelenruhig gerade mal eine Milliarde Euro zurück, die mit Zinsgewinnen aus griechischen Anleihen gemacht wurden und die eigentlich die Griechen erhalten sollten.

    Die nehmen auch inkauf, dass es da unten zu Unruhen kommen könnte, sodass es möglichweise zu einem Einschreiten von massiver Polizei und im schlimmsten Fall der Armee kommen könnte. Was, was zwar keiner glaubt, aber dann vielleicht dann doch eintritt, wenn das Militär wieder die Macht an sich reisst?

    Und wer ernährt im Moment die zigtausende Flüchtlinge, die im sonstigen Europa keiner haben will? Klar, die Griechen, mit dem Geld, dasse jetzt nicht mehr haben.

    Europa ist nichts mehr als ein Trümmerhaufen, der sich langsam selbst zerlegt. Erschreckend wie schnell die Illusion einer halbwegs funktionierenden Demokratie sich erledigt hat. Demokraten würden die Volksbefragung unterstützen, auch wenn sie ihnen nicht in den Kram passt und vielleicht '"juristisch" nicht ganz regelkonform ist.

    Redest Du jetzt von dem Pofalla? Klar Margin, das ist nichts anderes. Das sieht der aber nicht so. Glaubs mir. Der argumentiert vor dem Ausschuss gegenüber einem Fragenden damit, dass er seit 20 Jahren Anwalt ist und der Fragende kein Jurist sei. Generell ein absolut schwachsinniges Argument, wenn es nicht gerade um juristische Sachverhalte geht, aber er sieht sich aufgrund seines Jurastudiums per se auf einem interlektuell höheren Level.

    Diese Sorte Juristen gehen nicht so dran, dass sie wissen, dass sie Scheisse gebaut haben und sich dann Argumente suchen, um das Ganze "abzumildern".

    Die überlegen sich, warum sie nicht anders handeln könnten wie sie gehandelt haben, finden tausend Gründe die sie zu 100% exculpieren. Am Ende glauben die selbst an das Resultat ihrer Überlegungen, sind mit sich absolut so im Reinen, dass alles an ihnen abprallt wie Wasser an einer Ölhaut. Das andere das anders sehen führen die darauf zurück, dass diese halt nicht ihren Horizont haben.

    Ich hab das bei vielen dieser Herrschaften direkt und indirekt mitgekriegt. Am Anfang dachte ich: "Mensch, diese absolute Uneinsichtigkeit darf doch nicht wahr sein", bis ich dann irgendwann begriffen hab, dass die keinen Schutzschild aufgebaut hatten, die glaubten das was sie von sich gaben tatsächlich, womit sie dann absolut kretikresistent geworden waren.

    Tscha, die sich lupenrein demokratisch Gebenden lassen die Maske fallen:

    *** Link veraltet ***

    Ich vermute mal, dass die Neuen in Griechenland jetzt erstrecht nicht daran denken freiwillig zu gehen, wenn es nicht gerade eine überwältigende Mehrheit für ein JA gibt. Und ich vermute auch, dass dieser Tsipas sich vor Sonntag nochmal mit nun neuen Argumenten an die Wähler wenden wird.

    ........


    "Mir wurde vorgeworfen, dass ich etwas beendet hätte, was ich nicht beendet habe und deshalb gar nicht hätte beenden können"

    Na, wenn das keine vor Intelligenz strahlende Aussgage ist:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…-a-1041830.html

    Ähh, dieser Pofalla, der sich jetzt seinen wahrscheinlich schon bräsigen Arsch bei der Bahn für viel Gehalt als Frühstücksdirektor plattsitzt. Für mich einer dieser typischen 08/15-Juristen die nichts drauf haben, sich jedoch für eloquent und elitär halten. Denen kannste sagen. "Du bist so ein richtig kleines nutzloses Arschloch" und das empfingen die als Kompliment. Warum empfinden die das als Kompliment? Weil sie mit ihrer beschränkten Denke davon ausgehen, dass da ja nur so etwas wie Neid, Missgunst etc dahinterstehen kann. Logischerweise adelt sie das, so jedenfalls ihre Logig. Dass jemand sie nicht beneiden könnte oder ihnen die natürliche Anerkennung nicht versagen will und auf keinen Fall mit ihnen tauschen mäochte, sondern einfach nur sagt, was er von ihnen hält, dieser Gedanke kommt denen erst gar nicht. "Sie saugen aus allem Honig". Diese Sorte saugt auch noch dort Honig, wo es absolut nichts Süsses zu saugen gibt, irgendwann wird der Selbstbetrug zu Wahrheit.

    Dieser Pofalla ist einfach nur eine Platzpatrone, die nur dazu taugt den Anzug den er trägt auszufüllen. Typen wie der sind eine Abwertung für jeden guten Juristen, von denen es gottseidank doch noch viele gibt, Typen wie der ziehen mit ihrer Unterdurchsschnittlichkeit einen ganzen Berufsstand auf das Niveau von Staubsaugervertetern, Blendern und arroganten, überheblichen, sich masslos sebst überschätzenden Dumnschwätzern runter.

    Das ist einer von den Typen von denen ich mir wünschen würde: Rein ins Klo, nen dicken Haufen drauf scheissen, abziehen und hoffen, dass er nie mehr an die Oberfläche kommt. Aber da ist er nicht der Einzige. Er ist nur von den Unsympathischen einer der unsympathischsten.

    Das da > *** Link veraltet *** hat ja als Realsatire schon wieder Unterhaltungswert

    Was wenn die sagen würden: Wir drucken uns die Euros die wir brauchen selbst? Wegen der Einstimmigkeit könnten sie aus der EU und der Währungsunion nicht rausgeschmissen werden, denn, Verträge sind einzuhalten, wie ja auch der Herr Schäuble sonst meint meinen zu müssen.

    Für die EU-Staaten hätte das noch sogar einen denkbar nützlichen Effekt. Über die einsetzende Inflation, an der ja dann den Griechen die Schuld gegeben könnte, würden sich die jeweiligen Staatsschulden wunderbar reduzieren, der Draghi müsste nicht mehr mit den "kostenlosen" Milliarden um sich werfen.

    Da ja gegen Griechenland schlecht mit militärischen Mitteln vorgegangen werden kann (schon allein wegen der Einstimmigkeit ^^), wären dann die sonstigen Länder wohl gezwungen eine neue Währung einzuführen, um den Euro totzumachen. Vielleicht kriegen wir dann statt der D-Mark, die E-Mark.

    Es wird immer kroteskter, zeigt aber auch, dass sich keiner Gedanken drum gemacht hat, was zu tun ist, wenn mal einer ausschert, es ist wohl wie selbstverständlich davon ausgegangen worden, dass es schon gutgehen wird.

    Das ist sowieso so ein Ding, dass mir schön öfter durch den Kopf gegangen ist. Jeder Staat der eigenes Geld drucken kann, kann auch Fremdwährungen autentisch echt drucken. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das nicht irgendwo in der Welt auch gemacht wird.

    ......

    Margin, ich konnte bisher nirgendwo dazu was finden, dass dieser Varo...... damit gedroht hätte zurückzutreten.

    Aber im Moment ist es wahrscheinlich eh besser nichts mehr sofort für bare Münze zu nehmen, was so über die Ticker läuft.