Hier, man beachte die Grafik in der Mitte > *** Link veraltet *** < hab ich jetzt zum erstenmal ne Aufstellung gefunden in welchem Rhythmus und mit welchen Summen die Griechen in den nächsten Monaten in die Tasche sollen. In der Vergangenheit wird es wohl nicht viel anders gewesen sein. Da werden fast im Wochentakt riesige Summen für Schuldentilgung fällig.
Die Griechen, womit ich jetzt das griechische Volk und die derzeitige Regierung meine, können einem nur noch leid tun. Die wurden bis zur Strangulation in die Schuldenfalle getrieben. Allein im Sommer werden innerhalb kurzer Zeit wieder 13 Milliarden fällig, pro Kopf der Bevölkerung (vom Neugeborenen bis zum 100jährigen Greis) rd. 1200 Euros, was auf die Bevölkerungszahl umgerechnet für Deutschland einen Betrag von 80 Milliarden darstellen würde.
Deutschland mit seiner Rekordkonjunktur hat 2014 593 Millarden an Steuern eingenommen > *** Link veraltet ***, auf eine Bevölkerungszahl von 11 Millionen runtergerechnet ergäben das fur Griechenland (mit einem brummenden Aussenhandel wie Deutschland und ehrlichen Steuerzahlern) jährliche Steuereinnahmen von 85 Milliarden. Selbst wenn bei den Griechen 85 Millarden reinkämen, wären z. B. nur diese 13 Milliarden im Sommer immer noch 15% der gesamten Steuereinnahmen eines Jahres. Griechenland hat aber keinen Exportüberschuss und auch keine "ehrlichen Grosssteuerzahler", sodass wohl angenommen werden kann, dass statt 85 Milliarden an jährlichen Steuern sehr viel weniger reinkommt. Bei optimistischer Annahme von 60 Milliarden würden die im Sommer zu zahlenden 13 Milliarden also rd. 25% des gesamten jährlichen Steueraufkommens ausmachen, so sie denn keine neuen Kredite aufnehmen oder kein neues Geld mehr kriegen. Das ganze Gelabbere um ausstehende Reformen ist als z. Zt. nicht mehr als Alibi, weil sie das aktuelle Finanzproblem nicht lösen können.
Das kann nicht gehen, das ginge auch in Deutschland nicht, die Griechen sollen aber bitteschön ihre Verträge einhalten und zahlen, was aber nur geht, wenn sie sich selbst weiter in die Schuldenfalle reintreiben lassen, die Schuldenspirale sich weiterdreht. Das aber wollen die Neuen an der Spitze in Griechenland nicht und das ist auch gut so, weil nämlich, geht es so weiter, bei dem griechischen Volk nie mehr irgendetwas ankommen wird. Schuldenschnitt gibts keinen, sie sollen doch bittschön ihre Verträge einhalten und weiter zahlen, was sie bisher ja auch machen, im Euro bleiben, sich weiter verschulden und bitteschön alles unterlassen, was die "europäischen Partner" (und insbesondere Deutschland) verärgern könnte und auch wenn das Wasser Oberkannte Unterlippe steht schön die Ärmschen unter Wasser stillhalten und nicht nach jedem Strohhalm greifen, der gerade vorbeischwimmt.
Würde man den Griechen wirklich helfen wollen, wäre das einzig Ehrliche ein Schuldenschnitt, der die zu zahlenden Schulden der nächsten Monate miteinbezieht und kein neues Geld mehr. Mit den Milliarden die die dieses Jahr bereits gezahlt haben und noch zahlen sollen hättense einiges für ihr Volk tun können.
Aber niemandem, nicht mal der dort jetzigen Oppositon, ist daran gelegen, dass diese Regierung irgendwelche Erfolge verbuchen könnte. Für die armen gebeutelten Griechen, das Volk, interessiert sich sowieso niemand, es geht nur darum diese "Mischpoke" aus Linken und Rechten dort wegzukriegen.