Beiträge von cura

    >> Vielleicht für den Wähler auch noch wichtig, dass er die 5-Prozent-Hürde mit 3 Direktmandaten für seine Wunschpartei aushebeln kann.

    Mensch, macht mir mein Selbstbewusstsein nicht kaputt, steh ja wie ein Depp da.

    Jungs, mal ehrlich, wer hat diese Regelung bis vorgestern, wie ich, nicht gekannt?

    Grad gestern auf irgendnem Sender mitgekriegt: Es sollen jetzt spezielle Profile für Fluggesellschaften erstellt werden (natürlich erstmal für amerikanische, klar) mit denen Risiken minimiert, bzw., ganz vermieden werden sollen. Heisst also, wer sich im Internet die falschen Webseiten ansieht oder in Foren vakante Meinungen vertritt oder die "falschen" Freunde hat, kann möglicherweise in Zukunft von London nach NY schwimmen, wenn er über den Ozean will.

    Könnte dann natürlich auch sein, dass der ein oder andere erst gar nicht einreisen darf und gleich ne Maschine zurück nehmen kann.

    Das wars Margin. Das Video wird allerdings nicht mehr angeboten.

    Journalisten!

    Hab grad bei RTL gehört, dass das spanische Königspaar auf der Anuga war. Klar doch.

    König ist immer noch Juan C, Phillip will es mal werden. Das Format von seinem Vater hatter jedoch nicht.

    Hat vielleich jemand gestern nacht, die Nacht von So auf Montag, auf servus tv diese Sendung über FB und dem Zuckermann gesehen? War leider auf dem Sofa eingeschlafen und hab nur die letzten 10 Minuten mitgekriegt. Meine Nerven, von wegen "elequentes Kerlchen", da wurde u. a. ein Interview gezeigt, in dem zwei Journalisten dem Zuckermann unbequeme Fragen stellen. Dem ist aus Erklärungsnot der Schweiss in Strömen über das Gesicht gelaufen. Ihm wurde angeboten, dasser ja die Jacke ausziehen kann, wenn ihm heiss sein sollte, worauf er antwortete, dass er die Jacke nie auszieht. Fünf Minuten später, es war noch mehr Schweiss geflossen, meinte er dann, dass es wohl doch besser wäre, wenn er die Jacke auszieht.

    Seitdem lernt er Antworten auf alle möglichen Fragen auswendig, was damit nachgewiesen wurde, dass er zu verschiedenen Gelegenheiten vom Text her exakt die gleichen Antworten formuliert.

    Hätte mir das Ganze gerne mal in voller Länge angeschaut. Vielleicht ist es ja irgendwo auf U2be zu finden.

    Dass diese Regelungen hier, bei Leuten, die ich nicht für die dümmsten im Land halte, so ne Konfusion hervorrufen zeigt eigentlich, dass das Wahlrecht vereinfacht gehört.

    Ich denke, wenn die Wähler wüssten, dass man eine Partei auch lediglich über die Direktmandate in den Bundenstag wählen kann, könnte das das Wahlverhalten von so manchem ändern.

    Also ich wusste es bis gestern nicht. Den Vorsitzenden der "Die Partei", diesen Redakteur der Titanic, könnte ich mir im Bundestag schon als Bereicherung vorstellen.

    Das ist der Text aus Deinem Link zu den "Aufklärern" Margin:

    >> Nicht alle Parteien, die auf dem Stimmzettel stehen, schaffen es auch in den Bundestag. Denn dafür braucht eine Partei bundesweit mindestens 5 % der Zweitstimmen. Bekommt sie weniger – und seien es 4,9% - geht sie leer aus. Diese Regel heißt "Sperrklausel" - besser bekannt ist sie als "Fünf-Prozent-Hürde". Der Sinn der "Fünf-Prozent-Hürde": Sie soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments verhindern. Wer die Fünf-Prozent-Hürde nicht überspringt, kann es trotzdem in den Bundestag schaffen: Dazu muss eine Partei mindestens drei Direktmandate gewinnen. Dann kommen nicht nur die drei Abgeordneten aus den Direktwahlkreisen in den Bundestag – es wird AUCH der Zweitstimmen-Anteil dieser Partei berücksichtigt. Ein Beispiel: Die A-Partei hat bloß 4 % Zweitstimmen bekommen, damit kommt sie wegen der Sperrklausel eigentlich nicht in den Bundestag. Weil sie aber drei Direktmandate gewonnen hat, schafft sie es trotzdem. Für die A-Partei ziehen nicht nur die drei Direktkandidaten in den Bundestag, sondern wegen der 4% gewonnenen Zweitstimmen auch noch zusätzliche Abgeordnete. Das kann einen Zugewinn von über 20 Bundestagsmandaten ausmachen. Hat eine Partei aber nur zwei Direktmandate gewonnen, bekommt sie einfach nur diese zwei Sitze. Also: Wer weniger als 5% der Zweitstimmen erhält und nicht mindestens drei Direktmandate gewinnt, geht leer aus. Denn Parteien sollen nur in den Bundestag gelangen, wenn ein ausdrücklicher Wählerwille vorliegt.

    Aufgefallen ist mir das und das erscheint mir im Moment als Widerspruch:

    >> Dann kommen nicht nur die drei Abgeordneten aus den Direktwahlkreisen in den Bundestag – es wird AUCH der Zweitstimmen-Anteil dieser Partei berücksichtigt.

    Einmal sagense, dass die 5%Hürde entfällt und mit drei Direktmandaten dann auch mehr Abgeordnet als diese drei gestellt werden können und dann sagense... "Hat eine Partei aber nur zwei Direktmandate gewonnen, bekommt sie einfach nur diese zwei Sitze".

    Wenns aber über die Zweitstimme nicht mal für einen Sitz reicht? Was ist dann?

    Hängt mir im Moment zu hoch, ich begreifs auch nicht, ich bin müde und geh jetzt in die Koje.

    Ich gucks mir später nochmal an, vielleicht begreif ichs dann.

    Aber welcher "Normalwähler" soll das wissen und verstehen?

    Wird damit aber auch das "So nimmt sie auch dann an der Sitzverteilung über ihren Zweistimmenanteil teil." ausgehebelt?

    Denn wenn SOWAS in einer Norm drinsteht, müsste in einer anderen Norm die drübergehen soll stehen: "So nimmt sie auch dann an der Sitzverteilung über ihren Zweistimmenanteil teil." findet keine Anwendung.

    TILT!

    Heisst also: Kriegense ein oder zwei Direktmandate bleibense aussen vor. Habense mindestens 3 Direktmandate greift: "So nimmt sie auch dann an der Sitzverteilung über ihren Zweistimmenanteil teil.". Wieviel Sitze wären das dann bei einem Stimmenanteil von 0,1%?

    Ohne jetzt nachzurechnen: Dann müssten sich drei Direktgewählte wohl einen 0,6-Sitz teilen? Heisst also, egal wieviel Direktmandate eine Parteil kriegt, reicht es über die Zweitstimmen nicht mindestens für einen Sitz sindse draussen. Meine Nerven, gehts vielleich noch komplizierter?

    Klar, dann sind ja immer die "Regierenden" und die mit Sessel im Bundestag im Vorteil. Denen werden die "Löhne" ja weitergezahlt, obwohl sie monatelang nichts mehr arbeiten und stattdessen in eigener Sache Wahlkampf machen.

    >> Dass nämlich round about 600.000 schlicht zu dämlich sind, zum Kreuzchen machen, nehmen nicht einmal unsere Politiker an.

    Margin die Optimistin! ^^

    600 000 sind ja gerade mal 1% und ich würde mal vermuten, dass der Anteil an Vollidioten am Gesamtbevölkerungsanteil da wesentlich höher liegt.

    Die Bezeichnungen "Erststimme, Zweitstimme" sind ja schon falsch, weil die Zweitstimme die wesentlich wichtigere ist und somit die Erststimme sein sollte.

    Was wäre eigentlich, wenn ne Partei wie "Die Partei" irgendwo einen Kandidaten direkt durchkriegen würde, würde aber ansonsten bei 0,10% enden? Käme der dann in den Bundestag? Und bekäme der dann ein dickes Sitzkissen, damit er als Sonderling aus den anderen herausragt?

    *** Link veraltet ***

    Der erste Beitrag ist für alle was, wenn mal wieder ne "Alles-Scheisse-Stimmung" hochkommt, der zweite, der Rudolf kann ausgelassen werden, der dritte, eine Kriminologin, ist interessant und der letzte, ein dollarprduzierender Künstler ist amüsant.

    Irgendwie kam mir dieser Künster bekannt vor. Später ist es mir dann gekommen, dem hab ich in den 90er Jahren auf der Frankfurter Buchmesse einige Drucke abgekauft, einige hab ich noch hier rumliegen. Damals hatten wir noch ein Schwätzchen gehalten. Issen netter.

    Weils pro Kampf immer so 14, 15 Mios gibt CC?

    Und nee Margin, wenn die Kämpfe nicht vorher abgesprochen sind glaube ich nicht, dass der "auf Zeit" boxt. So gut isser nicht, das wäre viel zu gefährlich. Im Gegensatz zu seinen Gegnern wackelt der direkt und kriegt Panik, wenn er sich mal eine einfängt. Mittlerweile boxt der wie sein Bruder, der legt sich ja seit jeher auf alles drauf.

    Die beiden sind, zusammen mit diesen ellenlangen Russen, die schlechtesten Boxer die je Weltmeister waren. Dieser hässliche Russe konnte ja auch überhaupt nichts und hat seinen Gegnern lediglich aus drei Metern höhe auf die Schädel gehauen.

    Ali ist ihr Vorbild, sagense, nur liegen zwischen dessen Können und dem ihren Welten.

    bei nichtnationalen Sportveranstaltungen immer Nationalhymnen gespielt werden.

    Bei Auftritten von Nationalmannschafen kann ich das ja nochvollziehen.

    Ich warte drauf, dass die mit ihrem endlösen Gedöns zu diesem Boxkampf endlich fertig werden und endlich anfangen. Aber es zieht und zieht und zieht sich.

    Wie soll man das Votum von Nichtwählern interpretieren? Kann ja einmal heissen "Geht mir alles am Arsch vorbei", ein andermal aber auch: "Für mich ist keiner der Antretenden wählbar". Aber auch das Letzte stellt meiner Meinung nach eine politische Meinungsäusserung dar, die Beachtung finden sollte. Die Frage ist halt: Wie?

    Auch die 5%-Hürde ist nach meiner Meinung viel zu hoch, gerade für Neueinsteiger. Nach dem jetzigen Wahlergebnis ist eine "Minderheit" von über 5 Millionen Wählern mit ihrer Meinung aussen vor. Das kanns ja irgendwie auch nicht sein.

    So Andy, freunt mich ja, dass Du noch lebst und das meine ich ehrlich, aber schon Deine neue Signatur empfiinde ich nichtsdesttrotz als irgendwie unpassend.

    Hatte schon ganz vergessen, dass Du auf meiner Ignoreliste stehtst und musste extra zustimmen Deine Beiträge zu sehen.

    Aber geht das jetzt schon wieder los? DAS IST KEINE ANTWORT AUF MEINE FRAGE!

    Hattest Du überhaupt eine Frage gestellt oder war das von Dir Geäusserte wieder mal ein Selbstgespräch? Ein Nachweis Deiner überragenden Intelligenz?

    Die Fakten sind auf den Tisch, meine Oma hätte dazu gesagt: "Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gekriegt".

    Was solllen also die "wichtigen" Überlegungen zu "Hättel, Könnte, Sollte, Müsste"?

    Sorry Andy, ich kann Dir nicht mehr zuhören und Du wirst auf meiner Ignoreliste bleiben.

    >> auser das im Großraum München die Mieten exorbitant hoch sind _

    Das allein langt ja schon Wabse, um sagen zu können, dass ein Einkommen von X (egal, ob sich dies nun aus 100% oder einem 91,5% Anteil zusammensetzt) als pauschal umlegbarer Berechnungsmassstab für leistbare Lebensqualität untauglich ist. Macht halt einen Unterschied, wenn regionalbedingt von einem Betrag X 200 Euro oder 600 Euro für ne durchschnittlichte Miete anzusetzen ist. Unterschiede gibt es überall, egal ob die nun regional bedingt sind oder "politisch", wobei ich nicht mal weiss, warum es zwischen "Wessis" und "Ossis" einen Unterschied gibt. Aber an diesen Unterschieden Ausbeutung, fehlendes Gemeinschaftsgefühl oder gar imperialistische Tendenzen festzumachen geht mir dann doch etwas zu weit. Es ist auch ungerecht, wenn eine Oma von München ins weitab entfernte Umland umziehen muss, weil sie sich mit ihrer 100% Mindestrente München nicht mehr leisten kann. Gerechtigkeit ist ein anzustrebender Idealzustand, der angestrebt werden sollte, auch wenn klar ist, dass er nie zu erreichen ist.

    Alles "Ossis" oder "Mitties" hier dürfen mir glauben, dass ich keinen Neid und auch keine Missgunst empfinde, wenn es ab der Mitte nach Osten den Menschen morgen besser geht als heute und es den '"Ossis übermorgen" besser gehen sollte als den "Wessis".

    Ich muss jedoch sagen, dass das was so manchmal aus dem Osten kommt als fast schon "unverschämt" empfinde, als ein durch nichts gerechtfertigtes Anspruchsdenken. Nicht unverschämt mir gegenüber, sondern gegenüber den sog. Wessis, die ja erstmal für die Wiedervereinigung in die Tasche gehen mussten (Soli etc) und immer noch gehen. Erkauft wurde das teilweise auch mit erheblichem Abbau in Westdeutschland. In Westdeutschland gibt es mittlerweile Gegenden die ähnlich heruntergekommen sind, wie es viele Gegenden in der DDR vor dem Mauerfall waren. Und Leidtragende sind nicht die Gestopften, Leidtragende sind genau die gleiche Sorte Menschen, die heute in der ehemaligen DDR hoffen, dass ihre Löhne und Renten auf Westniveau angehoben werden, ganz einfach, weil sie das Geld zum Leben brauchen.

    Ich war noch vor der Wiedervereinigung einige Wochen, das fotolose Visim hab ich immer noch, in der DDR unterwegs und ich erinnere mich noch sehr gut an die grauen, farblosen Städte, die für mich nachts schonmal etwas Beängstigendes, Bedrückendes hatten, an die freudlosen Gesichter, die Lethargie die viele für mich ausstrahlten, die Löcher in den Zimmerecken des Hotels Moskau in Karl-Marx-Stadt (30 Meter schräg v. Marxschädel gelegen), die von dem Ausbau der Abhöranlagen übriggeblieben waren. Und, und jetzt bitte nicht schlagen, ich erinner mich auch, dass mir kaum attraktive Menschen (aus meiner Sicht) über den Weg gelaufen sind. Heute sehe ich im Fernsehen, was aus dem geworden ist, was mir mehr Depressionen als Freude bereitet hat und denke manchmal: "Mein Gott, was für eine Wandlung innerhalb relativ wenig Zeit". Und deshalb kann ich manchmal überhaupt nicht nachvollziehen (ich red jetzt nicht von dem Forum hier!), was da so manchmal aus dem Osten kommt und wie negativ allgemein die "Wessis" abgewatscht werden, die den "Ossis" angeblich den Lebensstandard nicht gönnen, den sie selbst (auch angeblich) schon seit 50 Jahren haben.

    Gut, bei den Jüngeren hab ich für diese Denke ja noch Verständnis, die haben an die Zustände in der ehemaligen DDR keine Erinnerungen, aber bei den älteren hab ich manchmal den Eindruck, dasse kollektiv arg vergesslich sind. Ist aber auch vielleicht ein typisches deutsches Denken, sich nicht über das zu freuen was "man" nun hat, sondern sich darüber aufzuregen, was "man" nicht hat. Jammern auf höchstem Niveau. Das gilt unsisono für Ost und West. Wennse ins Ausland reisen, reisen dorthin, wo auch in den ärmsten Ländern der schöne Schein der Urlaubswelt das Elend nicht erkennen lässt, nachhause gekommen machense sich Gedanken drum, warum es aller Welt gut und ausgerechnet ihnen nicht gutgeht.

    Die ganzen Jammerer, die sagen "In einem Land müssen überall gleiche Bedingungen herrschen" sollten mal hierher kommen und sehen, in einem Land mit für allen gleichen Bedindungen, welch gravierenden Unterschiede hier, bei ansich schon niedrigstem Niveau, trotzdem herrschen. Für 2012 lag der Mindestlohn bei 21,38 Euro pro Tag, 641,40 Euro pro Monat plus 2 Extrazahlungen und bei 8979,60 Euro pro Jahr, bei 14 Monatsgehältern. Die Lebenshaltungskosten haben mittlerweise ungefähr das deutsche Niveau. "Mindeslohn? Drauf geschissen." Im Norden, vor allem Katalunia, wird mehr verdient, weil es dort weniger Arbeitslose gibt. Im Süden wird die Arbeit mittlerweile indirekt versteigert: "Wer arbeitet für noch weniger?" Zum ersten, zum zweiten, zum ... Normale Arbeitsverträge gibts so gut wie nicht mehr, nur noch kurzfristige Zeitarbeitsverträge. Bei Arbeitslosigkeits gibt einige Monate 430 Euro im Monat (egal wie gross die Familie ist) und das war es dann, weitere Unterstützung danach gibt es nicht mehr, Kindergeld gibts auch keines, Kindesunterhalt bei getrennten Paaren gibt es auch nicht.

    Nicht, das es sowas wie "Gerechtigkeit" nicht geben sollte, aber wenn ich sehe, wie in Deutschland wegen so manch noch nicht erreichter Gerechtigkeit lamentiert und gleich die schwersten Geschütze aufgefahren werden, kann ich darauf meist nur noch mit Unverständis reagieren.

    Hab so meine Zweifel, ob man das "Solang wie es noch diverse eklatante Unterschiede gibt zwischen Ost und West bei Renten und Löhnen usw.gibt.." überhaupt als Argument für irgendetwas gelten lassen kann. Diese eklatanten Unterschiede finden sich überall im Ländle. Was sagt schon "gleiche Rente, gleiche Löhne"? Mit 1000 Euro Rente macht es auch einen Unterschied ob jenand nun in Bautzen, Frankfürt oder München lebt.

    Gleiches gilt für die Löhne. Mit 10,50 Euro Mindestlohn, wie z. B. von den Linken gefordert kommt man in München nicht sehr weit, sodass dort das Mindestlohnniveau von den Gegebenheiten eigentlich schon "regionalbedingt" höher sein müsste als anderswo. Vermute ich einfach mal so. Wohingegen in machen Gegenden im Osten 10,50 Euro Mindestlohn ein gutes Salär wäre. Vermute ich mal ebenso.

    Und eins würde mich wirklich seit ewigen Zeiten interessieren: Wieviele D-Markmillionäre auf einen Schlag in der ehemaligen DDR mit der voreiligen Ankündigung des Umtauschs geschaffen wurden, als Westdeutschland noch keinerlei Kontrolle über die DDR hatte. Ich denke, das ab dem Zeitpunkt der Umtauschankündigung die Geldpressen der DDR ununterbrochen auf Höchstleistung liefen. Ganz davon abgesehen von den Buchgeldern der Banken der "Bruderstaaten". Auch hier denke ich, wurden ganz schnell auf ganzen vielen Konten irgendwelche imaginären Guthaben in Ostmark erstellt, die dann später eins zu zwei umgetauscht wurden. Die Wiedervereinigung dürfte die BRD wahrscheinlich ein Vielfaches von dem gekosten haben, als bis heute bekannt wurde.

    Diese Gegeneinanderaufrechnen könnte noch ellenlang für viele Bereiche vorgenommen werden, Rente, Infrastruktur, gigantische Verschwendungen im Osten von Fördergeldern und und und. Wer würde sagen wollen, wieviel am Ende für jeden auf der Soll- und Habenseite stehen könnte? Wer also profitiert und wer draufgelegt hat.