Beiträge von cura

    Schöne Zahlenspielerei, die zeigt, dass da so manches was lediglich ein kleiner Furz ist zum Donnerhall aufgebläht wird.

    Und was wollen die mit Pflanzkartoffeln? Aus 900tausend Tonnen 9 Millionen machen? Die Menschen dort haben heute Hunger, die interessiert es nicht, wenn man ihnen sagt: "Wart halt noch ein paar Wochen und Monate, dann gibts auch wieder was zu essen. Hoffentlich. Baut währenddessen Eure Fahrräder zu Lastenfahrrädern um, die brauchen keinen Sprit".

    Je mehr ich die Gepflogenheiten in diesem Spanien erkenne, desto mehr verfestigt sich meine Meinung, dass die in der EU nichts verloren haben. In die sind sie ja auch nur durch "Betrug" reingekommen indem sie die Daten so verfälscht und geschönt haben, dass sie die Aufnahmekriterien scheinbar erfüllten. Dafür interessiert sich aber heute niemand mehr.

    99% der Einwohner werden dumm gehalten, dafür sind die "Eliten" umso "schlauer" und skrupelloser wenn es darum geht sich die Taschen voll zu machen und die Bürger zu überwachen und zu reglementieren.

    Der "gläserne Mensch" war in Spanien schon geschaffen, als sie in die EU aufgenommen wurden. Grundlage dafür war ein Terrorinstrument, welches sich der frühere Diktator Franco einfallen liess, die persönlich Identifikationsnummer, die jedem Spanier schon zwei Minuten nach der Geburt verpasst wird und die er, wie eine Tätoovierung sein Leben lang behält. Ohne die ging seit der Einführung durch Franco nichts mehr und damit war die totale Kontrolle möglich geworden. Und um dann auch noch die Ausländer kontrollieren zu können, wurde dann auch noch für die eine Identifikationsnummer geschaffen.

    Und einmal in der Welt hält man ein solch fast perfektes Kontrollinstrument doch gerne aufrecht, auch wenn sich die Diktatur zur Demokratie wandelt. Es wurde nicht nur aufrecht erhalten, die "'kleinen Anfangsfehlerschen" wurden so nach und nach dann auch korrigiert und damit die Überwachung immer perfekter.

    Kein anderer Staat in der EU hat eine solchen Überwachungsapparat wie Spanien und mittlerweile dürfte dieses System mit allen Datenschutzbestimmungen der EU kollidieren. Natürlich werden diese Datenschutzbestimmungen auch als Argument genutzt, allerdings meist, um die Bürger von ihnen legitim zustehenden Auskunftsrechten abzuschneiden. "Tut uns leid, DATENSCHUTZ", geht nicht, DATENSCHUTZ".

    Und was ich mich immer mehr frage ist, ob die EU das nicht mitkriegt oder schlicht einfach nur wegschaut, das möglicherweise wohlwollend duldet, weil es ein Instrument ist, welches sie auch gerne hätten.

    Es ist echt war, jeder Hanswurst kann hier die DNI, die Nummer für Spanier oder die NIE, die Nummer für Ausländer eingeben, Enter, und man steht nackt da.

    In Spanien sind die Möglichkeiten sich darüber zu informieren was Firmen, auch Privatpersonen, der Staat sowieso dürfen und was nicht minimalst. Wer Deutsch versteht findet z. B. im Internet mehr Informationen zum spanischen Recht, geschrieben von deutschen Juristen in Deutsch, als es Informationen in Spanisch gibt.

    Im deutschsprachigen Internet finden sich zu nahezu 100% aller rechtlichen Konstellationen Informationen von deutschen Juristen und Anwälten, man muss halt nur verstehen, was die da schreiben. In Spanien ist das alles Brachland, was mit grosser Sicherheit auch daran liegt, dass die Mehrzahl der spanischen Anwälte von so gut wie nichts eine Ahnung hat, sie tun nur schlau indem sie schweigen. Ein "guter" Anwalt in Spanien ist einer, der einen "Wichtigen" im Bekannten- oder Familienkreis hat, den er mit "Kannste mal, es wird nicht Dein Schaden sein" ansprechen kann. Wissen ist also eh nicht so wichtig. Deshalb wird man hier auch immer wieder mit "Du, ich kenn da einen...." angesprochen.

    Jo, ich bin mal wieder sauer und muss mich auskotzen, weil ich gerade auch wieder Opfer einer durch keine rechtliche Norm abgedeckte Gängelung durch meine Bank bin. :(

    Mein Reisepass ist seit vier Wochen abgelaufen. Wissen die natürlich, weil sowas überwachungsperfekt, auch durch die rote Lampe, automatisiert ist. Und was machen sie? Sperren ohne verherige, durch Gesetz vorgeschriebene Information mein Konto. Ich muss es durch eine zurückgegangene Abbuchung selbst merken. Auch verzeichnet mein Konto seit vier Wochen keine Zahlungseingänge mehr.

    Der Direktor der Filiale hier glotzte gestern auf sein Viereck: "Jo, das Konto ist gesperrt weil der Pass ungültig ist, Geld ist so gut wie keines mehr auf dem Konto". Mehr wollte oder konnte (das Wahrscheinliche) er dazu nicht sagen. "Und wo ist mein inzwischen eingegangenes Geld? Zu den Absendern zurückgeschickt wurde es nicht, es kann also nur auf einem Konto der Bank geparkt sein und das ist widerrechtlich, es müsste auf meinem Konto sein, auch, wenn dieses gesperrt ist, Abbuchungen müssen weiterhin durchgeführt werden, auch, wenn das Konto ansonsten gesperrt ist".

    Keine Antwort, "Woher soll ich das wissen" stand ihm ins Gesicht geschrieben. Und wie immer in solchen Fällen versucht dann der Spanier eine Diskussion auf einen unerheblichen "Nebenkriegsschauplatz" zu lenken. Das hat bei mir mal am Anfang funktioniert, mittlerweile lasse ich mich darauf nicht mehr ein. Er versuchte es mit einer Erklärung dazu, was es mit ungültigen Pässen so auf sich hat und das war dann der Punkt an dem mein Blutdruck etwas anstieg und der Ton etwas forcierter werden musste: "Versuchen Sie mir bitte nicht zu etwas Märchen zu erzählen, was ich besser als Sie weiss. Das Ablaufdatum, zumindest in einem deutschen Reisepass, bedeutet nicht, dass damit der Ausweis ungültig wird, es ist das Datum ab wann er verlängert oder erneuert werden muss. Mehr nicht. Der Reisepass behält noch Jahre seine volle Wirksamtkeit und wird erst ungültig wenn er amtlich entwertet wurde, durch z. B. Abschneiden einer Ecke. Sie versuchen gerade meinen Fragen auszuweichen. Und überhaupt dürfte das was für deutsche Pässe gilt auch für spanische gelten, alles andere wäre nicht logisch".

    Weitergekommen bin ich damit nicht, aber wenigstens hab ich diesem Schwätzer den Tag versaut.

    So, und deshalb muss ich jetzt gleich in die nächstgrössere Stadt zur übergeordneten Filiale der Caixa. Caixa ist Scheisskatalan und bedeutet im Kastellan Caja. Die Katalanen sind in Spanien das was die Preussen für Deutschland sind, halt nur in sehr viel dümmer.

    Und ich fürchte, dass man mir dort dasselbe dumme Gespräch halten und darauf bestehen wird, ist ja das Einfachste, weil es keine Denkarbeit macht, dass ich einen neuen Pass vorlegen soll. Wenn ja, werde ich das Konto sofort auflösen. Bin mal gespannt, ob sie dann mein Geld finden.

    900tausend Kilo Pflanzkartoffeln? Wieviele Millionen Einwohner hat die Ukraine, die täglich essen müssen? Und ohne Sprit wirds mit der Verteilung so seine Probleme mit der Versorgung haben.

    >> Das mit dem Sprit hieß es hier gestern auch fast überall,

    Ich versuche die Nachrichten nicht mehr so zu verfolgen, wie das zu Anfang der Fall war. Ist mir zuviel negativer Input und das meiste ist sowieso gelogen. Die ganzen Dummschwätzer, die sich journalistische Kommentatoren nennen und überall ihren Müll abladen tun ein Übriges.

    Es ist nicht zu fassen wieviele Menschen allein in Deutschland mit pseudointerlektueller Dünnschiss ihr Geld verdienen.

    Die Nachrichten, die ich meist nebenbei aus erster Hand aus der Ukraine mitkriege sehen aktuell etwas anders aus, als der "Zweckoptimismus", der so normlerweise von den Verantwortlichen dort verbreitet wird.

    Heute wurde vermeldet: Es gibt keinen Sprit mehr und wir haben fast nichts mehr zu essen.

    >> Aber diese von Dir erwähnte Helene Bubrowski... die hat schon ein äh... recht kreatives Verständnis von Völkerrecht :)

    Du nennst es "recht kreativ", ich nenne es schlicht dummes Geschwätz. Wenn im Völkerrecht eines klar ist, dann das, dass so gut wie nichts klar ist, weil alles ausdehnbar, ausgelegbar ist, es keine definierten Grenzen gibt, an denen etwas festgemacht werden könnte. Wie auch? Das ist ja schon bei relativ einfachen regionalen Gesetzgebungen nicht möglich. Es sind immer letztendlich die Gerichte, die dann definieren, wie ein Gesetz zu interpretieren ist. Und bezeichnenderweise waren es hauptsächlich die Amis, die für die Verwässerung gesorgt haben, auch dort, wo es auch hätte etwas genauer sein können.

    Ich bin halt der Ansicht, dass ein solch dummes, sinnfreies Gebabbel nicht unwidersprochen hingenommen werden sollte, weil es die Hemmschwelle immer mehr absenkt, durch das gute Gefühl, dass wir ja auf der rechtlichen sicheren (guten?) Seite sind.

    >> Dummerweise gehen viele Onlineschleudern mittlerweile dazu über, einen Artikel offen zu posten und sobald sie merken "Ey, der wird oft angeklickt", wird er automatisch zu einem Bezahlartikel gemacht.

    Jo, das ist mir schon klar CC.

    Richtig Margin, ich habe nicht zitiert, ich habe kopiert. Und was ich gemacht habe fällt nicht unter die Unterabteilung des Urheberrechts "Zitate". Und wenn mit Tricksereien wie "Ey, der wird oft angeklickt", wird er automatisch zu einem Bezahlartikel gemacht" gearbeitet wird müssen die "Klitschen" es sich gefallen lassen, dass man so vorgeht, wie ich es gemacht habe, wenn der Aufsatz oder Artikel im freien Zustand Gegenstand einer Diskussion z. B. in einem Forum geworden war, die Regeln des Urheberrechts eingehalten wurden, indem aus dem freien Artikel nur das Notwendige zitiert wurde und ansonsten auf den freien Artikel verlinkt wurde.

    Nee Alex, das aktzeptiere ich so nicht. Wenn man löscht sollte sich wenigsten das bissl Arbeit gemacht werden sowas wie ne Nachricht dazu und ne Begründung zu liefern. Auch, wenn sie so holprig ist wie Deine jetzt. Der Schreiber hat sich schliesslich auch Arbeit gemacht und zwar in Deinem Forum.

    Du hast Dich doch oft genug zu diesen Themen ausgelassen. Weisst Du morgen nicht mehr worüber Du heute geschrieben hast? Ich spreche jetzt davon, dass Du von Abmahnung sprichst. Vielleicht solltest Du mal das wieder auffrischen, worüber Du schonmal gefachsimpelt hast.

    Was ich gemacht habe fällt nicht unter "zitieren". Gut, das ist jetzt was, was Du nicht beurteilen kannst, aber trotzdem als Argument einbringst. Und dann sprichst Du zum Kompott auch noch von "uneingeschränkt".

    Die Ausgangslage war, dass der Artikel offen war. Bei einem solchen Artikel müssen sie es sich auch gefallen lassen, dass sich jemand damit befasst, wie ich es gemacht habe. Ich habe den offenen Artikel verlinkt, sie haben daraus dann einen Bezahlartikel gemacht.

    Damit war das, was ich vorher rechtens dazu geäussert habe Makulatur, weil nur noch gegen Bezahlung überprüfbar.

    Also habe ich das gemacht, was logisch und nach meiner Meinung auch völlig rechtens ist, ich hatte den offenen Artikel noch im Browser, ich habe ihn kopiert.

    Wenn die FAZ das so macht kann sie sich nicht darauf berufen, dass da fast ein gesamter Artikel unzulässig kopiert und irgendwo öffentlich eingestellt wurde. Erst einen Artikel öffentlich einstellen und ihn somit zur Diskussion stellen, ob sie das nun wollen oder nicht und dann, wenn öffentlich dazu diskutiert wird, mit Verlinkung auf diesen Artikel, den Zugang zu machen, womit alles bereits Geschriebene zur Makulatur wird, weil nicht mehr auf den Wahrheitsgehalt des bereits dazu Geschriebenen überprüfbar.

    Keine Ahnung, ob Du oder jemand anderes hier vom Hintergrund her das versteht was ich aussage.

    Aber allgemein bleibt es bei meiner Ansicht, dass, wenn etwas von jemandem gelöscht wird, dem nicht vorgeworfen werden kann, dass er hier rumtrollt, dass dann zumindest etwas dazu gesagt, bzw., geschrieben werden sollte. So wie Du das manchmal machst Alex, sieht das allzu sehr nach "Im Forum nach Gutsherrnart regieren" aus.

    Wo issen mein letzter Beitrag, die Übersetzung des Aufsatzes von dieser seltsamen "Völkerrechtlerin" und Vielschreiberin der FAZ zu jedem Thema hingekommen?

    Ich bitte mal ausnahmsweise darum mir das juristisch zu begründen. Ich verstehe nämlich was von solchen rechtlichen Beurteilungen, derjenige, der hier gelöscht hat ganz offentsichtlich Null.

    Und es ärgert mich schlicht, wenn hier einfach ohne jede Mitteilung und Begründung gelöscht wird. Bin ich der Idiot des Forums, dessen Arbeit einfach lakonisch gelöscht werden kann? Wenn ja, dann bitte sagen, dann ist dieser Beitrag nämlich der Letzte gewesen.

    Warum ich mich ärgere? Bin ich hier auf Facebook, wo alles Missliebige einfach gelöscht wird? Im Gegensatz zu hier liefern die wenigstens noch ne automatisierte Begründung, die zwar so gut wie immer Schwachsinn ist, aber sie liefern immerhin eine.

    Also echt, die FAZ empfinde ich mittlerweile als schlimmer und gefährlicher als die BILD. Das Niveau? Kriegstreiberei vom Allerfeinsten, verpackt in einer speudointerlektuellen Verpackung.

    Da schreibt heute eine Helene Bubrowski, Vielschreiberin zu jedem Thema bei der FAZ, die mir bisher jedoch nie aufgefallen war: "Laut Völkerrecht hat Russland selbst dann nicht das Recht, Ziele in Deutschland anzugreifen, wenn es an der Seite der Ukraine am Krieg teilnimmt".

    Putin wird ihren übersetzten Kommentar wohl mit Interesse lesen. ^^  :(

    Sie schreibt aber auch: "Davon zu trennen ist die Frage, wann die Schwelle zum Kriegseintritt übertreten ist. Es fehlt hier an einer expliziten Definition".

    Alles klar, noch eine studierte "Völkerrechtlerin" mit dem Niveau der Baerbock.

    Also ich wäre i. M. sehr für Abrüstung, verbaler Abrüstung. Das Steigern der negativen Superlativen zu Russland und Putin sollte doch mal langsam an seine Grenzen stossen.

    Auch die absurden Themenerfindungen sollten doch langsam mal an Grenzen stossen. Nonseskommentare wie dieser der Helene Bubrowski kein Mensch.

    Wer sich diesen Unsinn antun will:

    https://www.faz.net/aktuell/politi…t-18032726.html

    Pssst, net so laut, das will doch keiner wissen. Das zu sehen würde ja die Frage rechtfertigend unterstützen inwieweit die Machthaber der Ukraine nicht auch mitverantwortlich für diesen Krieg und dem Leid ihrer Bevölkerung sind.

    Es könnte auch die Frage in den Focus bringen ob jegliche kriegerische Aktion gegen andere Staaten tatsächlich nie zu rechtfertigen sind. Die Amerikaner braucht da niemand erst zu fragen. Wie die darüber denken hat ihr Handeln in der Vergangenheit gezeigt.

    Die "Weltgemeinschaft" hat sich "völkerrechtliche" Regeln geschaffen, die diese Frage beantworten sollen, wobei es allerdings so ist, dass es die Regeln sind, die lediglich ein Teil der "Weltgemeinschaft" für sich formuliert hat. Und wenn das stärkste Mitglied dieses Teils der Weltgemeinschaft glaubt sich selbst nicht an diese Regeln halten zu müssen..

    Und wenn die anderen das dann tolerieren (müssen) und sie ungestraft davonkommen...

    Wer Regeln aufstellt muss auch dafür sorgen, dass diese eingehalten und sanktioniert werden können, muss auch klarstellen, dass diese Regeln, wenn sie sich denn lediglich auf den kleinen Nenner "Jede militärische Aggression gegen einen anderen Staat ist unzulässig" nicht ausgenutzt werden können, dass es kein Freifahrtsschein für "Schwächere" ist den "Stärkeren" auf der Nase rumtanzen zu können.

    Die Uno z. B. könnte das, könnte die Armeen anderer Staaten legitimieren in einen Krieg einzugreifen. Aber wer will schon seine eigenen Leute ins Feuer schicken, um irgendwo anders zu "befrieden".

    Und wer diese Regeln für die "Weltgemeinschaft" formuliert hat auch die Verpflichtung vorausschauend tätig zu werden, Eskalationen zu bremsen, bevor sich alles so aufschaukelt, dass es kein Zurück mehr gibt. Das ginge auch nur über die Androhung von Sanktionen. Hier fehlen aber dem Tiger die Zähne, weil fast immer irgendwer von seinem Vetorecht Gebrauch macht. Und werden mal "Blauhelme" geschickt, stehen diese unbeholfen zwischen den Fronten und sehen gerne auch mal weg.

    >> ist man ein Russland-Hetzer..

    Womit keiner der "verdreht" bisher getadelt wurde. Ist ja angesagt. Ich sehe die Schlagzeile der Süddeutschen als Hinweis, das nicht mehr unbedingt und unkritisch fortsetzen zu wollen. Die Schlagzeile hätte auch genausogut "Russland zwingt Kiew den Gashahn zuzudrehen" oder ähnlich lauten können.

    >> Das wäre als wenn ein Tankstellenbetreiber sagt, nur weil er ein E-Auto fährt und es für alle fordert, dass er seine Tankstelle einfach zu macht.

    Naja, nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich. Man muss schon sehr ukrainefreundlich oder russlandfeindlich eingestellt sein, um die Bigoterie nicht sehen zu wollen.

    >> Vorher waren die Kraftwerke für die Ukraine, nun für russisches Gebiet. Warum genau sollte also die Ukraine diese Gebiete beliefern?

    Ist nicht Russland der Lieferant und die Ukraine lediglich der Erfüllungsgehilfe, der der keine Probleme hat das "schmutzige" russische Geld zu nehmen? Und wieso ist das plötzlich russisches Gebiet und nicht mehr von den Russen annektiertes ukrainisches?

    >> Anzapfen ist kein "Loch bohren und Leitung anschweißen", sondern einfach nur ein Umleiten.

    Jo, so isses wohl. Warum wird dann nicht statt anzapfen "entnehmen" benutzt? Weil "Anzapfen" sich so schön mit Diebstahl assoziieren lässt? Und da die Russen ja die Eigentümer des Gases sind, welches da durch die Leitungen gepumpt wird dürfte daran auch nichts auszusetzen sein. Es sein denn, sie stellen das von ihnen entnommene Gas den Empfängerländern in Rechnung. Das wäre dann aber nicht mehr Angelegenheit der Ukraine.

    >> Durch welche genau soll also das Gas kommen, wenn der Süd-Westen weiterhin genauso viel braucht wie vorher?

    Woher sollte das Gas kommen welches Deutschland brauchen würde, würde es den Forderungen der Ukraine nach sofortiger Einstellung der Käufe nachkommen?

    Interessant. Da werden ja seit heute viele Geschichten erzählt warum es heute zu Lieferschwierigkeiten des Gases kam. Auch die Süddeutsche befasst sich damit und wiederholt im Artikel mehr oder weniger das Geschwafel.

    Aber interessant ist die Schlagzeile: "Kiew dreht den Hahn zu".

    Und ich denke, dass diese Schlagzeile sicherlich kein "Versehen" ist und ausdrückt, was man dort in der Redaktion tatsächlich denkt und sieht.

    Und ich glaube noch einen Seitenhieb auf Kiew in dem Artikel zu sehen indem ein Andreas Goldthau von der Uni Erfurt zitiert wird: "Ironischerweise ist der Transit durch die Ukraine zuletzt noch gestiegen, trotz des Krieges." Dies werde von Russland auch brav bezahlt.

    Und weiter: Die ukrainische Seite wiederum verweist auf die bestehenden Verträge. Die sähen vor, dass man Gazprom rechtzeitig informieren und alternative Routen anbieten müsse, wenn eine Pipeline ausfalle, sagt Sergej Makogon, der Chef des Gasnetz-Betreibers. Das habe man getan. "Leider hat Gazprom nicht geantwortet."

    Aha, die Ukraine hält sich also an Verträge mit Russland und verdient vermehrt an dem "schmutzigen Öl", fordert aber von aller Welt, dass diese das doch bitteschön zu unterlassen habe.

    Und was ist dran an den "Gerüchten", dass es die Ukraine sein soll, die für sich regelmässig die Gasleitungen anzapfen soll?

    Und: "Die russischen Besatzer betrieben damit unter anderem Kraftwerke, meldet der ukrainische Gaskonzern Naftogaz, Schaden: rund eine Milliarde Euro im Monat".

    Wie lange sind die Besatzer, die Russen jetzt in der Ukraine drin? Und in dieser Zeit haben sie es, neben dem Kriegsgeschehen auf noch geschafft die Leitungen anzuzapfen, um damit Kraftwerke zu betreiben? Reife Leistung. Und mit was wurden diese Kraftwerke vorher betrieben?

    Und wo wird eigentlich das gelieferte Gas für die Rechnungsstellung erfasst. Ist es das, was bei Lieferant rausgeht oder das, was beim Empfänger ankommt?

    https://www.sueddeutsche.de/politik/gas-uk…eline-1.5583005

    Mir wird das mit Spiegel, Faz, Süddeutsche und und und schlicht zuviel was mir da auf den Keks geht. Schon die Schlagzeilen sind mir zuviel. Ich will nichts mehr lesen von den inhaltslosen, unüberlegten Sprechblasen, welche diese Bärbock absondert: "Wir werden NIE wieder Ernergie von den Russen beziehen". Ich will auch nichts mehr von diesem frustrierten, zotteligen, spinnerten Hofreiter lesen, der jetzt das neue Motto für die Grünen und die Friedensbewegung etablieren will: "Frieden schaffen durch Waffen".

    Da lob ich mir i. M. die FDP, von denen kommt zwar auch nur Mist, aber die schreien wenigstens nicht so laut.

    Ich werde mich auf Nachrichten in Funk und Fernsehen konzentrieren, da ist das Gedöns in der Ukraine nämlich mittlerweile Nebensache. Da wird zwar auch über den Katastrophentourismus aller Politiker die sich für wichtig halten, berichtet, es bleibt aber bei der beiläufigen Meldung. Die fliegen um die halbe Welt um diesem Selensky die Hand zu schütteln und ihm zu versichern, dass sie hinter ihm stehen. Anschliessend gehts fürne halbe Stunde nach Bucha, um dort Betroffenheit zu demonstrieren. Wundert mich ein bissl, dasse aus Bucha nicht mittlerweile sowas wie ne Filmkulisse gemacht haben, in der jetzt statt der Originalleichen überall blutverschmierte Puppen mit Einschusslöchern rumliegen, damit die Herren und Damen Politiker aus aller Welt auch was zum Fotografieren, Herzeigen und Erzählen zuhause haben.