Beiträge von cura

    >> ist man ein Russland-Hetzer..

    Womit keiner der "verdreht" bisher getadelt wurde. Ist ja angesagt. Ich sehe die Schlagzeile der Süddeutschen als Hinweis, das nicht mehr unbedingt und unkritisch fortsetzen zu wollen. Die Schlagzeile hätte auch genausogut "Russland zwingt Kiew den Gashahn zuzudrehen" oder ähnlich lauten können.

    >> Das wäre als wenn ein Tankstellenbetreiber sagt, nur weil er ein E-Auto fährt und es für alle fordert, dass er seine Tankstelle einfach zu macht.

    Naja, nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich. Man muss schon sehr ukrainefreundlich oder russlandfeindlich eingestellt sein, um die Bigoterie nicht sehen zu wollen.

    >> Vorher waren die Kraftwerke für die Ukraine, nun für russisches Gebiet. Warum genau sollte also die Ukraine diese Gebiete beliefern?

    Ist nicht Russland der Lieferant und die Ukraine lediglich der Erfüllungsgehilfe, der der keine Probleme hat das "schmutzige" russische Geld zu nehmen? Und wieso ist das plötzlich russisches Gebiet und nicht mehr von den Russen annektiertes ukrainisches?

    >> Anzapfen ist kein "Loch bohren und Leitung anschweißen", sondern einfach nur ein Umleiten.

    Jo, so isses wohl. Warum wird dann nicht statt anzapfen "entnehmen" benutzt? Weil "Anzapfen" sich so schön mit Diebstahl assoziieren lässt? Und da die Russen ja die Eigentümer des Gases sind, welches da durch die Leitungen gepumpt wird dürfte daran auch nichts auszusetzen sein. Es sein denn, sie stellen das von ihnen entnommene Gas den Empfängerländern in Rechnung. Das wäre dann aber nicht mehr Angelegenheit der Ukraine.

    >> Durch welche genau soll also das Gas kommen, wenn der Süd-Westen weiterhin genauso viel braucht wie vorher?

    Woher sollte das Gas kommen welches Deutschland brauchen würde, würde es den Forderungen der Ukraine nach sofortiger Einstellung der Käufe nachkommen?

    Interessant. Da werden ja seit heute viele Geschichten erzählt warum es heute zu Lieferschwierigkeiten des Gases kam. Auch die Süddeutsche befasst sich damit und wiederholt im Artikel mehr oder weniger das Geschwafel.

    Aber interessant ist die Schlagzeile: "Kiew dreht den Hahn zu".

    Und ich denke, dass diese Schlagzeile sicherlich kein "Versehen" ist und ausdrückt, was man dort in der Redaktion tatsächlich denkt und sieht.

    Und ich glaube noch einen Seitenhieb auf Kiew in dem Artikel zu sehen indem ein Andreas Goldthau von der Uni Erfurt zitiert wird: "Ironischerweise ist der Transit durch die Ukraine zuletzt noch gestiegen, trotz des Krieges." Dies werde von Russland auch brav bezahlt.

    Und weiter: Die ukrainische Seite wiederum verweist auf die bestehenden Verträge. Die sähen vor, dass man Gazprom rechtzeitig informieren und alternative Routen anbieten müsse, wenn eine Pipeline ausfalle, sagt Sergej Makogon, der Chef des Gasnetz-Betreibers. Das habe man getan. "Leider hat Gazprom nicht geantwortet."

    Aha, die Ukraine hält sich also an Verträge mit Russland und verdient vermehrt an dem "schmutzigen Öl", fordert aber von aller Welt, dass diese das doch bitteschön zu unterlassen habe.

    Und was ist dran an den "Gerüchten", dass es die Ukraine sein soll, die für sich regelmässig die Gasleitungen anzapfen soll?

    Und: "Die russischen Besatzer betrieben damit unter anderem Kraftwerke, meldet der ukrainische Gaskonzern Naftogaz, Schaden: rund eine Milliarde Euro im Monat".

    Wie lange sind die Besatzer, die Russen jetzt in der Ukraine drin? Und in dieser Zeit haben sie es, neben dem Kriegsgeschehen auf noch geschafft die Leitungen anzuzapfen, um damit Kraftwerke zu betreiben? Reife Leistung. Und mit was wurden diese Kraftwerke vorher betrieben?

    Und wo wird eigentlich das gelieferte Gas für die Rechnungsstellung erfasst. Ist es das, was bei Lieferant rausgeht oder das, was beim Empfänger ankommt?

    https://www.sueddeutsche.de/politik/gas-uk…eline-1.5583005

    Mir wird das mit Spiegel, Faz, Süddeutsche und und und schlicht zuviel was mir da auf den Keks geht. Schon die Schlagzeilen sind mir zuviel. Ich will nichts mehr lesen von den inhaltslosen, unüberlegten Sprechblasen, welche diese Bärbock absondert: "Wir werden NIE wieder Ernergie von den Russen beziehen". Ich will auch nichts mehr von diesem frustrierten, zotteligen, spinnerten Hofreiter lesen, der jetzt das neue Motto für die Grünen und die Friedensbewegung etablieren will: "Frieden schaffen durch Waffen".

    Da lob ich mir i. M. die FDP, von denen kommt zwar auch nur Mist, aber die schreien wenigstens nicht so laut.

    Ich werde mich auf Nachrichten in Funk und Fernsehen konzentrieren, da ist das Gedöns in der Ukraine nämlich mittlerweile Nebensache. Da wird zwar auch über den Katastrophentourismus aller Politiker die sich für wichtig halten, berichtet, es bleibt aber bei der beiläufigen Meldung. Die fliegen um die halbe Welt um diesem Selensky die Hand zu schütteln und ihm zu versichern, dass sie hinter ihm stehen. Anschliessend gehts fürne halbe Stunde nach Bucha, um dort Betroffenheit zu demonstrieren. Wundert mich ein bissl, dasse aus Bucha nicht mittlerweile sowas wie ne Filmkulisse gemacht haben, in der jetzt statt der Originalleichen überall blutverschmierte Puppen mit Einschusslöchern rumliegen, damit die Herren und Damen Politiker aus aller Welt auch was zum Fotografieren, Herzeigen und Erzählen zuhause haben.

    >> Wenn man sich das durchdenkt, kann man schnell zum Verschwörungstheoretiker werden.

    In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass bei vielen "seltsamen" Vorgängen in aller Welt die Amis dahintersteckten. Ob es nun darum ging irgendwo einen Krieg mit falschen Beweisen anzuzetteln, ob irgendwo "Revolutiionen" Präsidenten stürzten, ob es darum ging korrupte Präsidenten, solange sie nützlich waren, zu unterstützen, die dann, weil nicht mehr nützlich, als Drogenhändler in amerikanischen Gefängnissen verschwanden und und und.

    Guantanamo ist immer noch nicht aufgelöst, Assange wollen sie immer noch in ihren Kerkern sehen.

    Die USA stemmen sich mit allen Mitteln dagegen ins zweite Glied der Weltgemeinschaft verordnet zu werden. Von den Chinesen, deren "Beteutungslosigkeit" der letzten Jahrzehnte ja nur ein Zwischenintermesszo in der Jahrhunderte andauernden Dominanz der Chinesen war. Noch vor 100, 200 Jahren waren die Chinesen für mehr als 60% des Wohlstands des gesamten Planeten verantwortlich. Die Chinesen haben bereits wieder das Zepter der Vorherrschaft in der Welt in der Hand und sind dabei ihre Dominanz zu verfestigen. Die Alternativen, welche den Amis bleiben nicht in die Bedeutungslosigkeit abzutrifften haben alle mit Gewalt zu tun.

    "Amerika first" galt schon immer, das zu erhalten rechtfertigte jede Massnahme. Trump hat nur laut ausgesprochen was niemand bemerken sollte und damit auch die Bigotterie blossgestellt.

    Meine Nerven, dieser Putin. Auf den Kerl ist kein Verlass. Wie kann der die Presse der westliche Welt nur so enttäuschen?

    Wahrscheinlich hatten alle "Putinverstehen im Negativen" ihre Artikel, mit dem Tenor "Musste ja kommen, war uns allen klar" soweit fertig, dass nur noch der "Hochladen-Button" gedrückt werden musste und was macht dieser Putin? Holt olle Kamellen hoch, die schon zigmal bis zum Erbrechen diskutiert wurden und der Presse bleibt nichts als die Enttäuschung darüber zum Ausdruck zu bringen, dass heute aus Moskau nur olle Kamellen kamen.

    Und der EU-Aussenbeauftragte Borrel hat jetzt ne ganz neue, tolle Idee. Das für die Rohstoffe gezahlte und aktuell eingefrorene Geld Russlands einfach beschlagnahmen und an die Ukraine überweisen.

    Da musste ich doch direkt mal bei Wiki nachschauen was der so gelernt hat, Jurist kann er auf keinen Fall sein. Er hat sich wohl in so einigem probiert und war u. a. Professor für Wirtschaftsmathematik (Häh?). Ausserdem ist er Spanier und auch noch Katalane, also ein absoluter Logischdenker.

    Das erklärt so einiges.

    Und nochwas, man sollten Menschen wie diesem Biden, die zwar viel Vergangenheit hinter sich haben, aber von Alter her keine Zukunft mehr, nicht mehr an die Macht lassen. Das sollten Menschen übernehmen die für sich und somit auch für andere noch sowas wie Zukunftspläne haben und sich nicht täglich selbst fragen, ob sie das Ende dieses Krieges in Europa noch erleben werden.

    Da gibts doch so ein Portal bei dem Petitionen gestartet werden können. Wenn da mal eine kommt "Melnyk raus aus Deutschland" werde ich die wohl mit unterschreiben. Was dieses unverschämte Grossmaul sich erlaubt geht auch in einem Krieg weit über das Zumutbare hinaus.

    Und schon gar nicht mehr nachvollziehen kann ich, wer sich in Deutschland von dem was gefallen lässt. Warum er, der Poltergeist, mit Samthandschuhen angefasst wird. Hat er vielleicht mittlerweile sowas wir Narrenfreiheit? Dann sollte das auch mal einer laut sagen.

    Dass für die Menschen der Ukraine, die ja selbst auch nichts als Opfer sind, alles getan werden sollte um Ihnen zu helfen. Total einverstanden. Aber mir erschliesst sich bis heute nicht wieso die ganze Welt verpflichtet sein soll der Ukraine bei ihrem "Unabhängigkeitskampf, mit allem was die Länder der Welt aufbringen können, zu unterstützen.

    Die Verantwortung für diesen Krieg wird überall gesucht und auch gefunden, nur nicht im eigenen Land, bei den eigenen Häuptlingen. Da wird erst gar nicht nachgefragt, ob da vielleicht nicht auch etwas eigenes Verschulden mitgespielt haben könnte.

    Und mir gehen auch mittlerweile die sog. Interlektuellen aus der Ukraine auf den Keks, die zugeben, also wissen, dass das den Dritten Weltkrieg oder mehr bedeutet hätte, wäre der Luftraum über der Ukraine von der Nato geschlossen worden, welche nachfragen, ob wir bereit sind auch die Verantwortung dafür zu tragen, dass durch Bomben Menschen in der Ukraine getötet werden.

    Und ich würde gerne mal nachfragen, aber mir hört ja niemand zu, woraus denn eigentlich die Verantwortung der ganzen Welt gegenüber der Ukraine resultiert. Wo da die Bringschuld sein soll.

    Und was die Waffenlieferungen an die Ukraine angeht frage ich mich wieso die, so scheint es, bedingungslos erfolgen. Warum da nicht verlangt wird, dass die nur zur Verteidigung eingesetzt werden dürfen und nicht dafür einen Verteidigungskrieg in einen Angriffskrieg übergehen zu lassen.

    Wenn man bei diesem Selensky mal etwas tiefer gräbt wird man ganz schnell fündig und es stellt sich die Frage, was ihn eigentlich von Putin unterscheidet. Nicht so arg viel, wie es scheint. Gut, er hat nicht Russland angegriffen, sondern Russland die Ukraine, aber reicht das, um ihm jetzt den Heiligenschein eines lupenreinen Demokraten zu verpassen, der Freiheiten der Welt, vor allem Europas verteidigt?

    Er, der durch das Fernsehen eines Oligarschen gross geworden ist, scheint es mit der Pressefreiheit seit jeher nicht so zu haben. Da wird jetzt seit Wochen lautest getönt, dass Putin seinem Volk die Wahrheit vorenthält. So wie es aussieht will Selensky nicht nur seinen Leuten nur seine Heilslehre zukommen lassen, sondern auch der ganzen Welt, indem die Presse der Ukraine gleichgeschaltet wurde. Klar, Kriegsrecht, meint und sagt er, aber er sollte sich vom Westen auch mal sagen lassen, dass gerade in Kriegszeiten der Meinungsfreiheit eine bedeutende Rolle zukommt.

    Die Ukrainer wollen ihr Land und ihre Freiheit bis zum letzten Atemzug verteidigen? Ist das so oder ist das lediglich eine durch nichts bewiesene Behauptung von Selensky? Für die Millitärs, die Supermillitärs im Stahlwerk von Maripol scheint das jedenfalls nicht zuzutreffen, würden sie sonst die ganze Welt anbetteln sie dort rauszuholen, sie zu retten? Wie passt das "wir geben nicht auf, wir kämpfen bis zum letzten Mann" und die Hilferufe an die Welt zusammen?

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    https://www.sueddeutsche.de/politik/ukrain…ossen-1.5497836

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/m…n/28184316.html

    https://www.jungewelt.de/artikel/425974…ngsgehilfe.html

    Und Spanien? Der Vorwurf des Erfüllungsgehilfen ist leider nicht von der Hand zu weisen. Der spanische Premier war einer der ersten der in Kiew eingelaufen ist, sich dort im Scheinwerferlicht gesonnt und grosszügige Hilfe versprochen hat, Die eigenen Probleme der Spanier zu überleben waren da plötzlich ganz klein. Und Spanien wird sich hüten auch nur geringst von der Linie Selenskys abzuweichen, die jedes Separatistenbestreben ausschliesst. Spanien hat mit den Katalanen und den Basken selbst genug zu tun.

    In den von Dir beschriebenen Gebieten ist die Familie nicht ansässig Syno. Wie gesagt, keine Ahnung, ob die "Furcht" angebracht ist, sie ist jedenfalls offensichtlich vorhanden.

    Wenn ich mir heute die Schlagzeilen so ansehe hab ich das Gefühl, dass die Berichterstattung "moderater" wird. Obs was mit den Umfragen zu tun hat und man nun auch die 50% bedienen will, die mit der bisherigen Berichterstattung, dem Schrei nach schwersten Waffen und der Kriegstreiberei wohl nicht so ganz konform gingen?

    Und sogar bei der FAZ scheint ein Umdenken stattzufinden.

    Dort kommt heute ein Reinhard Merkel zu Wort, Strafrechtler und Unterzeichner des bei der Emma eingestellten ersten offenen Briefes:

    >> Auch der gebotene Widerstand gegen einen Aggressor kann in Unrecht umschlagen. Ist im Ukrainekrieg dieser Punkt in Sicht?

    Von mir verkürzt >> Ab einer bestimmten normativen roten Linie kann das Verhalten der ukrainischen Regierung gegebenenfalls unzulässig werden.

    Wir wenden uns an die deutsche Regierung und sagen ihr: Falls es stimmt, dass ab dieser roten Linie das Verhalten der ukrainischen Regierung unzulässig wird, solltet ihr es nicht weiter unterstützen. Klären muss man also, ob und gegebenenfalls wann und warum sogar das Opfer einer gewalttätigen Aggression, das sich mit allem Recht der Welt dagegen wehrt, mit dieser Notwehr die Grenzen des Erlaubten überschreitet.

    Ist ein Bezahlartikel, bis zum Abbruch ist das Wesentlich jedoch bereits gesagt.

    https://www.faz.net/aktuell/feuill…f-18005242.html

    ...

    Was er da beschreibt, wäre nach meiner Meinung z. B. dann der Fall, wenn Putin den Küstenstreifen besetzt hat und erklärt. dass damit die kriegerische Auseinandersetzung von seiner Seite aus ein Ende hat, Selensky aber zurückerobern will und deshalb die Zerstörung des Landes und das Sterben weitergeht. Und je mehr schwere Waffen er dann in seinem Besitz hat, desto wahrscheinlicher scheint das.

    In der Familie hats ja eine Ukrainerin, i. M. zwei, die berichten, dass die Telefonleitungen zeitweise tot sind. Aber heute müssen dort, wo die Familie lebt in der Nähe Raketen eingeschlagen haben.

    Am Telefon wurde das offenbar nur schwammig erklärt. Auf genauere Anfrage wurde sinngemäss geantwortet: "Du weisst, dass wir nicht so sprechen können wie wir wollen".

    Ob da jetzt was dran ist? Keine Ahnung. Es sagt jedenfalls etwas über die Denke aus.

    Hat man jemand die beiden "offenen Briefe" an den Kanzler gelesen?

    Hier der von der ersten früheren Gruppe > https://www.emma.de/artikel/offene…r-scholz-339463

    Hier der nachfolgende, den auch (CC!) Sacha Lobo unterschrieben hat > https://www.zeit.de/2022/19/waffen…ief-olaf-scholz

    Aus dem ersten kann ich nicht wirklich herauslesen, was ihm jetzt unterstellt wird, nämlich, dass die Ukraine zur Kapitulation aufgerufen wird. Ich lese da eher das heraus, was die Professorin aus Guppys Link dazu sagt.

    Der zweite befasst sich weitestgehend mit Spekulationen, wiederholt das Russenbasching der Presse und wohl das, was von den USA vorgegeben wird: Putin fürchtet, dass seine Leute ne Demokratie nach EU-Vorbild wollen, er will wie ein Krake nach weiteren Ländern greifen und und und. Kennen wir ja alles mitlerweile zur Genüge.

    Und bei dem was sich abzeichnet stellt sich dann die Frage, wann ein sich Verteidigender dann zum Aggressor wird. Den Küstenstreifen, den Landweg zur Krim am Schwarzen Meer wird Putin besetzen und da wird er auch mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr rausgehen.

    Was, wenn Putin sagt, dass ihm das genügt, dass damit die Aggression von seiner Seite aus erledigt ist? "Mission erfüllt".

    Darauf deutet, nach meiner Meinung, so einiges hin.

    Die Verlautbarungen von diesem Selensky lassen darauf schliessen, dass es das für ihn nicht sein wird. Was macht die Welt, wenn er dann vom angegriffenen Verteidiger zum Angreifer wird, er derjenige ist, der den Angriff, den Krieg fortführt, was er voraussichtlich nur wird können, wenn die Welt ihn wie angekündigt mit schwersten Waffen ausrüstet? Gilt dann immer noch, wenn dann im von Putin annektierten Teil Russen und auch Ukrainer weiter sterben "Ja, er hat doch ein Recht auf Selbstverteidigung"?

    Wird er sich von den Europäern dann noch mässigen lassen? Oder das weiterverfolgen was im Interesse der USA ist, die ja ganz offensichtlich hinter ihm stehen?

    Es ist ne Gratwanderung, für die wohl keiner eine Patentlösung hat. Ob es letztendlich was bringt ihn überhaupt mit weiteren und auch schweren Waffen auszustatten steht in den Sternen. Ich sehe es aber so, dass es sich als grossen Fehler herausstellen könnte ihn mit zu viel Waffen auszustatten, auch für ihn dürfte wohl gelten, dass er das was er mal hat nicht wieder rausrücken wird. Und dann dürfte es schwerer werden auch mit ihm vernünftig zu reden.

    Vergessen.

    >> Es ist deshalb besser sich im Tun diesen Grenzen nicht allzusehr anzunähern, aber genau das geschieht aktuell.

    So beschreibt es auch der Artikel in der Süddeutschen, aber halt mit ganz anderen Worten:

    >> In dem Gutachten, das im Internet veröffentlicht ist, steht dann aber ein interessanter Satz. "Erst wenn neben der Belieferung mit Waffen auch die Einweisung der Konfliktpartei beziehungsweise Ausbildung an solchen Waffen in Rede stünde, würde man den gesicherten Bereich der Nichtkriegsführung verlassen."

    Beim "Völkerrecht" streiten sich seit jeher die "Gelehrten", Professor A sagt dieses, Professor B das genaue Gegenteil. Da gibt es ja keine wirkliche Gerichtsbarkeit. Die einzige Institution die da so etwas wie begrenzte Macht hat ist die UNO. Und auch bei der streiten sich die Gelehrten. Es gibt da ein paar unscharfe Grenzen, die aus der Auslegbarkeit von Vereinbarungen resultieren oder zu der frühere Präsidenzfälle herangezogen werden, jede Seite kann da das für sich das Geeignete herauslesen.

    Es ist deshalb besser sich im Tun diesen Grenzen nicht allzusehr anzunähern, aber genau das geschieht aktuell. Sagt eine Seite "So, jetzt ist für mich die Grenze überschritten", hat die andere Seite wenig Argumente da gegenzuhalten, weil; siehe meinen ersten Satz: Professor A + Professor B.

    >> keine von denen hatte ein wirkliches Ende, alle hörten mittendrin auf.

    Das war schon fast immer so, wenn die Quote sinkt ist Schluss. Oder es fällt ein Schauspieler aus, dann taucht er nicht mehr auf, er ist halt gestorben. Ist er wieder einsatzfähig, stellen sich zig Episoden als Traum von irgendwem raus oder es wird ein unglaubwürdiges Konstrukt geschaffen, warum es nun weitergeht wie es weitergeht. Mich haben auch schon immer Spielfilme geärgert, deren Ende so gestaltet ist, dass man die Intension erkennt: Wenn es ein Erfolg wird drehen wir einen zweiten.

    Ich gucke mir deshalb schon seit Jahrzehnten nichts mehr an was als Serie daherkommt.

    >> Dann wirds finster.

    Finster auf lange Sicht wohl eher nicht. Sehr viel teuer wird es auch alle Fälle. Kurzfristig könnte es sogar dunkler als finster werden. Ich finde es echt erstaunlich wie blauäugig sich Europa darauf verlässt, dass Putin den Gashahn nicht zudreht. Ein Land wie Russland mit so vielen Bodenschätzen kriegt auch Kredit und wenn dann noch hinzu kommt, dass man es zum Ausbau seiner eigenen Vormachtsplanungen auf seine Seite ziehen kann..

    Längst ist es Usus, dass Tanker auf hoher See das böse russische Öl mit "gutem" Öl aus "friedlichen, höchst demokratischen" Ländern mischen. Den Vorteil haben natürlich die, die nur so ein bissl tun als ob und sich nicht von den moralischen, ethischen Gründen leiten lässen, die Deutschland und die sonstigen Spinner der EU z. Zt. glauben raushängen lassen zu müssen, bzw., dazu gezwungen werden sie raushängen zu lassen.

    Deutschland hat jetzt natürlich die Arschlochkarte. Wenn die frühere Politik einen Fehler gemacht hat der vermeidbar gewesen wäre, dann der, dass es sich was die Sicherheit angeht voll in die Hände der Amis begeben hat, sich bei der Energie zu sehr von Russland abhängig gemacht hat und sich beim Export zu sehr von China.

    Ausser dem Bürgerkrieg, Nord gegen Süd hatten die Amis noch nie ein Kriegsgeschehen im eigenen Land und damals hat man noch mit Messer und Gabel gekämpft. Die Schockstarre des "Angriffs" auf das World Trade Center haben die bis heute nicht überwunden. Wenn dort mal die erste Rakete einschlägt und die muss nichtmal einen Atomsprengkopf tragen, hat der Präsident ein richtiges Problem, er hat versagt, die Häflte der Bevölkerung würde wahrscheinlich sofort ans Telefon rennen, um einen Termin mit einem Psychater zu kriegen. Klar, Mitteleuropa, Deutschland würde das primäre Angriffsziel sein. Wenn sämtliche Abschussrampen der atombestückten Raketen und die Lenkzentralen der Drohnen, z. B. in Rammstein, zerstört wären, wäre es das auch wahrscheinlich für ganz Deutschland. Bei einem Atomschlag. Möglicherweise auch bei Zerstörung mit konventionellen Geschossen, so niemand sich traut sofort mit Atomschlägen anzufangen. Wo da welche Waffen stationiert sind wissen wahrscheinlich auch die Russen, wir wissen es nicht.

    Und die Juristen des Bundes sind zu dem Schluss gekommen, dass das Ausbilden der Ukrainer an modernen Waffen, wie sie nun geliefert werden sollen, als aktive Kriegsbeteiligung zu sehen ist, die so zu werten ist, als würden Truppen nicht beteiligter Länder in den Krieg eingreifen. Dass Putin darauf nicht sonderlich eingeht zeigt nur, dass er die Staaten der Nato längst als Kriegsteilnehmer sieht, die mit jedem Tag kesser werden. Und wenn jetzt noch ne rote Linie überschritten wird, von der niemand weiss wo sie liegt...

    Von der heute vielleicht nicht mal Putin so genau weiss, wo er sie für sich sieht...

    Ich weiss nicht wie es Euch geht, aber ich bin nicht bereit für Selensky und seine Vorstellungen zu sterben. Für den scheint es klar, wenn die Ukraine untergeht soll das auch das Ende der Welt sein, wie wir sie kennen.

    Jo, kann man sich wirklich anhören Guppy.

    Hier ist der von Dir eingestellte Tiktocauszug in voller Länge. Und nicht auf dem Kopf stehend.

    Und ja, es sind die USA, wie so oft in der Geschichte, die den Krieg mehr lieben als den Frieden. Immer, wenn sie ihre Interessen durchsetzen wollen.


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    Naja, hier sagt er das am Anfang nicht so klar. Vielleicht Struddeligkeit. Aber ansonsten sollte man sich mal anhören was er so zu sagen hat. Es entlarvt vieles, was man uns i. M. erzählt als Lüge.

    Ich höre ja Politikern a. D. viel lieber zu als denen, die das Wort ihrer Häuptlinge sprechen müssen, deshalb hab ich es schnell aufgegeben dem Blondgrauen noch weiter zuzuhören. Was der zu sagen hat kann man, denke ich, übergehen.

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