Naja, wenns für einen Ü-Ei-Spruch ein Danke gibt, dann muss ich doch auch mal Syno ein Danke für seinen ausgewogenen Vortrag geben, dem man anmerkt, dass jemand spricht, der weiss wovon er spricht und trotzdem keinen grossen, belehrenden Vorträge hält.
Ich bin ja völlig einverstanden, wenn jemand sagt "Für mich" oder "Nach meiner Meinung", aber bitte nicht von "MAN" sprechen, der verzichten muss, wobei ich "Man" mit "Jedermann" übersetze.
Is jemand der sein Geld lieber für Tabak ausgibt als für ein Eipod deswegen ein Idiot?
Is ja alles relativ. Weiter vorne schrieb ich, dass ich heute, mit lediglich noch fünf Euro in der Tasche nicht wüsste, ob ich mich für Tabak oder Esswaren entscheiden entscheiden würde. Wäre die Fragestellung: Tabak für mich oder Esswaren für meine Kinder, bräuchte ich keine Sekunde zum Nachdenken.
Wenn man also schon von "Man", also "Jedermann" spricht, was ist denn dann so lebensnotwendig, dass es auch wirklich auf jeden zutrifft? Auf den Kern reduziert, der wirklich auf alle Menschen auf diesem schönen Planten zutrifft fällt mir nur ein: zwei bis drei Liter Wasser am Tag, 1500 bis 2000 Kalorien am Tag, egal aus was die sich jetzt zusammensetzen und irgendwas was den Körper gegen die Kälte schützt. In Gegenden ohne Kälte kann auch das entfallen. Und wer gesund ist, braucht auch keine Medikamente.
Wenn jemandem mehr einfällt, ich bin immer und gerne bereit dazuzulernen.
Schnipsel, komm Du mir jetzt nicht mit Thüriger Leberknödel.
Schon so profunde Dinge wie ein Dach über dem Kopf, ein Bett zum Schlafen sind Dinge die schon nicht mehr lebensnotwendig sind. Es gibt Menschen, die kommen freiwillig ohne aus. Selbst Gesundheit ist nicht lebensnotwendig, man kann auch mit Krankheiten leben, dann allerdings werden möglicherweise Medikamente und medizinische Behandlung notwendig.
Guppy, ich bin ziemlich sicher, dass es in Deinem Lebensumfeld so einiges gibt, wo ich, vielleicht auch Andy und möglicherweise noch so manch anderer sagen würde: Absolut unnötig, braucht kein Mensch wirklich. Worauf Du wahrscheinlich antworten würdest: "Doch, ich schon".
Oder Du Rommel, Du kniest Dich ja mit zwei Beinen so in dieses Sozialmediagedöns (für mich auch etwas was kein Mensch wirklich braucht), dass man Dir auch schon sowas wie Suchtverhalten unterstellen könnte, so exessiv wie Du es vertritts. Nicht nur SEOS sollten ab und an über den Tellerrand sehen. Man sollte auch versuchen über den Tellerrand seiner eignen kleinen Welt zu sehen. Bei Dir Rommel hab ich ich den letzten Tagen auch mal gedacht: Oh Rommel, es ist jetzt mal gut mit der Probaganda die Du Dir hier seit einigen Tagen abhälst. Was dazu zu sagen hab ich mir verkniffen.
Und um nochmal auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: Andy hat zunächst nichts weiter gesagt als, dass er gerne sterben würde, weil er dann keinen Hunger und keine Sorgen mehr hätte. Nicht mehr und nicht weniger und ich kann in dieser Aussage nichts erkennen, was nach "Gejammere" aussieht. Mich hat diese Aussage irgendwie (unangenehm wäre das falsche Wort) seltsam gestimmt. Ich wusste nicht, macht der jetzt einen makabren Scherz, meint der das ernst und warum stellt er das hier ein. Das war nachts und er hatte noch keiner geantwortet.
Dann haben einige nachgefragt und er hat auf diese Nachfragen reagiert und Auskunft erteilt, nach meiner Meinung ehrlicher als er hätte sein müssen. Auch hier konnte ich kein Gejammere erkennen.
Das wurde dann (nach meiner Meinung eigentlich etwas arg überheblich) in Gejammere umgedeutet. Mit dem Vorwurf wurde gleichzeitig der moralische Zeigestock geschwungen. Margin hat es schon zutreffend "Nachtreten" genannt.
Wie Syno es schon sagte, wer stier ist ist damit nicht automatisch dumm, vernagelt und uneinsichtig, sodass man ihm den Spiegel vorhalten müsste: Guck Dich an Du Versager.
Sicherlich kann das manchmal hilfreich sein, wenn es von der richtigen Person kommt und positiv im Sinne von Wachrütteln gemeint ist, eine solche positive Intension kann ich aber hier nicht erkennen.