Beiträge von cura

    Kann mir mal jemand erklären wo der Unterschied ist, ob der Westen nun in Russland in Euro, Dollar oder Rubel bezahlt? Wenn da Euro oder Dollar in Rubel getauscht werden müssen findet das bei den Summen ja auch lediglich in den Büchern statt.

    Ich kann nicht wirklich erkennen, wie das den Rubel sonderlich stärken soll. Wenn auch viel Geld, so sind doch die Summen in Gesamten relativ klein.

    Und irgendwie hat der Westen seltsame Rechtsauffassungen. Überall werden gerade Kontrakte mit Russen und Russland gebrochen, unserer Kanzler meint aber, dass die Verträge über die Gaslieferungen eingehalten werden müssten, die eine Zahlung in Euro oder Dollar vorsehen.

    ....

    Hab heute nacht mal einen längeren Bericht von der Front gesehen. Natürlich auf urkrainischer Seite gefilmt. Die haben da hauptsächlich mit den Abschussrohren hantiert, in die man die Granaten einfach reinfallen lässt und sie zünden dann. Bilder von der russischen Seite gab es auch, von weiten und da waren Wohngebiete zu sehen. Und jetzt frage ich mich, wie man mit diesen Granatwerfen so gezieht arbeiten will, dass da nicht doch mal was im Wohngebiet landet.

    Sieht man hier bei Lidl + Aldi auch, aber schon immer. Da sind manchmal Paare mit zwei Wägen unterwegs, so voll, dass es oben so übersteht, dass da keine Tafel Schokolade mehr draufpasst.

    Bei Euch fast genauso schlimm wie hier?

    Mein Baby sagte mir eben, dass im Supermarkt hier im Ort heute ein Kilo Tomaten 5 Euro kostet. Drei Zwiebel im Netz, die noch vorige Woche 1,10 Euro kosteten kosten jetzt 2,90 Euro. Hier in Andalusien und dann noch auf dem Land geht es ja noch, weil halt überall typische Agrarprodukte angebaut werden. In den Städten muss die Versorgungslage furchtbar sein.

    Der spanische Premier hält am 29. März für den Vorschlag einer Problemlösung für die transportierende Branche fest. Wahrscheinlich hofft er, dass die EU, die sich aktuell dazu trifft, auf seinen Vorschlag der Preisdeckelung einschwenkt. Dass er einen Plan B hat, für den Fall, dass das nicht so funktioniert, bezweifeln selbst seine eigenen Leute.

    Und klar, für kurzfristige Zwischenlösungen oder Kompromissangebote an die Transporteure bleibt natürlich bei all der "Geschäftigkeit" keine Zeit. Dass die Transportbranche, typisch spanisch, absolut übertreibt ist für die Spanier normal. Ebenso normal, über Zwischenlösungen nachzudenken passt nicht zur spanischen Denke. Und über einen Plan B wird sich Gedanken gemacht, wenn sicher ist, dass Plan A gescheitert ist.

    Es wäre auch langsam Zeit sich mal um die Erhöhung des Arbeitslosengeldes Gedanken zu machen. Mit 430 Euro im Monat kann man keine Familie mit Kindern unterhalten und dann auch noch Miete zahlen. Dieses Arbeitslosengeld wurde seit mehr als 10 Jahren nicht mehr angehoben.

    Der Arbeitsmarkt wurde vor kurzem mit überraschender Hilfe eines Mandatsträgers der Konservativen reformiert. Den Fehler in der Abstimmungssoftware suchen sie heute noch. Viel notwendiger wäre es jedoch gewesen eine Kontrolle einzuführen, die dafür sorgt, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. An die hält sich nämlich so gut wie keiner. Gerade in Gebieten wie hier traut sich aber niemand zu meckern, denn wer meckert, wird vom Kartell ausgeschlossen und findet keine Arbeit mehr.

    Es gibt in Spanien einen Mindeststundenlohn, der liegt so bei knapp über 6 Euro und den Mindestmonatslohn von 950 Euro, gerechnet mal 14 aufs Jahr. Den monatlichen Mindestlohn erhalten aber nur Menschen, die 40 Stunden die Woche arbeiten. Bei weniger Stunden soll anteilig berechnet werden. Macht aber keiner. Den Menschen wird der Mindeststundenlohn gezahlt und das war es. Und was an Stunden anfällt bestimmt das was notwendig ist. Hat ein Betrieb also nur z. B. 60 Stunden Arbeit für seine Arbeiter und Angestellten, gehen die mit 370, 380 Euro im Monat nachhause. So ist es im Moment z. B. wegen des Streiks der Transportbranche.

    Kündigungsfristen einhalten? Wäre ja was ganz Neues. Wenn die Bauern aufhören zu ernten ist von einem Tag auf den anderen Schluss. Heisst, das Arbeitslosengeld von 430 Euro im Monat beantragen.

    Ob die arbeitsrechtlichen Normen eingehalten werden wäre für die Behörden ein Leichtes. Finanzämter könnten das anhand der eingereichten Unterlagen, die Behörden, welche für die Zahlung des Arbeitslosengeldes zuständig sind anhand der tatsächlich gezahlten Löhne. Macht aber keiner, interessiert auch niemanden wirklich.

    Urlaub steht auch jedem zu, ähnlich wie in Deutschland. Gewährt in Freizeit oder gezahlt wird aber nichts. Es werden nur die Stunden gezahlt in denen auch wirklich gearbeitet wurde.

    Bleibt noch zu erwähnen, dass die gesamte lebensmittelproduzierende Branche in Spanien ohne die Subventionen der EU am Boden liegen würde, ohne diese Subventionen gar nicht überlebensfähig wäre.

    Dritte Welt halt.

    Ein Schelm, der Böses dabei denkt?

    Die USA stehen wieder mal als die Helfer in der Not da. Sie helfen der EU aus der Misere der Gaslieferungen. Weil das so "überraschend" kam wirds natürlich auch etwas teurer.

    Nordstream war ja schon tot, bevor es tot war. Biden hats ja angekündigt, als er unseren Kanzler wie einen Deppen mit seiner Ankündigung dastehen liess.

    Zitat: "Dem Abkommen gingen wochenlange Verhandlungen unter enger Einbindung der amerikanischen Unternehmen voraus, die als LNG-Lieferanten in Frage kommen".

    Wie lange ist "wochenlange" Verhandlungen? Putin ging vor 4 Wochen in die Ukraine rein.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…s-17908858.html

    Die Versorgungssituation wird immer schlimmer mit dieser Verweigerung des transportierenden Gewerbes.

    Jetzt trifft es auch noch zum Kompott die Ärmsten der Armen. Die Armenspeisungen, Armenküchen müssen schliessen, weil nichts mehr da ist was sie kochen könnten. Sie wurden ja weitesgehend von den Supermärkten versorgt, deren Regale jetzt leer sind.

    In den Lagern der Erzeuger stapelt sich alles bis zur Decke, weiterstapeln können sie nicht mehr, auch, weil sie keine Kisten mehr haben. Millonen Eier müssen jetzt vernichtet werden, weil sie nur eine geringe Haltbarkeit haben, die Bauern schütten ihre Milch weg, es gibt auch so gut wie keine Milch mehr zu kaufen. Unter anderem.

    In immer mehr Bereichen muss die Produktion eingestellt werden, weil irgendwas Wichtiges fehlt.

    Sämtliche Stimmen im Land die gehört werden fordern diesen Sanchez auf sich sofort zu erklären und nicht bis zum 29. zu warten, wobei keiner weiss, wie dann sein Vorschlag zur Lösung aussehen wird und ob mit diesem Vorschlag dann auch tatsächlich der Streik des transportierenden Gewerbes und die Blockade des Landes aufhören wird. Der Premier sucht weiterhin lieber das Scheinwerferlicht. Gestern war er in Ceuta und Melilla unterwegs, was darauf hindeutet, dass er denen im Vertrauen offenbart, was es mit der nun mit dem mit Marokko Vereinbarten auf sich hat. Wahrscheinlich geht es dabei auch darum, dass Marokko den Spaniern die afrikanischen Flüchtlinge von Hals halten soll.

    Wenn Regionalpolitikern der Aufstieg zu Kopf steigt und sie dann den Bezug zur Realität verlieren..

    Was er zu den Vereinbarungen verlauten lies ist, dass es eine Lösung ist, die auch die deutsche Position darstellt. Nur; Spanien ist nicht Deutschland.

    Das haben wir wunderbar herausgearbeitet. ^^

    >> Nichts anderes ist der Fall und das weiß Selenskyj auch.

    Bei dem hab ich mehr den Eindruck, dass er es nicht wahrhaben will und aus seiner Rolle als Slapstickdarsteller nicht rauskommt, weil alles einfach nur masslos übertrieben ist. Er fordert: "Putin, setz Dich wie ein Mann mit mir an einen Tisch". Und Spinner wie dieser Musk steigen drauf rein und fordern Putin zum persönlichen Duell". Aber der glaubt ja eh, dass unsere Welt nur eine Computersimulation ist.

    Dieses Übertreiben ist aber nicht ungefährlich, egal wen er damit ansprechen will und egal was er damit bezweckt. Er drängt alle in die Ecke: "Wer nicht für uns ist ist nicht nur gegen uns, sondern für Russland. Und diese Probaganda zeigt Wirkung. Die ersten kommen schon damit das Vorgehen Hitlers als untauglichen Vergleich anzubringen: "Ja, wenn man der Ukraine rät einzulenken, wäre das vergleichbar, als hätte man den Russen damals geraten sich Hitler widerstandslos zu ergeben".

    Offensichtlich lässt dieser Selensky sich ja bei jedem Land die wunden Punkte heraussuchen, um dann den Finger genau in diese Wunden zu legen, um so ein schlechtes Gewissen zu erzeugen. Er holt alte, scheinbar verblasste Feinbilder wieder hoch. Gestern gegenüber den Franzosen, als er das französische Trauma Verdun mit der aktuellen Situation der Ukraine gleichsetzte. Klar, von den Franzosen war niemand darauf vorbereitet, dass da eine schmerzende Erinnerung plötzlich wieder hochgeholt wird, das erzeugte natürlich unvorbereitet Betroffenheit. Es holt aber auch das alte Feindbild der Franzosen Deutschland wieder hoch. Das zu beseitigen und in verzeihende Vergessenheit umzuwandeln war die Arbeit von Generationen.

    Schnell ist da dann mal eine Zusage gemacht, die sich dann nur noch schwerst korrigieren lässt. Und das die an der Macht nicht immer die klügsten, umsichtigsten sind wissen wir ja. Siehe Polen, welche die Nato dazu benutzen wollten Kampfflugzeuge an die Ukraine zu liefern oder die Figuren, die meinen, dass man es ja mal darauf ankommen lassen könnte einseitig eine Flugverbotszone über der Ukraine einzurichten.

    Insofern bin ich ganz froh über die unzweideutige Reaktion von diesem Macron. So deutlich hat es bisher noch keiner gewagt es zu sagen. Er scheint mir zu den Klugen und Umsichtigen zu gehören.

    Ist das ein Theater, dass sich da abgehalten wird.

    Jetzt hat Selensky ja auch zu den Franzosen gesprochen. Auch von denen forderte er: "Wir erwarten von Frankreich, von ihrer Führung, dass unsere territoriale Integrität wieder hergestellt wird“.

    Und wie immer erwartet er auch von Frankreich "Einzigartige und historische Entscheidungen" zu seinen Gunsten.

    Makrons diplomatische Antwort: „Es kann keinen anderen Ausweg als eine Waffenruhe und Verhandlungen Russlands mit der Ukraine geben“.

    Heisst ja in anderen Worten: "Wenn Russland da nicht einschwenkt, muss die Ukraine selbst sehen wie sie damit fertig wird".

    Und hier sagen "Millitärexperten" auch mal, was keiner so wirklich hören will, nämlich, dass die Russen bisher nur einen Bruchteil ihrer Kapazitäten eingesetzt haben, das ukrainische Millitär aber seit Kriegsbeginn 100% und dass das unmöglich lange durchzuhalten ist.

    "Bruchteil der Kapazitäten" dürfte ja wohl heissen, dass Russland bisher noch nicht das volle Zerstörungspotenzial einsetzt.

    Warum ist es der gesamten diplomatischen Welt bisher nicht gelungen einen Neutralen zu finden, der zwischen den Parteien vermittelt, sie zu Aussagen zwingt und sie daran festmacht? Weil, die, die dafür infrage gekommen wären sich voreilig auf eine Seite geschlagen haben? Weil jeder sich noch Gedanken drum macht, wie er aus der Angelegenheit einen Vorteil erlangen könnte?

    Da es gerade aktuell ist, dürfte es wohl darum gehen.

    Klar, die Ureinwohner haben sich damit abgefunden und sich damit eingerichtet und wollen natürlich jetzt nicht zurückstecken müssen. Verständlich.

    Im Grunde genommen geht es aber wohl darum der Korruption Einhalt zu gebieten, ein Zeichen zu setzen. Der Unmut der Spanier ist angesichts der Summen die bekannt werden nachvollziehbar, es wird versucht die gewohnte Korruption kleinzuhalten, verhindern lässt sie sich eh nicht.

    Es haben sich sowas wie zwei Lager gebildet, die, welche versuchen gegen die Korruption vorzugehen und die Verhinderer, die alten Seilschaften die sich aus dem Vollen bedient haben und jetzt blocken wo es nur geht und dazu auch ihre noch vorhandenen Beziehungen nutzen.

    Es laufen hier seit Jahren unzählige Ermittlungsverfahren gegen ehemalige hohe Funktionäre und es macht manchmal sprachlos wie dreist und gedankenlos die sich bedient haben. Auch der vorletzte Premier Rajoy ist jetzt in die Schusslinie geraten.

    Man muss schon blind und ignorant sein, um die Spitzen des Eisbergs der Korruption nicht zu sehen. Und sich vorstellen zu können welche gigantischen Summen das sinnlos verblasen wurden. Hier gibt es Autobahnen, die vor 20 Jahren mit EU-Geldern gebaut wurden, die heute noch so gut wie neu sind, weil man darauf auch am Tag Fussball spielen könnte, ohne irgendeinen Verkehr zu stören. Dafür wurden Landschaften aufgeschnitten, abgetragen. Völlig sinnfrei.

    Wanderwege sind am Eingang mit grossen Schildern bestückt, die darauf hinweisen, dass diese mit EU-Geldern renoviert, angelegt oder was auch immer gestaltet wurden. Kein Stein wurde da die letzten 100 Jahre bewegt, es wurde nur Geld in das Aufstellen der Schilder investiert. Der Rest?

    Valencia hat Milliarden für Prachtbauten ausgegeben, die von weitem gut aussehen, die aber kein Mensch braucht, sie werden so gut wie nicht genutzt. U. a. wurde dort die grösste Bibliothek der Welt in die Landschaft gestellt, so viele Bücher gibt es wahrscheinlich gar nicht, wie die hätte fassen sollen. Heute sieht es drinnen so aus, wie es aussieht, wenn man in ein Regal von 5 mal 5 Metern ein Buch stellt.

    Nicht weit von hier wurde ein Riesenkomplex, ebenfalls mit EU-Geldern (viele Schilder, die darauf hinweisen), an den Stadtrand gesetzt. Wirklich architektonisch interessant gestaltet. Dort sollten mal Veranstaltungen stattfinden. Hab mal Bilder davon gemacht. Gähnende Leere, auf den grosszügig angelegten Parkplätzen wächst meterhoch das Unkraut.

    Überall Flughäfen, die für Massentourismus geplant wurden und an denen am Tag vielleicht mal ein Sportflugzeug runterkommt. Überlegung, ist erst mal ein Flughafen für viele Passagiere da, werden die auch kommen. So einfach sollte das funktionieren.

    Und aktuell? Der spanische Premier wandelt sich immer mehr zum Alleinherrscher, der Entscheidungen trifft, von denen er glaubt niemandem Rechenschaft schuldig zu sein. Er hat ja echt viel damit zu tun, sich als "Weltpolitiker" zu profilieren, da ist es verständlich, dass die Probleme des Landes etwas zurückstehen müssen. Vom Staatsbesuch in Rumänien sieht das halt alles etwas anders aus, als man es im Lande empfindet.

    Die transpoartierende Branche legt das Land lahm. Klar, über den Sinn kann man verschiedenster Meinung sein, sie tun es aber nunmal und der Schaden insgesamt dürfte bereits in die Milliarden gehen. Vom Ausland her kündigte er an sich damit auseinander zu setzen. Im Land dann verkündete er, dass er als Stichtag für den Versuch einer Problemlösung den 29. März vorgesehen hat und es dabei bleibt. Also bleibt es auch dabei, dass die LKW-Brance weiterhin das ganze Land lahmlegt.

    Spanien liegt seit fast 50 Jahren im Klinch mit Marokko wegen der Sahara, wo die Spanier damals rausgingen und Morokko nachrückte. Die Beziehungen sind deshalb dauerangespannt. Nun verkündete Marokko "erfreut" eine Einigung mit Sanchez und die scheint so ziemlich das genaue Gegenteil von dem darzustellen, was Spanien fast 50 Jahre forderte. Riesenaufruhr, weil keiner im Land davon was mitgekriegt hat, auch nicht der Koaltionspartner der Sozialisten. Auch weiss keiner so genau, wie diese Einigung aussieht. Darüber will der Premier in der nächsten Zeit im Parlament berichten.

    So und jetzt kommt Algerien ins Spiel, Spaniens wichtigster Gaslieferant und auch Lieferant der EU. Auch die wussten offensichtlich von nichts, wissen nicht wie diese Einigung aussieht und sind jetzt entsprechend sauer, weil ihre Interessen bezüglich der Saharagebiete wohl keine Berücksichtigung fanden. Ein möglicher Lieferstopp Algeriens von Gas käme natürlich für Spanien und die EU zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt.

    Bleibt abzuwarten was jetzt dazu von der EU kommt.

    Wer sagte was von "Der Ton macht die Musik"?

    Der Ansicht bin ich nämlich auch. Nichts gegen das Fordern, aber viel gegen die Art wie gefordert und gleich noch ein "Wunschzettel" präsentiert wird.

    Wundert mich eigentlich, dass bis heute nicht von irgendwoher von den Franzosen und Engländern gefordert wurde als Zeichen des "Goodwills" noch ein paar kleine Atomsprengköpfe beizulegen. Nur so, um sicher zu gehen, dass die Russen diesbezüglich die Füsse stillhalten.

    Im Moment meint ja jeder ne Diagnose zum Zustand Putins vorlegen zu müssen. So gut wie immer beginnt das damit, dass gesagt wird, dass niemand i. M. weiss was Putin denkt und will. Das wäre ja dann der Punkt die Einschätzung enden zu lassen. So gut wie immer ist das aber lediglich der Beginn einer grossangelegten, wortreichen Eigeneinschätzung, die kein Mensch braucht.

    Ist es das, was Du gesehen hast Syno?

    https://de.euronews.com/2022/03/01/der…roht-der-abriss

    Das geht ja schon seit Jahren, weswegen es mich gewundert hat, dass das jetzt plötzlich aktuell ist. Aber, nachdem der Supreme schon vor zig Jahren entschieden hat, dass rückgebaut werden muss, habense jetzt in einem neuen Urteil gesagt, dass die Verwaltung dort verantwortlich ist und innerhalb von acht Monaten den Urzustand wieder herstellen muss. Kosten, so um die 145 Millionen.

    Die Junta, die Verwaltung, erkennt das Urteil dem Grunde nach an, will aber dagegen vorgehen, weil es nach ihrer Meinung "Juristischen Unsinn" darstellt.

    Spanische Logig, spanische Denke, spanische Erfindung, die Formulierung vom "Juristischen Unsinn". Damit sollense mal versuchen vor dem EuGh zu klagen, dorthin wollen sie das Verfahren nämlich jetzt tragen.

    Und irgendwie ist es auch richtig, dass abgerissen werden soll, meine Meinung, auch wenn sich jetzt noch über den Sinn streiten lässt. Warum richtig? Weil die Oberschicht Spaniens sich dort ein Refugium geschaffen hat, um ganz unter sich zu sein. Das gemeine Volk kommt dort ohne Einladung von einem Anwohner erst gar nicht mehr auf die Halbinsel. Und das einzige was in dem Video wahr ist, dass einige von den Geldsäcken Sonntags zur Kirche kommen. Ansonsten besteht der Kontak zu den Ureinwohnern darin, dass diese deren Häuser putzen und instandhalten dürfen, sie beliefern dürfen.

    Das Naturschutzgebiet und diese nun geschlossene Halbinsel waren schon immer beliebtes Ausflugsziel und schön ist es dort u. a. weil die EU da jährlich Millionen zum Erhalt reingebuttert hat und immer noch reinbuttert. Das könnte jetzt jedoch aufhören.

    Und irgendwann muss es mit der Dreistigkeit auch mal gut sein. Die EU finanziert ein Naturschutz- und Erholungsgebiet für alle und die machen sich dann dort breit und beanspruchen einen Teil nur für sich. Und das auch noch völlig ausserhalb der Gesetze. Auch ist der See ein Trinkwasserreservat.

    Und wie das Foto zeigt, habense es mit der Bebauung auch mal wieder richtig übertrieben.

    https://cope-cdnmed.agilecontent.com/resources/jpg/…47958468444.jpg

    Schwer vorstellbar, dass die Politiker der westlichen Welt nicht begriffen haben sollten, dass dieser Selinsky auch ein brandgefährlicher Kriegstreiber ist. Das dem auch ziemlich gleichgültig zu sein scheint, dass er seine eigenen Leute verheizt.

    Nur, warum widerspricht ihm niemand? Warum senkt man das Haupt und spendet "Standing Ovations"? Warum lässt man ihn gewähren und in seinen Forderungen immer ausschweifender werden?

    Dem Putin scheint ja an dieser Hafenstadt mehr zu liegen als an Kiew, er scheint sie unbedingt einnehmen zu wollen. Und da dieser Selinsky meint, dass Aufgeben ja nicht infrage kommt, wird das wohl nur durch Eindringen in die Stadt und Häuserkampf gehen. Das ist jedoch für Angreifer die schlechstete aller Optionen, weil die Verteidiger da klar im Vorteil sind, sie können von den Häusern herab auf Eindringlinge schiessen. Also ist es nur Kriegslogig alles platt zu machen und dann reinzugehen.

    Er forderte schon immer, auch noch kurz vor dem Einmarsch der Russen und alle Politiker dieser Welt pilgerten wenig diplomatisch nach Moskau, um zu drohen, wohl glaubend, dass Putin zu blöd sei sich über die Konsequenzen bewusst zu sein und die man glaubte ihm erklären zu müssen.

    Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass dieser Krieg auch sowas wie einen persönlichen Aspekt hat. Diese armenisch abstämmige Dame, mit der ich telefonierte, sagte nicht umsonst, dass wir im Westen das gar nicht mitgekriegt hätten, wie dieser Selensky sich dick machte und glaubte Russland drohen zu können, glaubte Putin verächtlich machen zu können. Ich denke, dass Putin wenig Motivation verspürt sich mit diesem sich aufblasenden, wenig diplomatischen Selensky an einen Tisch zu setzen.

    >> So hässlich wie auf Deinem Bild war das nicht im Beitrag.

    Das auf meinem Bild ist Costa Esuri gegenüber Portugal. Eine halbfertige Retortenstadt, die noch nie Sinn machte, aber trotzdem gebaut wurde.

    Jo, Dein Video zeigt, wovon ich sprach. Die Dame am Ende des Videos ist die Person, die sich dagegen wehrte, dass das Naturschutzgebiet von den Gestopften Spaniens als Wochenendsitz genutzt werden sollte und die jetzt um ihr Leben fürchtet.

    So wie hier hat das hundertfach in Spanien funktioniert. Das Spiel heisst: "Wir machen einfach auf dabbisch", auf "Ich bin klein, mein Herz ist rein".

    Jeder sagt: "Ach, echt? Das wussten wir nicht, wer konnte das ahnen?".

    Am Ende sagen die Gerichte, dass alles widerrechtlich ist, dass die Beteiligten das mit grosser Sicherheit auch alle wussten, dass rückgebaut werden muss. Aber wenn niemand mehr von den Verantwortlichen in die Verantwortung genommen werden kann, die öffentliche Hand das Geld nicht hat, bleibt es halt stehen.

    Hab heute nacht eine Sendung zur Schlacht um Verdun im ersten Weltkrieg gesehen. Aufbereitetes Filmmaterial und meist in Farbe.

    Hat mich schon interessiert, weil ich in meiner Kindheit, Jugendzeit dort zwei Monate war, um Kriegsgräber zu pflegen. Nur hab ich das damals nicht wirklich realisiert was dort wirklich gelaufen ist.

    Zehn Monate haben die um Verdun gekämpft, 700 000 Tote, ziemlich gleich verteilt auf beide Seiten.

    10 Monate haben die dort im Dreck und Matsch gelebt, besser vegetiert und sich gegenseitig umgebracht. Man muss solche Bilder gesehen haben um zu begreifen was Menschen mit Macht Menschen mit weniger Macht, die Ja sagen müssen, Unbeschreibliches, Unmenschliches zumuten.

    Die Franzosen, die letztendlich obsiegt haben sagten, dass ihre Wut auf die Deutschen schnell verflogen war, als sie sahen in welch erbärmlichen Zustand ihre Kriegsgefangen waren. Sie gaben ihnen sofort zu essen, zu trinken und Kleidung.

    Auf dem Foto im Hintergrund ist das sog. "Gebeinhaus". Ich war da drin damals. Das ist voll mit den Überresten zehntausender Gefallener. Die Knochen und Schädel sind meterhoch hinter Glaswänden gestapelt.

    https://www.dffv-verdun.de/img/eyecatcher…_douaumont2.jpg

    https://pbs.twimg.com/media/B_55SItXEAALx_S.jpg

    Hier so ein Beispiel für völlig schwachsinnige Planungen. Vieles davon ebenfalls ohne Baugenehmigung erteilt. Costa Esuri.

    2008 haben die alles halb- fast fertig stehen und liegen lassen, Baukräne, Maschinen. Das Kaff braucht kein Mensch, 90% der Immobilien stehen leer. Die Betreiberfirma existiert ebenfalls nicht mehr. Die haben Insolvenz angemeldet, die Betreiber haben das "bissl" Restkohle dann bei Hochtief in Deutschland investiert.

    Die entstandenen und entstehenden Kosten fallen wie immer der Allgemeinheit zur Last.

    https://rdarquitectos.com/images/portfol…de-la-luz/8.jpg

    >> Da gibt es wohl irgendwo so eine schöne Bucht, in der nix war. Dann ein Resort gebaut wurde, mit Hotels, Einfamilienhäusern, Sport- und Golfplätzen.

    Jo, da gibts ja mehr solcher Fälle.

    Kann sein, dass Du da von einem Gebiet redest, welches auch noch Fördergelder der EU kriegt.

    Dort zu bauen ist untersagt. Aber ein Bürgermeister, der von nichts ne Ahnung hat, in diesen Gebiet von einem Kaff mit 200 Einwohnern hat widerrechtlich eine Baugenehmigung erteilt.

    So, jetzt steht das Resort, ist hermetisch abgeriegelt, rein kommt man nur mit Genehmingung der "Eigentümer". Ein Fernsehteam, welches rein wollte und dann auch rein kam, musste so argementieren: "Da hier alles illegal ist gehört es zum öffentlichen Grund und den darf jeder betreten. Und wenn ihr uns nicht reinlasst holen wir uns einen gerichtlichen Beschluss".

    Der oberste Gerichtshof hat schon vor einigen Jahren unwiderruflich entschieden, dass alles rückgebaut werden muss.

    Die Baufirma hat Insolvenz angemeldet, der Initiator baut schon lange wieder in anderen Gegenden ebenso illegal. Die Rückbaukosten von einigen Millionen will keiner tragen, also wird es wohl so bleiben wie es ist.

    Und die Hauseigentümer sagen: "Solange die Tochter des ehemaligen Primiers Asznar hier Immobilien hat machen wir uns keine Sorgen".

    Jeder weiss, dass dort nichts ne legale Baugenehmigung hat, aber der Handel mit den Immoblilien floriert.

    Eine einzige Ureinwohnerin hat das bis zum höchsten Gericht durchgedrückt. Die kann jetzt jedoch dort nicht mehr leben, weil sie um ihr Leben fürchten muss. Man hat ihr in der Vergangenheit die Autos inbrand gesetzt, ebenso ihre Haus.

    Schön wäre es, wenn sowas die Ausnahme wäre, nur, dem ist nicht so. Überall derselbe Scheiss, dieselbe Korruption. Und fast immer beteiligt, die Politiker der konservativen PP, die sich wundern, dass sie nicht mehr soo besonders beliebt sind.

    Da gibt es Gegenden, in denen die Bauvorschriften sagen, dass niemand näher als 100 Meter zum Strand bauen darf. Und genau in diesen Gegenden stehen einige Hotelkomplexe mit hunderten von Zimmern direkt am Strand. Allerdings leer. Auch hier dasselbe Spiel, die Firma der Verantwortlichen pleite und meist schon aufgelöst, die Investoren frustriert, es wird seit Jahren darum gestritten, wer die Abrisskosten tragen soll.

    Völlig unverständlich. Jeder weiss, dass der Mindestabstand eingehalten werden muss, dann fangen welche mit monatelangen Bauarbeiten an und keiner fragt nach, was die da eigenlich machen.

    >> Billig, sehr billig, sind Mandarinen. Da kosten 1,5 Kilo gerade mal 1,99 Eur.

    Wenn die aus Spanien kommen, dürften die bald auch nicht mehr so billig sein.

    Gestern sagte einer der Anführer des Fahrerstreiks: "In der Pandemie waren wir die Helden, jetzt sind wir wieder die Arschlöcher der Nation".

    "Richtig.." dachte ich, "...weil ihr Arschlöcher seid".

    Angetreten waren sie, um mal zu zeigen, was ohne sie noch geht, wenn sie nicht mehr fahren. Eigentlich kein schlechter Ansatz.

    Nur, zwischen Auto stehen lassen und nicht mehr fahren oder die LKWs dazu benutzen sämtliche Strassen zu blockieren besteht halt ein kleiner feiner Unterschied. Dann haben sich auch noch Taxifahrer angeschlossen und plötzlich waren die Strassen und Autobahnen auch noch voll mit Traktoren und sonstigem landwirtschaftlichem Gerät. Und das ist dann der Punkt, an dem es surreal wird. Die Erzeuger der Lebensmittel, die jetzt auf ihren Ernten sitzenbleiben, streiken mit denen, die es zu verantworten haben, dass sie auf ihren Ernten sitzenbleiben. Was soll der Sinn sein? Mit denen gemeinsam Druck auszuüben, um so den Streik so schnell als möglich zu beenden? Das sollense mal all denen erklären, die jetzt seit Tagen im Schritttempo hinter ihnen in der Stadt, auf den Landstrassen und Fernstrassen herfahren müssen.

    Geschieht bei mir schön regelmässig unregelmässig. Betrugsvorwürfe. Die Deppen suchen bei Google mit dem Zusatz "kostenlos, gratis, umsonst" oder was auch immer, finden dann etwas von mir. Und weil sie nach "umsonst" gesucht haben, meinen sie, dass es dann auch "umsonst" sein muss. Ich hab einigen schon zurückgeschrieben, dass das Einzige was "umsonst" war die Arbeit war, die sie sich gemacht haben uns anzuschreiben.

    Es kam auch schon vor, dass die Polizei meinte, dass wir "uns" zu den Betrugsvorwürfen äussern sollten. Denen hab ich immer nur kurz geantwortet, dass sie es an die Staatsanwaltschaft weitergeben sollen. Zu schreiben "Ihr Deppen" hab ich mir verkniffen, obwohl es mich gejuckt hat.

    Gestern hab ich beim Suchen nach was anderem auch noch ein diesbezügliches, bisher unbeantwortetes Anschreiben per Mail von der Kripo gefunden. Ist jetzt aber gerade mal zwei Jahre alt. Werde mal die Tage nachfragen, ob es noch aktuell ist. :)

    Fünfter Tag des Streiks der LKW-Fahrer.

    Die ersten Supermärkte, auch von Lidl, haben heute dichtgemacht. Ausverkauft und kein Nachschub.

    Und weil die Spanier, wenn sie was machen, so gut wie immer masslos übertreiben, übertreiben sie es auch hier. Im gesamten Land ist der Strassenverkehr so gut wie lahmgelegt, durch langsamst fahrende LKWs, sowohl auf den Landstrassen und Autobahnen, wie auch in den Städten. Die Taxifahrer beteiligen sich jetzt auch noch an dem Streik.

    Und so langsam wirds jetzt auch richtig kriminell. "Streikbrechern" sticht man die Reifen platt, beschimpft und bedroht sie. Teilweise wurden deren LKWs so manipuliert, dass sich in der ersten oder zweiten Kurve die Anhänger von den Zugmaschinen trennen und sich selbstständig machten. Lustig ist das nicht mehr.

    Und die Regierungssprecherin und Finanzministerin, Monero oder Montero, kolportiert, dass das alles eine Unterstützung für Putins "Spiel" sein könnte, welches dieser als Reaktion auf die Sanktionen nun angeblich spielt. Es ist nicht zu fassen. Bei uns wird vor Verschwörungsmythikern gewarnt, hier sitzen sie in der Regierung in den höchsten Ämtern.

    Ich muss jetzt doch mal Danke sagen Guppy, danke für den Link zu diesem Artikel. Danke dafür, dass ich mich jetzt selbst nicht mehr für so ganz spinnert halte, in meiner Abneigung gegenüber diesem Selinsky.

    Ich halte das für sehr glaubwürdig, was dieser Baud da ziemlich emotionslos von sich gibt.

    Jetzt ist mir auch klar, warum alles telefonieren, alle Friedensappelle an Putin an diesem abprallen. Das müsste aber auch denen klar sein, die an ihn appellieren, wenn sie die Hintergründe durchblicken. Und ich frage mich, wieso sie dann das Aussichtslose trotzdem versuchen. Schauspiel für die unteren Ränge?

    Schau ich mir später mal an Guppy.

    Klar, der Angriff ist mit nichts zu rechtfertigen, aber, er ist nunmal Tatsache und es muss versucht werden damit umzugehen.

    Die Baerbock, unmöglich auf dem Posten. Sagt die doch tatsächlich vor laufenen Kameras, dass sie gerade von der Ost-Kokaine kommt. Vielleicht sollte sie mal weniger an das Zeug denken.

    >> Die Korruption ist eine geerbte Geschichte, nachvollziehbar , dass das nicht in einem Jahr abzuändern ist.

    Jo, das Problem hat Spanien ja auch, wenn auch wahrscheinlich nicht in dem gigantischen Ausmass. Was man aber relativ schnell zurückschrauben kann ist eine korrupte Justiz, der Ersatz derselben durch Justiz, die gegen die Korruption vorgeht. Das zumindest haben die Spanier mehr oder weniger geschafft.

    >> Was der Selenskyi da abzieht ist schon clever,

    Jo, kann man als clever sehen. Muss man aber nicht, zumindest in Teilbereichen. Man würde ihm auch zuhören, wenn er weniger fordernd, tadelnd auftreten würde. Ich persönlich finde manches geht schon in Ri unverschämt. Er macht genau das, wovon andere heute sagen "Ihr lebenden Deutschen braucht Euch für das was Eure Vorfahren gemacht haben nicht mehr dauernd zu rechtfertigen".

    >> und dadurch dass er im Land bleibt _

    Naja, wenn ich mir die Landkarte der Ukraine ansehe, ist da so einiges an grossen Gebieten, wo die Gefahr, dass der Krieg hinkommt aktuell fast Null. Ich weiss nicht, ob es da so eine grosse Heldentat ist, nicht aus dem Land zu gehen. Insofern kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, wieso so viele Ukrainer nun das Land fluchtartig verlassen.