Man stelle sich vor: Deutschland am 1.1. nachts um 0 Uhr 5 vor Coxid. So geht das hier schon den ganzen Tag, es knallt und scheppert in allen Ecken. Meine Köter spielen verrückt, mein Kater spielt verrückt, alle Köter im Ort sind seit Stunden ununterbrochen am Kläffen. Die Regelungen für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern sind ähnlich wie in Deutschland. Die Lärmregeln auch.
Und ich Arschloch hab mal wieder den schlimmsten Laden 50 Meter schräg gegenüber. Die versammeln dort sämtliche Kretins des Ortes, die, die keiner im Ort in oder vor seinem Laden haben will.
So langsam fange ich einen Hass generell gegen die Spanier zu entwickeln. Hab bisher kein einziges Zischen einer Rakete gehört. Visiuell interessiert die nicht, es muss knallen, so laut als möglich und möglichst so, dass im Umkreis von 300 Metern die Scheiben wackeln.
Was ist das für ein Volk, dass unter Feiern versteht sich volllaufen zu lassen und dabei so viel Lärm als möglich zu machen?
Es herrscht wieder Maskenpflcht im Freien, die Wirte sollen die Impfnachweise kontollieren. Niemand hält sich daran. Die Polizei lässt sich nicht blicken, die aus dem Ort nicht, weil sie parkende Autos in den Strassen haben, die Guardia fährt bei Regen grundsätzlich nicht raus und ab und an regnet es seit Tagen.
Der Bürgermeister, wirklich ein Vernünftiger, appelliert seit Tagen daran sich an die Coronaregeln zu halten, wir haben mittlerweile wieder zig Fälle im Ort, die neue Mutante, und doch bitte unnötigen Lärm zu vermeiden, auch mit dem Argument, dass es Alte und Kranke im Ort gibt, die wenigsten an Weihnachten ihre Ruhe haben sollen. Geht diesen rücksichtlosen Arschlöchern alles völlig am Arsch vorbei. Den "feurigen" Spanier (wenn ich das schon höre oder lese!) gibt es nicht, das Bild haben die flamencotanzenden Zigeuner geprägt. Die Spanier selbt, jedenfalls in der Mehrheit, sind tatsächlich Volltrottel, die zuhause nichts zu sagen haben und deshalb morgens so früh als möglich aus dem Haus gehen, um sich in der nächsten Kneipe die ersten "Kaffee-Cognac" in die hohle Birne zu kippen. Ab 10 Uhr morgens wird dann zu Bier gewechselt.
Und wenn jetzt einer sagt, dass ich ja gehen könnte; ich wäre aus diesem Land schon lange raus, wenn es da mein Baby nicht wäre, mit der ich jetzt mehr als 10 Jahre zusammen lebe. Auch typisch spanisch, die könnte nicht leben, wenn sie nicht wüsste, dass sie ihre Familienmitglieder jederzeit innerhalb von 5 Gehminuten besuchen könnte. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken zu sagen: "Du, ich ziehe über die Grenze ins ruhige Portugal und Du kannst, wenn Du nicht mitwillst, hierbleiben. So weit bin ich mittlerweile schon. Ich mache mir in diesem Land die Nerven kaputt, ich kann mit dieser spanischen Arschlochmenthalität immer weniger leben.
Sorry, ich musste mal ablassen, wenn auch nur in Schriftform. Ich bin mal wieder gerade sowas von bedient.
Hinzu kommt noch, dass mir irgendwelche Penner in den letzten zwei Tagen a) den Rückspiegel auf der Fahrerseite und b) das Rücklicht meines Vito kaputtgefahren haben. Fahrerflucht in solchen Aktionen ist hier die Regel. Ich müsste zum TÜV, so kann ich das aber nicht, also muss ich die Karre erstmal stehen lassen.