Beiträge von cura

    Jo, is so.

    Alles was G seit Bestehen gemacht und als Wohltat für die User verkauft hat war vorausgedachter Egoismus. Schon "Dont be evil" war eine Verzerrung, sie sprachen von "Dir" und nicht von sich selbst. Daraus wurde jedoch ein Sympathiebonus für sie. Google kann man eigentlich mit "Grosse Klappe, wenig dahinter" ganz gut klassifizieren. Erschreckend, dass das alles so gigantisch erfolgreich war und ist.

    Das Glück der ersten Stunde hat heute keiner mehr, weshalb alles scheitert, was z. B. FB Konkurenz machen will. Was langsam aufbauen funktioniert nur noch in wenigen Ecken. Die grosse Mehrheit der FB-Nutzer misstraut FB, aber es wird nicht gewechselt, auch wenn jemand alle Missstände FBs vermeidet.

    Is hier nicht anders. Wennde einen Fahrwilligen in Koblenz hast und einen der willig ist sich fahren zu lassen in Trier wird das nix. Die Probleme entstehen ja schon, wenn beide nur wenige Kilometer auseinander sind. Kein stehendes Netz, kein Umsatz. Kein Umsatz, keine Anmeldungen.

    Forum? Wennde nicht gleicht mit einer vielstelligen Zahl von Mitgliedern, die auch gefakt sein können, anfängst wird das nix mehr. Bestes Beispiel, unsere Domaingruppe auf FB. Hat gerade mal 12 Mitglieder, da hat sich bis heute kein "Fremder" angeschlossen. Es müssten also noch mindestens eine dreistellige Zahl "Anfangsmitglieder" hinzukommen. Ob die dann wirklich was damit zu tun haben ist unwichtig. Die Zahl machts.

    Das haben ja schon vor vielen Jahren die Gebrüder Fürchterlich erkannt, als sie in wenigen Monaten, als Ebay gerade in den USA gross wurde, in Deutschland eine Versteigerungsplattform hochzogen mit angeblich zehntausenden Mitgliedern, die sie dann für viele Millionen an Ebay verkauften. Hat man je davon gehört, dass Ebay "Betrug" geschrieen hat? Klar, Papa war Rechtsanwalt und Finanzier und somit war alles gut durchdacht.

    Jo, irgendwas geht ja immer. Aber ein grosses Ding wird das nie. Und ob das reicht drei Leute zu ernähren?

    Ich sehs in meiner Ecke. Alle machen seit zwei Jahrzehnten denselben Fehler, sie gehen personell zu dick dran.

    In dem Fall hier: Ich will morgen von Frankfurt nach München. Ich muss also in deren Menu, 4,90 Euro bezahlen, evtll. eine Versicherung abschliessen. Jo, dann stellt sich die Frage, wie mein Fahrzeug und der Fahrer zusammenfinden sollen. Der Fahrer hat ja kein Auto, also bin wahrscheinlich ich derjenige, der ihn irgendwo abholen muss. Oder aber, der Fahrer findet mit Bus und Bahn zu mir.

    Und dann kommt hinzu, dass ich da auf jemanden treffe, von dem ich nichts weiss, nicht weiss, ob dessen Fahrkünsten vertrauen kann.

    Und das alles, damit ich nicht selbst fahren muss?

    Die Basis der normalen Mitfahrgelegenheiten ist die, dass der Fahrer etwas billiger fährt, wenn er einen mitnimmt und derjenige, der mitgenommen wird, billiger als mit Bus und Bahn ans Ziel kommt.

    Der Fall hier war ja nur ein Beispiel. Im Moment kommt soviel Unsinn auf den Markt, dem das Internet angeblich einen Sinn geben soll. Und fast jeder kriegt schon Vorauspresse, nur weil er sagt, dass er da was furchtbar Neues und Innovatives hat.

    Hier kämpfen in der Werbung mindestens fünf Lieferdienste um Kunden, ständig kommen neue Apps in Secondhand-KLamottenmarkt auf den Markt, einer versucht sich im Vollservice im Gebrauchtwagenmarkt, der Kunde braucht nichts mehr zu machen, nur zu sagen, was er als Auto will, den Rest machen die, bis zu Lieferung des zugelassenen Fahrzeugs vor die Haustür. Und und und. Bei manchem was da teuer beworden wird, hab ich bis heute nicht verstanden worum es geht.

    Eine Website bietet Kredite bis 300 Euro, angeblich für jedermann ohne Prüfung einer Bonität, an. Null Zinsen, null Bearbeitungsgebühr.

    "Wir kaufen Ihr Auto", hier "compramos-tu-coche", verpricht, dass der in ihrer Website sofort angezeigte Preis auch der ist, der dann garantiert auch tatsächlich gezahlt wird.

    Und wieder mal vorne mit dabei.

    In den Pandora-Papers hat man bis jetzt 600 Namen von Spaniern gefunden. Bin mal auf die Veröffentlichung der Liste gespannt. :)

    ...

    Ich glaube FB ist platt. Auch nicht schlecht. ^^

    Heute kriegt jede Klitsche, die im Internet was anfangen will, Vorauswerbung und Vorauspresse, wenn sie nur sagen: "Wir machen da was Neues".

    Son bissl ärgert mich das, weil mich das an meine schwierigen Anfangszeiten erinnert. Auch ich habe "Pressearbeit" betrieben und hunderte, wenn nicht tausende Fax an jede noch so kleine Publikation verschickt. Mit zunächst null Erfolg. Da aber war ich schon im Markt und arbeitete bereits und hatte tausende Mark in bezahlte Werbung investiert, ebenfalls mit sehr mässigem Erfolg.

    Irgendwann nahm sich die Frankfurter Rundschau meiner Sache an und veröffentlichte einen kleinen Artikel zu meinem Angebot. Und so gings los, weil auch schon damals einer vom anderen abkupferte. Berichte, Berichte, Berichte, die natürlich sofort Nachahmer auf den Plan riefen. Zwei, drei Jahre später wurde dann mit Tests nachgelegt. Jeder fing an Tests durchzuführen.

    Und jetzt, jetzt haben da drei Jungs eine ganz "tolle" Idee und kriegen bereits Presse, obwohl sie nicht mal angefangen haben: autonaut_de

    Das Konzept: Mitfahrgelegenheit. Einem Autobesitzer, der z. B. von Frankfurt nach München fahren muss, wird ein Mitfahrer vermittelt, der dann allerdings auch das Auto fahren soll. Der Autobesitzer soll sich mit seinem eigenen Auto also fahren lassen und so Zeit für z. B. zum Arbeiten auf der Rückbank haben. Der Autobesitzer trägt die Kosten, der Fahrer fährt umsonst, beide sollen nur je 4,90 Euro an den Vermittler Autonaut zahlen.

    Davon wollen drei Personen leben.

    Man mag es anders sehen, aber ich sehe das als vorprogrammierte Totgeburt. Aus verschiedenen Gründen. Auch, weil es etwas ist, was von bereits im Markt Befindlichen, relativ leicht als Nebenangebot ins Angebot aufgenommen werden kann.

    Aber, sie kriegen schonmal Vorauspresse und finden so vielleicht auch noch jemanden, der auch daran glaubt und finanzielle Mittel zur Verfügung stellt.

    Jo, Rush, Bush, vielleicht verwechselt, weil es für mich diesselbe Ecke ist.

    Ne Hardcoreschwuchtelphobie hatte ich schon immer. Und die vermehren sich hier wie die Mücken. So humorischtisch und mit Charme aufbereitet wie in La cage aux folles gefällt es mir ja. Hab den Film mehrmals gesehen.

    Aber Unterhaltungsprogramme, weit unter dem Niveau der Teletuppies, die es in Deutschland nicht mal ins Kinderprogramm schaffen würden und dann immer diese Figuren? Kerle die mit meterlanger Schleppe auf der Bühne herumlaufen, ne Krone auf dem Kopf, ne strassbesetzte Brille, die Augen tiefschwarz geschminkt mit zentimeterlangen schwarz lackierten Fingernägeln, an jedem Finger zwei Ringe sind mir einfach zu viel, um sie dauernd zu sehen. Dazu noch dieses übertriebene schwuchtelige Getue.

    Schwule, die in Livesendungen anfangen mit Kerlen zu kokettieren, denen das sichtbar unangenehm ist, was aber ingnoriert wird, braucht kein Mensch.

    Hab mir das Video nur kurz, bis er / sie anfing zu singen, angesehen, fand es irgendwie abstossend. Die, der Wurscht hat da einen Trend in die Welt gesetzt, der nur bei ihr / ihm noch als originell durchgehen konnte. Und auch da empfand ich es irgendwann nur noch als nervend.

    Ganz davon abgesehen, empfand ich die Rush und ihre Musik nie als besonders prickelnd. Geschmackssache halt.

    Gut, ich bin aber durch das untererdisch schlechte Niveau des Unterhaltungsfersehens hier vorbelastet. Da hats solche Figuren, die auffallen wollen zuhauf. Und auch deren Niveau ist untererdisch schlecht, völlig stillos. Hier könnte man meinen, dass alles was in der Unterhaltungsbranche tätig ist schwul oder lesbisch ist, weil das Schwulsein so zelebriert wird, als wäre es etwas, was sich über normale Menschen, Heteros, erhebt. Wie in Deutschland vor 20, 30 Jahren: "Bevor es Pflicht wird verzieh ich mich". Unterschied: So extrem wie hier war es in Deutschland nie.

    Es ist hier noch nicht allzu lange her, dass Schwulsein keine Straftat ist und Gleichgeschlechtliche heiraten können. Und da die Spanier von haus aus dazu neigen alles masslos zu übertreiben..

    Gleichzeitig und nach meiner Meinung auch als Folge des extremen Zelebrierens des Schwulseins nimmt die Homophobie hier mittlerweile erschreckende Ausmasse an. Schwule oder Menschen, die man für schwul hält werden auf der Strasse totgeprügelt.

    Das Auffallenwollen für wenige Minuten nimmt überall immer mehr extreme Ausmasse an.

    Schrecklich schöne Bilder, die da gerade aktuell vom Vulkan gesendet werden.

    Nachdem heute stundenlang Ruhe war, befürchteten die Vulkanologen, dass der Vulkan auseinanderfliegen könnte. Dann hat er wieder angefangen aus mehreren Kaminen zu spucken.

    Die Lavawalze wälzt sich im Dunkeln gelblich bis hellbraun strahlend immer breiter werdend in Richtung Meer und sucht sich, wie die sich hier prosaisch ausdrücken, die Tür zum Wasser.

    Der Alex...

    Auch wenn die Zahlen nicht öffentlich sind heisst das nicht, dass sie geheim sind und bleiben müssen. Die Wahl ist vorbei, es kann nichts mehr beeinflusst werden. Also können die Zahlen auch genannt werden. Egal, was auch immer nun die Quelle sein mag.

    Dieses Wissenkönnen ist Teil des demokratischen Verständnisses.

    Naja, da es ungeschriebene Regel ist, dass die stärkste Partei auch den Kanzler stellt, würde der nächste dann wohl Laschet heissen.

    Diese Baerbock stufe ich in Qualtitätsstufe Scheuer, viel schlimmer gehts nicht, ein. Aber wie man seit Jahren sieht, verkraftet das System auch sowas. ^^:(

    Aber erstaunlich wie der Abgang Merkels im Ausland gesehen wird: Ein neue Ära für Deutschland und Europa beginnt. Hier wird über den Wahlausgang ab 18 Uhr live berichtet. Gabs noch nie.

    Habe ich immer wieder Syno, wenn es in D um Spanien geht oder umgekehrt. Der Journalismus wird immer schlechter. Bei vielen grossen Publikationen in Deutschland frage ich mich manchmal nach welchen Kriterien die sich ihre Auslandsjournalisten aussuchen.

    Deutschland wird von vielen auch immer wieder als Beispiel herangezogen, wenn sie damit etwas untermauern wollen: "En alemania....". Und vieles ist schlicht falsch, vieles stinkt nach dreister Lüge.

    Die Lavawalze ist teilweise bis 10 Meter hoch. Am Anfang bewegte sie sich mit 240 Meter je Stunde, mittlerweile ist es nur noch ein Bruchteil davon. Gestern hat die Walze angefangen eine ganze Ortschaft aufzufressen. Ganze Gegenden sind abgeschnitten, weil die Lava natürlich auch Strassen überquerte.

    Völlig unnötig kommen jetzt Politiker aller Gruppierungen auf die Insel, um sich "vor Ort" ein Bild zu machen, halten sich die üblichen dummen Gespräche ab und behindern mit ihrem Gefolge die Hilfstruppen. Und natürlich wird auch direkt wieder mal der Ruf nach Hilfsgeldern der EU laut, ganz so, als hätten die sonstigen Länder so gar keine teuren Probleme.

    War zunächst ja auch mal ne regionale Sache, die sich durch tausende kleinere Erdbeben ankündigte: "Jo, das tut sich was".

    Mittlerweile sind die Vulkanologen doch beunruhigt, weil sie immer neue Münder, bocas, wie die hier sagen, auftun. Der Vulkan droht zu explodieren und wenn das passiert, ist die Kacke richtig am dampfen.

    Es geht weniger darum, dass das Wasser kocht, die bei dem Kontakt Lava - Wasser entstehenden Dämpfe sind giftig. Deshalb wartet man jetzt auch darauf was passiert, wenn die Lava das Meer erreicht und prüft deshalb ständig, aus welcher Richtung der Wind bläst.

    Und die haben da auf La Palma noch Glück gehabt, wäre das vor vier Wochen passiert, als alles furztrocken war, hätte die ganze Insel gebrannt.

    So, und prompt ist diese Tante jetzt in richtiger Erklärungsnot.

    Das versuchte sie vor Kameras holprig so zu erklären: Sie hätte da Island gedacht. Da kämen ja auch viele Touristen wegen der Vulkane hin. Wobei sich dann umgehend die Frage stellt, woher sie das wissen will.

    Und da La Palma auch ne Vulkaninsel ist könne sie sich vorstellen, dass jetzt, nachdem das bekannt wurde, auch dort viele Touristen hinkommen könnten. Und wieder stellt sich die Frage, ob sie die Canaren überhaupt kennt.

    Und zum Kompott schloss sie dann ihr Statement fröhlich lachend ab.

    Das wird die Hunderte, die auf La Palma bereits alles verloren haben, mit grosser Sicherheit wieder richtig aufbauen.

    Grsssss, instinklos ohne Ende.

    Bei so manchen in der spanischen Regierung dachte ich schon immer, dass die bei der Müllabfuhr, beim Mülleinsammeln besser aufgehoben wären.

    Auf La Palma, der kleinen Insel der Kanaren spuckt ein Vulkan seit gestern nacht ohne Ende und die Lava beginnt bereits die ersten Ortschaften der lediglich 80 000 Einwohner zu überrollen.

    Und was sagt die Touristikministerin (sowas haben die) dazu?

    "Ein wunderbares Spektakel, eine Werbung für die Insel, die dem Tourismus sicherlich guttun wird".

    Mit jeder Generation neuer Geräte werden die schlechter. Die Funke, die ich von etwas über einem Jahr gekauft habe fängt langsam auch an Zicken zu machen.

    Hab gestern gerade einen Bericht zu Geräten gelesen, die kaum gekauft schon nicht mehr zu gebrauchen waren. Firmen wurden übernommen und der Softwaresupport eingestellt.

    Die Frage, wie lange Softwaresupport sein muss ist bis heute völlig ungeklärt. Klar, wenn etwas nach einigen Monaten wegen der Software nicht mehr funktioniert ist das ein Sachmangel. Nur, es ist keiner, der bereits beim Kauf in der Ware angelegt war. So formuliert es nämlich die Norm zur Gewährleistung. Im Grunde genommen ist es zwar ein Sachmangel, wird jedoch von den Vorgaben zur Gewährleistung nicht erfasst.

    Hinzu kommt die Beweislastumkehr nach sechs Monaten, welche die Gewährleistungsfrist faktisch auf sechs Monate begrenzt.

    Jetzt gibt es Vorschläge der EU-Kommission sieben Jahre als verbindlich festzusetzen. Bezeichnenderweise ist das den Herstellern viel zu lang. Ihnen schwebt sowas wie zwei Jahre vor.

    Vieles kann auch nicht mehr ausprobiert werden, weil es so fest in Plastik verpackt ist, dass man zum Öffenen einen Schraubstock und ein Brecheisen braucht. Vorgestern hat meine Funkmaus, auch noch keine zwei Jahre alt, ihren Geist aufgegeben. Gestern also eine neue gekauft. Fast alles was angeboten wurde war klein, wie für Frauenhände gemacht. Für mich zu klein und zierlich. Aber ausprobieren? War nicht, keine der Mäuse stand ausgepackt zum Anfassen bereit. Hab mir also eine Spielemaus gekauft, von der ich durch die Einsicht in die Verpackung glaubte, dass sie ungefähr in meine Hand passt.

    Nur, das Wahre ist die auch nicht, weil furchtbar nervös. Dafür leuchtet sie im Dunklen schön.