Beiträge von Synonym

    Also derartige News lese ich schon gar nicht mehr. Heute nur eine, da ging es eben auch um die IP-Speicherung wobei das aber auch Quatsch war, denn da ging es um einen Sonderfall wegen der Telekom.

    Aber, Thema Hoster. Das ist ein anderer Bereich. Vorstellen kann ich es mir auch nicht, ich weiß auch nicht, was Strato wirklich tut, aber ich muss mich auf den AV verlassen. Wenn der nicht stimmt, dann haben beide Seiten ein Problem.

    Zwischenwort, um es anders zu sagen: Wenn Du auf Deiner Webseite ein Bild von meinem Server einbindest, dann sendest Du auch Daten an mich. Das muss eventuell in die DSE. Aber es gibt keinen Vertrag, Du hast mich nicht damit beauftragt, die Daten zu sammeln. Somit bin ich hier für die Verarbeitung verantwortlich und Du musst drauf hinweisen.

    Zwischenwort 2: Das z.B. eben mit der Anonymisierung und meinem Kalendersystem. Ich erfasse hier jeden Tag ca. 1 Mio fremde IPs, nur weil meine Kunden den Kalender bei sich einbauen. Die Kunden wissen nicht, was ich erfasse und haben mich auch nicht damit beauftragt. Daher die Anonymisierung, weil nun schon 12 nach einem AV von mir fragten. Und auf einen AV lasse ich mich nicht ein, denn der hat viel weitreichendere Folgen.

    Zitat

    Warum? nicht der Seitenbetreiber speichert die Daten, sondern der Hoster.

    Das Problem ist, man hat mit dem Hoster einen Vertrag. Der speichert die Daten ja nicht einfach so, sondern eben weil der Kunde einen Vertrag mit ihm hat und eben auch Statistiken möchte. Die Speicherung wird ja wohl irgendwo in den AGB oder sonst was stehen. (Wenn nicht, anderes Thema) Du kannst ja auch selbst hosten, dann bleiben die Daten in der eigenen Firma.

    Der Hoster ist in der Lage, diese Daten einzusehen, oder Mitarbeiter oder oder oder. Ob die das tun, das ist nicht die Frage, es reicht aber die "Möglichkeit". Und genau deswegen braucht man den AV.

    Und die Speicherung der IP ist eben nicht zulässig, also nicht ohne Grund und nicht auf unbegrenzte Zeit (Das war es schon jetzt nicht. Genau der Grund, warum diverse Linux-Derivate das Logrotate per default auf 14 Tage stellten. Früher waren das mal 52 Wochen.). Daher anonymisieren die normalen Hoster eigentlich alle, weil sie selbsterklärend nicht gegen den Datenschutz verstoßen wollen. Einige bieten den Kunden auch die Option, Logfiles komplett zu deaktivieren. Das kann dann der Kunde selbst entscheiden, wenn der der Meinung ist "Eh, Ihr sollt hosten und nicht ungefragt private Daten erfassen".

    ^^ Das Problem an der Sache. Die Gesetzgeber sind wohl alle verblödet, denn die wissen wohl nicht, dass das Internet nur aus IPs besteht und ohne gar nicht funktioniert.

    Handybesitzer... Ganz anderes Thema. Denn was der Provider speichert, egal was, das kommt von Dir, sind Deine Daten! Die Ip, wenn einer auf Deine Webseite geht, ist aber nicht Deine.

    Edit: Ich glaube auch, dass das heißer gekocht als gegessen wird, aber so ganz ohne ist das nicht, wenn man bedenkt, dass zig namhafte US-Firmen ihren Betrieb in der EU einstellten, weil sie der DSGVO nicht gerecht werden können. Habe heute auch mit einem großen Unterkunftsanbieter telefoniert, Alex, dir sagte ich den Namen. Auch von denen weiß ich, dass viele US-Anbieter die Kooperation beendet haben und nun sind sie auf der Suche nach Firmen in der EU. Wollten mein komplettes Portal mit aufnehmen.

    Edit 2: Aber das geht hier im Thread nun zu weit. Der war wirklich nur für das Forum und Google, weil es eben zum Bulk-Import von anonip nix gibt und das was es gibt funktioniert nicht, wenn man nicht weiß, dass $1 den String der Webseite enthält und das eben auch nur, wenn man "sharedscripts" deaktiviert. Das Netz ist voll mit "geht nicht", aber keiner schreibt wirklich eine Lösung. Die selbst bzw. der Hinweis in die Richtung steht im Apache-Bug-System.

    1und1 speichert die Logs für 9 Wochen, dann löschen sie (bei Hosting und Managed Servern), aber mit dem Hinweis:

    "Aufgrund von Datenschutzrichtlinien zu personenbezogenen Daten werden die IP-Adressen der Aufrufer in den Log-Dateien nach 7 Tagen mit einem 'x' anonymisiert."

    Zitat

    der hat gar keine Möglichkeit da Einfluss drauf zu nehmen, was der Hoster speichert.


    Dann hat er ein Problem und sollte sich einen anderen Hoster suchen.

    Zumal, wenn fremde persönliche Daten dort gespeichert werden, man ohnehin einen AV braucht und in dem steht dann drinnen, was der Hoster sammelt und was er mit macht und wie lange.

    Wegen Hoster... Einige haben den Schritt schon gemacht und anonymisieren die IPs in den Serverlogs. Und ja, man muss löschen wenn die Daten nicht mehr gebraucht werden. Dass man aber gar nicht speichern darf ist falsch, das darf man schon, wenn man informiert. Aber eben halt nur so lange, wie es nötig bzw. erlaubt ist. Ob das mit DSGVO noch so ist, keine Ahnung, aber früher waren es 14 Tage.

    Und ja, das zieht sehr weite Kreise. Airport denkt sogar schon darüber nach den Dienst "Bot-Trap" einzustellen, weil der mit gekürzten IPs schlicht nicht funktionieren kann.

    Strato schreibt z.B. dazu:

    "Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird in den Logfiles der Hostname bzw. die IP-Adresse des Clients, der Ihre Website aufruft, anonymisiert. .... Eine anonymisierte IP-Adresse behält maximal 24 Stunden ihre Gültigkeit. Danach würde aus derselben Ausgangs-IP-Adresse eine andere "anonyme" IP-Adresse werden"

    Die anonymisieren also sofort und nach 24 Stunden ist selbst diese Pseudo-IP nicht mehr brauchbar.

    Der Post war auch nicht wegen der Frage. Vielleicht habe Ihr ja eine bessere Lösung. Der war eigentlich nur dazu, dass man mal was findet, also eher für Google. Findet tut man ja letztendlich im Netz viel, aber keiner sagt genau, wie es geht. Anleitungen zum sofortigen anonymisieren gibt es genug, ebenso zig Hinweise auf anonip, aber keiner schreibt, wie man das als Bulk-Tool nutzt, sondern eben immer nur, wie man jede Log-Zeile in Echtzeit abarbeitet. Letzteres hat aber zwei Nachteile. 1) gar keine IPs mehr, also auch kein Fail2Ban und 2) läuft dann für jedes Log (access und error von jeder Domain) eine Python-Instanz. Ist auch doof.

    Ach ja, "zeigen" muss sich das hier auch noch, schaut aber nicht schlecht aus...

    Code
    81.38.112.0 - - [16/May/2018:20:34:45 +0200]
    81.38.112.0 - - [16/May/2018:20:34:46 +0200]
    134.101.240.0 - - [16/May/2018:20:34:50 +0200]
    134.101.240.0 - - [16/May/2018:20:34:50 +0200]
    134.101.240.0 - - [16/May/2018:20:34:50 +0200]
    2003:c9:33df:bc97:: - - [16/May/2018:20:34:56 +0200]
    2003:c9:33df:bc97:: - - [16/May/2018:20:34:56 +0200]
    2003:c9:33df:bc97:: - - [16/May/2018:20:34:56 +0200]

    So, dann schreibe ich mal meine "Lösung", wobei das erst ein Testlauf ist, der gerade mal 2 Stunden alt ist ;)

    Der Hintergrund: Komplett abschalten oder sofort anonymisieren kann ich die Server Logfiles nicht, ich brauche echte IPs für mod_security und Fail2Ban und eben auch, wenn Angriffe auf das System laufen. Das erste was der Hoster bei einer Abuse-Meldung will, sind IPs. Alles wäre nicht mehr erfassbar, wenn die IP sofort anonymisiert, also erst gar nicht komplett gespeichert wird.

    So, was mache ich nun oder teste ich? Die IPs werden in den Apache Serverlogs (access.log und error.log, bzw. Log vom vHost) ganz normal gespeichert. Erst wenn Logrotate ins Spiel kommt, dann wird anonymisiert. Also in der Regel einmal am Tag, je nach Servereinstellung. Kann aber auch eine Woche sein. Kommt halt drauf an, wie Logrotate konfiguriert ist.

    Zu bearbeiten, also zumindest hier bei Debian. Ubuntu sollte gleich sein und die meisten anderen wohl auch.

    /etc/logrotate.d/apache2

    Die Änderungen sind rot markiert.

    Natürlich braucht man auch das Script dafür, das gibt es hier: https://beispiel.rocks/www.privacyfou…ice/anonip.html

    Was tut das denn nun?

    Bevor Logrotate nun rotiert, wird der Code im "prerotate" ausgeführt und genau dort ist das Script eingebunden. Es ersetzt die letzten 12 Bit bei einer v4-IP bzw. die letzten 64 BIt bei v6. Sollte die Erkennung der IP fehl schlagen, so wird der ganze String mit 0.0.0.0 ersetzt. Das "column 1" dient der Performance, denn die IP ist per default in Spalte 1. Sollte das Log geändert worden sein, so kann das natürlich eine andere Spalte sein. Jedenfalls sollte die angegeben werden, damit nicht alles durchsucht werden muss.

    Das Script erzeugt also aus dem aktuellen Log, das gerade verarbeitet werden soll erst mal eine anonymisierte Kopie mit der Endung. anonip. Das ist wichtig, da es nicht direkt in das Original-Log schreiben kann. Gut, kann es schon, aber dann ist es eine Endlosschleife (selbst erlebt). Ist dieses anonymisierte Log erstellt, dann kopiert es den Inhalt in das Original-Log und löscht die "Kopie". Auch das ist wichtig, denn die Kopie würde beim nächsten Durchlauf nicht ersetzt, sondern erweitert werden. Also löschen lassen.

    Wenn das durch ist, dann rotiert Logrotate das geänderte und nun anonyme Log einfach weg, so wie jedes andere Log auch.

    Ach ja, fast vergessen und das ist mehr oder weniger das Wichtigste. Die Angabe "sharedscripts" muss auskommentiert oder gelöscht werden. Ist diese vorhanden, dann sendet der Apache nicht den Pfad vom aktuell zu bearbeitenden Logfile, sondern den allgemeinen Aufruf "/var/log/apache2/*.log", was natürlich nicht funktionieren kann. Man möchte ja ein bestimmtes File anonymisieren und nicht per Wildcard einen ganzen Ordner.

    Für Google noch extra: DSGVO, Datenschutzgrundverordnung

    Ja, dann heißt das man schön für alle umstellen. Und ob man dann nicht doch einen OptIn braucht, das steht auf einem anderen Blatt, denn Googles neue Nutzungsbedingungen differenzieren da nicht wirklich.

    Mit Personalisierung braucht man es definitiv und wie bitte soll man das umsetzen. Hat schon mal einer die Anleitung von Google gelesen? Habe da nur die Hälfte kopiert, also "einfach" schaut anders aus. Möchte mal behaupten, 99% der Adsense-Nutzer steigen da schon nach dem 4ten Satz aus.

    Und alleine schon die Tatsache, dass man alle Partner nennen muss, die sich jederzeit auch noch ändern können.

    Ach ja, wenn man umgestellt hat, dann natürlich auch alle Cookie-Hinweise ändern, denn das "wir verwenden Cookies ... um Werbung zu personalisieren..." stimmt dann ja schlicht nicht mehr.

    Stehe gerade etwas mit Fragezeichen da... Ich habe hier eine Domain, die ist aktuell per SSL erreichbar. Die soll nun auf eine andere Domain weitergeleitet werden. So, nun die doofe Frage schon mal, wie stelle ich das an?

    Also die Weiterleitung ist mir schon klar, aber was ist mit SSL?

    Eigentlich wollte ich die so wie früher auch einfach komplett umleiten, der klassische Umzug eben. Aber SSL steht mir da irgendwie gedanklich im Weg. Die alte Domain ist auch von außen verlinkt, also die SSL-Version. Wenn ich die Weiterleitung also so mache wie bisher, dann geht das für die Nutzer - vorerst.

    Wenn dann aber ein Update vom Zertifikat kommt, also vom Certbot, dann schlägt das fehl, denn der braucht als Antwort einen Header 200 und keinen 301. Folge, Zertifikat wird nicht erneuert und irgendwann kommt die Browser-Warnung, dass abgelaufen.

    Lasse ich SSL gleich ganz weg, dann passiert das gleiche.

    Stehe da nun echt auf dem Schlauch. Muss ich etwa das ".well-known" da lassen wo es ist und quasi das Webdir, das ich ja nicht mehr brauche, aufrechterhalten, nur damit das Zertifikat geupdated werden kann? Oder bin ich da gerade auf dem Holzweg?

    Danke!

    Kann mal jemand von Euch einem "Kulturbanausen" wie mir in wenigen Sätzen erklären, was unter personalisierten ADs genau zu verstehen ist? Ebensolches für "kontextbezogen".

    Ich hab da lediglich nur so eine ungefähre Vorstellung.

    Klar....

    Kontextbezogen.... Ads werden nur auf Basis des Contents ausgeliefert. Also eine Seite zu Versciherungen, dann eben Vrsicherungen. Oder wie bei mir Geranien, dann Geranien, oder eben was zum Context passt.

    personalisierten ADs:

    Ganz einfach erklärt. Du schautest Dir die letzten Tage Webseiten mit Adsense zu Frauenschuhen an. Das merkte sich Goolge. Nun gehst Du zu mir auf die Seite zu Ferienwohnungen am Bodensee. Nun siehst Du keine kontext bezogenen Anzeigen zum Thema Bodensee oder Ferienwohnungen, sondern eventuell Frauenschuhe vom Anbieter X.

    Ja, mal sehen. Aber im Grunde haste die Werte ja schon, nämlich die Kontext aus der Vergangenheit. Und ich sehe hier teilweise extreme Unterschiede. Reicht bis hin zu

    CPC
    Personalisiert: 0,31 EUR
    Kontextbezogen: 0,04 EUR

    Das sind dann speziell Seiten, wo es kontextbezogen halt nicht viel gibt, die brechen dann sehr deutlich ein.

    Aber ich glaube nicht, dass die Umstellung 24 Stunden dauert, denn im Vergleich heute zu anderen Tage ist da NULL Unterschied.

    Hm, Wetter... Ging heute im 8 Uhr im T-Shirt runter, die Sonne schien. Unten keine 10 Sek später, scheiße ist das kalt. Pullover geholt. Wieder 10 Sek später, immer noch kalt, Winterjacke holen. Eigentlich ist es hier warm oder mild, aber es geht ein eisiger Wind.

    Also manchmal frage ich mich auch......

    Eben kam eine Mail von Strato rein, also um 15:55 Uhr

    "Die wesentlichen Arbeiten haben dabei keinen Einfluss auf Ihren Server, jedoch ist es möglich, dass Ihr Server zu einem bestimmten Zeitpunkt kurzzeitig nicht mehr aus dem Internet erreichbar sein wird. Zeitraum für die Wartung: Montag, 30.04.2018, zwischen 16:00 und 18:00."

    Dachte das wäre ein Fehler und ein falsches Datum. Aber nee, Punkt 16 Uhr war der Server offline.

    ^^ Danke! Ich war gerade dabei die Webseiten darauf umzustellen!