Kein Problem, wenn Ihr da anderer Meinung seit, jeder hat halt seine
Das mit dem jetzigen Zustand sehe ich ja genauso, also dass zu einer Suchanfrage oft nur Mist kommt. Das andere sehe ich aber anders und das eben daher, da ich das in anderer Richtung betrachte. Ich gehe in meiner Betrachtung nicht nach "Suchbegriff" -> "Webseite", sondern nach "Webseite" -> "Wahrscheinlichkeit des Infomationsgehaltes" und dann dann erst indirekt über einen zusätzlichen Flag auf den normalen Weg "Suchbegriff" -> "Webseite" zurück.
Ganz einfach gesagt wie das "Spam-Flag". Da kann die Seite noch so auf ein Key optimiert sein, wenn das Flag sitzt, dann kommt die einfach nicht als Treffer. Genauso könnte man es mit der Wahrscheinlichkeit machen, die letztendlich für den Moment ein fester Wert ist. 200 Seiten mit identischer Optimierung, 100 davon mit hoher Wahrscheinlichkeit, 100 mit niedriger. Und schon hat man eine Sortierung.
Eine Art davon, auch wenn wirklich bei weitem nicht so ausgebaut sind ja die News. Schon mal aufgefallen, dass bei der Sortierung nach Relevanz fast nie kleine örtliche Blätter dabei sind, sondern fast ausschließlich überregionale Seiten?
Das Problem an der Sache ist eigentlich nur die Erkennung der Inhalte und die Berechnung der Wahrscheinlichkeit. Das ist definitv nichts, was von jetzt auf gleich aus dem Boden gestampft wird. Das braucht sehr viel vorherigen Input, dass auf Basis dessen schon mal was "vertrauenswürdiges" da ist. Das wäre z.B. allgemein anerkannte Fachliteratur. Und hier unterscheiden wir uns ja am meisten. Ich bin der Meinung, dass man das auch auf normale Seiten anwenden kann. Warum? Weil eine so einfache Suchanfrage wie "Hotel Spanien" bei keinem eine andere Information liefern würde, also im Grunde nicht. Ob da nun viel Fachwissen drinnen steckt oder nicht ist egal, weil da keiner sonderlich viel haben wird. Der mit dem meisten gewinnt dann halt. Ausschlaggebend ist da, dass es in Übereinstimmung der breiten Masse ist und dann kann Google es als glaubwürdig ansehen. Es geht also primär nicht um das verstehen des Inhalts, sondern der Gleichheit mit anderen. Und solche Funktionen bietet PHP schon seit Jahren, auch wenn in sehr viel kleinerem Umfang und ohne extra Datenbasis, Facebook hat es auch. Inhaltliche Erkennung und Auswertung setzt fast jeder Geheimdienst ein. Also im Grunde ist das alles nichts neues.
Ein Teil dieser Datenbasis könnte z.B. auch Wikipedia sein oder andere Enzyklopädien. Die werden einfach vorab als Referenz genommen. Kommen nun andere Seiten, die was anderes erzählen, dann fallen die erst mal durch. Kommen zu viele andere Seiten, die gemeinsam das gleiche, aber eben was anderes erzählen, dann verschiebt sich das ganze und z.B. Wikipedia fällt durch.
Cura, Dein Punkt oben mit dem Aufsatz über "Betreuung, Entmündigung" ist ein besonderer Fall. Ich würde denken, dass Google das anhand des Textes erkennen würde aber dennoch nicht sonderlich gut bewertet. Warum? Weil alleine schon die Schreibart, also die beiden Wörter nie zu verwenden, so gut wie nicht oder wohl nie vorkommt. Oder wie viele fachliche Abhandlungen gibt es, wo die Wörter nicht erwähnt werden? Google hätte dann einen Text, der vielleicht große Übereinstimmungen mit anderen Texten hat, aber das gesuchte Key nicht vorkommt. Und unter der Betrachtung, die ich aber mit dem Weg hatte, würde die Suche die Seite bei der Suchanfrage gar nicht listen oder weiter hinten, weil Key nicht vorhanden. Die Wahrscheinlichkeit würde hier wohl gar nicht zum tragen kommen. Das wäre also, auch wenn der Inhalt vielleicht top oder der beste wäre, wohl ein KO-Kriterium.