cura
Das läuft hier alles ein wenig anders. Abmachungen sind nur mündlich, Verträge gibt es nicht. Und ja, abgemacht waren nur die kleinen Dinge i Haus und extra auch, keine Reparaturen in den Wohnungen. Elektro, Gas und Wasser etc. Auch wenn ich Elektroinstallateur bin übernehme ich für Reparaturen hier keine Haftung, also eben auch keine Reparaturen.
Der Jammerfred war ja auch etwas ironisch gemeint, weil hier derzeit so viel auf einmal kommt. Im Dezember war ich nur dabei eine Garage zu verputzen, in einer Wohnung Tapeten abzumachen, Teppiche zu entfernen, Müll runter zu tragen, Parkett hoch, altes auch runter, Wohnung streichen und so weiter. Da kam auch ein Handwerker nach dem anderen, also nix mit mal kurz weg oder so. Da musste man schon Tage vorher planen, wann man mal zur Post gehen kann 
Klar könnte ich mich bei der Verwaltung beschweren, aber der Kontakt ist eigentlich sehr gut und das sollte auch so bleiben in den nächsten Jahren. Zumal man auch sagen muss, dass die Hausverwaltung letztes mal freiwillig die "Entlohnung" erhöht hat, wegen den vielen Dingen wegen der Wohnungsrenovierung. "Mitrechnen" tue ich da aber schon auch, denn bei dem Monatssatz dürften es eigentlich nicht mehr als 1-1,5 Stunden in der Woche sein, denn dann würde ein normaler Hilfsarbeiter mehr verdienen 
Zitat
Aber es gibt ja auch genügend Firmen die kostenlos entrümpeln
Dazu sage ich mal: Vergiss es, zumindest hier in der Stadt und Umgebung, zumal auf dem Dachboden wirklich nur Müll ist! Brauchbar ist da höchstens noch die eine oder andere Wäscheklammer, das war es aber auch schon.
Mein Opa ist im Frühjahr 2011 verstorben. Der war Schreiner und hat daher auch so einiges angesammelt. Viel Holz, aber auch viel Schränke, Elektrogeräte und extrem viele Werkzeuge, teils fast neu, Nolte-Küche etc. Also eine ganze Wohnung mit durchaus brauchbarem Zeug. Da dachte ich auch, dass sich da so mancher drüber freuen würde.
Ich habe da überall rumtelefoniert mit bestimmt 20 verschiedenen Unternehmen. Letztendlich war es überall so, dass die einzelne Stücke (2-3) mitnehmen würden und in Kommission verkaufen. Der Rest bleibt da. Andere würden alles mitnehmen, aber dann auch alles in Rechnung stellen abzüglich möglicher verkaufter Sachen. Da kamen dann auch schon Voranschläge wie "wird letztendlich ca. 3000 Eur kosten". Die kamen da gleich so mit "alles in einen Container. Mischcontainer, ca. 100m³, 2 Arbeiter, 4 Tage, kostet dies und jenes."
Letztendlich war es dann so, dass die Küche an ein Bauunternehmen verschenkt wurde (ist nun für die Arbeiter im Bauwagen). Geschirr und Porzellan hat einer abgeholt für den Flohmarkt, zwei Marken-Lattenroste hatte ich über Ebay verkauft, ca. 10m³ Holz hat einer als Brennholz geholt. Der Rest, also 95% der Wohnung wurde auf die Deponie gefahren. Wir selbst wollten für das Zeug gar kein Geld, wir wollten es nur schnell los werden, denn die Wohnung musste binnen zwei Wochen geräumt werden. Es wollte aber keiner haben, zumindest keine Firma und Privatleute dauerte zu lang.