Beiträge von Synonym

    Das ist eine gute Frage. Mein "ist durchaus verbreitet" bezog sich auf CatCats Aussage "Roboto zählt auch zu den nicht wirklich verbreiteten Fonts". Deinem Post stimme ich völlig zu. sehe ich nämlich genauso. Würde die Seite nicht flackern, würde man den Unterschied nicht erkennen.

    Ich selbst hatte ja früher viel mit Webfonts gearbeitet, also mit Fonts, die aussehen wie Tahoma, Arial oder Verdana, denn die Systemschriften waren zu unterschiedlich bei den Browsern. Da gab es aber auch noch nicht so viele Möglichkeiten mit CSS und Tabellen, die mit Windows optimal passten, waren mit iOS eine Katastrophe. Das hat sich ja alles geändert und die "neuen" Systemschriften ähneln sich sehr. Daher nutze ich auch seit zig Jahren keine Web-Fonts mehr, gibt einfach keinen Grund.

    Ja, das geht. Local verwenden, wenn verfügbar, ansonsten laden. Das ist da in dem Template aber nicht integriert ;) Da gibt es nur laden per src url() und wenn nicht möglich, dann Fallback auf Systemschrift. Was Du meinst und eben auch richtig wäre, wäre ein src local().

    Bei dem ganzen Zeug verstehe ich die CMS nicht. Warum machen die überhaupt so einen Unfug? Schriften ok, das mag man noch verstehen, wobei auch nicht wirklich, aber mit den ganzen Symbolen? Das Dreieck da im ToTop kann man mit 5 Zeilen CSS-Code erstellen. Schaut fast identisch aus. Andere laden zig verschiedene Versionen der Font-Awesome-Schrift für unterschiedliche Dinge. Manche nur eine extra Version für das Icon vom Hamburger Menü? Oder ein Icon vom "Inhaltsverzeichnis", damit sich das dann dreht, wenn man es aufklappt. Das geht alles mit CSS pure.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, die ganzen Entwickler arbeiten nach dem Motto: Neues Template oder Addon oder Modul? Erst mal Schriften einbinden, ob ich die brauche egal, die müssen zuerst rein.

    Irgendwie bauen die alle immer falsch rum auf. Das sollte so wenig sein wie möglich und dann erweitert, wenn benötigt. Auch CSS allgemein. Warum werden da teils 6000 bis 7000 CSS-Klassen ausgeliefert, wenn 98% davon auf der Webseite gar nicht benutzt werden? Geht das nicht modular? Also nur das zusammenbauen, was die Seite auch wirklich benutzt? Sollte ein CMS doch eigentlich können, ist ja schließlich selbst modular und weiß eigentlich, was wo benutzt wird.

    Die Roboto ist eine sehr verbreite (Web-)Font, alleine schon aus dem Grund, dass die Google an vielen Stellen selbst verwendet und in vielen CMS geladen wird, alternativ auch OpenSans. Das Problem dabei ist nur, dass man diesen Vorteil völlig knicken kann, wenn man die Fonts lokal vom Server lädt. Ich für meine Fall hatte früher auch immer Roboto oder OpenSans eingebunden und das dann wegen den Ladezeiten aufgegeben. Genauso wie dieses ganze Icon-Zeug. Da wird dann meist ein Font geladen oder gar zwei, nur weil ein einziges Symbol irgendwo benutzt wird, das auch noch völlig belanglos ist. Braucht man auch nicht. Da kann man schlicht ein UTF-8-Zeichen nehmen oder eben ein ganz normales, das ähnlich ausschaut oder SVG oder, wenn es was wie Dreiecke etc sein soll, schlicht Border und pures CSS.

    Ich habe da als Fonts nur noch "-apple-system,BlinkMacSystemFont,"Segoe UI",Roboto,"Helvetica Neue",Arial,sans-serif;"

    catcat Wo hast Du denn diese Liste der Fonts her? Mir scheinen da ein paar zu fehlen und andere eigentlich zu hoch eingestuft zu werden. Da gab es ja Änderungen, gerade im Bereich Microsoft Win 10 und 11, aber auch bei Apple.

    Das Problem bei den Schriften ist ja, dass die auf allen Geräten nahezu gleich aussehen sollen und das wird mit Systemschriften schwierig, vor allem mit der eigentlich sehr schönen "Tahoma". Die hat völlig andere Laufweiten wie die anderen Systemschriften. Bei normalen Texten ist das egal, wenn man aber viel mit Boxen arbeitet, wo dann auch die Zahl der Zeilen limitiert ist, schaut das dann oft komisch aus bei anderen Geräten. Die Roboto ist ansonsten halt die Systemschrift von Android und extrem auf die Lesbarkeit auf Smartphones ausgelegt. Die "Segoe UI" ist die "neue" Systemschrift von Windows.

    Die Arial kann man eigentlich überall nehmen, aber die schaut oft schwierig aus. Vor allem bei Buchstaben wie "ili". Da sind die Zeichen zu dicht beieinander und oft auch irgendwie "kantig" auf Displays.

    Die
    Segoe UI (Windows ab v8)
    San Francisco (Mac)
    Roboto (Android ab v4)
    sehen hingegen alle fast gleich aus.

    Problem bei Joomla oder eher dem Template ist, dass es die Roboto erzwingt als externe Schrift. Also selbst bei Android, wo sie nativ vorhanden wäre, wird die von Joomla geladen. Und da dann noch das Problem, dass die Deklaration der Font zwar im Master-CSS ist und gecached werden könnte, aber der Abruf der Font in einem anderen CSS steht und das per "lazy-stylesheet" eingebunden wird. Da kann das System dann so schnell sein wie es mag oder cachen, das flackert dann immer.

    Oder eben die "Font Awesome 6 Free". Wie oben schon erwähnt. Eine riesige Schrift, die auf der Seite nichts anderes macht, als rechts unten beim ToTop das Dreieck anzuzeigen. Also 150 Kb für ein Zeichen.

    Sticky Header 😅 war zuvor drinnen. Dann jumpt der aber falsch bei den Ankern und das eigentliche Sprungziel ist hinter dem Header. So wie jetzt halt, nur dass der Header absolut darüber liegt. Da ist man dann quasi wiklich mittem im Text und muss erst mal den Anfang suchen. Für den ist dann top halt nicht Unterkante Header, sondern Oberkante Bildschirm.

    Die Frage wäre, wie eine so einfache Seite so viele Probleme hab kann.

    Ich glaube langsam, das ist ein Cache-Problem oder so. Keine Ahnung, gestern hatte ich auf der Seite gar kein Inhaltsverzeichnis. Am Tablet war eines, aber unten, heute morgen war dann eines da, links am Rand, nun ist wieder keins da ;) Und es wird ein CSS geladen, das gar nicht da ist, aber auch nicht immer, nur so jeden dritten Reload (fbaca362568917d363110a6f427b4918a3b98a0dc4a5c59fc58a6848ef00f41c.css)

    Nein, das muss so sein. Das ist der neue Joomla-Look, für den man 2 MB an CSS Daten und etliche Addons lädt ;) Hat auch einen riesen Vorteil. Der Text da ist endlich mal in einer Flucht, das hat schon Seltenheitswert. Und Bilder sind immer ganz böse. Da klebt dann der Text immer direkt dran oder die sind so riesig, dass man mobil sich erst mal den Finger wund wischt, bis man an dem vorbei ist. Oder es ist so ein Oberlehrer mit Zeigefinger.

    *duckundweg*

    Machen die das nicht eigentlich schon, oder irre ich mich da? Ich meine, war da nicht was, mit den ganzen Protesten und Streiks bei denen, weil da künstlich erstellte Szenen benutzt wurden von "jungen Schauspielern" oder eben neu "reingeschnitten", die Schauspieler dafür aber gar nicht bezahlt werden?

    Das mit der Bild finde ich voll daneben. Man kann über die Regierung denken, was man mag, aber das, was die da machen suggeriert, das ist völlig in Ordnung, wenn man fremden Personen einfach Wörter in den Mund legt.

    P.S. Etwas OT. Beachtet bei allen Versuchen und was auch immer Ihr macht, dass Midjourney nun offiziell auf die Version 6 umgestellt hat. Also das alte Promptformat geht nicht mehr, auch nicht, dass man ein Bild von vor etlichen Wochen oder Monaten einfach noch mal variiert. Hatte ich gestern versucht und bin verzweifelt, bis ich dann merkte, andere Version. Wenn man also eine alte Version nutzen will, dann muss man --v 5.2 oder eben --v 5.1 angeben. "--v 6" ist nun der Standard.

    Das ist quasi mein Ansatz 1 oben, nur dass der die Vorlagen speichert und in meinem Fall die nach bei jedem Prompt wieder angegeben werden müssen. Er gibt dann also den "Namen" an, bei mir müsste man die Bild-URLs wieder reinkopieren.

    Es gibt durchaus auch noch einen anderen Ansatz, weiß gerade nicht, wie das heißt. Da kann man seine ganzen Einstellungen quasi speichern, ohne immer wieder sagen zu müssen, was man wo wie haben will, auch Blickwinkel, Kamera-Typen, Linsen und Belichtungszeiten. Hatte das aber noch nie getestet, denn das Problem dabei ist, das wird dann vom ganzen Server verwendet. Gut, ist ja Sinn der Sache, wenn man den eben alleine nutzt, aber wenn man den teilt, dann ist das doof.

    Du schreibst das aber echt kompliziert. Das E-Rezept bekommt man nicht, das wird im System hinterlegt. Auf der Chipkarte ist der Code, um es abzurufen.

    Das gleiche ist der Ausdruck. Das ist KEIN Rezept, das ist nur der Code, um es abzurufen, ohne Versicherungskarte bzw. eben für die, die keine elektronische Karte haben.

    Und ja, den Code kann man in die App scannen oder eben gleich da hin schicken lassen. Ist ja auch sinnvoll, man kann ja schlecht seine Karte einsenden, wenn man online bestellt und ein Terminal hat wohl keiner zuhause.

    So ganz ohne KI und frei raus geantwortet. Am PC selbst nutze ich Bing, ist auch als Standard voreingestellt. Google nutze ich nur in speziellen Fällen, für Checks oder eben im Chrome. Den aber auch nur, wenn ich unbedingt einen Google-Dienst nutzen muss, ansonsten Firefox mit Bing oder Edge, wenn es ein Chromium sein soll.

    Warum? Weil ich es leid bin, Google mit meinen Daten zu füttern und viel mehr, weil die ständig was am System ändern. Vor allem der Infinity-Scroll nervt mich tierisch. Und auch, weil man sich bei manchen Google-Dienste ja anmelden muss, um die sinnvoll zu nutzen. Es nervt mich aber, dass man dann bei Google überall angemeldet ist und alles einzeln wieder abmelden muss. Anmelden geht auch auf einen Schlag, warum nicht abmelden?

    Bestimmte Dienste funktionieren im FF nicht richtig, ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Das alles zusammen sorgt dafür, dass ich trenne. Google nur im Chrome inkl. GSC. Alles andere eben FF und Bing.

    Und für Webseitentestes, also CSS und Co, da Edge, da Chromium und eben bessere Funktionen. Alleine schon so was, dass man im Chrome erst mal per Texteingabe nach Befehlen suchen muss, um einen Screenshot aufzunehmen. Alle anderen haben das im Kontextmenü.

    Und gegen Chrome und somit Google spricht auch, dass Chrome alle paar Stunden die Tabs neu lädt. Ich habe aber gerne welche offen, um mir den Inhalt später noch mal anzusehen. Also Inhalt, der sich ändert. Geht im Chrome nicht, da automatischer Reload.

    Der Cache (Puffer-Speicher oder auch Versteck) kommt in eigentlich allen Bereichen der EDV vor und spielt auch bei der Suchmaschinenoptimierung und Entwicklung von Programmen und Webseiten eine wichtige Rolle.

    Die Aufgabe eines Caches ist es, Inhalte bzw. Daten in einem schnelleren Speichermedium vorrätig zu halten, um diese bei Bedarf schneller bereitstellen zu können. Prinzipiell gibt es viele verschiedene Caches, primär werden jedoch zwei große Bereiche gebildet: Der Software-Cache und der Hardware-Cache. Beide sind wichtig, auch wenn man als Seitenbetreiber eigentlich nur auf den Software-Cache reagieren bzw. diesen nutzen kann. Der Hardware-Cache selbst befindet sich jeweils in der entsprechenden Hardware, etwa der Cache innerhalb einer Festplatte oder der L1- und L2-Cache in einer CPU. Dennoch sind auch diese dafür da, Verarbeitungen von Daten zu beschleunigen und somit schneller bereitzustellen.

    Der Softwarecache hingegen ist allgegenwärtig und kann auch von Seitenbetreibern direkt zur Optimierung der Webseite genutzt werden. Als Softwarecache bezeichnet man eigentlich alle Puffer-Speicher, die von einer Software erstellt, verarbeitet und auch genutzt werden können. Das einfachste Beispiel dafür ist der Browser-Cache, in dem der Browser bereits geladene Seiteninhalte zwischenspeichert. Im Grunde ist auch eine Suchmaschine wie Google nur ein riesiger Cache. Ein Spider durchsucht permanent das Internet nach Inhalten und speichert diese im eigenen Cache, dem Index. Der oft in den Suchergebnissen zu sehende Verweise "im Cache" zeigt also nur das vorher gespeicherte Abbild der Seite. Nur so ist überhaupt möglich, Suchanfragen zeitnah beantworten zu können, ohne bei jeder Suchanfrage das langsame Medium "Internet" erneut durchsuchen zu müssen.

    Für Seitenbetreiber, Webmaster und Administratoren werden im Allgemeinen Caches immer wichtiger. Auch wenn die Internetverbindungen immer schneller werden, so achten immer mehr Suchmaschinen auch auf die Ladezeit einer Webseite. War es früher üblich, bei jedem Seitenaufruf die Daten neu zu berechnen, zu erstellen und auszuliefern, so werden diese jetzt im eigenen Cache gespeichert und somit schneller ausgeliefert - die Ladezeit verkürzt sich also. Viele CMS-Systeme oder Foren bringen dafür bereits eigene Lösungen mit, aber auch der Administrator kann auf dem Server selbst einige weitere Caches aktivieren und nutzen. Das gleichzeitige Nutzen mehrerer Caches in Folge ist ebenso möglich.

    Gerade moderne CMS-Systeme sind in der Regel rein datenbankgestützt. Das bedeutet, es liegen keine HTML-Dateien mehr wie früher auf dem Webspace, sondern alle Inhalte einer Webseite werden beim Zugriff aus der Datenbank neu zusammengesucht, zusammengestellt und dann vom Server an den Browser ausgeliefert. Dieses stetige "neu zusammensuchen und zusammenstellen" dauert jedoch natürlich länger, als eine bereits fertige HTML-Datei auszuliefern. Hier greifen dann die integrierten Caches der CMS-Systeme an. Die speichern die zusammengestellten Informationen für einen bestimmten Zeitraum und liefern dieses Abbild bei einer erneuten Anfrage aus. Die Datenbank und auch die Hardware selbst werden dabei deutlich entlastet.

    Der Browser-Cache geht hier noch einen Schritt weiter und dessen Nutzung kann die Ladezeit nochmals deutlich reduzieren. Selbst wenn das CMS-System ein eigenes Abbild hat und dieses ausliefert, dieses Abbild besteht dennoch aus allen Daten. Das sind die Textinhalte, der HTML-Markup selbst, Bilder und andere Elemente, die auf der Seite eingebunden sind. Gerade heute, bei modernen Webseiten, hochauflösenden Bildern, animierten Elementen oder gar Scripten, die die Funktionalität einer Webseite aufpeppen sollen, ist dieser Datenfluss zum Browser teilweise recht enorm. Da ist alles dabei, von winzigen 20 KB bis hin zu Seiten mit mehreren MB. Auch wenn die Internetverbindungen immer schneller werden, so dauert es dennoch eine Zeit, bis z.B. eine Webseite mit 1 MB geladen ist. Das geht bei den meisten Nutzern nicht binnen 1-2 Sekunden. Genau hier setzt der Browser-Cache an, denn dieser kann bereits geladene Inhalte einer Webseite zwischenspeichern und bei Bedarf direkt aus dem lokalen Speicher verwenden, ohne sie über das Internet laden zu müssen. Hat der Browser bereits Daten vorliegen, so fragt er beim Server nur an, ob sein eigenes Abbild noch gültig ist. Ist das so, dann sendet der Server auch nur eine extrem kurze Antwort "Ja, ist gültig". Sind die Daten jedoch veraltet, dann sendet der Server alles neu und der Browser aktualisiert seinen eigenen Cache.

    Genau hier kann der Webmaster durchaus eingreifen und Cache für seine eigene Suchmaschinenoptimierung nutzen. Wichtig dabei ist insbesondere, statische Elemente auszuliefern. Statisch bedeutet dabei, dass dessen Inhalt "fest" ist und sich nicht verändert und auch, dass die URL einer Seite selbst oder eines Bildes gleich bleibt. Hat man etwa das gleiche Bild unter drei verschiedenen Namen dreimal auf der Seite, so sind das drei statische Elemente, die der Browser zwar speichern kann, aber eben auch alle drei laden muss. Hätte das identische Bild immer nur den gleichen Namen, dann müsste nur ein Element geladen und gespeichert werden. In Bezug auf eine URL ist es ähnlich. Bei vielen Systemen wird eine einmalige Kennung, eine Session-ID oder sonstige Parameter an die eigentliche URL angehängt. Zwar kann der Browser auch diese Seite speichern, doch ändert sich nur einer der Parameter, so ist das Abbild im Cache nicht mehr gültig und muss neu geladen werden.

    Hinzu kommt auch, dass Webserver per Default nicht festlegen, ob ein Inhalt gecached werden darf oder nicht oder auch wie lange. Sie überlassen diese Entscheidung allerdings dem Browser, der teilweise aber durchaus recht willkürlich mit der Entscheidung umgeht und je nach Einstellung des Anwenders auch eine andere Cachedauer besitzt. Dabei ist es durchaus sinnvoll, bestimmte Inhalte auf eine sehr lange Dauer in den Cache zu legen, ohne dass der Browser nachfragen muss, ob der Inhalt noch gültig ist oder nicht. Dies spart zwar nur sehr wenig Traffik, aber es ist für jedes so abgelegte Element ein Request an den Webserver weniger. Derartige Elemente können eigentlich alle Dokumente sein, die sich eigentlich nur sehr selten ändern. So etwa eine Header-Grafik, ein Stylesheet (CSS), Javascripte, das Favorit-Icon usw. Diese Daten können eigentlich direkt in den Cache und der Browser kann sie immer verwenden. Sollte doch einmal eine Änderung daran nötig sein, so benennt man die Datei einfach um, etwa mit einem Datum in Dateinamen oder einer Versionsnummer. Das stellt dann zum einen sicher, dass der Browser soweit möglich immer die Kopie aus dem eigenen Cache nimmt, aber auch, dass bei Bedarf eine neue, geänderte Datei ausgeliefert werden kann.

    Vorteile vom Cache:

    • Reduzierung der zu übertragenden Datenmenge (normaler Browser-Cache)
    • Reduzierung der Reqeusts an den Webserver (durch mod_expires)
    • Beschleunigung der Webseite
    • Mögliche Alternative bei Ausfall (die Kopie im Cache ist weiterhin vorhanden)

    Nachteile vom Cache:

    • Je nach Umfang und Art recht aufwendig
    • Umsetzung muss gut geplant werden. Was darf dauerhaft in den Cache, was nicht, wie lange?
    • Falsch oder schlecht umgesetzte Caches führen oft zu veralteten Daten, obwohl neuere bereits vorhanden wären

    Die 301 bzw. 302 Weiterleitung (auch Redirect oder forward genannt) sind zwei Typen der möglichen Weiterleitungen.

    Hauptaufgaben von Weiterleitungen bei der Suchmaschinenoptimierung

    Kurz gesagt: Die Weiterleitung von alten an neue Adressen und die Vermeidung von doppelten Inhalten.

    Weiterleitungen sind immer dann sinnvoll, wenn sich die Struktur einer Seite ändert oder ein Domainumzug vollzogen wurde und der Besucher ohne etwas davon zu merken auf die neue Adresse weitergeleitet werden soll. Würde keine Weiterleitung gesetzt werden, so würde der Besucher bei einer alten URL nur eine 404-Fehlermeldung "Seite nicht gefunden" zu sehen bekommen. Um dies zu verhindern und den Besucher unbemerkt an eine neue Webadresse lenken zu können, müssen Weiterleitungen eingesetzt werden.

    Das andere Einsatzgebiet der Weiterleitung ist auch, verschiedene Seiten mit gleichem Inhalt auf eine einzelne Seite zu konzentrieren um Duplicate Content (doppelte Inhalte unter verschiedenen Adressen) zu vermeiden. Dies kann unter Umständen gerade bei CMS- und Forensystemen wichtig sein, da dort systembedingt einzelne Inhalte oft unter verschiedenen Adressen erreichbar sind. Z.B. ein Artikel bei Wordpress über die "normale" URL mit Parametern und ID und über die suchmaschinenfreundliche URL (Permalink) oder hier im Forum, wo einzelne Posts direkt per URL aufgerufen werden können, aber auch als Teil eines ganzen Themas.

    Welche Unterschiede bestehen zwischen 301-Weiterleitung und 302-Weiterleitung?

    Zu den fast ausschließlich verwendeten Typen der Weiterleitung gehören zwei verschiedene Versionen: Die 301-Weiterleitung und die 302-Weiterleitung. Bei diesem 301 oder 302 handelt es sich um einen HTTP-Status, der an den Browser gesendet wird, ähnlich wie der Status 200 für "ok, Seite gefunden" oder 404 für "Seite nicht gefunden". Für den Besucher ist es egal, welche Weiterleitung verwendet wird, denn beide führen zur neuen Adresse. Jedoch sind Weiterleitungen nicht nur für Besucher wichtig, sondern auch für Suchmaschinen wie Google und diese unterscheiden teilweise sehr streng, welche Weiterleitung verwendet wird.

    301 bedeutet "Moved Permanently" (dauerhaft verschoben), wohingegen 302 für "found" steht. Verwirrend an diesem "found" ist jedoch, dass es eigentlich frei übersetzt für "gefunden an einer temporär anderen Stelle" steht. Es ist also eine Mischung aus dem "Ok" von Statuscode 200 und dem "Moved Permanently" vom 301. Das Dokument wurde also gefunden, es liegt nicht da, wo es vorher war, wird aber nicht immer an dieser anderen, temporären Stelle bleiben. Es wurde also vorübergehend temporär verschoben. Genau dieser Sachverhalt des "temporär" der 302-Weiterleitung kann auch zu Problemen bei Suchmaschinen führen. Zu beachten ist jedoch: Die Standardweiterleitung ist der 302-Redirect, der von eigentlich jedem System ohne weitere Angaben umgesetzt wird.

    Während eine 301-Weiterleitung einer Suchmaschine quasi sagt, "entferne die aktuelle URL und verwende zukünftig die neue", sagt eine 302-Weiterleitung "Verwende vorübergehend die neue URL, komme aber wieder auf die alte zurück". Aus diesem Grund verschwindet die URI mit einer 302-Weiterleitung häufig auch nicht aus den Suchergebnissen, wohingegen Titel und Beschreibung von der neuen Quelle übernommen werden.

    Es sollte daher eigentlich immer darauf geachtet werden, dass es sich bei der Weiterleitung um eine entsprechende 301-Weiterleitung handelt, zumindest wenn es sich um verschobene Seiten oder geänderte Strukturen handelt. Die 301 erfüllt hier ihren Zweck besser und ist für die Aufgabe auch besser geeignet. Zudem kann es sein, dass es bei einer 302-Weiterleitung zu Problemen kommt, insbesondere wenn das Ziel nicht nur eine andere Unterseite, sondern eine gänzlich andere Domain ist: Stichwort "domain-hijacking". Für eine einfache Weiterleitung von einer Loginmaske zu einem Kundenbereich tut es auch eine 302-Weiterleitung, da ja beide Seiten bestehen bleiben.

    Weitere Informationen unter: 301 und 302 Weiterleitungen für SEO

    Welche Arten der Weiterleitung gibt es?

    1. Serverseitige Weiterleitung:

    Unter serverseitigen Weiterleitungen sind Weiterleitungen zu verstehen, die der Webserver, also der Apache, ISS oder andere Versionen direkt auf dem Server ausführen. Bei diesen Weiterleitungen wird in der Regel nur der HTTP-Header an den Browser übermittelt, der selbst dann direkt das neue Ziel aufruft.

    Serverseitig gibt es verschiedene Möglichkeiten, als Beispiel die Weiterleitung per .htaccess:
    Der Apache-Webserver unterscheidet selbst nochmals zwei verschiedene Notationen der Weiterleitungen.

    301/302 Weiterleitung per Mod_Rewrite und RewriteRule

    Apache Configuration
    # 302 Weiterleitung
    RewriteRule ^/alte_seite\.html$ /neue_seite.html [R,L]
    
    # 301 Weiterleitung
    RewriteRule ^/alte_seite\.html$ /neue_seite.html [R=301,L]

    301/302 Weiterleitung per Mod_Alias und Redirect (302) oder RedirectPermanent (301)

    Code
    # 302 Weiterleitung
    Redirect /alt https://beispiel.rocks/neu
    
    # 301 Weiterleitung
    Redirect permanent /alt https://beispiel.rocks/neu

    Hier sieht man auch wieder sehr schön, dass der Standard die 302-Weiterleitung ist. Die Weiterleitung selbst wird durch das Flag "R" in der Klammer gesetzt oder durch die Anweisung "Redirect". Nur mit dem Zusatz "=301" in der Klammer oder der expliziten Angabe von "permanent" wird daraus auch eine 301-Weiterleitung in der .htaccess.

    2. Weiterleitung innerhalb von Programmen / Programmiersprachen:

    Eigentlich gehört dieser Bereich auch mit zu den serverseitigen Weiterleitungen. Sie werden nur nicht direkt für den bzw. im Webserver hinterlegt, aber über eine Programmiersprache an diesen übergeben. Weiterleitungen können dabei für PHP, für Perl, ASP oder alle anderen "Sprachen" verwendet bzw. festgelegt werden.

    Für PHP schaut dies in etwa so aus:

    PHP
    <?php
    # 302 Weiterleitung
    header("Location: https://beispiel.rocks/neue_seite.html");
    
    # 301 Weiterleitung
    header("HTTP/1.1 301 Moved Permanently");
    header("Location: https://beispiel.rocks/neue_seite.html");
    ?>


    3. Clientseitige Weiterleitung:

    Bei den clientseitigen Weiterleitungen übernimmt der Browser die Weiterleitung selbst. Der Browser erhält also vom Server eine Seite, die den HTTP-Status 200 hat und selbst im Inhalt die Weiterleitung beinhaltet. Der Nachteil ist hier, dass der Browser erst einmal das komplette veraltete Dokument aufrufen und empfangen muss, um dann das Ziel der Weiterleitung zu erfahren. Derartige Weiterleitungen werden in aller Regel per Meta-Refresh oder per Javascript ausgeführt. Auch wenn es sich dabei um Weiterleitungen handelt, keine von beiden sendet einen Status 301 oder 302, denn dieser Status kommt nur von Webservern. Daher sind diese Weiterleitungen auch nur bedingt geeignet.

    Der Meta-Refresh wird im HEAD des Dokuments definiert und könnte in etwa da aussehen:

    HTML
    <meta http-equiv="refresh" content="5; URL=https://beispiel.rocks/neue_seite.html">

    Die Weiterleitung per Javascript kann sich eigentlich überall auf der einzelnen Seite befinden.

    HTML
    <script type="text/javascript">
    window.location.href = "https://beispiel.rocks/neue_seite.html";
    </script>

    Die Weiterleitung per Javascript hat durchaus eine Daseinsberechtigung und ist an einigen Stellen sinnvoll. So etwa bei Programmabläufen die bei nur einem einzelnen Aufruf zu lange dauern würden. Mit der JS-Weiterleitung kann die Bearbeitung in mehrere kleine Bereiche getrennt werden, die dann quasi "Step for Step" durchlaufen, ohne dass der Nutzer etwas dazu tun muss. Für eine normale Weiterleitung einer alten Webseite an eine neue Adresse ist sie jedoch ungeeignet.

    Der Meta-Refresh selbst stammt aus sehr alten Zeiten und sollte heute eigentlich nicht mehr verwendet werden. Einige Suchmaschinen werten Webseiten sogar ab, wenn diese mit einer derartigen Weiterleitung arbeiten. Hier ist also Vorsicht geboten.

    Weitere Informationen unter: JavaScript Redirect

    Ich habe das erst auf dem Schirm, seit ich da eben die Zugriffe drüber habe.

    Zitat
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