Das mit der Überqualifizierung und dem Gehalt hatte ich schon öfters gehört und auch schon selbst erlebt. Ist wohl nicht wirklich selten. Die Gedankengänge sind da sehr verworren, aber für mich auch nachvollziehbar - Aussagen von einem Personaler.... (nicht mich betreffend, aber wir hatten uns mal darüber unterhalten)
Sie verkaufen sich unter Wert.
Seine Leistung nicht einschätzen können (wenn wirklich vorhanden).
Übertriebene Selbsteinschätzung, was die Fähigkeiten angeht.
Auf Grund der geringen Gehaltsforderung keine volle Leistungsbereitschaft.
Auf Grund der "niedrigeren" Anstellung keine Bereitschaft, diese "niedrigeren" Arbeiten zu erledigen.
Auf Gehaltsfragen am besten gar nicht mit festen Zahlen antworten, sondern den üblichen Satz der eigenen Ausbildung nehmen, dann den üblichen Satz von der Tätigkeit, für die man angestellt werden soll und eben eine Spanne von bis nennen.
Gab es auch bei uns auf der Baustelle. Meister, die als normaler Gesellen eingestellt waren mit Gesellengehalt. Da kam oft genug... "Ich werde zwar als Geselle bezahlt, habe aber meinen Meister. Die Drecksarbeit mache ich nicht, das kann ein anderer machen - dafür habe ich nicht meinen Meister gemacht"
Zitat
Ich bejate dies und sagte ihm das nach entsprechender Einarbeitungszeit wir uns gern nochmal zusammensetzen können um neu zu Verhandeln.
Das geht gar nicht. Du sagst dem quasi auch schon, noch bevor Du angestellt bist, dass Du demnächst mit einer Forderung einer Gehaltserhöhung kommen wirst. Das "überqualifiziert" kann also auch nur vorgeschoben sein.