Zitat
Stell Dir mal vor ein gut frequentierter Platz Bahnhof oder Hauptplatz was auch immer. 2 Bäckerein. Und Du erfindest ein Rezept das der andere nicht hat und die rennen Dir deswegen die Tür ein, wirdt auch ned zum anderen Bäcker gehen (eben Deinem Kollegen und Deien Konkurrenz) und ihn fragen ob er ned auch an Deinem Erfolg mitverdienen will, sondern Dich über Deinen Erfolg freuen und vielleicht darüber das Du dem einige Kunden abziehen kannst.
Hat aber mit Wirtschaft, Arbeit, Lernen, Ausprobieren etc zu tun, aber nix mit Habgier und Neid.
Gut, die Worte waren etwas überspitzt, aber im Grunde meinte ich das schon. Es geht ja nicht darum, dass es keiner sagt, sondern darum, dass es wohl genau die sind, die um Hilfe schreien, darüber dann die Lösung fanden, aber dann nichts mehr sagen. Ist doch oft genug in Foren zu anderen Themen der Fall. Da schreien Leute um Hilfe, bekommen Lösungsansätze und dann funktioniert es. Nur, die sagen dann nichts mehr und du als selbst betroffener stehst dann da und weiß nichts.
Dein Beispiel mit dem Bäcker. Das finde ich witzig, denn ich bin ja im Gastro-Bereich tätig gewesen, in einem Bistro / Kneipe / Pizzaria. Und in dem kleinen Dorf gab es 3 Pizzarien, alle in der gleichen Straße innerhalb von ca. 700 Meter und 4 Kneipen. Da hat man aber zusammengearbeitet und nicht gegeneinander. Der eine hat was gemacht, hat dem anderen geholfen und so ging es in beide Richtungen. Ziel war nicht, den anderen kaputt zu machen, denn jeder hatte seine eigenen Gäste. Da hat die Gemeinschaft sich gegenseitig geholfen. War der eine Laden zu, dann kamen die Gäste in den anderen. Die Wirte kamen auch gegenseitig zu den anderen, eben um sich auszutauschen und hatten meist auch noch ein paar Gäste mit um Umsatz zu machen. Da wusste man aber, dass das in die andere Richtung dann auch passiert. Wenn nicht, dann war das halt das letzte mal. Wie es schon gesagt wurde, es ist ein Geben und eine Nehmen, dann funktioniert das auch. Da kam der eine und braucht mal dringen ein Fass Bier, dann kam ich und brauchte 30 Sektgläser, der nächste brauchte mal eine Aushilfe für wenige Stunden oder dies und jenes. Die, die ich mit den Worten oben bezeichne, die gehören alleinig zur Fraktion "Nehmen". Das wären also die, die 30 Sektgläser für eine Hochzeitsgesellschaft von der Konkurrenz bekommen, dem aber kein Fass Bier geben, wenn der mal auf dem Trockenen hockt.