Ich verstehe nicht wirklich, warum die Drache dann schwach sein soll.
Es kommt doch nur darauf an, wieviel Drachmen man druckt, welche Deckung die haben und welchen Umtauschkurs man nimmt.
Und natürlich: Wieviel Vertrauen ausländische Banken und Börsen in Griechenland haben... also doch relativ wenig 
Und wenn sie den EUR behalten: Dann haben die immer noch kein Vertrauen in griechenland und wetten wieder dagegen. Schenkt sich also nix.
Mit Vertrauen in Griechenland meine ich Sachen wie: Das zu erwartende Bruttosozialprodukt, politische Ausrichtung und innere Stabilität.
Wenn ich als Banker nicht weiß, ob da morgen der Mob Industrieanlagen abfackelt, ob das Transport- und Telekommunikationswesen streikt oder ob die neue regierende Partei einfach die Grenzen dichtmacht, dann wette ich gegen Griechenland. (Aber natürlich kaufe ich erst ganz viel in Griechenland auf, bundle/splitte das, verscheure das an meine Anleger und erst dann wette ich dagegen^^)
Zielpunkte der EU sind ja, daß eine Zentralregierung die ganzen Staaten unter eine Haube bringen soll: Wirtschaftlich, Finanziell, Kulturell und Militärisch.
Dabei wird aber immer eisern verschwiegen, daß es auch "arme Provinzen" geben muß. Das war/ist in Karthago, Rom, Portugal, Frankreich, Spanien, Großbritannien, der ehem. UdSSR, den USA und China nicht anders.
Irgendwoher müssen billige Rohstoffe und Arbeitskräfte kommen. Arbeitskräfte sind heute nicht mehr so wichtig; dafür müssen bedeutend mehr Rohstoffe rangeschafft werden. Und irgendwohin müssen die Erzeugnisse auch verkauft werden.
In Rom "schenkte" man den neu eroberten Provinzen Aquädukte, Strassen und die römische Kultur. Was passierte nochmal mit Rom?
Und die anderen sind auch irgendwie nicht mehr so das, was sie mal waren...
Was würde sich denn ändern, wenn die Typen in Brüssel Griechenland, Spanien und ein paar andere Wackelkandidaten aus der Währungsunion werfen würden? - Für Otto-Normalo nichts. Für Klein- und Mittelständische Betriebe: Wenig. Für Grosskonzerne und Banken: Sehr viel!
Und darum verbrät man zig Milliarden zur "Rettung" dieser Staaten. Zur Rettung der Interessen der "Grossen", meine ich. Mit unseren Steuergeldern - nicht mit deren Steuergeldern, denn die haben Ihre Sitze in Steueroasen.