Beiträge von cura

    Jo, so langsam geht mir das Gedöns mit den verletzten Gefühlen von irgendwelchen Angehörigen anderer Religionen gehörig auf den Sack. Bei Charly Hepdo hab ich ja noch gesagt, dass das wasse provoziert haben nicht unbedingt hätte sein müssen, aber dass wir nun z. B. im eigenen Land Rücksicht auf mittelalterlich anmutende Vorstellungen "Fremder" nehmen sollen (obwohl; ich glaube, dass die im Mittelalter weniger prüde waren) geht mir doch etwas arg zu weit. Wenn ich als Fremder in einem Land mit deren Lebensweisen nicht klarkomme muss ich halt wieder gehen und mir ein Land suchen, welches meinen Vorstellungen von Moral, auch religiöser Moral, entspricht. Finde ich keines, in dem ich dann auch sicher leben kann, hab ich ganz einfach Pech gehabt. Ich kann doch als in Spanien lebender Nichtspanier nicht von den Anhängern des Stierkampfes verlangen, dass die auf meine Gefühle als Tierfreund Rücksicht nehmen. Ein Spanier kann das, weil er ein aus der Geburt resultierendes Recht hat in Spanien zu leben.

    Ich kann auch diese ganze Gedöns mit diesen zottelbärtigen, extremem islamischen Hasspredigern in Europa nicht mehr nachvollziehen. Freiheitliche Rechte sind, nach meiner Meinung, vorrangig für die Menschen gemacht, die im Einzugsgebiet dieser Rechtsordnung leben müssen, weil sie keine Ausweichmöglichkeiten haben und nicht für Menschen die sich ein Land danach aussuchen, wie "sanktionslos" sie dort auch gegen die Ordnung des Landes agieren können.

    Klar, wir schaffen Fasching ab, weil bei einigen Herrschaften der Schniedel beim Anblick entblösster Haut zu sehr zuckt und weil deren moralische Ansichten die Schuld bei der Person sehen die angeguckt wird und nicht bei denen die hinklotzen.

    _ zumal, wenn sie aus Marmor sind?

    Für strenggläubige Muslime scheint es so zu sein und deshalb sind Roms steinerne Nackte nun verhüllt, für ne zeitlang zumindest.

    Hätte Herr Ruhani sich nicht einfach mit ner Augenbinde durch Rom kutschieren lassen können?

    *** Link veraltet ***

    Bin ich da der Einzige der sich an den Kopf fasst?


    Und weil wir gerade mal in dieser Ecke sind: Was ich mich die ganze Zeit schon frage ist, warum diese Silvestergeschichte mit der Begrabscherei und den Diebstählen lediglich ein in Deutschland aufgetretenes Phänomen zu sein scheint.

    Jo, ich hab halt immer wieder mit Menschen zu tun die glauben mir dummdreist zu rechtlichen Dingen was vom Pferd erzählen zu können.

    So auch vor einiger Zeit, als ich mir bei einem deutschen Händler Zündkabel für meinen alter 280er bestellt hatte. Er hatte falsch geliefert und meinte dann, ich müsste die Rücksendekosten von Spanien aus tragen, meinte "ich solle mal in seinen AGB nachsehen". Da hatte er auch so einen Passus drin, für den Fall des Widerrufs, ich wollte aber einen Umtausch, den schliesslich er zu verantworten hatte.

    Ich hatte schon so manchem "Grossen" so die ein oder andere Auseinandersetzung. Mit Ebay auch direkt zu Anfang. Da hatten die noch nicht das drin, was heute unter '"Mindestpreis noch nicht erreicht" läuft. Man konnte mit einem Euro (oder Mark?) anfangen oder aber einen höheren Einstiegspreis ansetzen, was dann aber kostete.

    Gut, da hab ich halt mit einem Euro angefangen, aber in die Beschreibung geschrieben, dass ein Kauf erst verbindlich wird, wenn eine Mindestsumme X erreicht wird.

    Ein ganz "Schlauer" hat dann "gesteigert" und verlangte Lieferung. Dem musste ich dann sagen: "Es ist kein Vertrag zwischen uns beiden zustande gekommen".

    Dann hat Ebay abgebucht und ich habe zurückbuchen lassen. Es ging um ne hübsche Summe.

    Erst haben die dilettantischen Mitarbeiter von Ebay getobt, dann hat sich ein Anwalt gemeldet und ebenfalls rumgebellt. Dem musste ich dann auch sagen, sinngemäss: "Pass auf Dummschwätzer, schau es Dir an (so Du es denn nicht sowieso weisst), es kam kein Vertrag zustande, also steht Ebay auch keine Provision zu. Und wenn Du es anders siehst: Klag".

    Drei Tage später war ich gesperrt. Das war es. Einge Zeit danach habense völlig neu überarbeitete AGB eingestellt.

    _ aber im Grunde gilt das (Dilettanten) auch für Hood.

    Ich bin ja gerade dabei Balast abzuwerfen, ich will mich endlich wieder spontan bewegen können, heisst, ich will so wenig wie möglich wegwerfen und versuchen das zu Geld zu machen was sich zu Geld machen lässt. Und da da nicht viel Möglichkeiten bleiben versuche ich das u. a. auch über Ebay zu machen.

    Ich hatte ja schonmal "seltsame" Probleme mit denen, jetzt hab ich schon wieder Probleme, die darauf schliessen lassen, dass die jede Menge dilettantische Arschlöcher zu beschäfigen scheinen. Die jetzigen Probleme können aber nicht mit den Problemen aus der Vergangenheit in Verbindung stehen, also sowas wie vorgeschoben sein.

    Da mach ich mir gestern die nicht unhebliche Arbeit gebrauchten Markenschmuck zu inserieren und krieg heute die Nachricht vom "Konsumentenschutz", dass meine Anzeigen gesperrt wurden, weil ich gegen Markenrecht der jeweiligen Markeninhaber verstossen würde, weil ich die Marken der gebrauchten Sachen genannt habe.

    Und jetzt frage ich mich, wie ich z. B. eine gebrauchte Rolex nennen soll. Soll ich z. B. schreiben: "Ist eine Markenuhr, die Marke darf ich hier aber nicht nennen, fängt mir R an und hört mit ..lex auf"?

    Das kotzt mich im Internet so an: Da kann einem jedes dumme kleine Arschloch, welches von nichts ne Ahnung hat Probleme machen. Aber das Schlimmste daran ist, dass die Arbeitgeber dieser Idioten von diesen Fehlern nichts hören und sehen wollen und diese dann auch nicht korrigiert werden, frei nach dem Motto: "Fehler machen nur die anderen".

    Und hood.de? Gut, über deren grün alternativ rüberkommende CI kann man ja geteilter Meinung sein, aber deren Käuferklientel stell ich mir, keine Ahnung warum, irgendwie als bekiffte, Jesusandalen tragendende Verstrahlte vor: "Ich hab da mal nen Euro, was gibts denn dafür?" Die Chance auf dem Flohmarkt in Buxtehude einen Ferarri zu verkaufen dürfte um eine Vielfachens grösser sein, als bei hood.de ein gebrauchtes Moped an den Mann zu bringen. Deren Laden kommt mir vor wie ne Grossraumdisco die Samstags für fünf Gäste Platten auflegen lässt. Versteigerung? Wenn über die gesamte Einstellzeit keiner oder vielleicht mal einer oder zwei auf das Angebot draufkommen, wer soll dann einen Preis hochtreiben?

    Keine Ahnung was die als Ziel haben, mögllicherweise langt es den Betreibern, dass die kleinen Zusatzgebühren soviel einbringen, dasse die Miete bezahlt werden kann und der Kühlschrank nicht leer ist. Verkaufsgebühren erheben sie ja nicht; nur nutzt das den Verkäufern wenig, wenn sie nichts verkaufen. Dazu kommen noch "kleingeistige" Regeln, wer auf Hood ein güldenes Ringlein für 30 Euro verkaufen will muss vorher eine ausführliche "Sicherheitsüberprüfung" absolvieren. Denkt man da an die Klientel, daran, dass verlorene 30 Euro für die Mehrheit der Woodnutzer (im Falle eines Betrugs) den direkten Weg in die Insolvenz bedeuten könnte?

    In Deutschland die Nummer zwei zu sein ist auch nicht gerade das beste Werbeargument, wenn zwischen Platz eins und Platz zwei Universen liegen und hinter Platz zwei nicht mehr viel kommt.

    Und natürlich, das macht mir Wood richtig unsympthisch, auch sie versuchen mit allen Mitteln deutsche Nutzer in die Fänge von Paybal zu treiben. Naja, Hood, der Name des Betreibers klingt ja auch nicht so wirklich typisch deutsch.

    Worüber wir bei der Heute-Show lachen finde ich im Grunde eigentlich erschreckend: Wenn Abgeordnete über was abstimmen, dann befragt werden ob sie überhaupt wissen wozu sie Ja oder Nein gesagt haben und die Antworten dann erkennen lassen, dass sie keinen blassen Schimmer davon haben worum es überhaupt ging.

    Das dürfte aber leider überall so sein.

    Aber die Spanier müssen gerade das Grundlegendste der Demokratie lernen, nämlich dass nicht derjenige dessen Partei die meisten Stimmen kriegt automatisch dann auch die Regierung zu bilden hat, sondern derjenige, der im Parlament ne Mehrheit findet.

    Nach der Diktatur Francos hatten die Sozialisten und Konservativen sich immer in der Regierung abgewechselt, sie hatten ein Zweiparteiensystem. Jetzt hat es gleich vier Parteien mit Anteilen zwischen 15 und 30 Prozent und noch einige kleine.

    Rajoy, der jetzige Häuptling der Konservativen (PP) meint jetzt, aus seinem "Demokratieverständnis" heraus, dass er der Hauptling bleiben müsste, weil seine Partei ja mit knappem Vorsprung als "Wahlsieger" aus den Wahlen im Dezember hervorgegangen ist.

    Fällt natürlich, nach Jahrzehnten der Alleinherrschaft, schwer nun lernen zu müssen, dass Demokratie i. d. R. aus Kompromissen besteht und dass der, der im Parlament die meisten Stimmen für sich gewinnen kann am Ende der Gewinner ist, egal wieviel Prozent er bei den Wahlen hatte.

    Jetzt zeigt sich auch ein "Fehler" der wohl bei Einführung der Demokratie gemacht wurde, es ist nicht so, dass automatisch Neuwahlen angesetzt werden, wenn es nicht gelingt in einem Zeitraum X nach der Wahl eine Regierung zu bilden. In Spanien muss zuerst erstmalig das Parlament abstimmen und wenn sich dann keine Regierungsmehrheit findet müssen innerhalb von 2 Monaten Neuwahlen angesetzt werden, heisst: Keine Erstabstimmung, keine Neuwahlen, die alte Regierung kann also vorerst mal weitermachen, was sie auch gerade machen. Mal sehen, wie das in Zukunft weitergeht.

    Bei so manchem der mit dem Koran in der Hand daherkommt scheinen die Gehirnwinden verknotet zu sein.

    *** Link veraltet ***

    Wenn es denn stimmt gilt das auch für diesen in Deutschland ansässigen Prediger, der bei einem russischen Sender gesagt haben soll, dass die deutschen Frauen das selbst schuld sein sollen was da an Silverster passiert ist. Und wenn es stimmt, dass er das gesagt hat, was haben solche Religionsführer in Deutschland noch verloren? Das hat mit Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit nicht mehr viel zu tun, wenn da einer den Deutschen indirekt sagt, dasse doch besser auf das achten sollten, was ihre Frauen so treiben.

    Naja, der nächste Sommer mit Miniröcken, Stilletos und knappen Oberteilen wird kommen.

    >> So mal für "nix"....

    Das denke ich immer wieder, wenn ich so von dem ein oder anderen Verkauf oder dem ein oder anderen Investment lese.

    500 Miliionen für einen 30% Anteil an Lieferheld? Millionen für einen Service wie den spanischen Nerverja roja (roter Kühlschrank)? LIeferheld prahlt mit 90 000 Restaurants und ich frage mich: "Was sind schon 90 000 Restaurants die dort mitmachen, um sich ein Zubrot zu verdienen?" Wieso soll dieser Laden 1 500 Millionen wert sein? Oder UBER, warum soll so ein Laden Milliarden wert sein? Warum sollen diese Läden die ein Konzept haben, welches jeder regional besser machen kann, einen solchen Wert haben? Wenn einer regional in Berlin eine Zentralesite für Essenbestellungen aufmacht und jeder dort kennt die Site oder hat die App, warum sollen die dann noch über Lieferheld gehen? Gleiches gilt für einen "Service" wie UBER.

    Gut, sowas wie AirBNB ist wieder was anderes, da suchen Menschen von ausserhalb etwas in einem ihnen unbekannten Gebiet. Aber selbst dieses Konzept kann ausgehebelt werden, wenn regionale Anbieter das Angebot an Ferienwohnungen ihrer Gegend auf ihren Sites bündeln und es dann eine Eingangssite gibt, die zu den jeweiligen Regionalseiten führt.


    Aber wenn wir mal bei dem Samwers sind, hätte ich da an Dich Guppy ne Frage, es geht um Deine Ecke und um diese Formulierung:

    >> Als Kreditvermittler ist Lendico verpflichtet, bestimmte Informationen gemäß den Datenschutzbestimmungen an die Schufa weiterzuleiten _

    Das hört sich ja an, als wären Kreditvermittler und Kreditgeber gesetzlich verpflichtet bestimmte Vorgänge an die Schufa zu melden. Ohne es jetzt genau zu wissen, glaube ich das jedoch von meinem allgemeinen Rechtsverständnis her jedoch nicht. Ich müsste jetzt erst juristisch recherchieren, um das genau zu wissen, Du müsstest die Frage eigentlich ohne gross Nachzudenken beantworten können.

    >> Die Dame soll das Konto wechseln, damit es günstiger wird, was "günstiger" ist weiß sie aber nicht.

    Vielleicht hat sie dort sowas wie ein Sparbuch oder ein Ausländerkonto, beim Ausländerkonto dürften aber die Gebühren auch nicht höher sein. Das scheint mir aber so ein typischer Fall von Verwirrtheit gemischt mit Unvermögen zu sein. Sie weiss anscheinend nicht, welche Art von Konto sie überhaupt hat und ist anscheinend auch nicht fähig so konkret nachzufragen, dass sie ne aufklärende Antwort kriegt.

    Woher sollst Du es wissen, wenn sie selbst nicht fähig sind bei ihrer Bank die Auskünfte vernünftig zu erfragen?

    Was ist an der Frage "Warum ist das sooo teuer" so kompliziert? Dass die Banken die Leute verarschen glaub ich nicht, läuft ja alles automatisiert, da läuft irgendwas anderes schräg.

    In sonem Fall Guppy, Du kommst nachhause, hast null Grad in der Bude und kannst Deine Heizung nicht mehr anstellen, weil ein doofes Programm das verhindert, kannste z. B. mit der Familie ins nächste Hotel ziehen und die Rechnung an NEST schicken. Kannst auch zum nächsten Baumarkt fahren und Dir dort eine Batterie elektrischer Heizgeräte kaufen. Das, inklusive der erhöhten Stromkosten, kannste dann an NEST weitergeben.

    Wer sich auf so einen Scheiss einlässt, kann sich dann aber ruhig mal die Eier erkälten. Ich gönne es jedem.

    Dass aufgewendete eigene Arbeitszeit nicht als Schadensersatz anerkannt wird ist nichts Neues Guppy. Dann könnte ja z. B. jeder sagen: "Musste in dieser Sache dreimal zum Anwalt, Aufwand 5 Arbeitsstunden".