>> Mir gibt eher zu denken, wo diese zig 100 Milliarden, die mittlerweile für "Bankenrettungen" in Europa und die über 1 Billion für die US-Banken verbraten wurden, hinversickert sind?
Die sind nicht versickert. Damit wurden die Banken, die vorher facktisch pleite waren und Schulden hatten finanziell so aufgepäppelt, dassse wieder für gesunde Banken interessant genug waren übernommen zu werden. Grossteile dieser "Hilfsgelder" finden sich also heute in den positiven Bilanzen der ehedem schon gesunden Banken. Es dürfte auch zu vermuten sein, dass viele Banken, die noch als gesund galten, tätsächlich aber auch vor der Pleite standen, sich so durch diese Übernahmen wieder saniert haben.
Viel interessanter ist die Frage, wohin die Millarden versichert waren, die zum Desaster 2008 und zur Überschuldung der Banken führten. Da dürften sich Grosskapitalisten und z. B. Hedge Fonds gütlich gehalten haben und die sitzen auch nicht auf dem Buchgeld, die lassen das Geld "wandern" und mittlerweile dürfte ein vielfaches von diesem Buchgeld in Sachanlagen umgewandelt worden sein.
>> Die Bevölkerung in Deutschland wird immer ärmer und der Niedriglohnsektor immer mehr _
Das ist auch so gewollt. Je weniger man den Arbeitgnehmern zahlt, desto mehr kann an Schulden abgebaut, bzw., an neuen Krediten aufgenommen werden. Ausserdem ist es ne schleichende Inflation. Ne Inflation hat auch den Vorteil, dass sich dadurch Schulden automatisch reduzieren, auch die des Staates. Schuldenmachen lohnt sich in Zeiten der Inflation. Wennde also im Jahr 2010 nen Kredit über 10 000 Euro aufgenommen hast und im Jahr 2015 gibts für 10 000 Euro gerade mal nochen Ei, gehtste auf die Bank, legst denen ein Ei auf den Tresen und bist Deine Schulden los. Die Kutsche, diede aber 2010 für die 10 000 gekauft hast, haste immer noch. Gut ist jetzt ne Extreminflationsbeschreibung und wird soo hoffentlich nicht so schnell kommen.
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Die Zahlen von Spanien sind ja nur Durchschnittswerte Wabse. Der Norden, die Katalanen (wozu auch die Balearen zählen), die auch die Preussen Spaniens genannt werden, haben wesentlich weniger Probleme als der Süden. Im Süden dürfte die "normale" Arbeitslosigkeit so bei 50% liegen, die Jugendarbeitslosigkeit so bei 75%. Und wie schon einmal irgendwo anders gesagt. Jetzt nimmt die EU denen auch noch Grossteile der ohnehin wenig vorhandenen Arbeit weg, weilse Marokko aus politisch strategischen Gründen bei der Einführ von Lebensmitteln den Status eines EU-Mitgliedslandes eingeräumt haben. Und Marokko produziert genau das, was auch in Andalusien produziert wird. Einen Ausgleich gibts dafür aber nicht, die Andalusier müssen sehen, wiese damit allein fertigwerden.