Beiträge von Synonym

    Sonst sehen die Mitarbeiter doch jeden schulbub, der sich nen Kaugummi einsteckt - aber das sehen die nicht?

    Also die Leute hier im Laden sehen das schon, aber die haben eigentlich schon resigniert. Sie weißen noch freundlich drauf hin und dann werden sie sofort angepöpelt. Sehr sehr selten ist es mal einer, der sie einfach wirklich nur vergessen hat. Ist mir auch schon passiert. Ich Depp hatte sie in der Hand und nicht aufgesetzt. Gemerkt hatte ich es erst, als ich Bier holen wollte und keine freie Hand hatte ;) Die anderen stänkern gleich rum, kommen mit "ich habe ein Artest etc." Herzeigen wollen sie es aber auch nicht, DSGVO und so. Kommen dann in der Regel direkt mit "Sie können ja die Polizei rufen". Das machen die nur nicht mehr, zu aufwendig, vor allem wenn man möglicherweise der einzige Angestellte im Laden ist.

    Das mit den festen Positionen und festen Preisen hört sich gut an, wird aber nie funktionieren. Dafür gibt es zu viele Werbenden.

    Ich weiß ja nicht wie das bei Bing ist, aber Google hat da ja zwei Modelle. "Maximaler Klickpreis" und "feste Position". Ersteres wird am meisten verwendet, aber da entscheidet dann der maximale Klickpreis, wo man erscheint oder eventuell auch gar nicht erscheint, wenn andere mehr bieten. Nur das ist ja nicht für 24 Stunden fest, das ändert sich quasi mit jedem Seitenaufruf. Die feste Position geht eher in Deine Richtung, aber garantiert ist da halt auch nix. Man will also ein Position und bietet für diese ebenfalls einen Maximalpreis. Reicht der, dann hat man die Position. Aber nur so lange, bis ein anderer kommt und mehr bietet.

    Aber ich habe das ganze Werbezeug noch nie so richtig verstanden, vor allem wo da die Preise überhaupt her kommen. Klar, Wettbewerb und Versteigerung der Plätze, aber mir konnte noch keiner erklären, warum ich um z.B. direkt hinter einem großen Ferienhausanbieter einen Platz zu bekommen 2 Eur pro Klick zahlen muss, ich auf meiner Seite bei einem Klick auf dessen Werbung aber nur 6-8 Cent bekomme. Da frage ich mich dann schon, warum die Anzeigenschaltung so teuer ist, wenn Google doch angeblich 51 bzw 68% der Kosten auszahlt.

    So sehe ich das auch, aber "den Leuten" ist es egal, also denen, die das provozieren. Was interessiert denn einen Studenten, ob eine Schule zu gemacht werde muss? Ist denen doch egal, Hauptsache Party. Uni zu? Juhu, mehr Freizeit und dann eine Petition gegen Prüfungen. Hatten wir doch alles schon. Und das ist nun nicht erst seit Corona so, das war schon vorher.

    Das soll ja jetzt angeblich durch interessenbezogene Werbung anders sein. Das dies sicherlich der Fall ist kann zumindest in Teilen unterstellt werden. Aber wird dadurch das Werben auch billiger? Daran hab ich erhebliche Zweifel.

    Es wird teurer. Die Frage ist nur, auf was man die Kosten bezieht, auf die Gesamtausgaben oder die Klickpreise.

    Die Gesamtausgaben könnten fallen, da die ganzen "Falsch geklickt" oder "interessiert mich nicht" wegfallen oder eben viel wegfallen. Dafür kommen aber mehr aus der passenden Zielgruppe dazu und da wird mehr geklickt. Damit steigen die Kosten also.

    Der Traffik wird zielgerichteter, aber günstiger deswegen nicht unbedingt. Wenn die Leute dann zielgerichtet nur mehr klicken, aber auf der Zielseite keine Einnahmen produzieren (sondern nur lesen), dann werden auch die Gesamtkosten höher.

    Habe hier eben auch einen neuen Bericht zu Würzburg gelesen. Viel fehlt nicht mehr, dann ist es ein Lockdown, danke an die Deppen.

    Kontaktbeschränkung nur noch 5 Person. Umzug Mutter und Mithelfen kann man also schon mal knicken, das wären 8 Personen. Wohnungssanierung danach. Schwierig, das sind an die 9 Handwerker gleichzeitig. Versammlungen und Feiern im öffentlichen Raum komplett verboten, egal wie viele Personen.

    Gültig ab morgen.

    Deppen: So Leute wie die, die mir heute entgegen kamen. Studenten, an die 50. Beschränkung war bisher 10. Laute Musik, Bollerwagen und jede Menge Alkohol dabei. Abstand, Maske? Nö.

    G-Ads sind auch nicht einfacher. Gut, wenn man neu anfängt ja, sicherlich, aber wenn man das jahrelang machte und die auch immer wieder was änderten, dann steht man genauso doof da. Mein Fall war dann immer erst mal: "Was willst DU von mir? Hä? wo soll ich was ändern?". Also Panikmodus. Erst mal alle Schaltungen abstellen und dann tagelang suchen, was nun neu wo ist.

    Lassen die alles von Chimpansen gegenschecken und wenn dann einer von denen den Daumen nach oben streckt wird veröffentlicht?

    Nee, die machen das wohl wie einige Medien hier, die ich lokal verfolge. Da ist gegen Feierabend nur noch der Praktikant da und schreibt Social-Media-Posts und am Wochenende liegt wohl die Katze auf der Tastatur (muss da immer an CatCat denken). Sorry. Ich finde das gerade witzig, auch wenn es nicht witzig ist. Mir geht es genauso. Könnt ihr nicht mal was lassen wie es ist, damit es da wieder findet, wo man es erwartet? Damit meine ich nicht nur Bing, sondern auch Google und normale Geschäfte. Norma hier. Stellt ständig um. Die wissen aber schon, dass 5% ihrer Kunden blind sind? Die stehen da und suchen eine Wurst und haben Käse in der Hand.... Oder eben Wurst, aber die teuerste. Schaut aber nach Salami aus, ist es auch. Aber halt 100 Gramm für 2,89 und nicht 250 für 1,89.

    Ich bin ja mit Sicherheit nicht der Einzige, dense abzocken.

    Ich blieb davon verschont, mein Geld wollten sie nicht. Hatte damals ja auch mal testen wollen, also angemeldet. Da schon gedacht: Herrje, was ist das für ein Durcheinander, ist ja schlimmer als eine Steuererklärung. Also doch irgendwie geschafft, da 50 Eur zur Abbuchung freizugegen. Wurde auch bestätigt, aber nie abgebucht ;)

    Für mich aber auch neu, dass ich mal in einem Medium zitiert werde:

    Scheint ja irgendwie nicht zu funktionieren. In der Sanderau ist Totenstille“, meint Ingo unter einem Posting von Blaulicht Würzburg. „Da kommt nix“, meint auch Chris. „Ein Glück war heute Probealarm, da müssen sie wohl festgestellt haben, dass ihr Warnsystem net geht. In Höchberg war absolut nix mitzubekommen. Und von Freunden aus Würzburg direkt hab ich’s gleiche gehört“, sagt Bryan unter einem Posting von Würzburg erleben. Auch Martin wundert sich „Ah, diese Stille, vielleicht hat es Würzburg mal wieder vergessen.“

    Einen Weg findet man immer, klar, aber erlaubt ist er nicht. Und das mit dem Brückenschoppen war erlaubt, nur irgendwie konnte kein Verantwortlicher erklären, warum. Alle Betriebe aussenrum müssen die Außenbewirtung um 22 Uhr einstellen. Die auf der Brücke dürfen bis 3 Uhr. Die anderen haben Tische und Stühle (schon immer), also Abstand kann gemacht werden. Auf der Brücke steht man eben einfach auf der Brücke, wie bei einem Event. Bier oder Wein am "Stand" holen und dann in der Gruppe rumstehen. Auch gibt es Vorschriften, dass man sich vom Verkaufsort nicht weiter als 10 Meter entfernen darf und die Brücke eben für andere freihalten muss, dafür hat der Wirt zu sorgen. Machte das bisher einer? Nö. Hatte das bisher einen interessiert? Nö. Die war dicht und am nächsten Tag überall Scherben oder eben auch auf der Straße darunter. Gab es mal Strafen? Auch nicht. Sage ja, die Gastronomen dort haben Sonderrechte.

    Wir reden da nicht einfach nur um "Gemeinschaft". Auf der Brücke sind bei gutem Wetter an die 300-400 Personen, jeden Abend.

    Du wirst Dich wundern, das trifft hier viele wirklich hart. Hier gibt es den "Brückenschoppen". Der spaltet ohnehin die Gemüter. Die einen lieben es und halten sich an nix, die anderen hassen es. Ist nun vorbei. Und das sind Gastronomen, die ohnehin Sonderrechte haben, die alle anderen, auch nur 15 Meter weiter, nicht hatten. z.B. Stehender Ausschank, Sperrstunde erst um 3 Uhr etc.

    So, Würzburg hat nun mit 67,22 auch die 50er-Marke geknackt. Die neue Verfügung trat heute erst in Kraft, schon gibt es die nächste. Veranstaltungen sind wieder nur noch bis 10 Personen erlaubt, also auch Hochzeiten, Beerdigungen und alles andere eben. Alkoholverbot in der Öffentlichkeit von 16 bis 6 Uhr..