"Meine Nerven, die Welt wird immer bekloppter _"
Da kann ich auch ein Lied von Singen und die Maler, die letzte Woche hier waren auch... Mittwoch 26.2.2014, gegen 14 Uhr war ich in der Waschküche. Die ist hinten im Hof, also Einfahrt rein, um die Ecke rum, Treppe runter, da ist die dann. Da war noch alles normal. Gegen 15 Uhr noch mal rein und da sah ich dann was... Auf dem Boden brauner Dreck und verschmierte Farbe, der Wasserhahn leicht offen, Ecke hinten ganz nass. Sah für mich erst aus wie reingeschissen, dachte dann aber, nee, kann nicht sein. Die Handwerker gehen bei mir auf Toilette und so dreist könnten die gar nicht sein - waren nette Handwerker. Ok, dann umgedacht was das sein kann. Sah aus wie eine zermatschter fauler Apfel oder eben ein Apfelstrudel, der runtergefallen ist. Ok, das war die Lösung für mich. Dachte da hat einer Brotzeit drinnen gemacht und was fallen lassen.
Gegen 17 Uhr ruft es dann laut: "Ingo! Ingo, komm mal runter". Ok, runter und dann kommt es. Die Maler zu mir. "Wir müssen Dir was zeigen, das waren aber nicht wir!". Dann zeigen die mir das in der Waschküche. Da hatte tatsächlich einer reingeschissen. Derjenige hatte dann mit einem dreckigen Malerflies den Haufen grob beseitigt und alles (samt Haufen in die Ecke gepfeffert). Daher auch die Farbe am Boden. So war es dann, alles voller Schei...., die Wand, meine Lampe, das Flies, der Schlauchwagen und noch mehr.
Da dämmerte mir das auch, warum der Wasserhahn leicht offen war und der Eimer überlief. Dachte das wären die Maler gewesen und hatten den nicht richtig zugemacht. Nee, das war der Vogel, der da reinmachte. Der musste ja irgendwie die Hände waschen - musste sich ja abputzen irgendwie - die Maler holten an dem Tag gar kein Wasser.
Da fragt man sich dann auch, in was für einer Welt wir leben. Wer geht denn Mittags in einen fremden Hof, in eine fremde Waschküche und scheißt einen Meter hinter die Tür (Tür war offen und ging gar nicht zu). Daneben standen zig leere Eimer, aber nee, hat keinen genommen, sondern auf den Boden und dann alles in die Ecke. Zudem hätte jederzeit einer kommen können, war schließlich das Materiallager der Maler und ich war auch ständig unten. Flüchten, keine Chance, nicht aus der Waschküche. Wie um Gottes Willen kommt man auf so was? Bin heute noch ratlos.