Ok, wie gesagt, ich verstehe es nicht. Oder will mein Kopf es vielleicht nicht. Gegenwert, Leistung, das ist mir klar, aber es gibt doch jetzt und schon immer auch Dinge / Gegenstände, wo das quasi auch nicht der Fall ist.
Produziert man 100 Mio Autos, kostet eines davon dann 20.000 Eur. Produziert man nur 100, kostet eines 10 Millionen. Sammlerwert. In "Leistung" und "Wert" ist in so einem selteren Auto auch nicht mehr drinnen als in einem "normalen".
Ein Bild. Gemalt mit Farben auf Leinwand. Das gleiche Bild von zwei verschiedenen Malern. Das eine hat einen Wert von 20 Eur, das andere von 2 Millionen. Produktionskosten und Warenwert sind identisch.
Warum kann man dann nicht sagen, da produziert einer halt 1 Mio virtuelle Coins. Die sind ja erst mal auch nichts wert, also für ihn. So lange, bis es Leute gibt, die sie kaufen. Anfangs natürlich billig, weil es viele davon gibt und später dann teurer, weil nichts mehr da ist, was man neu verkaufen könnte, ist dann schon alles auf dem Markt. Das ist ja im Grunde das Prinzip vom schürfen. Je weniger da ist, desto aufwendiger wird es. Das verstehe ich.... Aber warum sagt man dann nicht gleich vom Anfang an, das kostet Euro XY? Im Grunde ist es doch egal, ob man da für den ersten Coin, der errechnet wird und somit den Markt betritt, 2 Cent an Stromkosten zahlt oder eben 2 Cent in Eur.
Gibt doch auch jetzt schon genug so Fälle, wo einer was produziert, rein aus Spaß, das Zeug quasi nix wert ist, sich in den Schränken stapelt, bis es eben jemand haben will. Und dann noch einer und noch einer und noch einer. Nachfrage eben. Letztendlich regelt ja der Markt und die Verfügbarkeit den Preis. Wenn einer ein Produkt X von jemanden komplett abkauft, als einzige Person, dann wird das Produkt deswegen ja nicht teurer, es wechselt nur den Besitzer.
Oder diese regionalen "Währungen", also die, wo man nur in Orten oder einzelnen "Verbänden" mit bezahlen kann. Die bekommt man auch nur durch Tauschgeschäfte oder eben Arbeitsleistung. An sich erst mal, sind diese "Papiere", Taler, was auch immer, nichts wert. Die werden produziert und liegen in den Schubladen. Nichts wert, so lange bis sich ein Markt entwickelt und eben genug mitmachen. Mit den Dingern könnte man dann regional einkaufen gehen.
Und dann gibt es da noch diese "Zeitwerte". Also arbeite 2 Stunden für Person X, bekommste 2 Stunden als Stunden "bezahlt". Diese zwei Stunden kannste dann bei einem anderen in dessen 2 Stunden Arbeitszeit eintauschen, oder auch in nur eine oder vier, wenn andere Umrechnung.