Es gibt Erlebnisse auf Reisen, die wirken wie ausgedacht – zu unwahrscheinlich, um wahr zu sein. Mir ist so etwas in einem winzigen Dorf in den Alpen passiert. Eigentlich war nur ein spontaner Spaziergang geplant. Dann kam ich an einer Scheune vorbei und hörte lautes Lachen. Die Menschen dort feierten offenbar ein Fest im kleinen Kreis.
Ich wurde eingeladen, einfach dazuzukommen – Fremde wurden wie Freunde behandelt. Es wurde gemeinsam gegessen, gesungen, getanzt. Es gab keine großen Worte, mein halb gebrochenes Schulfranzösisch reichte aus, um im Rhythmus mitzuschwingen. Das gesamte Fest war spontan, ganz warmherzig und selbstverständlich.
Bis heute frage ich mich, wie viele solcher besonderen Begegnungen wohl täglich irgendwo geschehen. Meistens entstehen solche Erinnerungen ja dann, wenn man gerade keinen großen Plan verfolgt, sondern sich treiben lässt und offen bleibt. Geräte, Rucksack, Karten – alles nebensächlich, wenn authentische Momente warten.
Welche Situationen haben euch so aus der Bahn geworfen? Was war euer „das passiert doch nur im Film“-Erlebnis auf Reisen? Ich bin gespannt auf die besten und ungewöhnlichsten Geschichten – vielleicht sind ja noch ein paar Überraschungen dabei, mit denen hier niemand rechnet.