Beiträge von catcat

    Übrigens kreuzt gerade die größte US-Navy-Flotteneinheit seit Ende des Kalten Krieges in der Ostsee rum.
    Keine 250 km von St. Petersburg entfernt dümpeln Amphibien-Angriffslandungsschiffe der US-Marines, Hubschrauberträger, Korvetten und Zerstörer lustig durchs Meer.

    Ich würde zu gerne wissen, was die USA davon halten würden, wenn die 250 km vor New York kreuzen würden.

    Und genau das ist bei uns anders. Und irgendwie schräg.
    Auch, wenn Du nur von einem Amtsgericht verurteilt wirst und dagegen Revision oder Berufung oder ein Gnadengesuch (bei Strafrecht) einlegen willst, muss man das beim Obersten Gerichtshof machen. Das ist unser BGH sozusagen.

    Das dauert Jahre und kostet Unsummen, wenn es zu Deinem Nachteil ausfällt.
    Nichtsdestotrotz ruft das so ziemlich jeder an, wenn der Streitwert einige 10.000 Euro oder Haftstrafen über 5 Jahre im Raum stehen.
    Deshalb sind die auch "leicht überlastet" :)

    Weil, wenn die was entscheiden, dann ist das eben ein Grundsatzurteil. Und die tun sich da nicht leicht damit.

    Dann bin ich mal zuversichtlich. Mich wird das ja hoffentlich nicht betreffen. Aber bei google bin ich einiges gewöhnt :(

    Mir ist nur kürzlich wieder mal aufgefallen, wie gut große Sites bei guten keys ranken, obwohl sie eigentlich kaum eigenen Content haben.

    Suchste nach Grafikkarten, landest Du irgendwie immer bei Seiten, die Grafikkarten-Vergleiche haben und unten halt den Ref-Link irgendwohin.
    Guckst Du bei 5 ähnlichen Seiten, dann bemerkst Du sehr schnell: Die haben alle denselben Content. Wortwörtlich.
    Die übernehmen halt ein Produktbild und den Artikeltext des Herstellers, ballern das rein, nennen es einen Vergleich und garnieren das mit Ref-Links und bunter Werbung.

    Also, DIE können echt weg.

    Immerhin weiß ich jetzt endlich mal, was eine "Stufenklage" ist :)

    Die haben damals aufgrund des Streitwertes von 100.000 EUR schon beim... in DE ist das wohl das Oberlandesgericht, dem obersten Gericht eines Bundeslandes, klagen müssen. Solche Streitwerte sind hierzulande eher die Ausnahme. Höher ist nur der Oberste Gerichtshof.

    Und da wollten sie dann doch nicht einlaufen :)

    Natürlich wollten sie die nicht wirklich.
    Sie wollen ja nur 100.000EUR für jeden Verstoß, den sie gefunden haben.
    Angefangen haben sie mit 1 Verstoß und hofften auf ein Grundsatzurteil.
    Natürlich haben sie die anderen 5.200 Verstöße auch gleich mit aufgelistet, damit die im Urteil enthalten gewesen wären.

    (Das litauische Rechtssystem lehnt sich stark an das US-amerikanische an und Präzedenzfälle sind wichtig.)

    Das wurde dann aber sehr schnell und unrühmlich abgewürgt, weil Pantones US-Anwälte, damit eine englische Kanzlei beauftragt haben (wg. EU und so) und die haben wiederum eine Sozietät in Kaunas/Litauen beauftragt. Die haben aber einen Anwalt ins Feld geschickt, der gar nicht im Gerichtsbezirk Vilnius (in dem bin ich) vor Gericht treten kann. Der hat da keine Zulassung, bzw. er hätte problemlos eine beantragen können, hat das aber nicht getan.

    Und weil der Richter dann genervt war, hat er die ganze Klage einfach abgewiesen.

    Och... bei 6-stelligen Zahlen zucke ich nicht.
    Interessant wird es erst, wenn Multi-Milliarden Konzern aus den USA wie Pantone ankommt und einen auf 100.000 Euro verklagt. Für jeden Verstoß, den sie angeblich bei Dir gefunden haben.
    Und in einem Fall waren das über 5.200 Verstöße :)

    Ich biete ja alleine schon über 5.200 Farbtöne an und schreibe dazu (sinngemäß) "ähnlich wie Pantone-Farben aus den Farbfächern X, Y und Z, aber mit größerer Farbgenauigkeit. Pantone Original-Farbmuster erreichen nur 92 % - unsere Muster erreichen 99.2 % Genauigkeit."

    Und dann habe ich denen natürlich auch noch alle ihre Farbnamen geklaut. Weil die sind ja weder geschützt noch schützenswert.
    Du hättest mal erleben sollen, was die für ein Fass aufgemacht haben 8)


    Auch auf die No Flight-Liste sollte ich gesetzt werden - aber da war ich sowieso schon.

    Aber die wurden in Litauen schon in der ersten Instanz nach keinen 2h dermaßen abgekanzelt, dass sie kuriert waren.

    Jo. Das ist dann halt doof, wenn man von Profis verfolgt wird. :)
    Aber ich... Hallo? Textilhandel. Seidenfarben. Und sogar da nur eine klitzekleine Sparte von.
    Damit kann sich kein Anwalt goldene Sporen verdienen.

    Und ich werde auch nur von Mitbewerbern abgemahnt, die einfach so scheiße schlecht sind, dass sie meinen, sie müssten Mitbewerber abmahnen, um ja keinen Kunden zu verpassen.
    Und die haben auch kein Geld für gute Anwälte. Die gehen einfach davon aus, dass ich deren Abmahnbedingungen unterschreibe und ihnen noch dankbar zig-10.000de von Euros gebe, damit sie mich in Ruhe lassen.

    Das passiert halt, wenn man nach mir googelt und kaum was findet.
    Dass ich meine schwitzigen Griffel in der Branche so gut wie überall drin habe, wissen die ja nicht.
    Und dass ich gemein bin, wissen sie anfangs auch nicht.

    Außerdem ist das absolut nicht kontraproduktiv, werter Herr.
    Ich habe genügend Geldmittel. Mir tun auch mehrere Rechtsstreitigkeiten, die sich jahrelang hinziehen, nicht weh.
    Umgekehrt sieht es da meist anders aus: Denn hätten die Geld, würden sie nicht sinnlos abmahnen und könnten sich gute Anwälte leisten.

    Und wenn ich mit Dir streiten würde... ich glaube, ich würde einfach nen Transporter mit Litauern zu Dir schicken, die Nachts vor Deinem Schlafzimmerfenster litauische Volkslieder rausgröhlen. So lange, bis Du aufgibst.

    Ich weiß zwar nicht, wie Du abmahnst oder abgemahnt wirst, aber ich ging noch nie mit einem Minus aus einer ungerechtfertigten Abmahnung raus.

    Wenn mich einer abmahnt, kann mir der schon einen Brief auf Deutsch schicken. Er mahnt aber nicht mich, den Deutschen, sondern ein litauisches Unternehmen ab. Ich bin nur der Geschäftsführer und kenne mich mit sowas nicht aus. Also schicke ich das an den das Unternehmen vertretenden Anwalt. Der kann kein Deutsch, muss das also übersetzen lassen. Der hat keine Ahnung von Abmahnungen. Also beauftragt er 3. Anwälte. Die sitzen halt in Deutschland. Deshalb muss auch dieser Schriftverkehr übersetzt werden. Zurück ebenso.

    Und was den Gerichtsstand anbelangt: Meist schreiben die Gegner schon rein, dass ihr Gerichtsstand gilt, wenn nicht widersprochen wird.

    Und da widerspreche ich natürlich nur, wenn ich weiß, dass es eng werden könnte. Denn dann hab ich hier in Litauen den Heimvorteil und gewinne automatisch.
    Das mit dem Gerichtsstand ist mir also schon klar: Aber den Abmahnern wohl nicht. Und ich halte die sicher nicht auf, sich ins Unglück zu stürzen.
    Und wegen der Kosten: Meine Auslagen will ich selbstverständlich wiederhaben. Und wenn der die nicht freiwillig zahlt, dann drohe ich mit Klage. Und da hat bisher noch jeder bezahlt.

    Als es da mal Stress mit meiner Aussage: "Dieser Seidenchiffon ist exklusiv bei uns erhältlich" hatte, beauftragte ich jemanden aus dem litauischen Materialprüfinstitut. Der flog dann nach Italien zu der Weberei, die mein Garn damals gewebt hat. Der brauchte Reisekosten, Übersetzer. Ein Notar wurde in Italien hinzugezogen, der Gespräche zwischen ihm und 2-3 Mitarbeitern protokollierte. Dann mussten sündhaft teure Fotokopien gemacht und beglaubigt werden...
    Wenn ich eines kann, dann scheinbar nötige Kosten zu verursachen und mir die dann wiederholen.

    Die einzigen, die mich regelmäßig in Litauen verklagen (die mahnen nicht ab), sind die Anwälte von Pantone.
    Und die verlieren jedes Mal in Bausch & Bogen. (Wg. Heimvorteil und so.)

    >>Die Anzahl Deiner Konkurrenz in Deutschland hält sich ja in Grenzen. Interessanterweise ist da ein Anwalt dabei der offenbar auch einen Seidenhandel betreibt und interessanterweise hockt der auch noch im Hamburg.<<

    Ach der. Das ist der Bruder vom Chefe. Jo. Mit denen komme ich gut aus. Die haben mich vor 12-13 Jahren gefragt, ob wir nicht unser Lager zusammenwerfen wollen, um mehr Gewinn zu machen. Aber da war ich schon fast auf dem Weg nach Litauen.
    Und außerdem überschneidet sich unser Angebot kaum - wir nehmen uns keine Kunden weg.

    Und ja: Da ist wenig Wettbewerb vorhanden. Das hat mich auch 15 Jahre gekostet, die Kollegen wegzumachen.

    Aber, wer issen so blöd und mahnt jemanden ab der in Litauen sitzt?

    Das sind immer Mitbewerber aus DE :)

    Da werden dann Sätze bemängelt wie
    "Wir bieten ihnen das europaweit größte Angebot an gefärbter Seide"
    "Wir haben das weltweit vielfältigste Angebot an Seidenfarben"
    "Dieser Seidenchiffon ist exklusiv bei uns erhältlich" etc

    (Da ich latent größenwahnsinnig bin, finde ich halt Superlative toll.)

    Da gehen dann erboste Mitbewerber zu ihrem Wald- und Wiesenanwalt, der meist von Abmahnungen wenig bis keine Ahnung hat, und verlangen "das der irgendwas tut".
    Und der "tut" natürlich das, was er immer macht: Er schreibt irgendwo eine Abmahnung ab und passt die an den Fall an.
    Ob die Vorwürfe jetzt stimmen oder nicht, ist ihm ja egal. Er hat von der Materie "Textil + Farbe" sowieso keine Ahnung.

    Es kommt auch vor, dass weder der Mandant, noch der Anwalt checkt, dass ich in Litauen bin :)
    Die Adressdaten scheint wohl die Sekretärin einzusetzen. Was weiß ich.
    Das geht dann per Einschreiben zu mir.
    Ich mache Kopf --> Tisch. Grüble kurz, ob ich wirklich verkackt habe und schicke das dann meinem Anwalt.
    Der ist aber EU-Steuer- und Wirtschaftsrechtsanwalt und hat von deutschen Abmahnungen auch wenig Ahnung.
    Also recherchiere ich, schreibe alles zusammen, füge meine Argumente bei und er schickt das dann durch sein Netzwerk an deutsche Anwälte.
    Die checken das durch, schreiben ihm zurück und dann haut mein Anwalt ein Schreiben aus.

    Und das geht dann so oft im Kreis, bis der gegnerische Anwalt, bzw. sein Mandant traurig aufgibt.
    Und dann kommt natürlich die Sache mit der Kostenübernahme :) Denn ich zahle den Scheiß ja sicher nicht^^

    Denn da fallen ja nicht nur Anwaltskosten an (und litauische Anwälte haben keine festgelegte Tariftabelle), sondern auch Übersetzungs- und Notarkosten für die Beglaubigungen.

    Grundsätzlich ist eine Abmahnung innerhalb der EU ja kein Problem, falls Du das meinst.
    Es wird ja am Gerichtsstand des Klägers verhandelt, falls einer angegeben ist und falls das vor Gericht landen würde.
    Es wird aber sehr, sehr zäh bis es so weit kommt :)

    Und dann kommt da halt der "Klausi-Faktor" noch zum Tragen:
    Dann durchstöbere ich die Sites meines Gegners und lasse Testkäufe machen.
    Und ich finde immer was.
    Außerdem gucke ich, was der anbietet und versuche, ihm genau die Waren wegzukaufen, die er unbedingt braucht.

    Wenn z.B. ein Unternehmen, das Kunststoff- und Metallfensterrahmen lackiert, auch Seidenfarben anbietet und sein neues Geschäftsfeld aggressiv durch Abmahnungen ausweiten will, dann kaufe ich dem einfach EIN bestimmtes Farbpigment vor der Nase weg. Ohne das kann er seine meistverkauften Lacke nicht mischen.
    Und nur, weil 1 popliger deutscher Betrieb jetzt dringend Farbe aus China braucht, mischen die nicht vor der Zeit eine Ladung zusammen, weil sich das nicht lohnt für eine Chemiefabrik.
    Und ich sorge natürlich dafür, dass der weiß, wer da jetzt auf dem Pigment sitzt...

    Ich kriege alle naselang Abmahnung von richtig schlauen Anwälten, die so dermaßen hirnrissig sind, dass ich laut lachen muss.
    Die spielt dann mein Anwalt tot und kassiert am Schriftwechsel fett ab.
    Und danach spiele ich die Auftraggeber tot.

    Es gibt genug Anwälte, die nehmen jeden Auftrag an.

    Dann sollte das Niveau zunächst sein: "Du, muss das sein? Kannste mal korrigieren, abschwächen etc?".

    Jaja. Und bis Du das dann erschöpfend ausdiskutiert hast und Dein Grafikprogramm gefunden hast, ist der Content längst indexiert und ein ganz fleißiger Abmahnanwalt hat Alex plötzlich lieb.

    Ja, was willste hier jetzt ein Fass aufmachen, Herr Cura?
    Synonym , als Mod, hat das wohl in Absprache mit Alex irgendwann mal abgemacht, dass solcher Bildcontent nicht erwünscht ist.

    Und wenn der Hörr Alex das so will, das ist das halt hier Gesetz. Fertig.
    Das wird schon irgendwelche Gründe haben: Frag halt Alex. Der hat eh nix zu tun und ist hier der Chefe.

    Die werden halt schon woanders gekauft oder bestellt haben und brauchen die verspätete Lieferung jetzt nicht mehr.
    Abgesehen davon: Getreide wird nach 5 Monaten Lagerung auch nicht besser^^

    Ich vermute halt: Da wurde einfach irgendein Schiff mit irgendeiner Ladung so schnell wie möglich abgefertigt, um der Welt zu zeigen:
    Seht her, Welt! Selenskyj lässt sich nicht unterkriegen! Heil Ukraine!

    Neue Webmaster-Richtlinien gibt es auch, dort vor allem neu, wie Google Überschriften interpretiert und erkennt. Und mit Überschriften mein Google nun NICHT MEHR H1-H6. Das kann nun alles im Text sein, in den Richtlinien einfach als "headings" bezeichnet. Kann auch ein stink normaler Text sein, irgendwo auf der Seite, wenn dessen Layout aus der Seite hervorsticht. In dem Fall sieht Google dann den Text / Satz als "heading" an und nicht die eventuell vorhandene H1 oder H2.

    Da werden jetzt einige Leute ziemlich hektisch werden :)

    Schlimm, dass Putin jetzt auch noch die Wasserpipelines drosselt :(

    Kommste zu uns :) Wir haben das Problem, das es zu viel regnet.
    1.000de Tümpel und Seen und Bachläufe fluten halb Litauen, weil der Grundwasserspiegel zu hoch ist.

    Jo. Ich hab das Bild von der Baerbock direkt bei den Nachdenkseiten kommentiert.
    Fand auch nich jeder lustig :)

    Aber ich habe grade mal so nachgeguckt...
    seit unser heldenhafter litauischer Präsident den Taiwanen erlaubt hat, hier ne Vertretung einzurichten und China daraufhin ziemlich unwirsch die diplomatischen und wirtschaftlichen Verbindungen zu Litauen gekillt hat, sind hier 17.000 Arbeitsplätze in direkter Folge verloren gegangen.

    Ok. 17.000 Arbeitsplätze klingt nach nicht viel... aber gerechnet auf einen Failed State wie Litauen, mit nur knapp 1 MIO sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, ist das sehr viel.

    Litauen hat ja viele Elektronikartikel aus China importiert, dann die zusammengebauten Komponenten an europäische Unternehmen weiterverkauft.
    Dann hat Litauen viel Holz (Stämme, Schnittholz, Möbel) an China geliefert.

    Und das alles gibt es ja jetzt nicht mehr. Was den litauischen Staat erstmal 380 MIO Euro Im- und Exportumsatz kostet.
    OK. 380 MIO Euro klingen auch nicht nach viel... aber: Litauen :) Da ist das sehr viel.

    Und jetzt - nach ein paar Monaten Im- und Exportstopp mit China, ziehen hier die ausländischen Unternehmen scharenweise ab:
    Denn die lassen jetzt lieber in Rumänien, Bulgarien oder sonstwo ihre Teile fertigen. Eben in Länder, in die China die Einzelteile direkt schicken kann und die trotzdem niedrige Löhne haben.

    Und diese Rezessions-Kette fängt erst grade an.
    Ebenso, wie in Deutschland. Die haben halt das hausgemachte Problem mit Russland.