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      Hockte am 21ten, den Samstag vor Weihnachten, wegen angeblichen Identitätsdiebstahl auf der Polizeiwache. Am Dienstag vor diesem besagten Samstag bekam mein Elternhaus auf meinen Namen ein Schreiben von einem Inkassodienst, welches ein Subunternehmen der OTTO GmbH ist. Mit der Aufforderung bis zum 31.12. doch über 300€ zu begleichen. Ich hab auf meinem Namen noch nie irgendwas von OTTO bestellt. Beim Inkassodienst gleich angerufen, die klopften erstmal meine Daten ab, ohne mir mitzuteilen worum es überhaupt ging. Verweigerte dazu die Aussage, nach kurzem hin und her, fragte ich wie es denn nun weitergänge, da ich Nichts in den letzten 10 Jahren bestellt hatte. Lösungsvorschlag war Anwalt oder Polizei, sie würden mir eine Kopie der Forderung zusenden. Aufgelegt, Mail mit der Aufforderung mir alles zu schicken ans Inkasso geschrieben. Am nächsten Tag wieder angerufen, wo denn die Unterlagen blieben, die wären auf dem Postweg unterwegs und an die Anschrift meiner Eltern versendet (hatte ja die Aussage verweigert), das war ein Mittwoch. Bis Fr. Abend kam nix. 20Uhr war die Hotline abgeschaltet, früh 9Uhr wieder dort angerufen, was mit den Unterlagen wäre, würde kommen. Bin anschließend zur Polizei, um meine Aussage zu machen, da ich fort wollte. Aktenzeichen bekommen, dem Inkasso gesendet. Samstag Abend kam dann der Brief, konnte den aber erst am 2ten Weihnachtsfeiertag holen. Aufgemacht und was war? Name passte, aber Rechnungsanschrift und Versendunganschrift passten NULL, am Telefon hatten sie noch meine Elterliche Adresse genannt... Nichts davon war auf der Forderung zu finden. Joo, 7h Zeitinvestment unmittelbar vor Weihnachten, schlechter Schlaf, Polizeiwache in MW für 3h in Anspruchgenommen und irgendein Kriminalamt? in Chemnitz ließt sich die Scheiße nun auch noch durch. Nur weil der Inkassodienst einfach quasi Arbeit an eine dritte Partei abgewälzt hat. Bin echt versucht mal auf FB OTTO anzuschreiben, ob das so übliche Gebaren sind, zum einen ihre Recherchearbeit abzugeben und zum Anderen "was letztlich Mutmaßung ist", falls der Schuldern nicht mehr greifbar ist, einfach pauschal willkürlich fremde unbeteiligte Personen so kurz vor den Feiertagen einfach mal unter Druck zu setzen und evtl. so noch etwas Kohle rauszuholen.

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        Mach ne Strafanzeige gegen Otto und diesen Inkassodienst.

        Formulier einfach "Wegen aller infrage kommender Straftatbestände".

        Dann kriegen die den Ärger, den Du hattest.
        Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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          Ha, da habe ich auch noch einen. Kennt ihr diese Maden, die Privatparkplätze kostenpflichtig/zeitbegrenzt machen, aus Rostock? Die haben hier einige Parkplätze übernommen, die bis dato kostenfrei waren. Schilder gut lesbar aufgestellt und ich hab eins verpennt. Jedenfalls gleich den höchstmöglichen Betrag ganz link hinter die Scheibe geklemmt. Ich will irgendwas zur Reinigung bringen, da sitzen 2 wohlbeleibte Damen auf der Treppe, noch ein etwas mit denen gescherzt, geh in die Reinigung komm raus, die Tussen weg und Zahlungsbeleg hinter dem Scheibenwischer. Na jedenfalls voller Ärger zu Hause ein bissel gesucht und bin zum Ergebnis gekommen, muss zahlen. Geld überwiesen mit der vorgegebenen Nummer und dem Zusatz "Euch soll der Blitz beim Scheißen treffen". Ein paar Monate später Mahnung (mit unzulässiger Mahngebühr), 2 Mahnung und dann Bürgel. Bürgel ist ja nun nicht irgend ein Wald und Wiesen Inkasso, sondern hat schon einen Namen. sicherheitshalber geschaut, die Zahlung wurde ganz normal gebucht. Dann mit Bürgel telefoniert und so eine pampige unprofessionelle Zicke am andern Ende, dass ich das Gespräch beendet habe. Die geben einen schon mal nicht die Erlaubnis, dass man das Gespräch mitschneidet, nur mal so am Rande. Jedenfalls rufen die jetzt monatlich bei mir an. Jedes mal erkläre ich ihnen, die Parkplatzwächter sollen ihre Buchhaltung prüfen ansonsten ich warte auf den MB, dass ich widersprechen kann. Und die Härte das Anrufen kann man denen wohl nicht untersagen.
          Frei nach Dieter Nuhr
          Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.



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            "Und die Härte das Anrufen kann man denen wohl nicht untersagen."
            Genau, du/ich wir sind in der Auskunftspflicht, das ist nach irgendeinem Paragraphen so geregelt und die Inkassos nutzen das Schamlos aus. Halt gut wenn wirklich eine Schuldigkeit offen wäre, aber absolut nervig, wenn es nichts mit einem zu tun hat.

            Die Privatparkplätze vor Supermärkten hasse ich ja wie die Pest. Muss jetzt immer so eine Uhr aufs Amaturenbrett legen.. Geh nur noch zu Fuss zum LIDL. :D

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              Zitat von Lunte Beitrag anzeigen
              "Und die Härte das Anrufen kann man denen wohl nicht untersagen."
              Genau, du/ich wir sind in der Auskunftspflicht, das ist nach irgendeinem Paragraphen so geregelt und die Inkassos nutzen das Schamlos aus. :D
              Ne ne, einem Inkassounternehmen bin ich nicht auskunftspflichtig, einem Gericht ja. Deshalb ja der MB

              Frei nach Dieter Nuhr
              Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.



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                Man muss aber Willens sein, der Aufklärung beizutragen, oder so. Also bis zu genannten Fristen irgendeine geartete Antwort zurück zu schicken. Darauf wollte ich hinaus. Die Aussage von mir war dumm.

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                  Aus eigener Erfahrung als Gläubiger kann ich dir sagen, wenn der Schuldner alle Mahnungen und Zahlungsaufforderungen für eine berechtigte unwidersprochene Forderung einfach ignoriert, auch die eines beauftragten Anwalts, den MB ohne Angabe von Gründen widerspricht und in einem Verfahren (in meinem Fall schriftlich) die Zahlung nachweist, bleibst du als Gläubiger auf allen Kosten sitzen und kannst dich freuen, dass die Gegenpartei keinen Anwalt zum Verfahren eingeschaltet hatte. Die Zahlung ist bei mir nicht zuzuordnen gewesen, anderer Name als Überweisender und kein Zahlungsgrund. Theoretisch hätte er noch nicht mal den MB widersprechen müssen sondern erst den Pfändungsbeschluss nach Zustellung, wären noch mal zusätzliche Kosten für mich gewesen.
                  Frei nach Dieter Nuhr
                  Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.



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                    >> Man muss aber Willens sein, der Aufklärung beizutragen, oder so.

                    Das kann man, aber man muss es nicht.

                    Ich hab so einen Ärger seit Monaten mit HE. Es geht um zwei Beträge von jeweils so 30 Euro. Angeblich unbezahlte Rechnungen, nur; die haben von mir für alles eine Abbuchungserlaubnis. Die Rechnungsnummern sind mir auch unbekannt. Das ist ja die Scheisse, welche die fast alle drauf haben: Rechnungsnummer und sonst nichts. Die sollten sich mal ein Beispiel an Allincl nehmen, die teilen auch immer die Domains mit, welche zur Rechnungsnummer gehören, da hat man was, woran man sich orienstieren kann.

                    Das ist das, was ich dem von HE beauftragten Inkassobüro mitgeteilt hatte. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Aber weiter drohen, den Ton verschärfen, die übliche Leier halt: Sie drohen Klage an. Gut, sollense halt klagen. Ich hatte denen sofort nach dem ersten Kontakt mitgeteilt, dass ich nicht bereit bin auf ihre Forderungen einzugehen. Die Gerichte gehen bei der Einschaltung von Inkassobüros mittlerweile unisono davon auch, dass in Rahmen der Schadensminderungspflicht, die Kosten für ein Inkassobüro nicht erstattbar sind, wenn für den Gläubiger erkennbar ist, dass keine Zahlung erfolgen wird. In dem Fall ist dann sofort ein Anwalt einzuschalten.

                    Aktuell: Speedbone stellt sich jetzt tot, rückt keinen Auth-Code raus. Die übliche Erpressungstaktik, indem sie sich in die Schuldnerrolle begeben: Keine Zahlung, keine weitere Bearbeitung, egal ob der Anspruch nun gerechtferigt ist oder nicht.

                    Gut, jetzt hab ich denen erst mal die Abbuchungserlaubnis für die aktuell strittige Rechnung entzogen. Ich werde den Betrag, mit dem Vermerk "Unter Vorbehalt" überweisen, womit sie dann wieder in der Defensive wären, weil ich den Betrag, wenn alles erledigt ist, zurückfordern und auch einklagen werde. Bei dem Betrag und der klaren Beweislage geht das locker mit einem Dokumentenverfahren.

                    Aber mittlerweile ärgern mich die Beträge, die sich mit der Zeit läppern, wie auch die unnötige Arbeit.

                    Mir ist jetzt gerade wieder eine Forderung von mehreren hundert Euro gegen Vueling verjährt. Vueling sind Spanier, doofe Spanier, die auch in Deutschland auftreten und den Unterschied zwischen Abflugszeit und Abflugsdatum nicht kennen. Bei denen hatte ich einen Flug, hin + zurück nach Teneriffa gebucht, mit meiner deutschen Adresse, Abflughafen: Sevilla. Einige Tage vor Abflug krieg ich ne Mail: "Ihre Abflugszeit hat sich geändert". Ich guck in die Mail: "Abflugszeit: 12 Uhr mittags", auf das Abflugsdatum hab ich nicht geachtet. Sonntags stehe ich am Flughafen, kein Mensch da. Irgendwann hab ich dann ne Tante von Vueling gefunden,die im Computer nachgesehen hat: "Wir hatten Ihnen mitgeteilt, dass Ihre Abflugszeit sich geändert hat".

                    Jetzt stellte sich heraus, dass sie den Sonntagsflug (wohl zu wenig Passagier auf beiden Flügen) gecancelt hatten und die Passagiere des Sonntagsflugs auf einen Flug zwei Tage vorher, Freitag, umgebucht hatten. Ich hatte über deren deutsche Site gebucht, die Mailbenachrichtigung also auch in Deutsch erhalten.

                    Sinnlos denen erklären zu wollen, dass in Deutschland zwischen Abflugszeit und Abflugsdatum ein riesengrosser Unterschied besteht.

                    Ich musste also einen neuen Hinflug buchen, meine Aufenthaltszeit hatte sich um Tag verkürzt, Unterkunft und Leihwagen mussten umgebucht werden. Auf den Kosten bin ich sitzengeblieben, Ich hätte in Spanien klagen müssen. Da hat die Lobbyarbeit der Fluggesellschaften bei der Gesetzgebung in dieser Ecke gute Arbeit geleistet und denen ne Ausnahmeregelung "erschwätzt".

                    Und in Spanien klagen? Da kannste erstmal Deinen Anwalt bezahlen und musst auch noch einen weiteren "Schmarotzer", einen Assistenten bezahlen, der vom Gericht gestellt wird und überall sinnlos mittappt, keine Ahnung von nichts hat, aber überall sinnfrei mitbappelt. Klar, Arbeitsbeschaffungsmassnahme für irgendwelche Deppen, die für irgendwas bei den Gerichten untergebracht wurden. Total antiquiert und reformbedürftig. Aber wenn es darum geht die "Seinen" mit Einkünften zu versorgen, zeigen sich die spanischen Entscheidungsträger extrem unwillig irgendwas zu reformieren.

                    Und dann, Spanien und Anwälte und Juristen allgemein, die grosse Allianz der Unwissenden und Dilettanten, weshalb Spanien auch das Paradie für Gaukler und Betrüger ist. Ein "guter" Anwalt braucht hier kein Wissen, er braucht "Beziehungen", dann kann er sich ne goldene Nase verdienen. Das Jurastudium hier würde jeder deutsche Hilfsschüler mit links geregelt kriegen. Aber Anwälte sind auch hier, wie anderswo, hoch angesehen. "Ohhhh, ein Abogado. Repekt, Respekt". Das haben diese Einäugigen unter Blinden auch hier geschafft, sich ein Blendwerk aufzubauen, welches ihnen höchste Anerkennung zukommen lässt.
                    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                      >> den MB ohne Angabe von Gründen widerspricht und in einem Verfahren (in meinem Fall schriftlich) die Zahlung nachweist, bleibst du als Gläubiger auf allen Kosten sitzen und kannst dich freuen, dass die Gegenpartei keinen Anwalt zum Verfahren eingeschaltet hatte.

                      Guppy, im Normalfall ist das auch normal und richtig so, nicht aber, wenn Dein Schuldner so zahlt, dass es nicht zuzuordnen ist, die Schuld also für das Nichtzuordnen können, eindeutig dem Schuldner anzukreiden ist. Wenn da irgendwas schiefgelauen ist, mag es sein, dass da im schriftlichen Vorverfahren was unterlassen oder nicht verständlich dargelegt wurde oder aber der Richter (weil Anfänger) war unfähig, was bei AGs leider immer wieder vorkommt. Aber leider ist es so, dass bei vielen "kleinen" Verfahren vor dem Amtsgerichten keine Berufung (wg. der Beschwer) möglich ist, über dem Amtsgericht nur noch der Himmel ist.

                      Ich hatte so ein Ding auch mal, weil einer, bei dem Domains von mir gehostet waren, einfach unter meinen Domains eigene Inhalte eingestellt hatte. Der Richter, ein alter Bock, hatte von dem "neumodischen" Zeug überhaupt keine Ahnung und ich hab das Verfahren verloren. "Ich habe meinen Enkel gestern Abend mal gefragt was ein Provider ist". Auch keine Berufung möglich. Da hätte ich dem alten Sack auch vor die Füsse kotzen können.
                      Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                        Ich sagte es ja bereits: Ich vermisse die Zeiten, wo ich mal, bei jemandem der mein Geld nahm, vorbeigehen konnte und mit der Faust auf den Tisch schlagen konnte.

                        In dem oben geschilderten Fall, im dem der Richter, der nichtswissende alte Sack gegen mich entschieden hatte, sagte ich meinem obsiegenden Provider nach der gerichtlichen Verhandlung: "Wenn morgen unter meinen Domains immer noch Deine Inhalte zu finden sind und Du es wagen solltest die Kosten aus diesem Verfahren (er hatte einen Anwalt) gegen mich durchsetzen zu wollen, reisse ich Dir so den Arsch auf, dass Du es bereuts mich jemals getroffen zu haben.

                        Am nächsten Tag waren sein Inhalte weg, er hat seine Anwaltskosten selbst beglichen, die Gerichtskosten habe ich nie ausgeglichen, das Gericht hat auch nie versucht diese zu vollstrecken. Heute ist alles schon lange verjährt.

                        Später habe ich mich dann gefragt, warum ich überhaupt geklagt hatte, warum ich nicht gleich persönlich bei ihm eingelaufen bin, um ihn mal an die Wand zu klatschen.

                        Ich verabscheue seit jeher körperliche Gewalt, habe aber leider schnell lernen und mich anpassen müssen, gelernt, dass das oft der bessere und auch schnellere Weg ist Konflikte aus der Welt zu schaffen. Es ist leider so, die Mehrheit der Menschen versteht nur eine Sprache: Geld oder Gewalt. Oder beides. Wobei Gewalt meist auch über das Geld obsiegt.

                        Irgendwie ist eine Scheisswelt.
                        Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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