Farbfeldmalerei nennt sich das...

  • ... und soll ne Kunstrichtung sein.


    Ich würde es als infantiles Geklecksel bezeichnen. Solche Bilder gibt es wahrscheinlich Millionen auf der Welt, gemalt von Kindern. Dann gibt es aber welche, für die werden 80 Millionen gezahlt. Wenn ich sowas als Deko bräuchte, würde ich es mir in 10 Minuten selbst malen.


    Warum ich das hier überhaupt schreibe? Ich lese sowas und begreife es nicht. Es gehört für mich zum Irrationalen auf dieser Welt, welches ich nicht nachvollziehen kann.


    Die Zusammenstellung auf dem von mir eingestellten Foto würde ich ja noch als attraktive Deko durchgehen lassen. Nur; dabei handelt es sich um 15 Einzelbilder, von denen für jedes zweistellige Millionenbeträge bezahlt werden. Eines hat jetzt bei einer Auktion 80 Millionen erzielt. Als Einzelbild taugen die "Werke" gerade mal dazu einen Fleck an der Wand zu kaschieren.

    https://external-content.duckduckgo.com/iu/?u=https%3A%2F%2Ftse2.mm.bing.net%2Fth%3Fid%3DOIP.gLN8KgHw29FKIhGlDeCnOgHaFj%26pid%3DApi&f=1



    Mark Rothko: Gemälde »No.7« erzielt bei Auktion 82,5 Millionen US-Dollar
    Das Werk stammt aus der Sammlung des geschiedenen Ehepaars Harry und Linda Macklowe: Mit 82,5 Millionen Dollar erbrachte das Rothko-Gemälde »No.7« den bislang…
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  • Der kaeufer wollte ganz sicher keinen kunstgegenstand haben, sondern entweder geld waschen oder viel geld verschieben um irgendwelche steuertricks abzuziehen...


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  • Is mir schon klar, dass es mittlerweile immer mehr Menschen gibt, die nicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld und denen es egal ist, ob sie mit irgendwelchen Aktionen vielleicht Millionen verlieren. Das irrationale sind für mich die Preissprünge. Was noch vor zwei, drei Jahren z. B. ne Million brachte geht heute für das 20fache, 20fache raus. Und wenn das dann noch für Sachen gezahlt wird, die jedes fünfjährige Kind hinkriegt..


    Luftnummern, zu denen für mich auch die ganzen Coins zählen. Coins werden wegen der extremen Schwankungen nie ein Zahlungsmittel sein können, werden immer Spekulationsobjekte bleiben.


    Warum? Weil sie weltweit gelten sollen und nicht begrenzt auf z. B. einen Wirtschaftsraum, politischen Raum. In der EU z. B. hat jeder die Garantie, dass er in Euro morgen für seine Eier dasselbe zahlt wie heute. Preistreibend wirkt nur die Inflation. Für einen Ami oder Chinesen können können diese Eier in der EU mal teurer, mal billiger werden, je nachdem wie die Kurse zwischen den einzelnen Währungen schwanken.


    Diese Geschichte mit den Coins erinnert an viele Grossbetrügereien bei denen gemachte Gewinne, Renditen mit lediglich neu reinkommenden Geldern bezahlt wurden. Nur bestanden da die Schaltzentralen lediglich aus wenigen Personen und es wurde mit "echten" Geldern hantiert. Bei den Coins kann eine Luftwährung mit einer anderen Luftwährung gekauft, der Kurs nach oben getrieben werden und irgendwann soll sich das dann in Euro oder Dollar umwandeln lassen.


    Auch bei den Coins wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem die grossen Guthaben an Luftwährung in "echte" Währungen umgewandelt werden sollen. Und das wird das grosse Erwachen werden. Es könnte zum Zusammenbruch des gesamten weltweiten Finanzsystems führen.


    Das System der Coins macht es allen Ganoven dieser Welt, die heute Multimillionäre sind leicht, sie können argumtieren, dass sie ganz klein angefangen haben: "Ich habe mir direkt zu Anfang z. B. 1000 Bitcoins zugelegt, haben mich damals einen Apfel und ein Ei gekostet".

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  • Auch bei den Coins wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem die grossen Guthaben an Luftwährung in "echte" Währungen umgewandelt werden sollen. Und das wird das grosse Erwachen werden. Es könnte zum Zusammenbruch des gesamten weltweiten Finanzsystems führen.

    Falsch. Wenn alle gleichzeitig ihre coins abheben steigt die anzahl der verfuegbaren coins im pool und im gegenzug sinkt der kurswert des einzelnen coins. Soll heissen der letzte der sich seine 100 bitcoins auszahlen laesst bekommt vielleicht noch 1 cent dafuer. In den pools der cryptocoins kann nur soviel geld vorhanden sein wie alle besitzer vorher zusammen eingezahlt haben. Es wird dabei kein geld geschaffen, sondern nur umverteilt.

  • Auch bei den Coins wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem die grossen Guthaben an Luftwährung in "echte" Währungen umgewandelt werden sollen.

    Kurschwankungen wird es geben, ansonsten technisch eher sehr schwierig bis fast unmöglich. Es gibt nur eine Handvoll Coins, die sich auf irgendwelchen Plattformen in Fiatwährungen transferieren lassen. Das würde bedeuten, dass erst alles anderen hunderte Spekulationscoins in eben diese "guten" Coins getauscht werden müssten, was einen immensen Kuranstieg dieser zur Folge hätte, wenn es die Netzwerke überhaupt schaffen würden.

    Zitat

    Das System der Coins macht es allen Ganoven dieser Welt, die heute Multimillionäre sind leicht, sie können argumtieren, dass sie ganz klein angefangen haben: "Ich habe mir direkt zu Anfang z. B. 1000 Bitcoins zugelegt, haben mich damals einen Apfel und ein Ei gekostet".

    Will jetzt nicht zweit ausholen, aber die History einer Wallet lässt sich nicht manipulieren und ist in Ewigkeiten nachvollziehbar.
    Zweifelsfrei gibt es Möglichkeiten da Gelder zu waschen, und die Börsen der Wale werden schon heute genau beobachtet. Aber Geld in wirklichen Größenordnungen zu waschen ist schon jetzt schwierig und deutlich erkennbar, inwieweit rechtssicher nachweisbar kann ich nicht sagen.



    Im übrigen ist der Coin (die 4,5 oder 6 "richtigen") nichts anderes als eine Fiatwährung, bloß ohne Staat und Bankensystem. Krampfhaft versuchen ja jetzt alle möglichen Staaten oder Währungsverbunde was gleichwertiges auf die Beine zu stellen. Übrigens sollen die Coins jetzt der Kapitalertragssteuer unterliegen, das bedeutet im Umkehrschluss, dass mittelfristig die Bewegungen in den Netzwerken genaustens beobachtet werden.
    Habe selber leider keine mehr, alles in die Werkstatt gesteckt.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

  • Guppy, Geldwäsche ist ja Strafrecht. Wie in allen anderen rechtlichen Abteilungen gilt: Etwas muss nicht wahr sein, es muss wahr sein können. Im Strafrecht gilt das besonders, weil ein Beschuldigter folgenlos lügen darf.


    Wenn also heute einer gefragt wird, wodurch er so plötzlich reich wurde und er sagt "Coins" wird ihm das Gegenteil schwer zu beweisen sein, denn er muss nicht bei der Aufklärung behilflich sein. Deshalb plädieren auch viele für eine Beweislastumkehr, ein Beschuldigter soll also nachweisen, dass sein Reichtum aus legalen Geschäften resultiert.


    >> Kurschwankungen wird es geben, ansonsten technisch eher sehr schwierig bis fast unmöglich. Es gibt nur eine Handvoll Coins, die sich auf irgendwelchen Plattformen in Fiatwährungen transferieren lassen.


    Es müssen ja nicht alle tun, es genügen einige wenige mit entsprechendem Einsatz.


    Hier ist übrigens vor zwei oder drei Tagen so ein Automat zum Wechseln von Coins vor einer Vielzahl von Zeugen gestohlen worden. Lt. spanischer Polizei der erste im Land. Ich frage mich, was die damit wollen. Irgendwas werden die sich dabei gedacht haben, denn das waren keine dummen Jungs. Die sind mit zwei gestohlenen Vans vorgefahren, haben den Kasten mit einem Stahlseil einfach aus dem Boden gerissen und dann seelenruhig eingeladen. Und das, obwohl sie von zig Zeugen dabei gefilmt wurden.

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