Beiträge von Margin

    Klasse. Hatte ich auch gerade, nur dann doch nicht abgeschickt ^ ^

    Die Ukraine verzehrt 120 kg pro Kopf und Jahr in normalen Zeiten, also keine Lebensmittelknappheit, bei ursprünglich 40 Millionen Einwohnern in Friedenszeiten. Pro 10 kg Ertrag wird durchschnittlich 1 kg Pflanzkartoffeln benötigt ...



    Um die bereits seit längerem existierende, regional extreme Lebensmittelknappheit zumindest mittelfristig zu hemmen, liefern UN und EU bereits seit Ende März Pflanzkartoffeln in die Ukraine. Geplant sind aktuell 900 Tonnen.

    Man kann auch ganz Artikel ganz legal kopieren, wenn man immer nur 1-2-3 Sätze als Zitat einfügt, seinen Senf drunterschreibt und das halt so lange wiederholt, wie es nötig ist. (Wenns nicht grade ausartet, meine ich)

    :thumbup: Das wäre dann das Zitaterecht.

    Hier war es allerdings ein ellenlanger Artikel mit einer Überschrift à la, damit ihr wisst, wovon ich rede.

    Mal etwas zum Schmunzeln: Traktoren scheinen in diesem Krieg eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen. Vor ein paar Wochen haben die Ukrainer westlich von Kiew liegengebliebene, russische Panzer mit Traktoren stibitzt, jetzt revanchieren sich die Russen und klauen ukrainische Traktoren.

    In Melitopol - südliche Ukraine - haben sich russische Soldaten bei einem John Deere Landmaschinenhändler erst einen Traktor und zwei Mähdrescher unter den Nagel gerissen. Kurz darauf wurden dann alle 27 Maschinen abgegriffen. Was sie nicht wussten: Alle Geräte waren sowohl mit einem GPS-Tracker ausgestattet als auch mit einer elektronischen Abschaltautomatik ^ ^

    Das stillschweigende Verschwinden russischer Oligarchen:

    29.01. Shulman


    25. 02. Tjuljakov


    28.02. Watford


    24.03. Melnikow plus Frau und 2 Söhne

    18.04. Avayev plus Frau und 13-jährige Tochter


    19.04. Protosenja plus Frau und 18-jährige Tochter

    Laut ermittelnder Behörden alles Selbstmorde, bzw. erweiterte Selbstmorde.

    Quelle: ZDF

    Was also ist jetzt wahr?


    Wenn du dich nicht mehr in der Lage siehst, das eine vom anderen zu unterscheiden, dann fallen wohl auch deine Kommentare unter diese Einschränkung.

    Dabei ist es eigentlich ganz einfach, man muss nur auf die Quellen achten. Viele NGO sind vor Ort, die UN-Menschenrechtskommission hat Vertreter in der Ukraine, so einige westliche Korrespondenten halten sich in den umkämpften Gebieten auf, es gibt Satellitenbilder und vieles mehr. Das ZDF schreibt beispielsweise vorsorglich immer dazu, ob Meldungen bestätigt sind oder nicht. Die Karte, die ich hier inzwischen 2 x verlinkt habe, ist die Quelle vieler großer deutscher Medien in Sachen Kartenmaterial.

    Also eigentlich ist es recht einfach ...

    Hab jetzt mal einige Berichte quergelesen. Es scheint sich tatsächlich immer um das Stahlwerk zu handeln. Hilferuf gestern - Stahlwerk, Quelle Spiegel.

    Laut Generaloberst Michail Misinzew soll es eine einseitige Feuerpause samt Fluchtkorridor aus dem Stahlwerk für 14 Uhr Moskauer Zeit (13 Uhr MEZ) geben. Quelle Tagesschau. usw.

    Ja, die Evakuierung lief laut anfänglichen Meldungen heute früh weiter. Inzwischen hat Putin sich das aber anders überlegt: "Putin ordered Shoigu to cancel assault on Azovstal and impose siege on it" - Er betrachtet das Thema als erledigt, die Kämpfe dort werden eingestellt und das Gebiet wird vollständig abgeriegelt. Nun wartet man, bis die Menschen dort aus den Löchern kriechen.
    Zum russischen Original

    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich deine Frage richtig verstanden habe.

    *edit* Jetzt hab ich's. Du meinst den Weg von gut 4 Kilometern. Da weiß ich auch keine Erklärung für.


    Guppy, ja, die Bitte nach einer Fluchtmöglichkeit an oder in Drittländer lässt aufhorchen, muss jedoch nicht zwangsläufig mit mangelndem Vertrauen in die Person des Präsidenten zu tun haben. (Ich weiß, hattest du auch nicht geschrieben.) Es kann unzählige andere Gründe haben, vielleicht einfach der Umstand, wenn sich da ein Drittland drum kümmert, könnten Putin die Spielchen etwas schwerer fallen. Und Spielchen werden da ganz offensichtlich gespielt: Alleine gestern in Mariupol, 90 Busse waren in gestaffelten Kolonen geplant, ganze 4 kamen auch durch. Die restlichen wurden von russischen Soldaten festgesetzt.

    Deine Wut auf Selenskyj mal außen vor, gibt es da auch andere Informationen. Die letzten (3?) Tage haben die Russen eine Evakuierung trotz aller Bemühungen verweigert. Zuvor wurde ein ums andere Mal ein Evakuierungskorridor Richtung Rostow, Russland, angeboten. Das Angebot haben die Menschen in Mariupol dankend abgelehnt und sind stattdessen auf eigenes Risiko mit Privatfahrzeugen teilweise unter Beschuss Richtung Westen und Norden gefahren.