Weil zwischen deinen beiden Sachen kein kausaler Zusammenhang besteht. Man regeneriert keine LiIon Zellen durch Kälte! Punkt und aus. Man macht eine Oxidation nicht durch Kälte rückgängig! Kälte ist immer ein Energieentzug. Eine Oxidation kann man maximal mit Energiezufuhr rückgängig machen. Wenn man ein Akkupack in seiner Ursprungsform belassen will, erhält man niemals die volle Kapazität zurück. Man kann einen gepulsten Strom drauf geben. Laden, Mikrokurzschluss drauf geben, der die Oxidationsschicht absprengt, Laden - diesen Vorgang wiederholt man 300-400 Mal bei einem Ladezyklus. So holt man wieder Kapazität zurück. Das funktioniert bei LiIon, LiPo, LiFePo gut, bei Pb Gel Akkus hervorragend. Kälte verlangsamt nur den Ionenfluss in der Elektrolytflüssigkeit. Solange keine Energieabnahme erfolgt grundsätzlich kein Problem. Sollte aber Strom abgenommen werden und dabei die Spannung einbrechen und unter einen kritischen Wert fallen, beschleunigt sich die Oxidation wieder, die eh bei jedem Lade und Entkadevorgang abläuft. Zuviel Wärme mögen die auch nicht.
Da bin ich z.b. sehr gespannt auf die Trockenzellen, wie reagieren auf Kälte, die haben keine Elektrolytflüssigkeit mehr. Toyota wollte die dieses Jahr vorstellen.
Hinzukommt deine Antwort hat null Komma gar nichts mit dem beschriebenen Problem von Cura zu tun.
Er beschreibt sein Problem: Zuerst hielt der Akku ganz kurz, ohne das er was gemacht hat. Nach einer gewissen Liegezeit neu gestartet aufgeladen, Akku hält 2 Tage.
Das beschreibt eher einen hohen Energieverbrauch.
Wäre der Akku defekt, wäre sowas wie Akku zusammengebrochen gekommen, nach Neustart zeigt er wieder 60/40/30% whatever an.
Was aber dennoch absolut irrelevant ist! Da man keine chemischen Energiespeicher in ein Tiefkühlfach legt, um diesen zu regenerieren!
Was geht ist, man läd ihn auf 60-70% und lagert ihn bei 5-15°C ein, damit übersteht er Jahrzehnte, sofern es ein LiIon Akku ist. Ein NiCd z.b. entlädt man komplett auf 0V und lagert ihn ein. Einen NiMh muss man z.b. immer unter Spannung halten, ansonsten geht der kaputt. Genauso wie es sinnvoll ist eine Bleigel Autobatterie mit einem Netzteil auf Lagererhaltungsspannung einzulagern, um möglichst wenig Kapazität zu verlieren.
Und ja, die Tiefkühlgeschichte habe ich auch ausprobiert, mehrfach, sie brachte nachgemessen mit Messmitteln nichts. Das danach bei dir irgendwas wieder lief hatte nichts mit dem verbauten Akku zu tun! Evtl. irgendeine Elektronik, irgendwas, was ich mir aber auch nicht vorstellen kann. Kondensatoren regenerieren sich durch Kälte nicht, kaputte Dioden werden nicht wieder ganz, oder kalte Lötstellen werden auch nicht wieder gelötet. Es ergibt einfach keinen Sinn.
Letztlich ein Wackelkontakt?
Für mich ist hier zu dem Thema auch Schluss, für mich wurde von meiner Seite her alles gesagt. Ich rege mich sonst nur wieder auf.