Yelp-Urteil > Wenn alte Menschen rechtsprechen ...

  • ..., die bis heute nicht im Internetzeitalter angekommen sind.


    Auch YELP beruft sich auf automatisierte Software.

    Aber mal an alle, die sich auf automatisierte Algos berufen: "WENN ALGOS ANFANGEN EXISTENZEN ZU GEFÄHRDEN ODER ZU VERNICHTEN, DANN STIMMT MÖGLICHERWEISE MIT EUREM ALGO ETWAS NICHT!"


    So langsam kann ich die Argumentation vom "automatisierten Algo" nicht mehr hören und ich kann auch nicht mehr verstehen, warum sich Richter mit dieser billigen Argumentation zufrieden geben und nicht mal sagen: "So, dann erklären Sie uns mal diesen Algo, damit wir nachvollziehbar prüfen können, ob Ihr Algo tatsächlich niemanden benachteiligt".


    Dann würden sie nämlich ganz schnell erkennen, dass die Herren der "automatisierten Algos" ihre eigenen Algos nicht verstehen und Auswirkungen und Ergebnisse nicht hinreichend erklären können.


    https://beispiel.rocks/www.faz…tnessstudio-16580799.html

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Ja cura heute auch schon auf dem Ticker gehabt.


    Das Urteil ist durch Meinungsfreiheit und Unternehmerfreiheit begründet, was wohl überwiegen sollte.

    Ok, alle Bewertungen sind durch den Algo nicht eingeflossen. Da hat jeder sein kleines Geheimnis. Ich habe kein Problem mit schlechten Bewertungen, eher auch wie diese gewichtet werden.


    DAS ist unser Problem. Ich würde mich auch gekränkt fühlen wenn mir jmd eine schlechte Bewertung geben würde. Das Problem ist diese Machtlosigkeit darüber. Da würde ich mir auch mehr Transparenz wünschen.


    In anderen Bereichen wo ich unterwegs bin, kenne ich das auch. Gute Bewertungen zB können gekauft werden, da hat zB ein Algo, wer nur dich bewertet und keine Hintergrundgeschichte zB hat, Vorteile. Als wenn NICHT unterschiedlich gewertet wird.


    Also 2 schneidiges Schwert.


    Ich will es eigentlich, aber wenn, dann Fair. Und da muss wirklich auch nochmal nachgebessert werden. Grade auch weil sowas für Suchmaschinen wie Google wichtig ist.


    Da können ganze Existenzen daran kaputt gehen, andererseits auch manipuliert werden.

    wenn etwas möglich erscheint mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    Ich denke, also BING ich!


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  • >> Das Urteil ist durch Meinungsfreiheit und Unternehmerfreiheit begründet, was wohl überwiegen sollte.


    Im Falle eines Bewertungsportals mit Meinungsfreiheit zu argumentieren ist schon sehr "sportlich", denn es ging ja nicht darum, ob auf dem Portal die User ihre Meinung äussern dürfen, sondern darum, wie ein automatischer Algo sortiert. Und vor allem, wie er mit den ganzen Fakes umgeht.

    Gleiches gilt für die Unternehmerfreiheit, die da ihre Grenzen hat, wo andere mit dem was unternommen wird unzumutbar geschädigt werden. Es kann sich ja jeder gern auf "Firmengeheimnisse" berufen, dann muss er aber damit rechnen, dass ein Gericht sagt: "Gut, Firmengeheimnis, aber mit dem was Du tust schadest Du anderen, also hörst Du damit auf".


    Das kann man langsam auch auf G und Konsorten übertragen: Ein automatisierter Algo kann solange genutzt werden, wie er anderen nicht unnötig schadet. Fängt er an unnachvollziehbar zu schaden, muss entweder geändert oder damit aufgehört werden. Die können mit ihrer Marktmacht nicht Kritierien anlegen, die mit der Qualität eines Angebots absolut nichts zu tun haben. Die sagen es zwar nicht, aber letztendlich ist es so, dass sie meinen, dass, wer ihren ihren Ansprüchen an eine Website nicht genügt, wobei die Kriterien ja auch noch geheim, "Geschäftsgeheimnis" sind, aus dem Markt verschwinden kann.


    Wenn Metatags oder Alttexte für Bilder oder Grafiken darüber entscheiden, ob jemand lebt oder stirbt, sein Angebot gefunden wird oder nicht, dann läuft mit der Logig des automatisierten Algos etwas falsch, dann müssense halt menschliche Intelligenz, also Menschen, einsetzen, welche z. B. erkennt, dass ein unsichtbar gemachtes Angebot, von der Qaulität des Angebots her, so gelistet sein muss, dass es gefunden wird.


    Die User suchen ja keine Websites, welche den obskuren G-Kriterien entsprechen und dass sie mit Gs Hilfe immer das beste Angebot finden ist bis heute durch nichts bewiesen, was jedoch nachweisbar ist, ist, dass G schon viele kaputtgemacht hat.


    Auch wenn G (auch die anderen) für jede Suchanfrage unnötig Milliarden von angeblichen Ergebnissen anzeigt, haben alle das Problem, dass selbst auf der ersten Seite der Ergebnisse ab Position drei so gut wie nichts mehr geht. Das ist ein Problem, welches G mal angehen sollte. Und dafür gäbe es eine Lösung: z. B. Rotation. Das würde aber voraussetzen, dass G ernsthaft an einer Lösung interessiert wäre. Und was für G gilt gilt auch für viele andere, u. a. auch für diese Bewertungsportale. Da ist keiner, aus guten Gründen, an einer transparenten Ausgestaltung interessiert.


    Zehn, mehr oder weniger gleichwertige Sites, von denen sieben kein Bein mehr auf den Boden kriegen, weil die ersten drei die grossen Abräumer sind, wobei hinzukommt, dass G bei manchen Ergebnissen auf den ersten drei bis vier ersten Positionen immer Seiten derselben Sites anzeigt, unter ihre Werbung natürlich und da kann auch schonmal nachgefragt werden, ob dies nicht dazu dient die Werbung zu bevorzugen.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Der algo bei yelp arbeit genau wie er soll. Wer die Yelp die extrem hohe monatliche gebuehr zahlt darf entscheiden welche seiner bewerungen er anzeigen will - wer nicht bezahlt bekommt nur die schlechten bewertungen angezeigt und gute bewertungen werden "vom computer" versteckt. Das geschaeftsmodell von yelp ist schutzgelderpressung, wenn man den vielen erfahrungsberichten von kleinen unternehmen im internet glaubt die nach einer absage an yelp ploetzlich ihre 50+ guten bewertungen versteckt bekamen.


    Das argument mit dem algo diehnt nur dazu, die verantwortlichkeit weiterzuschieben damit es vor gericht eben nicht heisst "herr mueller aus der geschaeftsleitung hat entschieden dass geschaefte, die an yelp nichts zahlen nur noch schlechte bewertungen angezeigt bekommen!".

  • Bei Yelp kann man sowas wie "Mitglied" werden? Und wenn ja, wie funktioniert das dann? Wie erfährt jemand, dass er Mitglied werden kann? Ist dazu irgendwas in deren Seiten zu finden.


    Wenn das so stimmt wie Du das behauptest, wäre das, was Yelp wohl behauptet hat ein klarer Prozessbetrug.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Bei Yelp kann man sowas wie "Mitglied" werden? Und wenn ja, wie funktioniert das dann?

    Ja, nennt sich "Claim my business". Der eintrag fuer dein business wird wohl angelegt, sobald irgendwer dein geschaeft bewertet; ode sie holen sich die daten aus irgendwelchen adressbuechern die regelmaessig neue laeden auffuehren.


    biz.yelp.com/support/claiming


    Mit dem kostenpflichtigen account hat man wohl eine gewisse kontrolle welche bewertungen man anzeigen moechte oder nicht, und auf der eigenen yelp seite werden keine konkurierenden geschaefte (mie moeglicherweise besseren bewertungen) mehr angezeigt.


    Wie erfährt jemand, dass er Mitglied werden kann? Ist dazu irgendwas in deren Seiten zu finden.

    Ich habe von anderen inhabern gelesen, dass diese von aktiv irgendwelchen callcentern aus angerufen wurden und gefragt wurden ob sie eine yelp mitgliedschaft (ab $300/monat) abschliessen moechten. Wer abgeleht hat, hatte am naechsten tag ploetzlich keine positiven eintraege bei yelp mehr.


    Wenn das so stimmt wie Du das behauptest, wäre das, was Yelp wohl behauptet hat ein klarer Prozessbetrug.

    Wieso prozessbetrug? Das geschaeftsmodell ist schutzgelderpressung unter dem deckmantel der "online bewertung", und wenn sich wer beschwert heisst es "das war der algo, nicht yelp!" oder "das muessen alles bots gewesen sein die deine guten bewertungen abgegeben haben, deswegen haben wir sie versteckt! Deine schlechten bewertungen sind aber alle echt; kannste glauben!".


    siehe auch https://beispiel.rocks/www.wir…ed-for-alleged-extortion/

  • Warum Prozessbetrug?

    Weil sie das in dem Verfahren in dem es hier geht garantiert nicht erzählt haben. Dann wäre das Urteil mit grosser Sicherheit nicht so ausgefallen.


    Und was die wenigsten wissen: Auch oder gerade in Zivilprozessen sind die Parteien zur Wahrheit verpflichtet. Wer also über etwas hinwegtäuscht betrügt zum Nachteil des Prozessgegners.


    Ich hätte nicht übel Lust gegen die Betreiber von Yelp ne Strafanzeige rauszuhauen.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Ist doch mit den Werbeblockern genau das gleiche, na ja nicht ganz so krass: Wer löhnt wird nicht geblockt.

    Da häng ich mal eine Frage an ....

    ... dieses große Datenschutz gepoppe .... die wo ihre Daten schützen wollen haben einen Blocker? der weiss ganz genau wo man unterwegs ist "Die verkaufen diese Daten eventuell an den MerkelNachrichten Dienst?"

    MORGENist der Tag der in 8 Tagen wieder ist
    GESTERNwar der Tag der vor 8 Tagen schonmal war