Kucoin? Da ist die Kohle ja bei der Deutschen Bank besser aufgehoben _

  • Da werden gerade mal lächerliche 150 Millionen geklaut und es wird versichert, dass den Betroffenen kein Schaden entsteht.


    Glaubt es jemand?


    Es wird versichert, dass durch verschiedene Massnahmen der Umtausch der Coins verhindert werden soll. Aber ist jemand, der denen 150 Millionen klaut nicht fähig die geklauten Coins innerhalb von Sekundenbruchteilen nach dem Raub einzutauschen?


    Und ist nicht anzunehmen, dass nun viele der Betroffenen den Verlust stillschweigend schlucken werden, weil sie bei einer Anzeige erklären müssten wo das Geld herkommt?


    https://www.heise.de/news/Boer…rt-gestohlen-4913726.html

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • ....sagen sie. Warum haben sie dann immer Probleme die Versicherungsgeber beim Namen zu nennen? Dürfte ja kein Problem sein, sone Versicherung dürfte zwar sauteuer sein, illegal jedoch nicht.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Also bei mir kommt jedesmal der Gedanke auf, wenn ich von solchen gigantischen Diebstählen höre, ob da nicht vielleicht die Initiatoren und Betreiber dieser Börsen selbst dahinterstecken. So einen "kleiner Bug" der dann das grosse Abgreifen gestattet könnte ja von Anfang an im System integriert sein.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Da steht Versicherungsfond nicht Versicherung, ist etwas ganz anderes.Entweder steht bei Heise Mist oder die haben irgendwo Sicherheiten in Größenordnung hinterlegen müssen. Wer da nun genau dahinter steckt?

    ob da nicht vielleicht die Initiatoren und Betreiber dieser Börsen selbst dahinterstecken. So einen "kleiner Bug" der dann das grosse Abgreifen gestattet könnte ja von Anfang an im System integriert sein.

    War auch mein erster Gedanke, aber dann hätten Sie noch eine Weile gewartet, denn

    "Unter anderen sei seitens Tether etwa eine Adresse mit 22 Millionen USDT-Tokens eingefroren worden."

    Das sind 22 Millionen Dollar und noch einiges anderes.



    Aber ist jemand, der denen 150 Millionen klaut nicht fähig die geklauten Coins innerhalb von Sekundenbruchteilen nach dem Raub einzutauschen?

    Bei den meisten Coins technisch nicht möglich - da zwischen Einleiten der Transaktion und Verfügbarkeit je nach Coin eine gewisse Zeitspanne vergeht, kann Stunden oder uU sogar mal einen Tag dauern.
    Aber die werden schon genug abgesahnt haben, dass es bis zur Rente reicht wenn sie sich nicht erwischen lassen.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

  • Is ja im Grunde genommen egal wer der Sicherungsgeber ist.


    Man hört in solchen Fällen immer nur ist "versichert" und das war es. Nachfragen nicht möglich.


    Mit der Geltendmachung eines Schadens bei einem Sicherungsgeber ist ein Geschädigter damit ja wieder in der kontrolierbaren Realwelt angekommen und das wollen sich garantiert einige nicht leisten, können es sich nicht leisten.


    Es wird auch nichts darüber gesagt wieviel Zeit zwischen Aktion und Entdecktwerden vergangen ist.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Es wird versichert, dass durch verschiedene Massnahmen der Umtausch der Coins verhindert werden soll. Aber ist jemand, der denen 150 Millionen klaut nicht fähig die geklauten Coins innerhalb von Sekundenbruchteilen nach dem Raub einzutauschen?


    Und ist nicht anzunehmen, dass nun viele der Betroffenen den Verlust stillschweigend schlucken werden, weil sie bei einer Anzeige erklären müssten wo das Geld herkommt?

    Koennen sie das ueberhaupt innerhalb von sekunden umtauschen? Das ist ja prinzipiell ein handel zudem 2 gehoeren, und solange die coins nur "zum verkauf" stehen hat der verklaeufer ja noch kein geld.

    Dazu muesste es doch erstmal genug kunden geben, die die waehrung auch wirklich komplett aufkaufen wollen.

    Ausserdem wuerde doch die waehrung schlagartig jede menge wert verlieren, wenn ploetzlich coins im wert von 150 Millionen den markt fluten, oder nicht?

  • Weisste, die Ganoven vom alten Schlag, wenn die numeriertes Bargeld klauten, hatten die beim Raubzug immer schon einen Käufer. Da wurde dann z. B. ne Million für 500 000 direkt weiterverkauft. Der Käufer hat das Zeug dann erst mal liegen und dann nach und nach dem Geldkreislauf wieder zuführen lassen.


    Warum sollte sowas bei Coins nicht auch funktionieren?

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Warum sollte sowas bei Coins nicht auch funktionieren?

    Weil der kurs schlagartrig nach unten geht, wenn man ploetzlich den markt mit 150 Millionen coins flutet, und nach so einem hack vermutlich viele ihre coins wegen kursrueckgang und vertrauensverlust abstossen wollen, was den kurz weiter drueckt. Wenn sie die coins kurz nach dem hack verkaufen, dann machen sie keinesfalls 150 millionen gewinn damit, sondern vielleicht einen bruchteil davon.


    Prinzipiell haben diese coins keinen wert, und koennen auch kein geld erschaffen - woher auch? Den "wert" bekommen sie nur, weil zocker bereit sind auf boesen einen betrag x an echtem geld fuer eine bestimmte anzahl coins auszugeben.

    Das heisst der wert des coins bestimmt sich aus dem gesamtbetrag aus echtgeld der boerse und der anzahl der noch verfuegbaren coins im pool.


    Wenn du z.b. 1.000.000 cura-coins an einer boerse ausgibst, dann sind die erstmal 0 euro wert. Wert bekommen sie erst wenn sie jemand kauft, weil er meinst das sie im wert steigen, womit die anzahl coins im pool sinkt und der wert jedes einzelnen coins anteilig zu deinem eingezahlten betrag steigt.


    Also so zumindest mein verstaendniss.

  • Ich rede ja davon, dass der Markt eben nicht geflutet wird, sondern, dass jemand die Coins zu einen wesentlich günstigeren Kurs als dem aktuellen kauft, dann abwartet und, wenn sich alles wieder beruhigt hat, das Diebesgut scheibschenweise wieder in den Markt bringt.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Koennen sie das ueberhaupt innerhalb von sekunden umtauschen? Das ist ja prinzipiell ein handel zudem 2 gehoeren, und solange die coins nur "zum verkauf" stehen hat der verklaeufer ja noch kein geld.

    Dazu muesste es doch erstmal genug kunden geben, die die waehrung auch wirklich komplett aufkaufen wollen.

    Ausserdem wuerde doch die waehrung schlagartig jede menge wert verlieren, wenn ploetzlich coins im wert von 150 Millionen den markt fluten, oder nicht?

    Die Coins werden ja nicht gleich verkauft, die müssen erst "gewaschen" werden, will ich jetzt hier nicht weiter ausführen - im Prinzip so als wenn registrierte Banknoten aus einem Raub erst in Dollar, die dann in Franken und die dann wieder in Euro getauscht werden um den Ursprung zu verschleiern. Wenn das erst mal geschafft ist, ist der Rest von jedem Durchschnittsbürger zu bewältigen, nach dem er eine Stunde im Netz recherchiert hat.
    Die 150 Millionen sind auf 3 oder 4 Coins verteilt gar nichts.
    Alleine auf dieser Börse wurden Stand jetzt innerhalb 24 h BTC in Höhe von rund 70Millionen $ umgesetzt, dann gibt es noch zig andere Coins und diese Börse ist eine kleine, Biance z.B hat bestimmt das 10fache.
    Will sagen, dieser Raub hat auf die Kurse und den Markt nach einem Schluckauf ungefähr so viel Einfluss wie ein Bankraub auf den Eurokurs.
    Ach so, zur Erklärung noch mal, ich verlinke immer den Tausch in Tether (USDT) - der ist immer 1:1 in Dollar.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

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