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    Das find ich ja mal richtig gut ...

    https://www.jetzt.de/ernaehrung/tsch...mittel-spenden
    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

    #2
    Die sollten mal mit den nicht "abgelaufenen" anfangen. Sehe es hier jeden Tag. Da ist nen Kilo Trauben im Schälchen. Unten ein paar zermatscht oder schimmelig. -> Ab in den Müll. Tomaten, abgepackte, genauso oder Mandarinen oder Orangen oder Äpfel, also alles was irgendwie zu mehreren Teilen verpackt ist. Ist ein Teil nicht mehr schön, ab in den Müll. Hm, ich würde auch nen 6er Pack Tomaten kaufen, wo eine faul ist, brauche ja eh nur 4. Aber bevor was günstiger rausgegeben wird, landet es im Müll. Versicherung zahlt besser.

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      #3
      Versicherung? Also nun guck ich blöd. Normal wird sowas abgeschrieben. Der eigentliche Haken an der Kiste ist ein ganz anderer: Wird die Ware verschenkt, muss dafür Mehrwertsteuer entrichtet werden. Wird sie einfach weggeworfen, dann nicht.

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        #4
        Hm, dann bin ich falsch informiert. Meine Kenntnis war, dass es dafür Versicherungen gibt.

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          #5
          Ich sag mal ganz vorsichtig, das wäre mir neu. Zu meiner Zeit gab es dafür keine Versicherung. Aber kann ja sein, die Welt dreht sich ja weiter.

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            #6
            Nee, wenn ich mal schnell google, dann lese ich da auch nur was von Abschreiben oder Betriebsausgaben geltend machen. Ich liege also falsch und das schon seit Jahren :(

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              #7
              >> Wird die Ware verschenkt, muss dafür Mehrwertsteuer entrichtet werden.

              Echt?

              Ja, gut, bei der deutschen Steuergesetzgebung würde mich das nicht wirklich verwundern. Aber wie funktioniert das dann, kriegen die, wenn sie wegwerfen die auf den EK gezahlte Umsatzsteuer zurück?
              Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                #8
                Ja, die kriegen sie zurück.

                Ist in DK genauso wie bei uns und da geht inzwischen ein Markt knapp hinter der Grenze her und wirft die Sachen weg - in einen Container hinter einer nicht abgeschlossenen Pforte, ordentlich verpackt und sortiert - d. h. selbst altes Brot kommt einzeln in eine Tüte und erst dann in den Container. Genau aus dem Grund. Wie sich das mit der Steuer in anderen EU-Ländern verhält, weiß ich nicht.

                Mal ein Beispiel: https://www.shz.de/lokales/flensburg...d18413866.html

                Verschenken wird steuerlich gehandhabt wie eine Privatentnahme. Es ist ja auch im Prinzip nichts anderes. Und da ist jetzt das Problem, mit dem sich auch deutsche Richter in solchen Fällen schwer tun dürften: Du müsstest die Händler zwingen dafür auch noch zu zahlen. Ähnliches wird gerade bei Amazon durchexerziert, die ganze Berge an retournierter Ware vernichten. Details kriege ich allerdings nicht mehr zusammen.

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                  #9
                  Jo, klar, 60% der Literatur auf der Welt zum Steuerrecht kommt aus Deutschland. Da darf einem nichts mehr verwundern.

                  Gut, wenn man dann so "wegwirft", dass andere davon was haben, sollte es ja in Ordnung sein. Aber in Deutschland werden ja Strafanzeigen erstattet: "Die haben meinen Müll gestohlen". Typisch deutsch, würde ich mal sagen, in anderen Ländern hab ich noch nie davon gelesen, dass jemand wegen "Mülldiebstahls" Anzeige erstattet hätte.
                  Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                    #10
                    "Die haben meinen Müll gestohlen"
                    Also nur fürs Protokoll auch nicht unbedingt Allgemeingültig, nervt dennoch die, die etwas sauber wegwerfen, damit es jemand Anderes abholen kann. Es gibt da immernoch richtige Dreckspatzen, die den jeweiligen Platz regelrecht verwüsten.

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                      #11
                      Is absolut richtig Lunte, dass sollte aber kein Grund sein verzehrfähige Lebensmittel einfach den Müllbergen zu überlassen. Is jedenfalls meine Meinung dazu. Mittlerweile sollte es sich ja herumgesprochen haben, dass Verfallsdaten keinerlei Aussagekraft haben.

                      Was ich z. B. hier gut finde (ab und zu gibt es aus Spanien auch mal was Positives zu berichten) sind Aktionen in Supermärkten und auch Lidl und Aldi machen da mit. Es sind aber leider nur punktuelle Aktionen.

                      Da steht am Eingang jemand von ner Hilfsorganisation und verteilt bunte Tüten, auf Schildern wird darauf hingewiesen, wem die Aktion zugute kommt. Einkaufende können in diese Tüten Lebensmittel, die sie für diese Hilfsorganisation mitkaufen, einpacken. Die Supermärkte reduzieren dann alles was kurz von dem Verfalldatum steht radikal. Das gilt auch für Bünde, in denen dann mal ne Tomate nicht mehr ganz so frisch aussieht. Klar, normale Kunden können das Verbilligte natürlich auch kaufen.

                      Und es wird auch wahrgenommen, vor allem von den ganzen Immigranten hier, die von der Hand in den Mund leben müssen.

                      Ich hab das mal fotografiert, wie vor allem die Schwarzafrikaner hier leben. Die bauen sich aus Paletten und Plastikplanen an den Rändern der Städte Unterkünfte, damit sie wenigsten was über dem Kopf haben. ALLES fehlt, kein Strom, kein Wasser, keine sanitäre Anlagen. Im Winter machen die sich manchmal in ihren "Hütten" Lagerfeuer, was regelmässig dazu führt, dass grosse Teile dieser "Elendsstädte" abbrennen und es auch Tote gibt.
                      Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                        #12
                        Ich hab nun mal meine Lücken ein wenig gestopft und hab jetzt ein paar weitere lose Fakten zum Thema. Mehrwertsteuer & Co. sind EU-seitig geregelt, von daher ist es wohl überhaupt nicht möglich, ohne zum Nachteil des Spenders / Händlers zu entscheiden, ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden ohne gegen das EU-Recht zu verstoßen. Beides zusammen ist anscheinend nicht miteinander vereinbar.

                        Nachdem es dann irgendwann soweit war, dass ein gutgläubiger Bäcker, der fleißig die Tafeln unterstützt hatte, round about 5.000,- € Steuern nachzahlen musste, wurde seitens des deutschen Oberfinanzdingens ... keine Ahnung ... gehandelt. Es existiert eine "Stille Post", also keine offizielle Dienstanweisung, dass die Finanzämter bei nachweislichen Lebensmittelspenden an spendenberechtigte Vereine und Verbände wegschauen sollen. Eine etwas schräge Lösung, um die EU nicht offiziell vor den Kopf zu stoßen. Ah ja, der arme Bäcker musste trotzdem noch zahlen.

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                          #13
                          Aber Spenden sind doch auch steuerlich absetzbar!?

                          Wenn diese CumCum- und CumEx-Ganoven es schaffen den Staat um Milliarden zu bescheissen, sollte sich doch in dieser Ecke eine Lösung finden lassen, z. B. ein gemeinnütziger Verein, dem sich halt alle anschliessen.
                          Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

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                            #14
                            Mal dumm angedacht, anonym spenden?
                            Frei nach Dieter Nuhr
                            Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.



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                              #15
                              Auch 'ne Idee. Muss jedoch wohl auf die Entsorgungskosten achten, die dementsprechenden Einsparungen sind angeblich durchaus nennenswert oder anders formuliert: auffällig.

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