Mal eine Frage an die Experten: Verkauf von Produkten

  • Hi,


    mal eine Frage an Euch.. wie würdet ihr das machen


    Verkauf soll über Ebay/Amazon/eigener Shop erfolgen.


    Vorab: In Amazon verkauft dieses Produkt keiner. :)


    Beispiel.
    Händler Verkaufsliste ohne Rabatt.
    Produkt steht in der Liste mit 100€ zzgl. Steuer.


    Normal müsste man auf die 100€ die MwSt. draufrechnen um so den normalen Verkaufspreis zu erhalten, also 119€


    Jetzt gibt es aber Firmen die Verkaufen das Produkt für 98€ iklv Steuer.
    Andere bieten es für 119€ an wie der Hersteller es eigentlich möchte.
    Die verkaufen das Produkt über Ebay... nach Abzug der Steuern und der EbayGebühr dürften diesem Händler nur noch etwa 11€ bleiben an Reingewinn. Okay.. muss er wissen...


    Wie würdet Ihr vorgehen?
    Die Preise genauso ausschreiben wie die Konkurrenz ?


    Was ich mir jetzt überlegt habe
    z.B habe ich ja vor mehrere Shops online zu stellen.
    Würde es Sinn machen z.B ein Shop mit den günstigen Preisen und der andere Shop mit dem regulären Preis ?
    Allerdings erkennt man ja im Impressum den Inhaber der Firma.


    Habt Ihr damit Erfahrungen und könnte das so funktionieren? Eine gesunde Mischung beim Verkauf zwischen teuer und billig Shop?

  • Oder sie kaufen billiger ein. Die Infos sind hier ein wenig zu mager. Ich hatte auch schon genug mitbewerber, die scheinbar 1-2 Eur pro Stück Verlust machten, das aber über die Versandkosten wieder reinholten.

  • eben. er muss jedenfalls so verkaufen dass er gewinn macht, is ja klar.
    mit den preis kann man spielen und verschiedene sachen ausprobieren. auch in unterschiedlichen shops, allerdings sind die dann sehr schwer zu vergleichen. aber wegen dem Impressum würde ich mir nicht so sorgen machen.

  • Ja, über die Versandkosten ist es verboten, wenn man es übertreibt, aber wenn ich da so an meine Dinge damals denke... Da waren es 2,50 und darin waren auch 40 Cent Gewinn. Kann mir ja keiner vorschreiben in welchen Stückzahlen ich mein Verpackungsmaterial kaufe. Aber das meiste geht über den Einkauf, da liegen Welten, wenn man denn finanzielle Mittel hat.


    Damals noch so in etwa.... DVD-Laufwerke. Händler VK 25,- Eur... Bei 500 Stück Abnahme waren es nur noch 12,- Eur. Ladenpreis in der Stadt um die 50,- Eur, bei Ebay ca. 35,-


    80mm Gehäuselüfter... Ebay-Preis im Schnitt 1,50 Eur, Mediamarkt 8,- Eur. Händler 1,25... Bei einem 1/4 Container aber nur noch 0,45 Eur... Also, das geht alles über die Masse.


    Chieftec-Gehäuse: Laden um die 120,- Eur ohne Netzteil. Ebay mit Netzteil um die 80,- Eur. Mein Preis damals 72,- Eur... EK war unter 30,- Eur. Da musste man aber auch zwei Europaletten abnehmen ;)

  • Zitat von Alex300;11736


    Wie würdet Ihr vorgehen?
    Die Preise genauso ausschreiben wie die Konkurrenz ?


    Ich würde erstmal den Hersteller/Großhändler fragen, ob ich den UVP unterbieten darf.
    Falls ja: Schriftlich geben lassen. Falls nein, würde ich ihn mal ganz beiläufig auf die anderen Verkäufer aufmerksam machen.

    Zitat von Alex300;11736


    Was ich mir jetzt überlegt habe
    z.B habe ich ja vor mehrere Shops online zu stellen.
    Würde es Sinn machen z.B ein Shop mit den günstigen Preisen und der andere Shop mit dem regulären Preis ?
    Allerdings erkennt man ja im Impressum den Inhaber der Firma.


    Ich mache das auch so: Shops, die billig aussehen und günstig sind und andere shops, die besser aussehen und wo dasselbe wesentlich mehr kostet. Das Impressum ist dasselbe.
    Es gibt dann oft Kunden, die erst im teuren Shop bestellen und dann ganz fix mailen, das derselbe Artikel in meinem anderen shop doch billiger wäre und die das zu dem günstigeren Preis möchten. Das kriegen sie natürlich und sie fühlen sich als ausgekochte Sparfüchse.

    Zitat von Alex300;11736


    Habt Ihr damit Erfahrungen und könnte das so funktionieren? Eine gesunde Mischung beim Verkauf zwischen teuer und billig Shop?


    Ob ich jetzt bei einem Artikel 500% oder 600% verdiene, ist mir eigentlich egal...
    Aber Du mußt halt vorher ausrechnen, was Dich das kostet, welche Handelsspanne und welche Gewinne Du brauchst, um zu überleben.
    Das kannst Du nur selbst ausrechnen.

    Wer zuerst "Datenschutz" sagt, hat verloren.

  • Also ich weiß aus sicherer Quelle, dass die Händler weniger Konditionen bekommen wie ich.
    Aktuell bin ich aber meine Konditionen neu am Verhandeln, bei mir geht es auch über die Stückzahlen.


    Mit dem Versand wollte ich ein wenig spielen.. im teuren Shop dann inkl.. Versand und im Billigshop plus Versand.
    Über die Logistik kann ich dann wieder ein wenig gut machen .. wir reden hier aber von 0,30 oder 0,60€ ist ja noch im Rahmen denk ich.
    Weil Alex meinte, es ist verboten über den Versand Gewinn zu machen. Ich glaub von 10 Händler machen 9 Händler noch ein wenig Gewinn am Versand. Ich nehme die normalen Tarife von der Post und damit kommt jeder klar, denk ich.


    Ich werde dann mehrere Shops aufsetzen... Datenbestände hab ich ja dann alle. Nur Preis umschreiben und die Beschreibung.


    Ein Joker hab ich noch in der Tasche :) den behalt ich jetzt aber mal für mich...


    Andere Frage...
    Was würdet ihr tun..
    Ich bin kein Freund von Abmahnungen.. und ich sichere mich selbst gut genug dagegen ab und bin froh, wenn ich keine bekomme...
    Aber genau die Pappenheimer, die den Preis futsch machen, verstoßen direkt 2-3-mal gegen das Recht. Und ich habe den Shop nur oberflächlich überflogen.
    Der eine hat nur den Preis da stehen - 144€ - keine MwSt. angegeben. Keine Angaben zum Versand ... fehlender Link zum Versand usw.. ich könnte jetzt noch mehr aufzählen.. es ist ein deutscher Shop also muss auch er sich an die Gesetze halten. Der andere Shop hat z. B. kein Impressum auf seiner Webseite usw...


    Würder ihr solche Shops abmahnen lassen ?

  • nein, es ist verboten, soweit ich weiss beim produkt keinen gewinn zu machen. kaufe ich für 100€ ein, verkaufe es für 99 und DANN mach ich über den Versand gewinn, das ist denke ich verboten. nicht wegen dem versand, sondern weil du einfach kein gewinn machst. zB meine gutscheine. das ist erlaubt, weil ich noch 1 mrd jeden monat gewinn mache. nein spass beiseite. es ist aufwand der dann halt nicht bezahlt wird ( anlegen von usern, support ), aber über das monatliche muss ich nat kostendeckend sein. ob ich nun mehr arbeite für das geld spielt keine rolle.


    denn kunden zu bekommen ist schwer, kunden zu verlieren ganz easy. also man mus schon was machen..


    jetzt mal als anregung.. willste wirklich was über shops verkaufen, drop shipping? ich weiss net ob da am anfang gut ist, weil sau schwer.
    da braucht man schon einen quantenphysik nobelpreis dafür denn man kann soviel falsch machen. ich würde wie du ds bereits ja schon machst nischen erschliessen und adsense druff. verdienste damit ein paar hundert euros im monat, dann würde ich mich an shop ranmachen. hast einmal e grundlage und 2. sehr viel erfahrung gesammmelt

    wenn etwas möglich erscheint mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans unmögliche und ansonsten das undenkbare.

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  • Zitat

    nein, es ist verboten, soweit ich weiss beim produkt keinen gewinn zu machen.


    Hast Du dazu eine Quelle?


    Ich kann mir das so direkt auf ein Produkt nicht vorstellen. Wenn man als Gewerbe absichtlich keinen Gewinn macht, dann ja, aber bei einer Ware? Wenn das nicht immer und stetig ist, bzw. nicht zu extrem unter EK ist (keine 20% oder so), dann sehe ich da auch kein Problem mit dem "unlauteren Wettbewerb". Ich habe hier im Schrank noch etwa 30 Kaltlichtkathoden liegen, die müsste ich auch unter EK verkaufen, weil die im Preis gefallen sind. Das kann doch nicht verboten sein?? Ich weiß von einem großen Supermarkt, dass der auch spezielle Waren unter EK verkauft (1% unter EK), als Lockmittel für Kunden.


    Alex300
    Wenn Du am verhandeln bist, dann schau auch mal, wo es die Waren sonst noch so gibt. Hersteller oder vereinzelte Großhändler sind nicht immer die günstigsten.

  • Zitat

    Ich kann mir das so direkt auf ein Produkt nicht vorstellen. Wenn man als Gewerbe absichtlich keinen Gewinn macht, dann ja, aber bei einer Ware?


    seh ich auch so, siehe auch das kindle bei Amazon. Selbst beim Gewerbe kann man durchaus ein Negativergebnis stehen solange keine Zahlungsunfähigkeit entsteht, ist doch bei allen Abschreibefirmen so.
    Bei Kleinunternehmen kann es sein, dass nach drei Jahren und einer Buchprüfung das Gewerbe als Hobby eingestuft wird.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

  • Also ich kaufe direkt beim Hersteller in Deutschland, dort werden auch die Produkte gefertigt.
    Es gibt aber auch ein Unternehmen in England, die produzieren das selbe Produkt.


    Vor 2-3 Monaten bin ich direkt dort in der Firma gewesen und hatte mich mit dem Chef unterhalten.
    Er meinte das viele Händler die Artikel direkt aus England beziehen, allerdings ohne Gutachten, die gibts dort nicht. Die Gutachten (TÜV Berichte) werden von den deutschen einfach kopiert. Was so nicht erlaubt ist.


    Ich kann die Produkte zwar auch aus England beziehen, nur müsste ich dann immer auf Vorrat kaufen und von dem Typ gibt es über 800 verschiedene..

  • Also grundsätzlich kannst Du Deine Artikel zu dem Preis verkaufen, der Dir genehm ist. Auch wenn Du unter dem EKP verkaufst und Verluste machst. Ist ja Deine Sache, wenn Du Pleite gehst, nech?
    Bei preisgebundenen Artikeln, wie z.B. Büchern, geht das natürlich nicht.
    Viele Anbieter machen solche Lockangebote, einfach um Kunden in die Hütte zu locken und um Ihren Billigheimer-Ruf zu festigen.


    Solange Dein Unternehmen insgesamt gesehen Gewinne erwirtschaftet, kannst Du Dein Zeugs auch verschenken und noch nen Gutschein oben drauflegen.


    Bzgl. "Man darf am Versand nicht verdienen". Quark.
    Das mag Dir vielleicht ebay oder Amazon so vorschreiben, aber im eigenen Shop und bei Selbstversand kannste draufkloppen wie Du lustig bist.
    Ich berechne auch 5.93 unter 2kg nach DE. Nach At sogar über 10 Öcken. Das Versandmaterial + Handling kosten mich da keine 60ct. Dann noch das Porto á 1.73 EUR.

    Wer zuerst "Datenschutz" sagt, hat verloren.