PayPal Beschwerde-Ticket

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    Bin ja mal gespannt, was bei rauskommt. catcat Du hast da ja mehr Erfahrungen damit. Das hier bei mir ist der Erste.

  • das funktioniert so..

    also du hast erstmal gemeldet. Das ist in Ordnung. Du musstest sicherlich anklicken, das du das mit dem "Händler" versucht hattest vorher zu lösen. Da reicht sicherlich auch mal das erfolglose anrufen.


    Jetzt gehts ins Konfliktmanagement. Der Händler bekommt nun eine Mail von Paypal. Er kann sich nun dazu äussern, ich denke mal in deinem Fall wird er einfach das Paypal Geld zurückbuchen. Weigert er sich, was ich aber nicht denke, entscheidet Paypal, eventuell noch mit Rückfrage ( Ware nicht erhalten reicht da aus! ).

    wenn etwas möglich erscheint mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    Ich denke, also BING ich!


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  • Ah, danke. Nee, da gab es keine Option vorher nur direkt "Beschwerde einreichen". Sehe aber gerade, Geld ist wieder da. Nun geht es wieder los, dieses hin und her buchen. Die Pizza war ja privat bezahlt, PayPal eigentlich geschäftlich.

  • Da habe ich auch schon Ärger durch. Lieferzeit 4 Wochen überzogen. Händler stellt sich tot, reagiert auf keine mail, Sitz in der Türkei.
    Paypalfall aufgemacht. "Wir warten auf die Reaktion des Händlers". Dann nach etlichen Wochen"Sie haben die Ware erhalten" und Webseite vom Händler zwischenzeitlich offline.
    Wenn der Fall geschlossen ist, kannst du online gar nichts mehr machen. Ewige Warteschleifen am Telefon, dann Fall geschildert und "Laut unseren AGB, blablabla".

    Und mit Izettle habe ich diese Ganoven jetzt auch noch am Hals, bisher hat es problemlos funktioniert, jetzt kommen schon regelmäßig updates und "erweiterte Angebote" die mit Sicherheit bald Pflicht werden.
    Dieses ganze Amigesockse müsste so stark besteuert werden, dass die gar kein Interesse am Europäischen Markt haben.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

  • Danke Guppy. Das war hier in der Tat wesentlich einfacher. Ich hatte das nur noch nie gemacht und CatCat schreibt ja immer bei FB darüber, daher die Frage hier. Aber Alex lag auch richtig.


    Wobei ich mich hier nun aber frage, ob da überhaupt was geprüft wird. Meinen "Fall" öffnete ich um 23:26 Uhr. Mail als Bestätigung ist da ("Wir haben Ihren PayPal-Fall erhalten"). Keine 30 Sekunden später kam eine weitere Mail mit "Rückzahlung ist eingeleitet" und Inhalt:


    "Fall wurde zu Ihren Gunsten entschieden. Als geschätzter Kunde möchten wir sicherstellen, dass Ihre Erfahrung mit PayPal positiv ist. Wir haben den Fall, den Sie am 9. April 2021 eröffnet haben, geprüft und eine Entscheidung zu Ihren Gunsten getroffen."


    Pizza habe ich dennoch keine :(

  • Payball ist ja nicht das, was man unter einem Treuhänder versteht oder verstehen müsste. Sowas ist automatisiert gar nicht möglich. Eigentlich ist es ne Mogelpackung, welche simpel primär darauf ausgerichtet ist die Käufer zufrieden zu stellen.


    Payball interessiert sich nicht dafür, ob die Behauptung eines Käufers wahr und somit rechtlich haltbar ist, wie man an der schnellen Abwicklung bei Dir Syno unschwer erkennen kann. Aber sie haben sich so unentbehrlich gemacht, dass Verkäufern gar nichts bleibt, als sich die auf für sie nur ungünstigen Konditionen einzulassen.


    Die machen es sich automatisiert so einfach wie möglich, wie man an dem von Guppy Geschilderten sieht.


    Dass dort irgendwer irgendwas prüft ist natürlich völliger Humbug und soll nach aussen eine gewisse Seriösität vermitteln, die tatsächlich nicht vorhanden ist. Sich "Treuhänder" zu nennen ist derselbe Unsinn wie eBay als Versteigerungsplattform zu bezeichnen.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Cura, den Eindruck habe ich auch, aber ich nutzte PayPal halt zu wenig bzw. nicht zu wenig, ich habe nur noch nie was reklamiert. Ich bin da auch kein Verkäufer, war ich noch nie, sondern nur Käufer. Aber ja, das ging mir für eine Prüfung auch zu schnell. Da können die die Nachricht eigentlich noch nicht mal gelesen haben.


    Mir scheint das aber durchaus auch so, das es da Filter geben könnte. So nach dem Motto, ich hatte noch nie, also winken die mich erst mal einfach automatisiert durch. So wie das auch teils bei Bestell-Seiten oder Katalogen ist. Zu oft was zurückgeschickt? Kauf nur noch per Nachnahme. Nix zurückgeschickt, kauf auf 30 Tage Rechnung.

  • Hmm, kann ja mal aus dem Nähkästchen plaudern. Damals hatte ich auch einen Buisiness Account. Da galten aber auch noch andere Regeln, bzw es war extrem undurchsichtig.


    Hatte da einen Kunden, ( EX Kunden! ) der hatte immer per Paypal bezahlt. und auch höhere Beträge. Dann hat er die nach ein paar xx Minuten zurückgebucht. Da gab es das Konfliktmanagement noch gar nicht. Bis ich das gemerkt hatte, waren ca 1k Schaden entstanden.


    Also wie das jetzt ist, ist das schon nachvollziehbar und auch für beide Seiten gut. Ich habe keinen Business Account mehr, biete es auch nicht mehr an per Paypal zu bezahlen.


    Selber bezahle ich oft im Internet mit Paypal. Es ist ja auch sicher für den Kunden, meine ich zumindestens. Dahinter habe ich aber IMMER meine Kreditkarte geschaltet. Erstmal gibt es Punkte, und zweitens kann ich da auch zurückbuchen. Dann können die sich von Paypal ärgern, bzw das unter sich ausmachen.


    Sonst als Kunde bisher gute Erfahrungen gemacht mit Paypal. Auch für Freunde konnte ich Konflikte lösen.


    Nennen wir mal P. - nen Freund von mir. Der hatte per Paypal einen Fernseher, auf jeden Fall was elektronisches bestellen wollen. Hat nen suuuuuuuper Angebot erhalten! zur hälfte des Preises was normal üblich ist.


    Naja hätte das kleingedruckte lesen sollen. War nur die Bedienungsanleitung was er "gekauft" hatte. Hab mich darum gekümmert, ging ohne Probleme. War so eine Betrugsmasche.


    Also als Kunde ist man da sicherlich auch heute noch geschützt, aber wie sagt man ... 2 Pferde sind besser als 1.

    wenn etwas möglich erscheint mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans unmögliche und ansonsten das undenkbare.

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  • >> Also als Kunde ist man da sicherlich auch heute noch geschützt,


    Klar, die wollen, um zu verdienen, natürlich die Masse und das sind die Käufer. Das ändert aber nichts daran, dass Payball im Grunde ne Mogelpackung ist. Wenn die Käufer nur Payball wollen bleibt den Anbietern nicht mehr viel als zu akzeptieren. Hätten die von Anfang an faire Marktregeln festgelegt, gäbe es sie heute nicht mehr. Im Grunde ist das ein Beispiel dafür, dass die Macht im Markt beim Käufer liegt. Allerdings ein negatives, weil durch Manipulation und Mimikri zustande gekommen.


    Und wie man am Beispiel von Syno sieht wird einfach auch automatisiert willkürlich gehandelt.


    Und wie man am Beispiel von Guppy sieht, wird umgekehrt genauso willkürlich gehandelt, was ganz einfach den Grund hat, dass, wenn man nur käuferfreundlich handeln würde dem Betrug und Missbrauch durch Käufer Tür und Tor geöffnet wären. Also blieb gar nichts anderes als ein paar Pseudosicherheiten einzubauen.


    Am Beispiel von Guppy ist die Vorgehensweise gut erkennbar. Da behauptet der Verkäufer, dass geliefert wurde und das ist dann der Punkt an dem Payball aussteigt und sagt "Interessiert uns nicht mehr, macht das unter Euch aus".


    Payball ist nichts anderes als ein Zahlungsdienstleister, will aber keiner sein, zumal mittlerweile die Grenze für Zahlungsdienstleister, ja oder nein, die 50 Euro Grenze greift. Wer Beträge über 50 Euro erhebt gilt von Gesetz her als Zahlungsdienstleister und braucht eine entsprechende Genehmigung und ist entsprechenden Kontrollen unterworfen.


    Und das wurde jetzt noch vor Kurzem vom Bundesgerichtshof damit belohnt, dass Payball Extraggebühren veranschlagen darf, die andere nicht erheben dürfen.


    Geregelt ist diese 50 Eurogrenze im ZAG, im Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz und dort im § 2:


    § 2

    Ausnahmen; Verordnungsermächtigung


    (1) Als Zahlungsdienste gelten nicht

    11.Zahlungsvorgänge, die von einem Anbieter elektronischer Kommunikationsnetze oder -dienste zusätzlich zu elektronischen Kommunikationsdiensten für einen Teilnehmer des Netzes oder Dienstes bereitgestellt werden, und die

    a)im Zusammenhang stehen mit dem Erwerb von digitalen Inhalten und Sprachdiensten, ungeachtet des für den Erwerb oder Konsum des digitalen Inhalts verwendeten Geräts, und die auf der entsprechenden Rechnung abgerechnet werden, oder

    b) von einem elektronischen Gerät aus oder über dieses ausgeführt und auf der entsprechenden Rechnung im Rahmen einer gemeinnützigen Tätigkeit oder für den Erwerb von Tickets abgerechnet werden


    .....sofern der Wert einer Einzelzahlung 50 Euro nicht überschreitet und der kumulative Wert der Zahlungsvorgänge eines einzelnen Teilnehmers monatlich 300 Euro nicht überschreitet;

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Am Beispiel von Guppy ist die Vorgehensweise gut erkennbar. Da behauptet der Verkäufer, dass geliefert wurde und das ist dann der Punkt an dem Payball aussteigt und sagt "Interessiert uns nicht mehr, macht das unter Euch aus".

    ganz so einfach nicht, Versender muss Beleg vorlegen, dass ein Paket beim Empfänger ankam. Bei mir war es das Lieferdatum und keine Rückgabemöglichkeit. Anders sähe es aus wenn die Ware nicht dem Angebot entspricht oder gar nicht geliefert wird.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

  • >> Lieferzeit 4 Wochen überzogen. Händler stellt sich tot, reagiert auf keine mail, Sitz in der Türkei.

    >> Bei mir war es das Lieferdatum und keine Rückgabemöglichkeit.

    >> Versender muss Beleg vorlegen, dass ein Paket beim Empfänger ankam.


    Gut, krieg ich jetzt nicht wirklich einen Sachverhalt zusammen. Haste denn Dein Geld gekriegt? Das was Du schreibst, hört sich ja nicht danach an.


    ...


    Gut, weiss ich jetzt nicht, aber vielleicht habense für die ganz Hartnäckigen, die keine Ruhe geben wollen und bei grösseren Summen ein paar Figuren, die sich das dann auch nichtautomatisiert ansehen. Müssten sie aus reinem Selbstschutz auch schon haben, um Klagen zu vermeiden, denn es ist ja nicht so, dass Payballnutzer rechtlos sind, egal, wasse in die AGB reinschreiben.


    Ändert aber nichts daran, dasse die Kriterien für einen Treuhandservice nicht erfüllen und alles so angelegt ist, dasse ihren Aufwand kleinstmöglich so gestalten, dasse so schnell und unkompliziert als möglich aus einer strittigen Geschichte rauskommen. Und dann kommt natürlich auch noch die Hinhalte- und Zermürbungstaktik dazu, welche auch noch dazu dient, dasse nicht so in Verzug geraten, dass der Punkt erreicht ist, an dem gegen sie geklagt werden kann.


    Treuhandservice nennen sie sich, sind aber keiner, Zahlungsdienstleister wollen sie nicht sein, sind sie aber faktisch.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Da sind sicherlich (teilweise) echte Menschen am Werk, die diskutieren. Daher eben mein Post, weil ich keine Ahnung hatte, was da nun los ist, wenn ich was reklamiere. Daher eben auch CatCat erwähnt, weil er das eben öfters hat. Hätte ja sein können, so nach dem Motto, Pizza wurde geliefert, machte aber keiner auf. Daher vorher schon extra meine Mutter informiert, dass eine Lieferung kommen soll / sollte und auch andere Mieter. Können sie annehmen, ist eben eine Familien-Pizza Hawaii, bezahlt. Ich bin aber nun raus. Bis 23 Uhr kam aber nix.