Beiträge von guppy

    Also bei der Ackerwinde habe ich hier mal versucht eine auszugraben, in 60cm Tiefe eine Wurzel über 2m kreuz und quer und verzweigt und das war nur die Hauptwurzel, die in etwa die Stärke eines dünnen Bleistiftes hatte. Hat nicht lange gedauert, dann war sie wieder da. Seit dem hacke ich sie ab, bzw schmeiße beim Umgraben was ich an Wurzeln finde raus.
    Interessant ist folgende Beobachtung, in einer Anlage, die wir extra für Eidechsen gebaut haben, eine Steinhaufen mit Kies im Umkreis habe ich Strandhafer gesetzt. Der hat alles zugewuchert und dort konnten sich die Winden nicht durchsetzen und sind verdrängt worden. Kommt für Dich natürlich nicht in Frage aber finde ich interessant.

    Wenn das ein Kritierium ist dann geht das auch mit Alkohol.

    nein, das geht in die Wurzel, die Pflanze treibt dann nicht mehr aus.


    ->Heisst also, das Zeug sickert in den Boden ein und bleibt dann auf dort, das löst sich ja nicht in Luft auf.

    Tja, da streiten sich die Gelehrten, Glyphosat soll wohl innerhalb von 24 Stunden oder so ungefährliche Verbindungen mit anderen Stoffen im Boden eingehen und sich abbauen, wird aber in geringen Konzentrationen sogar in der Muttermilch nachgewiesen (in Bier übrigens auch). Krebserregend könnte es auch sein, verschiedene Studien mit gegenteiligen Ergebnissen.
    In Roundup ist wohl kein Gyphosat mehr, sondern irgend ein anderer Mist.

    :) Glyphosat:

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    ahh, gerade mal gesucht:

    Zitat

    Streichverfahren:

    Einzelne Unkräuter (wie Winden) auf Wegen und Plätzen (Nichtkulturland, genehmigungspflichtig) können mit Roundup® LB Plus Unkrautfrei mit Hilfe eines Dochtstreichgerätes wurzeltief bekämpft werden. 30 ml in 60 ml Wasser geben (für mindestens 30 qm) und Unkräuter bestreichen, wobei nicht alle Blätter vollständig benetzt werden müssen. Nicht auf Kulturpflanzen tropfen lassen.

    Naja, ob da ein paar Blätter reichen? Willste die mit nem Kuchenpinsel einzeln präparieren? Da ist ja ne Heckenschere effektiver.


    Und das wird wohl kaum so sein, dassde da ein paar Blätter einstreichst und die fällt sofort vor Schreck tot um.

    denk doch, wenn es denn mehr als 2 oder 3 Blätter sind, mit einer Sprühflasche gezielt auftragen und ich nehme an, dass die innerhalb einer Woche abstirbt. Ich wohne ja hier direkt neben einem Feld. Und wenn die mit dem roundup da rübergehen, dauert es so 3 oder 4 Tage dann verwelkt alles. Die spritzen ja so 10cm über den Boden, so dass kaum etwas verweht wird, aber wenn dann doch mal eine Windböe kommt und ein paar Tröpfchen an den Feldrand oder in Richtung unseres Zaunes kommen, sieht man genau wo, weil dort die Pflanzen absterben.

    Hier steht sogar was von "mit Pinsel einstreichen" https://www.roehrs-baumarkt.de/GartenFreizeit…chter250ml.html

    Ich wüsste da nicht, wie ich ein einzelnes Blatt der Winde erwischen soll.

    Bin da jetzt kein Experte, aber mit einer Sprühflasche gezielt ein paar Blätter, und nur die Blätter dieser Pflanze sollte reichen, dass genau diese Pflanze eingeht. Es ist in keiner Weise notwendig die ganze Pflanze zu beglücken, denn es wird über die Blätter aufgenommen und in die Wurzel geleitet.

    Synonym Glyhosat ist ein Herbizid, dass über die Blattoberfläche aufgenommen wird. Das bedeutet, dass man es ganz gezielt einsetzen kann. Es gehen nur die Pflanzen ein, deren Blätter mit dem Zeug in Kontakt kamen.
    Zur Schädlichkeit nur soviel, es ist bestimmt nicht umsonst in vielen Ländern verboten, aber du hast durch dein Brot (wenn es nicht 100% Bio ist) schon deine tägliche Dosis Glyphosat auf genommen, so dass ich mir kaum vorstellen kann, dass es bei gezielter Anwendung ohne großflächige Ausbringung, irgend welchen Schaden anrichtet. Du sollst es ja nicht saufen.
    Ich bin übrigens ein strikter Gegner jeglicher Herbizide im Privatbereich.

    Bei den Planzen von Guppy, die jetzt schon 2 m gross sind, handelt es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um die Einkopfpflanzen. Wobei das natürlich auch nicht ganz richtig ist. Auch die haben weitere Blüten ausgetrieben, aber wenige und kleine.

    Die mit den vielen Blüten, 40, 50, 60, keine Ahnung, wurden nie auch nur annähernd 2 M gross.

    nee, ich denke genau umgedreht. Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, ich sehe hier in der Vorschau das obere Drittel des Fotos nicht. Erst wenn ich es anklicke, und da ist zu erkennen, dass sich an den größeren Pflanzen mehrere Blüten entwickeln. die kleinere Pflanze ist stuckig, Stiel kräftiger und die Blätter dichter beieinander. Na warten wir es ab.
    Aber wenn Du die verblühten Blüten abgeschnitten hast, waren denn da schon Kerne drin?

    Ist die Pest das Zeug, Acker oder Zaunwinde, selbst auf unseren Beeten, die regelmäßig gepflegt werden, kommen die immer wieder. Wurzelstränge in 1m Tiefe.
    Da ist vielleicht mal Glyphosat angebracht.
    Mir hat mal jemand erzählt, eine Büchse über den ersten Austrieb stellen, nachdem alles gejätet wurde, dann sollen sie sich totwachsen - habe ich aber nicht probiert.

    Wasserstoff meiner Kenntnis nach nicht, das kann man nicht einfach in einem Fass auf dem Hof lagern und dann mit nem Eimer und Trichter umfüllen. Wäre mir bei Gas auch neu, wenn Du das denn mit LPG meinst.

    Ein Bekannter hat Autogas (LPG) nachrüsten lassen und das funktioniert vereinfacht gesagt so, wie das Füllen eines Gasfeuerzeuges.
    Er schließt an der Tanke einen Schlauch mit einem dichten Verschluss an und das Flüssiggas läuft rein, vermutlich durch eine Pumpe, denn eine Tankuhr läuft ja mit. Und so stell ich es mir bei Wasserstoff auch vor. Vielleicht muss der Druck höher oder die Temperatur tiefer sein um Wasserstoff zu verflüssigen, ließe sich sicher raus kriegen, aber zu müde. N8

    Obwohl schon gross, sehen Deine Pflanzen noch etwas mickrig aus Guppy. Ich denke, dass wird sich in der nächsten Zeit noch erheblich ändern.

    deshalb meine Andeutung an Mendel. Scheinen ja schon hier zwei verschiedene Phänotypen zu wachsen. Die Samen können ganz andere Pflanzentypen hervorbringen als die Mutterpflanze war. Kommt zum einen auf den "Vater" an, mit dessen Pollen sie bestäubt wurde und auch wenn der optisch ähnlich war, spalten sich die Erbanlagen auf, so dass unter Umständen ...usw - führt hier zu weit und Klugscheissermodus.

    Knapp 2m und die erste Blüte offen.
    Aber ein schönes Beispiel für die Mendelschen Gesetze:
    2 der 3 bilden mehrere Blüten aus, da wird der Korb mit den Kernen klein bleiben.
    Die Dritte etwas kräftigere, die noch nicht so hoch ist, scheint nur eine Blüte auszubilden.

    Außerdem, dass bei uns nur 15 Liter gemeldet wurden, über 3 Tage hinweg..... Aber deren Wetterbericht halt auch immer Panik.

    meine Frau nervt auch mit einer Elementarversicherung, bei uns vollkommen sinnfrei, da das Haus den höchsten Punkt in der Umgebung belegt und das Land flächig ist. Hier waren auch über 100l. Bei einem Nachbarn, der so die ungünstigste Lage hat, die hier überhaupt möglich ist, sind die Keller vollgelaufen und die Goldfische über die Wiese geschwommen, weil der Teich auch 30cm unter Wasser stand. Das ist aber hier das physikalisch mögliche Maximum solange nicht 1000l kommen.
    Der größte Schaden war auf dem Friedhof, das war eine ganz schöne Sauerei. Hanglage, frische Gräber und gesackte Gräber lagen teilweise frei.

    Klar ist es Betrug.

    Kommt auf die Leistungsbeschreibung an. Nach meiner Zeit im Verlag hatte ich ein Gastspiel in einer großen (der größten?) Reinigungs- und Dienstleistungsfirma mit einem Bataillon Reinigungskräften, die ich in Schwung halten musste. Manchesterkapitalismus pur.
    Beispiel aus einer Leistungsbeschreibung:
    Mo u. Do. Kontrolle ob grobe Verunreinigungen vorliegen, selbige beseitigen.
    14 tägig Do fegen
    alle 28 Tage Do wischen.

    Da die Zeiten, die die Reinigungskräfte bezahlt bekamen, je nach Arbeit minutiös in der Kalkulation einflossen und sie auch nur die Zeit der Kalkulation bezahlt bekamen, egal wie lange sie brauchten (mal ein Beispiel an das ich mich erinnere - 1 Klassenzimmer 8min), gab es regelmäßig Ärger mit dem Auftraggeber.

    Und der Konkurrenzdruck war stark, also wurde extrem eng kalkuliert.

    Anderes Thema, der Osten war da..... Also der Ostwind. Eigentlich schöner Film, liebe ich. Diesmal war es kein Film, sondern ein Sturm. Unsere 40 Jahre alte Stamm-Edel-Rose lag nach der ersten größeren Böe auf dem Gehweg :(

    Hier das andere Extrem, Brandenburg im Juni das trockenst Bundesland mit ca 20l/m².

    In Brandenburg die Uckermark der trockenste Landkreis mit 5l/m² und in der Uckermark vermutlich unsere Ecke mit dem wenigsten Niederschlag. So, jetzt warte ich Sehnsüchtig auf die angekündigten Regenmengen und? Es scheint wieder vorbei zu ziehen, :cursing::cursing:<X