Der Westen, Putin und die Ukraine _

  • Hab mal wieder einen Kommentar gelesen, weil seine Aufmachung nichts Gewohntes erwarten liess. Einen von einer Frau Sabine Rennefanz. Angenehm, keinerlei Kriegstreiberei. Aber auch sie hat so ihre Probleme mit der Zuordnung "Wer hat was in die Welt gesetzt?" Und wer hat dann nachgeplappert?


    Sie schreibt, Zitat:

    >> Und angeblich wurde ja auch »unsere« Sicherheit am Hindukusch verteidigt. So wie jetzt »unsere« Freiheit von den Ukrainern verteidigt wird. Als hätten die Ukrainer kein Recht auf Unterstützung, wenn sie nicht wenigstens was für »uns« machen.


    Dass die Ukraine auch unsere Freiheit verteidigt stammt aus der Feder des Herrn Selensky. Wie so vieles was der so von sich gibt und das langsam mal kritisch hinterfragt gehört.


    Und endlich mal jemand der zugibt sich bezüglich der Waffenlieferungen an die Ukraine geeirrt zu haben.


    100 Tage Krieg: Die fünf größten Irrtümer im Ukrainekrieg
    In die hiesige Debatte über die russische Invasion haben sich vermeintliche Gewissheiten eingeschlichen. Sie werden oft wiederholt und selten hinterfragt –…
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  • Womit sie also das Vokabular der Opposition, von Merz, der sich jetzt auch wichtig machen will, übernimmt.

    Ach der "Papa" auf der anderen Seite des Atlantik hat doch schon andere Vorgaben angedeutet, brabbelt sie bestimmt auch bald nach.

    Frei nach Dieter Nuhr
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  • Wann hast du denn den ersten Teil meiner Nachricht beantwortet?

    Ergibt halt null Sinn, mit Menschen zu diskutieren, die andere Absichten verfolgen, als sie eigentlich angeben und letztlich nur Ihre Meinung in den Raum stellen, ohne mal über andere Ansichten (außer sie eben zu negieren) nachzudenken. Schon sich auf die Soßen zu berufen, nur um Recht zu behalten. Da kann ich nur lachen und ich zweifle schon am Verstand meines Gegenübers. Das ist keine Diskussion. Es ist nun mal nicht Schwarz oder Weiß.

    So spare ich mir meine Zeit, weil es letztlich keinen Unterschied macht und so kein Mehrwert für irgendwen erzeugt wird.

  • Jo, die Grünen üben sich noch in ihrer Doppelrolle gleichzeitig Regierungspartei und Opposition zu sein. <X:cursing:


    Wer auch mal langsam begreifen könnte, dass weniger manchmal mehr ist ist dieser grossmäulige Melnyk. Der soll heute lt. Zitat Spiegel gesagt haben:

    »Wir sind realistisch. ... Wir verstehen, dass wir nach wie vor unterlegen sind.« Erstes Ziel, »auch um die Verhandlungen zu beginnen, und zwar ernsthaft«, wäre daher die Rückeroberung der seit dem Beginn des Krieges am 24. Februar von Russland besetzten Gebiete. Und andere Ziele, die Krim und auch Teile vom Donbass, der schon seit dem Jahr 2014 besetzt sei, »auch zurückzuholen, das sind Ziele, die natürlich bleiben werden.«


    Erstes Ziel also, um mal überhaupt an Verhandlungen zu denken, die Rückeroberung der verlorenen Gebiete und auch der Krim. Nette Aussichten, die dann die Unterstützerstaaten möglich machen sollen.


    Ähnlich hat sich ja auch schon dieser Selensky geäussert, die Russen sollen sich auf die Vorkriegspostionen zurückziehen, dann könnte geredet werden. Und ich frage mich, wie man als halbwegs intelligenter Mensch einen solchen Unsinn als Zielvorgabe ausgeben kann und ich frage mich weiter, wie man als halbwegs intelligenter Mensch glauben kann, dass andere halbwegs intelligente Menschen diesen Unsinn mit Waffenlieferungen und Geldunterstützung ohne Ende mittragen.


    Senor Biden bereut wohl auch schon so manches seiner grossen Worte der letzten Wochen, nicht zuletzt wohl auch, weil er jetzt im eigenen Land Gegenwind spürt. Russland plattmachen? Klar doch. Aber das sollen dann bitte die Stellvertreter machen. Jetzt das deutliche Signal: "Wir selbst wollen nicht in eine kriegerische Auseinandersetzung hineingezogen werden" und stellen der Ukraine die Bedingung, dass mit ihren Waffen keine Ziele in Russland beschossen werden dürfen. Bei zwei Staaten mit einer Grenze, über die Ziele im anderen Land mit den Luftgewehr beschossen werden können, ist so eine Formulierung nicht anderes als die Anweisung, dass die Waffen nicht zum Angriff genutzt werden dürfen. Aber es ist ja schonmal ein guter Anfang, dass einer anfängt Waffenlieferungen an Bedingungen zu knüpfen.


    Es sieht ja danach aus, als wäre bald der Punkt erreicht, dass die Russen sagen könnten, dass sie ihr Ziel erreicht haben und dass damit der Angriff als beendet gesehen werden kann. Was dann, wenn die Russen nicht mehr angreifen, sondern Erobertes nur noch verteidigen? Ist dann die Ukraine immer noch im Verteidigungsmodus, zu dem gehört, dass man angegriffen wird? Oder sind sie dann die Angreifer?

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  • Und Habeck entblödet sich auch wieder nicht, im Bundestag Durchhalteparolen zu verkünden :)

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    "Er kann das nicht mehr lange durchhalten!"
    Jo. Is recht. Im März schlagzeilte noch jedes Leitmedium, dass Russland spätestens im April ruiniert ist.

    Was er wieder mal nicht erwähnt, ist, dass wir auf Russlands Rohstoffe angewiesen sind und nicht Russland auf unser Geld.

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  • Jo, Russland kann das Geld nicht mehr ausgeben, das es einnimmt.


    Willkommen in der Wunschwelt der westlichen Politiker, die sie uns als ihre Erfolge verkaufen wollen. ^^


    "Sie werden bald von allem abgeschnitten sein" habense auch bei dem kleinen Nordcorea gesagt. Und was ist? Die machen heute noch als wäre da nichts, was sie einschränkt, auch mit ihrer Arbeit an Langstreckenraketen und dem Bau der Bombe. Die Oberschicht dort schwimmt im Luxus. Sie haben alles, was auch jeder russische Multimillardär in Marbella hat.


    Aber is schon klar was das Ganze soll, wir sollen auf schlechte Zeiten eingestimmt werden, die wir aber als hinnehmbar empfinden sollen, weil es a) absolut unumgänglich ist und b) es dem Putin noch viel schlechter geht. Wir sollen die Einschränkungen die kommen werden also als Beitrag zum Kampf gegen das Böse sehen, sollen uns darin sonnen etwas Gutes zu tun, wenn wir uns bescheiden.


    Mich erinnert, was der Westen vorführt, nach wie vor ständig an das Gebahren des schwarzen Ritters:


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  • Aber is schon klar was das Ganze soll, wir sollen auf schlechte Zeiten eingestimmt werden, die wir aber als hinnehmbar empfinden sollen, weil es a) absolut unumgänglich ist und b) es dem Putin noch viel schlechter geht. Wir sollen die Einschränkungen die kommen werden also als Beitrag zum Kampf gegen das Böse sehen, sollen uns darin sonnen etwas Gutes zu tun, wenn wir uns bescheiden.

    Das, was die Europäer - und speziell die Deutschen - halt absolut nicht verstehen, ist, dass es 80 % der Russen total egal ist, wenn sie sich einschränken müssen.
    Für uns im Westen ist ja schon Land unter, wenn es ein paar Stunden am Tag kein Klopapier oder keine Nudeln im Supermarkt gibt. Da bricht die Hölle los.
    Und wenn das neueste Apple-Telefonierdingens am 1. Auslieferungstag nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden ist, dann weint die Nation.

    Selbst, wenn die Russen auf einen Lebensstandard von vor 30 Jahren zurückgeworfen werden würden: Na und? 1990 gings den meisten auch nicht besser, als heute.
    Ich skype ja gelegentlich mit meiner Texterin in Wladiwostok. Die wohnt da in einer Kleinstadt keine 30 km außerhalb. Die hat TV, Internet und alles.
    Und die fragte mich(!), ob wir noch alles haben, was wir zum Leben brauchen :) Die wirkte besorgt. Aber nicht übermäßig, weil das ist für die ja zig-1.000 km weit weg und gelegentlich kommt da mal was im TV.

    Naja. Immerhin weiß ich jetzt, wer mir Zucker und Weizenkekse schickt, wenn ich welche brauche.

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  • Der SPIEGEL spielt mal wieder Wendehals.

    Die letzten Monate:
    Putins Armee ist schwach. Blutjunge halbverhungerte Soldaten, die den Weg nicht finden. Kaum Munition. Keine Navis. Alte Panzer die sie reihenweise stehen lassen müssen. Die heldenhafte ukrainische Armee ist am Dauersiegen. Bla fasel.

    Und heute der SPIEGEL:

    Russische Überlegenheit in der Ostukraine Wie im Fleischwolf


    Im Donbass rückt Putins Armee mit Luftangriffen und pausenlosen Artilleriekanonaden vor. Der russische Ring schließt sich. Ukrainische Soldaten sind müde – und flehen nach schweren Waffen.


    Und da glauben die Leute immer noch, unsere Medien würden neutral und ausgewogen berichten.
    Mehr Propaganda geht kaum noch.

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  • >> Bla fasel.


    Jo, sie halten sich ja immer sowas wie ne "Hintertür" offen indem sowas wie "Wenn das so weitergeht...." hinzugefügt wird.


    Wenn das so weitergeht sind sie im April am Ende.

    Wenn das so weitergeht sind sie im Mai am Ende.

    Wenn das so weitergeht sind sie im Juni am Ende.

    Wenn das so weitergeht sind sie im Juli am Ende?


    Oder vielleicht doch erst im Dezember, Februar nächstes Jahr oder vielleicht doch nie?

    Heute dann die Meldung, dass die Ukraine 20% einer bereits zu 70% eroberten, aber so gut wie eingekesselten Stadt zurückerobert hat. Toll. Selbst wennse 100% zurückgewinnen sollten ist die Stadt immer noch abgeschnitten. Und dann? Wiederholt sich dann Maripol?

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  • Die gute Nachricht:
    Europa verzichtet auf Nordstream 2 und somit auf 55 MRD Kubikmeter pro Jahr billiges Gas aus Russland.
    (Damit werden wir Putin höchstpersönlich in die Knie zwingen und Russland wirtschaftlich ruinieren! Heil!)

    Die schlechte Nachricht:
    Russland hat mit dem Bau der Pipeline Power of Siberia 2 begonnen und wird in 3 Jahren damit beginnen 50 MRD Kubikmeter pro Jahr noch billigeres Gas an China zu liefern.

    Ich persönlich würde ja die Überschriften "gute" und "schlechte" Nachricht vertauschen - aber dann bin ich wieder der Putinfreund.

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  • Jo, die Vernünftigen haben es i. M. echt schwer.


    Oder war das nie anders und es ist halt nie so deutlich sichtbar geworden?


    Mir ist das echt shitegal, ob jemand mich als einen Putinfreund oder Putinversteher sieht. Warum sollte Putin mein Freund sein? Ich kenne ihn nicht und er mich nicht. Und verstehen kann ich viele, deren Beweggründe, auch wenn ich mit ihnen nicht konform gehe.


    Auf alle Fälle erscheint mir vieles, was i. M. aus Moskau kommt sehr viel einleuchtender als das, was z. B. von Seiten der Ukraine kommt. Oder sollte nicht besser von Seiten der USA kommt formuliert werden?


    Russland bereitet sich auf einen langen Krieg vor? Freiwillig? Aus taktischen Gründen? Oder weil ganz einfach die Lage dazu zwingt? Wer hat also i. M. das Interesse, dass dieser Krieg sich zieht? Die Waffenlieferanten? Weil Waffen ohne ausgebildetes Personal zu nichts taugen und die Ausbildung von Personal für diese Waffen Monate dauert?


    Und wer Waffen liefert und will muss auch damit rechnen, dass der Gegner versuchen wird diese Waffen unschädlich zu machen bevor sie zum Einsatz kommen. Heisst letztendlich, dass die Raketen- und Bomberangriffe auf den gesamten Gebiet der Ukraine, auch auf die Infrastruktur, sich fortsetzen und wahrscheinlich noch verstärken werden.


    Die Aggressions- und Eskalationsspirale wird sich also weiter drehen. Russland könnte also irgendwann verkünden '"Mission erledigt, von uns aus könnte die kriegerische Auseinandersetzung beendet werden" und es würde mit "Alles Lüge" gekontert und somit gar nicht beachtet werden. Putin hat ja noch ganz andere Ziele die es zu verhindern gilt? Es gilt zu verhindern, dass die rote Flagge mit Hammer und Sichel bald über den Parlamtenten in Berlin und Madrid weht? Dass ich bald nicht mehr schreiben kann, was ich so denke?


    Und klar dürfte auch sein, dass Putin von seinem Ziel die Ukraine zu benutzen um sich die Nato (die Amis) von seiner Grenze fernzuhalten nicht abweichen wird.

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  • Meine Nerven, nicht doppelt, jetzt gleich dreifach.

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  • Gelöscht, weil wieder doppelt.


    ----


    Was mir aber hier bei den Nachrichtensendern in Fernsehen aufgefallen ist: Die Nachrichten bezüglich der Ukraine reduzieren sich auf weniger als ein Minute. Gestern: Raketenangriffe bei Kiew. Ein paar Sekunden Bilder die Rauch über der Stadt zeigen. Das war es.

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  • Es ist wieder so weit :)

    https://www.tagesspiegel.de/wi…ungsausfall/28403058.html

    Und in den Kommentarspalten wollen es wieder alle gewusst haben und faseln was von "Die Sanktionen wirken!"

    Ja natürlich wirken die Sanktionen. Also zumindest die, durch die US-Anleger kein Geld mehr von den Russen annehmen dürfen und die dadurch ihre Kredite nicht mehr bedienen können.
    Das muss man erstmal schaffen, einen Schuss ins eigene Knie als Schlinge um den Hals des Gegners an den Pöbel zu verkaufen^^

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  • Der Artikel ist mit, könnte evtl, würde, kann passieren blafasel - aber Riesenaufmachung - billiger und durchschaubar. Interessant sind aber die Kommentare, iB der mit dem Zitat aus diesem Artikel:

    Zitat

    "EU und NATO werden die Ukraine nie aufnehmen, das müssen wir uns eingestehen und es nicht mal mehr versuchen. Russland würde uns dagegen gerne in einen neuen Warschauer Pakt einbeziehen", sagt Kolomojskyj und schob nach: "Die Menschen wollen Frieden, keinen Krieg. Ihr, die USA, zieht uns in einen Krieg und gebt uns nicht mal Geld dafür."

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    Der mächtige Oligarch Ihor Kolomojskyj gilt als Mann hinter dem Aufstieg des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Nun fordert er eine Abkehr der…
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    Was wäre der Ukraine erspart geblieben, wie viel Leid wäre verhindert worden, von den wirtschaftlichen Auswirkungen hier ganz zu schweigen.

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  • Da guckt man mal kurz in den SPIEGEL und könnte schon wieder kotzen... Alter.

    Zitat

    Rund 800 Zivilisten harren in Chemiefabrik in Sjewjerodonezk aus

    20.09 Uhr: Hunderte Zivilisten haben nach Angaben des Betreibers in einer Chemiefabrik in der heftig umkämpften ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk Zuflucht gesucht. Etwa 800 Menschen harrten derzeit dort aus, hieß es am Dienstag auf der Unternehmens-Website. Unter den Schutzsuchenden seien 200 Fabrikarbeiter sowie 600 Einwohner der Stadt.

    Die Arbeiter seien in der Fabrik geblieben, um den verbleibenden Teil der »hochexplosiven Chemikalien« zu sichern, [...]


    Klar doch. Wie jeder weiß, sucht man immer da Schutz, wo die meisten Chemikalien lagert. Wer würde das nicht tun?

    Also, wenn ich wüsste, dass das Chemiewerk mit zig-1.000 Tonnen Nitrat und Ammoniak im Lager beschossen wird, dann wäre das der letzte Platz in der Stadt, in der ich Schutz suchen würde.


    Wen wollen die jetzt schon wieder verarschen?


    btw: Der Betreiber ist einer der reichsten Leute der Ukraine mit einem Vermögen von offiziell 10 Milliarden Euro, Vorsitzender der Vereinigung der Arbeitgeberverbände der Ukraine und auch sonst nicht sonderlich beliebt. Kein Arbeiter würde dem helfen.


    Dann klickt man weiter:



    1. Dramatisch? Ach... ist denen das auch schon aufgefallen? Ich dachte, man muss denen nur Waffen schicken und gut is. Jetzt spekulieren die schon vom verlieren.
    2. Prima. Ein Clickbait Thema für die Grünen.
    3. Ach Olaf. Du kannst Dich doch nicht mal gegen einen kranken Dackel durchsetzen. Bevor Du wieder heimfliegst, hast Du uns nen Milliardenkredit gegeben, den wir nie zurückzahlen werden. Und die deutschen Panzer werden nach wie vor kaputt in Litauen rumstehen, wenn sie nicht grade im Winter im Schnee stecken bleiben oder im Torf absaufen.

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  • auch mal ganz interessant, fast 10 Jahre alt. Der ganze Mitschnitt ist sehenswert, aber mal eine Aussage zu den Wirtschaftssanktionen ab hier:

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  • Die Folge sollten sie jetzt nochmals ausstrahlen. Zu einer guten Sendezeit.
    Einfach, um ein bisschen im Ameisenhaufen zu stochern.

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  • An dem Vorwurf der "Lügen- und Bevormundungspresse" ist allerhand dran, wie sich jetzt deutlich zeigt. Alle scheinen das Bildmotto "Ich bild Dir Deine Meinung" übernommen zu haben. Die Leserschaft wird in die "Ganzdoofen" und "Nichtganzsodoofen" aufgeteilt und beiden muss man das Geschehen erklären, um zu zeigen, wer im Land die interlegtuelle Elite ist.


    Die scheinen alle die sinnfreie Kommentarfunktion von z. B. Kommentatoren von Sportereignissen übernommen zu haben, das aber gepaart mit arroganter moralischer Überhöhung ihrer selbst. Es wird erklärt, was ich gerade selbst sehe und höre und wozu ich keinen brauche, der es mir erklärt: '"Ecke für Spanien". "Danke Du Schwätzer, ich häts ohne Dich vielleicht für einen Abstoss gehalten".

    Keine Ahnung zu welchem Thema die mir in der Vergangenheit schonmal aufgefallen war, was mir aber in Erinnerung geblieben ist, war, dass ich schon damals dachte: "Was für eine, sich moralisch über andere stehend fühlende, abstossende Persönlichkeit, Frau Melanie Amann. Sie analysiert den gestrigen Auftritt der Merkel, kommentiert, was ich selbst sehe und höre und will mir nahebringen, was ich davon zu halten habe. Auch sie gehört zu der deutschen Fraktion, welche nun sämtliche Politiker der letzten 50 Jahre auf den Knien bettelnd um Verzeihung winselnd sehen will und die, welche es bereits getan haben, als leuchtendes Beispiel und Vorbild herausstellt.


    Zu dem Unsinn, der nun täglich aus der Ukraine und von einem Ukrainer in Berlin kommt, stillschweigende Zustimmung? Klar, wenn der Herr Selensky mit dem Argument kommt, dass die Ukraine es sich schon allein mit 100 Tagen Widerstand gegen die Russen redlich verdient hat zumindest als Beitrittskandidat zur EU hochgestuft zu werden könnte man doch zumindest mal darüber nachdenken und zum Schluss kommen, dass das reicht. Ganz klar, wenn die Ukraine sich auf einen nicht zufriedenstellenden Kompromiss in diesem Krieg einlassen muss, wird die EU innerhalb kurzer Zeit Vergangenheit sein und Europa sich wieder in egoistische Einzelstaaten aufteilen.

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    2 Mal editiert, zuletzt von cura ()

  • Klar, wenn der Herr Selensky mit dem Argument kommt, dass die Ukraine es sich schon allein mit 100 Tagen Widerstand gegen die Russen redlich verdient hat zumindest als Beitrittskandidat zur EU hochgestuft zu werden könnte man doch zumindest mal darüber nachdenken und zum Schluss kommen, dass das reicht.

    Wenn man nach der Anzahl der Tage im Widerstand, dem Korruptionsindex und der wirtschaftlichen Stabilität ausgeht, wäre Afghanistan ein besserer EU-Beitrittskandidat. Und Nazis gibts da auch keine.

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