SEO-Hosting

  • Hallo zusammen,


    mal ne Frage an die Fachleute hier, was bringt dieses so genannte SEO-Hosting mit verschiedenen IP-Adressen und Class C Netzen wirklich?
    Wenn man ein größeres Netzwerk aufziehen möchte, lohnt sich das so ein SEO-Hosting überhaupt?
    Oder ist das ganze nur ne Bauernfängerei, weil Onkel Google die Zusammenhänge ohnehin erkennt?


    Grüßle

  • Ich halte das für Quatsch - ist aber nur meine Meinung. Verschiedene IPs finde ich überbewertet. Klar, sie zu haben ist schön, aber deswegen ein extra Hosting nutze ich nicht und werde es auch nicht.


    Zumal das auch nur dann etwas bringen kann (wenn überhaupt), wenn es keine anderen Zusammenhänge zwischen den Seiten gibt.


    Wenn Google weiß, dass die Seiten der selben Person gehören, dann ist es wohl egal, auf welchen IPs die liegen. Wenn Google den Zusammenhang nicht kennt, dann müssten die IPs auch egal sein. Sonst dürften Seiten bei Massenhostern wie Strato oder 1und1 gar nicht ranken.

  • Kann google eigentlich "sehen", wo der Content physikalisch liegt?
    Weil, ich kann ja theoretisch beliebig weiterleiten und Proxys zwischenschalten.
    Also sieht google aus Kalifornien, wo der Server steht? In Hamburg. Berlin, Quagadougu?
    Und sieht google dann auch auf welchem Server welche Domains miteinander verlinkt sind, auch wenn die vServer derselben Maschinen unterschiedliche IPs haben?

    Wer zuerst "Datenschutz" sagt, hat verloren.

  • Also ich weiss ned, hatte bis vor nem ca halben Jahr ein Netzwerk auf bis zu 10 versch. IP's. Klar, alle Domains auf mich gereggt, Impressum - Ich selbst. Kann jetzt echt nur nach Gefühl sprechen, weil diese Diskussion hatten wir ja hier schon mal (Das Märchen mit den IP's), aber da ich mir dann dachte, OK versuchs - alles auf einer IP, ist es nun so. Irgendwie kam mir das alte Netzwerk zum pushen stärker vor. Vielleicht weil nach Domain POP für nen Key, auch noch IP POP wichtig ist.
    Ist aber erstens NUR meine eigene Meinung (kein Wissen, eher Gefühl) und geht eher dan wirklich mehr um IP POP um ein Netzwerk zum pushen zu verwenden. Wenn sich jetzt jemand die Frage stellt wegen dem Gockel, ob der es weiß und en Netzwerk erkennen kann, etc...
    dafür brauchts ned mehrere IP's, weil google weiss genau wem was gehört (zumindest zu 90% - und wills der Gockel genau wissen dann auch zu 100%). Um den gockel zu bescheissen brauchts schon mehr als paar verschiedene IP's. Und zum puchen benötigt m,an auch keine verschiedenen Class C IP's, sondern da genügen verschiedene IP's auf ein und demselben server. Obwohl, ja - natürlich wenn mans nde übertreibt und auch von der Grösse des Netzwerks abhängig. Ab ner Grösse lohnt es sich wahrscheinlich verschiedene Server auf verschiedene Hoster und auch Länder zu verteilen.


    Hab hier mal nen Artikel dazu geschriebne gehabt:
    *** Link veraltet ***


    wo auch zwei weitere Seiten verlinkt sind (eben die eine Diskssuion - das Märchen mit den IP's - welche wir hier hatten und ein Artikel ders sehr gut erklärt.


    Gruss snowdog

  • Nicht nur die IP, auch das class C-Netz spiet nach meinem dafürhalten eine Rolle. Wenn von 500 Links 5 von aus dem selben Class c netz kommen, dürfte das keine Rolle spielen, wenn aber von den 500 Links nur 5 von "weiter weg" kommen, bin ich mir sicher, dass das eine Rolle spielt, offensichtlicher und einfacher zu orten kann man ja ein Linknetzwerk nicht präsentieren.


    Zitat

    Irgendwie kam mir das alte Netzwerk zum pushen stärker vor.

    kam dir nicht nur so vor.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

  • Zitat

    Weil, ich kann ja theoretisch beliebig weiterleiten und Proxys zwischenschalten.


    Das verstehe ich nicht, zeig mir mal ein Beispiel.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

  • Zitat von catcat;12299

    Kann google eigentlich "sehen", wo der Content physikalisch liegt?
    Weil, ich kann ja theoretisch beliebig weiterleiten und Proxys zwischenschalten.


    Traceroute
    *** Link veraltet ***
    hab mir eben extra installiert .. + xtraceoute


    Wenn man jetzt 23millionen Milliarden IPs auf einem dedicate hat ....
    .... dann haben die Switchen dafor doch jeweils die selben IPs?


    oder
    ich wohn Straße 1 in Stadt XY
    ich wohn Straße 2 in Stadt XY
    ich wohn Straße 3 in Stadt XY
    ich wohn Straße 4 in Stadt XY
    ich wohn Straße 5 in Stadt XY
    = immer
    ich wohn Straße in Stadt XY





    Zitat von catcat;12299

    Weil, ich kann ja theoretisch beliebig weiterleiten und Proxys zwischenschalten.


    Zitat von guppy;12331

    Das verstehe ich nicht, zeig mir mal ein Beispiel.


    jo ....
    wenn ich bei csvAndy.de (in Karlsruhe) nen
    echo(file_get_contents("800xe.de")); (in Hamburg)
    dann sieht Google keine IP von 800XE.de und denkt das "der Content" in Karlsruhe liegt ...
    ... nur, was bringt das
    würde nur was bringen wenn csvAndy nicht 800XE wäre
    ausserdem könnte ich csvAndy nicht für Content nutzen da ich dort 800XE ausliefere ...


    fazit ... nen WulffinatorProxie würde schon funktionieren ... wäre aber unsinnig

  • Zitat von 800XE;12333

    dann sieht Google keine IP von 800XE.de und denkt das "der Content" in Karlsruhe liegt ...
    ... nur, was bringt das
    würde nur was bringen wenn csvAndy nicht 800XE wäre
    ausserdem könnte ich csvAndy nicht für Content nutzen da ich dort 800XE ausliefere ...


    fazit ... nen WulffinatorProxie würde schon funktionieren ... wäre aber unsinnig


    ähm, ok, vielleicht doch ....
    ... die WEBServiceScripte haben auch ihr eigenes "Traceroute" und Google sieht da keinen "Pförtner" von Affili ....


    Aber CatCats Frage war ja
    "Wenn ich auf einem Server 23 ips habe, sieht dann Google das die 23 Recner nur 1 Rechner sind"


    unterschiede in Class C B A nützen hier nix, weil alle Requests durch den selben "Pförtner" gehen

  • WOW.
    Andys Erklärbärung ist zwar schwer verständlich, aber im wesentlich hat er doch genau das gesagt, was ich sagen wollte.
    Nur mit weniger Worten.


    Wenn man nen root-Server hat, dann kann man doch den "user", den Anfrangenden, sehen lassen was man will.
    Ich kann den Server in Hamburg stehen haben, den Anfragenden aber sehen lassen, daß der Server im Kongo steht.
    Zumindest denke ich mir das - mit meinen beschränkten Kenntnissen - so.

    Wer zuerst "Datenschutz" sagt, hat verloren.

  • Zitat von catcat;12337

    Ich kann den Server in Hamburg stehen haben, den Anfragenden aber sehen lassen, daß der Server im Kongo steht.


    nein, das kannst Du nicht


    1. woher hat das Deutsche Rechenzentrum die KongoIP?
    2. wir extra für dich dann ein BackBoneanschluß gelegt der nur KongoIPs im TraceRoute ....


    Das Problem ist der "Pförtner"
    was nützt die 123(0kongo).x.x.x am Rechner
    wenn die Switches dafor 49(Deutschland).80(Hamburg).x.x haben
    ?

  • Zitat von catcat;12337

    - mit meinen beschränkten Kenntnissen - so.


    nach meinen beschränkten (die es eigentlich garnicht gibt) Kentnissen


    funktioniert IP wie
    Land . Stadt . Straße . Hausnummer
    =
    Land . Rechenzentrum . Serverhalle . Rechner



    und wenn Rechenzentrum4711 in Hamburg steht, dann kann "Land" nicht Kongo sein

  • Ja mach mich nicht gleich ganz fettich, menno.
    Ich bin mir fast sicher, daß es einen Weg gibt, dem Anfragenden nen anderen Standort vorzuspiegeln.
    Das muß doch gehen?

    Wer zuerst "Datenschutz" sagt, hat verloren.

  • Also entweder bin ich hier nun auch auf dem Holzweg oder ich würde sagen, das geht.


    Anfrage an den Server in HH -> der leitet weiter an -> Proxy in BE -> Proxy bezieht Daten aus HH und sendet selbst an den Anwender. -> Anwender bekommt Daten von BE.


    ^^ Hier kommt man über die IP aber noch an den Server in HH ran. (DNS-Auflösung)


    Anfrage über Webseite an IP xy, Server HH. DNS-Auflösung nach BE. -> Proxy in BE -> Proxy bezieht Daten aus HH und sendet selbst an den Anwender. -> Anwender bekommt Daten von BE.


    ^^ Hier bekommt man den Server von BE zu sehen und nur den.


    Eine Cloud mit Rechnern in DE verstreut macht nichts anderes. Anfrage an ein System, einen Standort. Ob die "Teilnehmer" dann in Berlin, Nürnberg oder Hamburg stehen ist egal, die Daten kommen von einer Stelle.

  • Zitat von Synonym;12349

    die Daten kommen von einer Stelle.


    und an dieser STelle mußt Du auch sein um was "melden" zu können


    warum meldet man das dann nicht direkt von diesem Rechner?
    (sorry das ich wieder das böse "w"ort nutze)

  • ja, das wunderte mich nicht.
    Die Frage war:

    Zitat

    Kann google eigentlich "sehen", wo der Content physikalisch liegt?


    Antwort: Nein, wenn man es richtig macht.


    Wenn Du nicht immer nur 3 Wörter zitieren würdest und dann darauf irgend was beziehst, dann könnte das alles auch mal einen Sinn ergeben, aber so nicht. Ich kann auch einzelne Wörter uminterpretieren, wenn es sein muss.


    Die Daten kommen von einer Stelle, welche ist scheiß egal, das gibt das DNS vor. Wo die Daten wirklich liegen ist auch egal und merkt auch keiner.


    Wenn bei Dir immer alles so einfach ist, dann solltest Du wohl mal zum LKA oder so. Die brauchen immer Jahre, um Serverstandorte zu ermitteln, nämlich weil sie die nicht so einfach erkennen, ohne Protokolle der Server dazwischen durchzulesen.


    Zitat

    (sorry das ich wieder das böse "w"ort nutze)


    Dazu sage ich gar nichts weiter und gehe auf das "Warum" auch nicht ein. Muss ich nicht, denn ich sage wie es geht. Du behauptest einfach es geht nicht, sagst selbst aber nicht warum.


    Zitat

    Wenn man jetzt 23millionen Milliarden IPs auf einem dedicate hat ....
    .... dann haben die Switchen dafor doch jeweils die selben IPs?


    Ist korrekt. Nur an die Switche kommt man erst gar nicht ran, wenn der Proxy die Daten lädt. Dann hat man die vom Proxy-System in XY, aber nicht den Serverstandord mit den eigentlichen Daten.

  • Also wenn ich das jetzt richtig interpretiere, dann verstehe ich es so, man könnte theoretisch einen anderen Serverstandort vorgaukeln, aber keine andere ip? Das würde u.U Sinn machen wenn alle ip`s auf einen Server liegen. Das hätte aber ein paar andere böse Fallen und bedarf einer Paranoia.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

  • Zitat

    man könnte theoretisch einen anderen Serverstandort vorgaukeln, keine andere ip?


    Standort ja, IP nein, also richtig verstanden.


    Wobei das mit dem "Sinn machen" dann etwas weiter geht, denn wenn man das DNS ändert, dann hat man für die Domain auch eine andere IP, nämlich die des Proxy. Die IP des eigentlichen Systems wird dann nach außen gar nicht verwendet. Und hier ist der Sinn dann ein ganz anderer oder weiterer. Nämlich die "Cloud-Systeme" nach außen hin nicht kenntlich zu machen. Man sieht den Einstiegspunkt, der kann überall sein, nicht aber die Zielsysteme.


    Oder eben Konstellationen wie Firewall -> Proxy/LB -> Server 1/2/3. Alle Anfragen gehen auf die IP der Firewall. Die reicht weiter an den Proxy oder LB und der holt sich die Daten von den Servern. Ja nach Proxy/LB-System kann man sich dann entscheiden, von welcher IP man die Antwort zurück gibt. Im Idealfall bleiben die Server 1/2/3 unbekannt.

  • Ja eigentlich verstehe ich das so,
    das man dem google-bot (oder einem bliebigen anderen user) sagen kann:
    Du bist jetzt auf Ip 12.34.45.78. Aber hier ist nix und der Content liegt auf 11.22.33.44 und dahin leite ich Dich jetzt weiter.


    Jetzt kommt die nächste Frage:
    Kann man dem Bot/user nicht vorgaukeln "Du bist auf IP 12.34.45.78" aber in Wirklichkeit ist er schon lange auf "IP 11.22.33.44".
    Das müßte doch nicht so schwierig sein?


    Jeder Server bekommt seine eigene IP. Die ist veränderlich und austauschbar, weil sich ja ständig neue Server "anmelden/auschecken" und weil die Anzahl der IPs begrenzt ist (bei ipv4). Bei Ipv6 könnte man ja theoretisch zig IPs auf eine Domain legen.

    Wer zuerst "Datenschutz" sagt, hat verloren.

  • Zitat von guppy;12330

    Nicht nur die IP, auch das class C-Netz spiet nach meinem dafürhalten eine Rolle. Wenn von 500 Links 5 von aus dem selben Class c netz kommen, dürfte das keine Rolle spielen, wenn aber von den 500 Links nur 5 von "weiter weg" kommen, bin ich mir sicher, dass das eine Rolle spielt, offensichtlicher und einfacher zu orten kann man ja ein Linknetzwerk nicht präsentieren.


    wie gesagt, ab einer gewissen Anzahl von Seiten im Netzwerk, geb ich Dir sicher recht und es macht Sinn. (ist ja letztlich auch alles ne Kostenfrage!). Aber wenn grosses Netzwerk, würde ich echt dazu gehen, nicht nur verschiedene Class C IP's, und verschiedene Provider, sondern das gesamte Netzwerk echt auch auf verschiedene Länder verteilen.


    Zitat von guppy;12330

    kam dir nicht nur so vor.


    dachte ich mir irgendwie. Und geht eignetlich wirklich ned um die Anghst, das da google was entdeckt, sondern wirklich "einfach" nur um die Power des Netzwerks. Weil die Linkpower bleibt ja gleich welche im Netzwerk vorhanden ist, die einzelnen Seiten haben ja deswegen ned mehr, oder weniger Kraft, nur bin ich wirklich der Überzeugung, das hier zum pushen der IP POP das Auaschlaggebende ist, weil es Netzwerk ist "fast" gleich geblieben nur ide Anzahl der IP's hat sich geändert.