Wird man zum Patrioten ernannt?

  • Gilt für jeden Menschen Cura.


    Warum?


    Was hat denn jeder Mensch im Grunde? Sein Leben!
    Das ist das wertvollste was wir besitzen, auch der Terrorist, der Polizist, der Steuereintreiber.



    So oder so. Wir werden fehlgeleitet manchmal. Auch ich bin nicht davor gefeilt.


    Propaganda (*) arbeitet unermüdlich.
    Viel Unrecht geschieht in dieser Welt, wo wir nicht informiert werden und sind.


    Ich denke wir leben nur einmal und dann ist Schluss. Was ist also das wertvollste?
    Geniesse die Zeit die wir auf dieser Welt haben.

    wenn etwas möglich erscheint mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    - nun stolz rauchfrei - Ich denke also Bing ich!


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  • Aber mal andersrum gefragt Syno, wie sollen sie denn mit diesen Nazis umgehen? Die schleichen sich ganz bestimmt nicht lautlos davon, wenn denen einer sagt: "Du, pass auf, wir wollen Euch nicht dabeihaben, Ihr schadet unserer Sache", was immer auch die Sache sein mag. Sollense sich mit denen medienwirksam verkloppen?


    Und auch mal allgemein, wie soll sich denn bei z. B. 20 000 Menschen von einer Gruppe sichtbar abgesetzt werden, wenn die in die Masse eingesickert sind?


    Und was sollense denn einer Presse sagen, die nur darauf lauert rechtes Gedankengut und gemeinsame Sache mit den Nazis unterstellen zu können?


    Ich würde das möglicherweise genauso machen, wenn ich nicht verhindern kann, dass sie dabei sind, würde ich versuchen so beschwichtigend auf sie einzuwirken, dass der Schaden, der durch ihre Anwesenheit entsteht, möglichst klein gehalten wird.


    Ich will damit nicht sagen, dass ich recht habe mit dem was ich sage, ich will damit lediglich sagen, dass auch andere Szenarien denkbar sind, als dass was pauschal unterstellt wird.

    "Journalismus bedeutet, Sachen zu drucken, die jemand nicht gedruckt sehen will. Alles andere ist Werbung",


    William Randolph Hearst > Verleger

  • Nur mal so zu mir. Ich habe keine Ahnung wer dieser Bachmann so wirklich ist. Wichtig ist mir immer nur wie Jemand mit mir ab dem Moment, ab dem sich unsere Wege kreuzen umgeht. Klar habe ich etwas von seiner Vergangenheit gehört. Klar ist auch das man in meinem Örtchen viel über mich redet und deswegen gebe ich auf das Geschwätz Anderer nicht viel.


    Pedigia hatte ich nicht von Beginn an mitbekommen. Aber die Legidia. Ihre Aufstellung, ihre Vorbereitung zur Demo und deren Ausführungen und die eigene Berichterstattung darüber fand ich praktikabel. Nur sobald diese Jungs Gegenwind bekamen, wurde der Ton recht schnell recht rau. Klar, sie wurden auch ordentlich geschickt von der Stadt Leipzig aber der Wortstil änderte sich schlagartig als sie nur wenig Zeit zum reagieren hatten. Alles schön in deren Facebookstream nachlesbar.


    Am liebsten würde ich mich vor die Menge stellen und Denen welche mir von ihrer Ausdrucksart zuerst auffallen einen Holzpfosten an die Birne klatschen, damit sie ruhig sind und anschließend mit denen beschäftigen die eine gewisse Schulbildung aufweisen und auch das ausdrücken können was sie fühlen und denken ohne gleich sobald sie keine Gegenargumente mehr finden einem die Faust ins Gesicht drücken. Wobei es ja auch Nazies gibt die gut artikulieren können.. Kann ich nur "Schottys Kampf" empfehlen, wo wir wieder bei der Satire wären.

  • cura
    Klar, nee, nicht und ja, nee nein. Was soll ich sagen, eine Lösung habe ich auch nicht? Ich finde es nur nicht gut, wenn man sagt, man hat mit denen nichts zu tun und dann genau die mitlaufen und dem "Veranstalter" auch bekannt sind. Mit "einsickern" kann ich da leider nichts anfangen, denn es laufen hier keine 20.000, sondern "nur" 240-300 - morgen werden es mehr. Und von denen waren letztes mal 24 den Behörden bekannte Rechte dabei. Das war aber nur die Truppe aus Bamberg, der Rest wurde gar nicht erwähnt.


    Aber insofern hat es sich ja auch schon wieder erledigt, denn die Wügida distanziert sich nach der aktuellen Pressemitteilung vom 16.1. NICHT mehr!!! Im Gegenteil, sie fordert gegenüber dem Bürgermeister, wenn sie sich gegenüber den Rechten distanzieren sollen, dann soll sich auch die Stadt gegenüber Linke, CDU, SPD, Grüne, evangelische und katholische Kirche distanzieren. Und sinngemäß, dass die Gegendemo verboten gehöre und die Polizeikräfte nicht vor Ort sein sollten bzw. nicht in dieser Anzahl, damit es nicht zu gewaltsamen Übergriffen kommt. Für mich hört sich das nach einer Drohung an.


    Klar kann man alles anders sehen, vieles nicht so ernst nehmen oder sonst was. Wenn man aber fast direkt neben der Demo wohnt und abends beim Einkaufen die Zustände auf den Straßen mitbekommt, dann ist das kein schönes Gefühl.

  • Jo, die Art und Weise wie das "Naziargument" immer als Totschlagargument eingesetzt wird, macht es den Nazis leicht jede Diskussion kaputt zu machen. Die brauchen nur, selbst bei Themen mit denen sie nicht wirklich einverstanden sind, lauf zu rufen: "Ja, das sehen wir auch so" und das Thema ist kaputt. Die Nazis stimmen zu? Uih, uih, uih. Rechtes Gedankengut, damit braucht sich also nicht mehr weiter befasst werden.


    Das ist aber auch eine typisch deutsche Eigenart, möglicherweise aus den Ereignissen von vor 45 resultierend, nach meinem Beobachtungen bisher jedenfalls, alles muss immer genau abgrenzt werden, leicht erkennbar sein, schwarz muss immer zu weiss direkt abgesetzt sein, ein Übergang von schwarz nach dunkelgrau über mittelgrau, hellgrau, weiss irritiert. Wohin soll "mittelgrau" eingeordet werden? Zu schwarz oder zu weiss? "Weder noch, mittelgrau ist mittelgrau" wird nur ungern akzeptiert: "Mann, eier hier nicht rum, Du musst doch zu diesem und jenem eine klare Meinung haben!" Zustimmung genügt nicht, Du, als Ossi, musst es aussprechen: "Die DDR war ein Unrechtsstaat". Ich als Wessi kann sagen: "Woher soll ich das wissen, ich kann es nur vermuten".


    Mal so als Gedankenspiel: Angenommen die Nazis hätten tatsächlich als Hauptinitiatoren hinter diesen Bewegungen wie Pediga, Legida oder wie immer die sich auch nennen gesteckt, dann wäre es spätestens als tausende in den Strassen gewesen waren das Klügste gewesen, wenn sie sich zurückgezogen hätten. Ihre Frucht wäre ja aufgegangen, sie hätten genüsslich zuhause vor dem Fernseher geniessen können. Die mögen zwar teilweise blöd sein, aber so blöd, dass sie nicht wissen, dass sie jeder Bewegung schaden zu der sie sich dazu gesellen sind sie wahrscheinlich nun auch wieder nicht.


    Es ist also auch andenkbar, dass die Ultrarechten sich selbst zu den Partys eingeladen haben. Und wenn Du Dich mit denen direkt von Angesicht zu Angesicht konfrontiert siehst und bist mit ihrer Einmischung und Anwesenheit nicht einverstanden, dann hast Du als "normaler" Mensch ein bis in die Zukunft reichendes ernsthaftes Problem. Und wenn Du weisst, dass jeder Ausraster von denen gegen Dich verwendet wird, ein weiteres.

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  • Sorry, aber ich kann es generell nicht so ganz nachvollziehen. Warum sollen Rechte nicht mittappen dürfen? Wenn ich morgen eine Demo gegen "Frühstückeier mit Speck" starte und es tappen ein paar Nazis mit, sollen sie halt mittappen. Die Tatsache, dass ich mich gegen ihr Mittappen nicht nicht mit Händen und Füssen und Poliziegewalt wehre, heisst doch nicht, dass ich mich mit ihrem Gedankengut identifiziere, sie identifizieren sich mit meinem Ekel gegen "Frühstückeier mit Speck". Gerade die Tatsache, dass es immer dick herausgestellt wird, wenn die auch nur irgendwo in der Peripherie rumstehen, macht die oft erst richtig interessant.


    Aber das Thema wird mir jetzt wirklich zuviel, wenn einer von denen hier mitliest krieg ich vielleicht noch das Angebot für die Pediga den Pressesprecher zu machen.

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  • Und doch nochmal:


    So langsam fangen die von Charlie Hepdo mir so richtig an auf den Geist zu gehen. Jetzt kritisiert der anscheinend neue Chefredaktuer von denen, dass einige Medien nicht den neuen Titel ihrer Zeitschrift abbilden. "Schliesslich sei diese, ihre Zeichnung auf dem Titel ein Symbol für die Meiungsfreiheit. Ist das noch Dummheit oder schon Grössenwahn? Und ist diese Weigerung den Titel nicht zu zeigen nicht auch eine Meinungsäusserung? Möglicherweise der Ausdruck eines verantwortungsvolleren Umgangs mit dem Thema, als diese "Verfechter der Meinungsfreiheit" und Bleistiftspitzer es je hatten.


    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.spiegel.de/politik/auslan...a-1013629.html


    Gleichzeitig kommen immer mehr Meldungen rein, dass bei diesen Protesten gegen die neue Ausgabe von Charlie Hepdo in vielen Ländern immer mehr Menschen ums Leben kommen. Sowas war ja absehbar. Diese Arschlöcher von Charlie Hepdo scheint das aber nicht zu interessieren. Sinnfreie Kritzeleien bleiben Kritzeleien und haben dieselbe Aussagekraft wie an Häuserwände gesprühte Hakenkreuze. Denen scheint es nur ums Auffallen durch Provokation zu gehen und wetten, dass die mit ihrer nächsten Ausgabe noch einen drauflegen und wetten, dass noch mehr Idioten mitten in der Nacht aufstehen werden, um ja eines der Exemplare zu ergattern? Jedem der vorne ein Schild mit "Je suis Charlie" hochhält sollte man ein Schild auf dem Rücken kleben: "...und leider ein Vollidiot, ich hab es nur noch nicht gemerkt".


    Es wird langsam Zeit für eine Bewegung gegen Charlie Hepdo: Schlagzeile: '"Haltet endlich die Fresse". Meine Meinung!

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  • Zitat

    sie identifizieren sich mit meinem Ekel gegen "Frühstückeier mit Speck"


    und lassen mich dann fallen wie eine heiße Kartoffel, wenn sie ihr Ziel erreicht haben - um nächste Woche mit dem nächsten Schritt meine geliebten Croissant zum Frühstück zu verbieten. Es sind die gleichen Hetzreden wie ich sie seit 15 Jahren höre, am Anfang laut, zwischendrin gesittet und wenn sie nicht weiter kommen wieder laut. Wenn der allgemeine Pöbel sich mal wirklich erheben würde, jedoch läuft er nur mit und stärkt so die Extremisten (Links wie Rechts). Das war im Hort so, auf dem Schulhof und in der Lehre so. Ständig diese aggressiven Keifer, spurst du nicht bist du dran. Wehrst du dich, zeigen sie dich wegen vermeintlicher Körperverletzung an. Nein, recht auf Meinung haben die für mich verwirkt. Die Art der Schreibe auf Facebook läßt mich für mich feststellen das ich mit Denen nichts zu tun haben will. Ich verbrüdere mich nicht mit einem Arsch nur weil er mir gerade etwas nützt, sowas machen nur Politiker und Wirtschaftsingenieure.

  • Wer nicht auf sie baut oder sich mit ihnen verbündet den können sie auch nicht fallen lassen.


    Ich glaube wir reden nen bissl aneinander vorbei Lunte. Ich weiss ja nicht wie diese Pediga, Legida etc entstand, ob es da sowas wie eine "Verbrüderung", Zusammenabeit gab und gibt. Es wird ihnen unterstellt, mir ist das aber für meine Meinungsbildung zuwenig. Wenn aber irgendwer irgendetwas zum einem Thema macht, die Ultrarechten schliessen sich dieser Meinung an und laden sich selbst zur Party ein, dann hat jeder sofort ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und selbst wenn die Anzahl überschaubar ist, wie Syno schildert, dass Problem besteht. Gut, Aussenstehende sagen dann sofort: "Dann sollen sie sich von den Nazis distanzieren, dann sollen sie die Nazis fernhalten", alles leichter gesagt als getan. Wie logistisch machen? Wie machen, ohne dass es nicht doch negativ ausgeschlachtet wird? Soll die Polizei gebeten werden Nazis vorher auszusortieren und für die Dauer einer Demonstatiion wegzusperren?


    Im Moment wird ja viel über Meinungsfreiheit nachgedacht und wenn "derbhumoristischen" Klitschen wie Charlie Hebdo das Recht auf Meinungsäusserung so weit ausdehnt wird, dass dafür auch ruhig Menschen ums Leben kommen können, dann muss auch allen sonstigen dieses Recht zugestanden werden. Scheissdreck wird nicht dadurch wahrer, dass er frei geäussert werden darf. Wenn er aber unterdrückt wird, kommen Fragen nach dem Warum auf.

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  • Das die Nazis nicht wirklich handlich sind, wenn man sie nicht möchte, ist unbestritten. Und eigentlich ist es auch gar nicht notwendig, sie von den Demos auszuschließen, haben sie doch die selben Rechte, wie alle anderen auch. Man müsste nur einfach in den Medien mal unmissverständlich klarstellen, dass man mit dem gängigen Gedankengut nicht konform geht - wenn dem denn wirklich so ist. Unsere Krankenhäuser wären ziemlich überfüllt, wenn das nicht möglich wäre. Es vergeht doch kaum ein Tag, ohne dass sich in irgendeiner Ecke wer von der Truppe distanziert. Würden sie jedesmal alles vermöbeln, was nicht bei drei auf dem Baum ist, hätten sie längst ausgelacht. Das ist doch auch nichts anderes als das Geschäft mit der Angst. Und wer Demos in der Größenordnung organisiert, sollte doch genug Hintern in der Hose haben, seine Meinung auch diesbezüglich öffentlich zu vertreten.

    Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand.

    (Volker Pispers)

  • cura
    Warum denn eigentlich "nicht mitlaufen lassen". Das sagte ich doch gar nicht. Man kann sich aber dennoch von distanzieren auch wenn es nur im Sinne ist "Wir können es nicht verhindern, dass die mit uns laufen, wollen das aber eigentlich nicht" oder eben klar stellen, dass die eine andere Auffassung vertreten, die man selbst nicht hat. Aber das passiert ja auch nicht. Klar, ausschließen kann man die nicht, genauso wie die Linken in der Gegendemo, aber so war das ja auch nicht gemeint ;)


    Huch, noch ein Post davor. Man sollte nicht anfangen zu schreiben und dann erst telefonieren ...

  • Vielleicht hab ichs überlesen, aber hat sich von der Gegendemo jemand von den radikalen Linken klar abgesetzt?


    Warum muss sich in Deutschland von den Ultrarechten immer expilzit abgesetzt werden, um nicht in den Verdacht zu geraten mit Ihnen zu sysmpathisieren? Ich schreibe extra Deutschland, weil ich das so nur von Deutschland her kenne und ich habe ja schon in einigen Ländern längere Zeit gelebt. In Deutschland muss immer klar Stellung bezogen werden und das ganz besonders wenn es in Richtung Rechts geht. Warum darf ich in Deutschland nicht sagen "Ja, da könnte ja mal zumindest drüber nachgedacht werden", wenn ein Argument erstmalig von extrem links, aber insbesondere von extrem rechts kommt?


    Und warum muss in Deutschland jeder sofort ein Argument relativieren, wenn es den Nazis einfallen sollte, dieses Argument gut zu finden? Nur weil die Nazis es gut finden kann mir doch nicht unterstellt werden, dass ich mich bei der Findung meiner Meinung von rechtem Gedankengut hab leiten lassen.


    Ich finde, in Deutschland pflegt "man" mit den Nazis einen relativ hilflosen Umgang. Was wäre z. B., wenn die Nazis eine Demo anmeldeten, durchführten und die Strassen wären leer? Wenn die Presse einen anderen Umgang mit dem Thema hätte, keine Kameramänner entsenden würde? Nicht zu jedem Furz braucht es auch immer aktuelle Bilder, die letztendlich dann doch dieselben alten Bilder sind. Und nicht zu jedem Vorgang braucht es eine auslandende Meldung. Hier z. B. werden viele dieser Vorgänge oft schlicht fast ignoriert, man hört manchmal Wochen später, dass da wohl mal etwas war.

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  • Jo, Du hast jetzt in der Diskussion noch gefehlt fun74. ^^


    Nee, aber mal im Ernst, die von der Charlie Hepdo rufen sich jetzt selbst zu den Verteidigern der Meinungsfreiheit aus. Beschneidet ihnen jemand ihre Meinungsfreiheit hier in Europa? Worum gehts also? Geht es darum, dass die ISIS ihre Meinungsfreiheit zu akzepitieren hat? Müssen wir unsere Meinungsfreiheit gegen jeden Andersdenkenden verteidigen oder nur gegenüber denen, die uns die Meinungsfreiheit nehmen könnten?


    Ich weiss nicht was das soll, was die von Charlie Hepdo sich jetzt immer noch abhalten. Was ich aber weiss ist, dass sie gerade dabei sind sich richtig zu sanieren.


    Ich denke auch nicht, dass, ausser ein paar Verblendeten, das was in Paris gelaufen ist gut finden, das es jemanden wirklich kalt gelassen hat und dann wurde es den Anhängern der Pediga negativ angelasstet, dass die mit Trauerflor auf die Strasse gingen. Das sind so Momente in denen ich mich frage, ob es für den Globus nicht besser wäre, wenn es die Tiergattung Mensch nicht gäbe. Meine Katzen haben es wohl als normal empfunden, es kam nichts Negatives dazu.

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  • Wird mir öffentlich etwas willkürlich unterstellt, was nach meinem Dafürhalten verdammt daneben ist oder gar meinem Vorhaben schaden könnte, dann stell ich es richtig. Und genau das passiert hier - nicht.

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    (Volker Pispers)

  • Hi Cura,
    das ist so ne Sache. Es ist das 9/11 von Europa.


    Selber traue ich auch der allgemeinen Presse nicht ( Spiegel, Stern, Zeitungen ) und BoulevardBlätter noch weniger. Wie Bild bspw.


    Die richtigen Kanäle habe ich allerdings auch noch nicht gefunden, was seriös ist.
    Ist halt viel Propaganda und gesteuert. Was kann man dagegen machen? Lesen und Kritisch sein!
    So ist es auch mit Satire. Lesen, lachen, nachdenken


    Ist etwas wie hier im Forum ;)

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  • Gut, ich weiss jetzt nicht worauf Du speziell abzielst Margin, aber generell würde ich das für mich, je nach Situation, auch so sehen. Ich würde es aber auch so sehen, dass ich kann, aber keineswegs muss. Und in Deutschland muss man müssen, um nicht in dieselbe Ecke gestellt zu werden. Kennst Du deren Beweggründe Margin? Vielleicht ist es schlicht die Furcht vor körperlichen Repressalien (Du sagts Quatsch, aber weisst Du es?), vielleicht die Furcht, dass aus halbwegs ruhigen Demos gewalttätige werden könnten. Wir kennen doch alle das Motto der Nazis: "Wer nicht für uns ist ist gegen uns".


    Und was nutzen Richtigstellungen, wenn dann anschliessend "unglaubhaft" geschrieen wird, was mir hier als sehr wahrscheinlich erscheint? Die Fronten scheinen mir inzwischen viel zu verhärtet, um noch sagen zu können: "OK, alles auf Anfang'".


    Und wenn etwas hilfreich ist, dann doch Dialog und Meinungsaustausch. Der wird aber gerade von der SPD-Generalsekrätin abgelehnt, wobei sie das, achgottschen, an einem einzigen anonymen Schreiben festmacht, welches sie erhalten haben will. Und weils grad so gut in die Stimmungsmache reinpasst, nennt der Spiegel das anonyme Schreiben denn auch noch zusätzlich "erschreckend". In den Dialog einzutreten nennt sie "unterstützen". Aber hallo? Gehts noch Mädel?


    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1013777.html


    Mir geht das alles was im Moment die Nachrichten beherrscht wegen der Penetranz nur noch auf den Keks. Selbst hier kann diesem Scheiss nicht mehr ausgewichen werden und hier ist das Thema nur von besonderem Interesse weil in DEUTSCHLAND gleich geschrieen wurde: "Alles Nazis was dort auf die Strasse geht". Gehen in Frankreich Nazis auf die Strasse wird das hier nicht als besonders erwähnenswert gesehen, ein guter Grund für die Deutschen mit dem Begriff Nazi etwas behutsamer, vorsichtiger und abwägender umzugehen.

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  • Ach Gott, diese Heuchler der Republik. Erst krittelnse rum, dass von dieser Pediga keiner mit ihnen reden will, jetzt zeigen die sich dialogbereit und jetzt kommt das Argument, dass man mit einer Organisation, die einen vorbestraften Häuptling hat, nicht reden will. "Man will sie/ihn nicht aufwerten. Bei der eigenene Kaste nimmt man das allerdings nicht soo genau:


    *** Link veraltet ***


    Und das ist nur das, was rauskam und dann auch noch bis zur Anklage gelangte.


    Irgendwie haben die "gewählten Volksvertreter" ein seltsames Demokratieverständnis. Und jeder dreht sich grad alles so, wie er es braucht.

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  • Eigenartig... Musste den Beitrag erst frei schalten.


    Aber zum Thema. Die haben heute in Leipzig und Magdeburg demonstriert. Natürlich auch mit vielen Gegendemonstanten.


    Ich bin gegen Magida ( Magdeburger "Pegida" ), würde da aber nicht auf ner Demo gehen wollen. Is ja alles nich mehr sicha in DE

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