Wenn man die Post verbrennen will, bevor sie auf ist....

  • Mich hatte damals das Finanzamt angeschrieben, das ich das doch Quartalsweise machen sollte. Die hatten auch ne Begründung mitgesendet, meine das es am Alter der Firma lag.


    Kenne auch Firmen die sehr viel höhere Umsätze machen, da geht es auch anders. Wichtig ist immer nicht nur die Firma, sondern auch das "private". Also was man absetzen kann. Ich habe es aufgegeben, ist mehr Bürokratie als alles andere.

    wenn etwas möglich erscheint mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    Ich denke, also BING ich!


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  • Die Gebührenanpassungen als Grund für eine außerordentliche Kündigung halte ich für denkbar, aber ich vermute mal du bekommst auch immer aktuelle Steuernews von der Firma und da wird eine Mitteilung über den Sachverhalt bei gewesen sein - war bei mir jedenfalls so.

    Steuernews? Nö. Aber dennoch ja. Was die letzten 16 Jahre kam waren 12 Schreiben per Mail seit März 2020 wegen Corona und den möglichen Förderungen.

  • Klärendes Gespräch, offene Worte, menschlicher Aspekt? Jo, wir glauben ja alle noch an den Weihnachtsmann. Gibt es, sind aber in diesen Bereichen so selten wie Schneefall in der Sahara.


    Ich hatte vier Steuerberater, alle schlimmer als Ratten und gieriger. Einer, ein Beamter vom Finanzamt, stand fast wöchentlich auf der Matte und hielt die Hand auf, Cokain kostet schliesslich 50 Euro das Gramm und wenn man drei, vier Gramm am Tag braucht...


    Wie gesagt, der Nasenheimer stand fast wöchentlich auf der Matte und wollte Bargeld. Dann waren mal 5000 Mark auf einmal vom Konto runter. Nachfrage bei meiner Frau Gemahlin: Wieder er, kurz vor Annahmeschluss stand er mal wieder bei ihr im Büro auf der Matte: 5000 sonst kann er nicht einreichen.


    Anruf vom mir: "Wenn bis morgen das Geld nicht zurück und die Steuerunterlagen nicht eingereicht sind, reisse ich Dir den Arsch bis zu den Mandeln auf, Du Ratte". Das Geld kam und er mir nicht mehr in den Bau.


    Ein anderer. Ich bin wegen Streit aus einem Geschäft ausgestiegen und wollte meine Einlage und 30 000 Mark, die ich der Firma als Leihe gegeben hatte zurück. War alles mündlich im Beisein unseres Steuerberaters vereinbart, den ich hineingebracht hatte. War auch noch ein ein Bekannter eines Freundes. Freiwillig gezahlt wurde natürlich nicht, also Klage und den Steuerberater als Zeugen angegeben. Der: "Kein Problem, klar sage ich aus, was da besprochen worden war". Er fungierte weiter als Steuerberater für die Firma, als Zeuge vor Gericht konnte er sich dann an nichts mehr erinnern, was abgemacht war. Ich musste mein Geld also im Geschäft belassen, zwei Jahre später waren die platt und meine Kohle somit weg.


    Der letzte, die letzte, hatte Cura in ihrem Firmennamen. Hat mir gefallen und hab es für meinen Nick übernommen. Die war zwar auch gierig, hat aber wenigsten dafür gesorgt, dass ich ihre Kosten über die Ersparnis beim Finanzamt decken konnte. War also in Ordnung. Die hat alles, wirklich ALLES, steuerlich geltend gemacht, sogar Kaffee, Milch und Zucker zuhause und nie wurde vom Finanzamt gemeckert. Ihre Aussage: "Man muss es nur richtig begründen können und die haben mich kennengelernt".

    Und mit so einem wie von Syno verhandeln und auf den menschlichen Aspekt hoffen? Wenn das schiefgeht hat Syno wieder die Arschlochkarte und wieder hätte er selbst schuld.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Steuernews? Nö. Aber dennoch ja. Was die letzten 16 Jahre kam waren 12 Schreiben per Mail seit März 2020 wegen Corona und den möglichen Förderungen.

    Diese News lagen bei mir immer in Schriftform bei, wenn ich eingereichte unterlagen zurück bekam oder oder die Quartalsabrechnungen kamen, also keine News per mail.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.

  • Die Häufigkeit der Meldung beim FA ist nicht in Stein gemeißelt. Die wird auch von monatlich wieder runtergesetzt auf vierteljährlich oder jährlich / gar nicht. Habe ich schon öfter gemacht, einfach ein Telefonat mit dem FA und fertig. Keine großen Erklärungen oder Begründungen. Nur eine einzige Frage und der Käse war gelutscht. Folgende Regeln gelten:

    Monatliche: Die zu zahlende Umsatzsteuer lag im Vorjahr über 7.500 EUR.

    Vierteljährliche: Die zu zahlende Umsatzsteuer lag im Vorjahr zwischen 1.000 und 7.500 EUR.

    Befreiung: Die zu zahlende Umsatzsteuer lag im Vorjahr unter 1.000 EUR. (Befreiung von der Voranmeldung)

    Ich halte diesen Punkt für wichtig, weil wenn er nichts zu melden hat, kann er nach Stundenbasis auch nichts abrechnen. (Curas Idee)

    Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand.

    (Volker Pispers)

  • Wenn das was Du da schreibst richtig ist Margin und davon gehe ich aus, sehe ich bereits ein Versäumnis des Steuerberaters für 2021, denn nach den Zahlen des Jahres 2020 hätte er dafür sorgen müssen, dass Syno 2021 weniger sofort anfallende Kosten entstehen, auf Grundlage der Zahlen des Jahres 2020.

    Heisst, er hätte dafür sorgen müssen, dass die Voranmeldungen wegfallen. Das gehört ja wohl zum kleinen Einmaleins seines Berufes. Ihn scheint aber sein eigenes und das Interesse des Finanzamtes mehr am Herzen zu liegen.

    Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind. > Charles de Gaulle

  • Diese News lagen bei mir immer in Schriftform bei, wenn ich eingereichte unterlagen zurück bekam oder oder die Quartalsabrechnungen kamen, also keine News per mail.

    Also das war hier definitiv noch nie der Fall. Wenn ich das Zeug abhole, muss ich ja, dann ist da nie was drinnen gewesen außer eben die Unterlagen. Daher habe ich den Steuerberater ja auch, weil er früher hier in der Nähe war, keine 200 Meter entfernt. Und ohne Auto Akten durch die Stadt schleppen war mir zu doof, ebenso war es einer von nur zweien, die auf meine Anfragen zwecks Mandat überhaupt geantwortet haben. 4 Jahre später sind sie dann umgezogen in größere Räumlichkeiten, leider am Ende der Stadt. Also doch jedes mal über eine Stunde unterwegs, um was abzuholen. War aber auch kein Problem anfangs. Laut AMB zwar ausgeschlossen, aber sie brachten mir das Zeug heim, trugen es sogar hoch in den 5ten Stock. Ist jetzt seit der Übernahme auch nicht mehr der Fall. Im Feb sollte ich 12 Ordner abholen.... Mitgenommen habe ich 5, mehr kann ich nicht verstauen und tragen. War aber auch kein Problem, würde nicht stören, die anderen dann halt nächstes mal Stück für Stück.

  • Die Häufigkeit der Meldung beim FA ist nicht in Stein gemeißelt.

    Das weiß ich. Das hat aber der SB gemacht bzw. das Fa erst gewollt und nun der SB beibehalten. Wie und wann der SB das einreicht, das weiß ich nicht, ich weiß nur, dass ich monatlich abgeben muss / soll. Und auch, dass ich bisher immer gelobt wurde, weil ich mit der ersten war, die die Unterlagen brachten. In der Regel waren die am 3. oder 4. des Monats da. Frist ist 15.


    Aus der Gewerbesteuer bin ich z.B. schon 3 Jahre raus, da zu wenig Einnahmen. Umsatzsteuer-Vorauszahlung, laut letztem Bescheid, keine mehr (Bescheid gültig ab 2020).

  • Du kannst natürlich auch diverse Kursangebote der IHK oder anderer Anbieter wahrnehmen und den Part der Finanz- und Steuerverwaltung lernen, der für Deine Unternehmensform relevant ist.
    Das kostet halt Zeit und Lernen mußt Du auch noch wie doof.

    Oder Du verwendest ne gute FiBu. Mußte aber auch erstmal wissen, welchen Buchungssatz Du wo reinschreibst.

    Aber nen Steuerberater, der mir ankommt mit "Kost' Dich jetzt mehr, weil ich weniger Kunden habe." auf den kannste auch pfeifen.

    Wer zuerst "Datenschutz" sagt, hat verloren.

  • Kann man das bei einem Staat auch so machen?

    Musst mal bei den Reichsbürgern anklopfen.

    Frei nach Dieter Nuhr
    Das Internet ist zum Lebensraum der Dauerbeleidigten geworden, die immer einen Grund finden, anderen irgendetwas vorzuwerfen, um sich selbst moralisch zu erhöhen.